Tanken u. Spritverbrauch

  • Da komm ich mit meinem Hybrid nicht mehr hin....

    Okay zugegeben hat die jetzige Gegend mehr Hügel als zuvor aber mit der Änderung der Software auf 00001 ist es vorbei unter 5 Liter zu kommen.

    Aktuell 5,8, eher 6,0 auf 100 km

  • An die politisch gewollt hohen Treibstoffpreise müssen wir uns wohl gewöhnen (Viele scheinen es ja so zu wollen, andere Länder beaufschlagen halt weniger Steuern und Abgaben darauf), die "Reibereien" im Golf und im Roten Meer werden wohl noch einige Zeit an- und die Ölpreise oben halten.

    Auch der sparsame Verbrauch hat physikalische Grenzen, selbst wenn man sein Fahrzeug wie eine Wanderdüne bewegt. Aber natürlich machen da vorausschauende Fahrweise, höherer Reifendruck und "Entrümplung" von Kofferraum und Dachreeling einiges aus, aber ein gewisses Minimum benötigt halt der Motor für den Vortrieb ...

    Wer kann, fährt weniger. Aber Bus und vor allem Bahn sind ja auch keine gute Alternative. Zumindest nicht außerhalb der Großstädte.

    Auch der Strom wird teurer, also, abgesehen von den anderen Nachteilen, ist Elektro auch nicht die Alternative. Denn wer kann schon bei Sonnenschein sein BEV mit der eigenen PV-Anlage "betanken"? Nächtens scheint der Fixstern meist nicht drauf, tagsüber steht der mobile Akkuschrauber auf einem Parkplatz in Arbeitsplatznähe ... Für viele Arbeitnehmer ist ja schon der rentnerfreundliche 12:00-Uhr-Sprung ein Problem - nachmittags ist es teuer und frühs haben viele Tanken noch gar nicht geöffnet und man ist eh schon knapp dran.:/

  • Thema Elektroauto gab es hier schonmal eine Hitzige Diskussion, an welcher du sogar auch teilgenommen hattest:
    Meinungen zum Suzuki Konzept Auto (Suzuki eVX) - Exoten - suzukimania

    Jedes Transportmittel, sei es E-Auto, Verbrenner, ÖPNV, oder Fahrrad hat seine Vor- und Nachteile, was jetzt was überwiegt, muss man selber entscheiden.
    Für die meisten heißt es am Ende einfach nur Augen und Ohren zu beim Tanken und hoffen, dass alles irgendwann besser wird.

  • Was genau heißt das Sotware Änderung auf 00001?

    Das Suzuki die Werksseitige Software von Stand 00000 auf 00001 geändert hat.

    Damit läuft er nicht mehr so mager und die Zündkerzen sind nicht nach 40 tkm am Ende.

    Dafür braucht er jetzt auch gut, im Durchschnitt, einen halben Liter mehr auf 100 km.


  • Für die meisten heißt es am Ende einfach nur Augen und Ohren zu beim Tanken und hoffen, dass alles irgendwann besser wird.

    Die Hoffnung darauf wird sich wohl leider mit nur darauf Warten eher nicht erfüllen. Das Bestreben nach "Klimaneutralität" läuft preiswerter Energie konträr entgegen. Der Verbrauch an Energierohstoffen und damit das Preisniveau selbiger wird global stark steigen. Zum einem benötigt die KI große Strommengen, zum anderen steigt der Wohlstand und damit der Energiebedarf in den sogenannten Entwicklungsländern. Die schwindende Industrie hier bedeutet ja nur deren Ausbau woanders. Das die "Energiewende" nicht zu niedrigeren Energiepreisen führt, dürfte den Meisten inzwischen wohl klar sein. Auch ohne Rechnung von Wind und Sonne kostet deren Verstromung Unsummen, die letztendlich der Verbraucher aufbringen muß. Hinzu kommt die gewollte Verteuerung zum Schutz und zur Rettung des Klimas. Nein, Benzinpreise von 75 Cent, in DM-Zeiten sogar noch weniger als 1,50DM, werden wohl nie wieder kommen. Selbst Preise unter 1,60€ halte ich für illusorisch. Das jetzige Niveau wird wohl noch für lange Zeit so bleiben oder sogar noch ansteigen hier in D.

  • Das Suzuki die Werksseitige Software von Stand 00000 auf 00001 geändert hat.

    Damit läuft er nicht mehr so mager und die Zündkerzen sind nicht nach 40 tkm am Ende.

    Dafür braucht er jetzt auch gut, im Durchschnitt, einen halben Liter mehr auf 100 km.

    Kann man das mit ner App, zB CarScanner, auslesen oder muß man dafür zum Händler?

  • Das Suzuki die Werksseitige Software von Stand 00000 auf 00001 geändert hat.

    Damit läuft er nicht mehr so mager und die Zündkerzen sind nicht nach 40 tkm am Ende.

    Dafür braucht er jetzt auch gut, im Durchschnitt, einen halben Liter mehr auf 100 km.

    Das sind auf 40Tkm rund 200l mehr, bei heutigen Preisen gut 450€. Dafür gäbe es glaub ich mehrere Zündkerzensätze ... Allerdings schont das fettere Gemisch sicher nicht nur die Kerzen, denn auch die Kolbenböden werden geschont durch die niedrigere Verbrennungstemperatur und Kühlwirkung des zusätzlichen Treibstoffs.

  • Die meisten neueren Maßnahmen zur Verbrauchssenkung gehen nicht mit einer Verlängerung der Motorhaltbarkeit zusammen. Ganz im Gegenteil. Heißere Verbrennung durch abgemagertes Gemisch, "Kühlung" durch Abgasrückführung, Downsizing mit wenig Hubraum und minimierter Zylinderzahl, Aufladung und höhere Drehzahlen mangels Drehmoment. Die Belastungen im Moror selbst steigen und störanfällige Zusatzkomponenten müssen verbaut werden. Lernte man früher: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum, so werden heute Rasenmähermotörchen mit hoher Leistungsdichte und dank Aufladung sogar hohen Drehmomenten verbaut, was der Langzeithaltbarkeit nicht guttut. Nun könnte man meinen, es würde sich bei den hohen Spritkosten über die Einsparung des selbigen rechnen, aber mittlerweile wird eine Motorinstandsetzung oder gar ein Austausch schnell zum wirtschaftlichem Totalschaden. Nicht berücksicht die ganze Armada an "Assistenten", deren Defekt ganz schnell in vierstellige Kostenbeträge steigt. Aber ohne diese meist unnützen Überwacher und Korrektoren keine HU. Hat früher der Rost ein Autoleben begrenzt, sind es heute die Reparaturkosten der Elektronik. Den Rost konnte man selbst verhindern oder bekämpfen, bei der Elektronik braucht es meist die Fachwerkstatt mit Diagnostik und Einrichtungstools. Nebenbei steigen auch noch die Versicherungsprämien, da Unfälle gleich nahe des fünfstelligen Bereiches liegen oder ihn erreichen. Natürlich fährt ein heutiges Auto sicherer und komfortabler als eines aus den späten 1980ern, der Unterschied zu einem aus dem ersten Jahrzehnt des 3. Jahrtausends ist hingegen gering ...

  • Ja da hast du Recht, gibt ja auch schon Motoren die Risse im Kopf oder Block haben oder starke Ablagerungen an den Ventilen durch AGR. Gibt es ne Chance das AGR abzuschaltern oder dicht zu setzen?

  • Ob das bei den neueren Motoren AU-konform geschehen kann und welche Folgen für den Motor resultieren können, weiß ich nicht detailiert. Beim Mitsubishi-Galant GDI, einem 4-Zylinder-Direkteinspritzer machte das AGR wohl auch viele Probleme (ich hatte den tollen 6-Zylinder mit klassischer Saugrohreinspritzung) und ein Verschlußblech brachte wohl Abhilfe. Andererseits dient die AGR der kühleren Verbrennung und Reduktion der Stickoxide. Letztere sind nur ein Umweltproblem, ob aber ein dann heißerer Verbrennungsvorgang auch dem Motor schadet? Zumindest sollte die Einspritzmenge angepaßt, das Gemisch also angefettet werden. Direkteinspritzer "leiden" ja unter starker Abmagerung zur Verbrauchseinsparung. Parallel produzieren sie viel NOx, benötigen zur Einhaltung der Grenzwerte also AGR und/oder NOx-Kat.

  • Trotz der wieder gesunkenen Rohölpreise bleibt der Sprit teuer. Hier E10 ca. 2,08€ (vormittags) bis 2,28€ (nach 12:00). Davon kriegen Ölkonzerne und Tankstellenpächter (die auch Steuern abführen) rund 95 Cent (auf 2,10€/l gerechnet), der Rest von 1,15€ sind Abgaben und Steuern:

    • Mineralölsteuer: 65,5 Cent
    • Mehrwertsteuer: 33,5 Cent
    • CO2-Preis: 15,7 Cent

    Selbst bei 1,50€/l, wie umgerechnet in einigen östlichen Staaten der EU, ist der Steueranteil noch hoch. Hier in D bei ca. 64% jedoch extrem! Und trotzdem sind viele Straßen Schlaglochpisten und die Brücken zerfallen!

  • Ich brauche schon länger 6.3-6.4 Liter auf 100 km.Ich fahre die letzenMonate sportlicher, ansonsten hätte ich gleich den 83 PS Swift kaufen können.Ich fahre halt nicht mehr so untertourig , auch wenn das Auto damit auch gut fährt.