Es ist halt kein Auto, wo man Bodenfreiheit und Allrad bekommt, dafür gibt es die Kei-Trucks.
Ich denke der Knackpunkt ist einfach, dass es in Deutschland nicht diese Kei-Klasse gibt, was dieses Auto in Japan so attraktiv macht.
Zur kurzen Erklärung, was diese Kei-Klasse überhaupt ist:
In Japan haben Kei-Cars Einschränkungen in Größe (3,40 x 1,48 x 2,00 Meter) und Hubraum/Leistung (max. 660 ccm & 64 PS). Dafür hat man aber große Finanzielle Vorteile wie geringere Kfz-Steuern, Mautkosten, Parkkosten sowie die geringeren Unterhalts- und Anschaffungskosten.
Dazu sind sie gerade in kleinen Dörfern von Vorteil, da sie durch ihre kompakte Form durch enge Gassen und Straßen navigieren lassen.
Oft hat man bei diesen Fahrzeugen nur die wirklich grundlegendste Grundausstattung bekommen. Keine Klimaanlage, keine elektrischen Spiegel, keine Sonnenblenden, etc. (das Meiste war optional). Noch heute kann man für umgerechnet ca. 10.000€ neue Kei-Trucks von Suzuki in Japan kaufen, die man fast genau so trocken ausstatten kann. In 2020 waren 40% der Neuzulassungen in Japan Kei-Fahrzeuge.
Ich würde sowas auch in Deutschland super finden da ich denke, dass sowas auch gut CO2 einsparen würde, weil dann nicht mehr jeder riesige SUVs fährt.