Beiträge von Niklas S.

    Ich sehe das auch ähnlich.

    Ich finde, Suzuki hat seine "Prime time" schon hinter sich. Kein Swift Sport, kein Kizashi und auch kein Jimny mehr. Das aktuelle Angebot in Deutschland ist mit 5 Autos, 4 davon SUV's bzw. Crossovers ziemlich mager und einfältig. Ich würde, wenn überhaupt, nur den Swift interessant finden.

    Ich bin glücklich mit meinem Kizashi und werde ihn fahren, bis ich nicht mehr kann. Aber ein neuer Suzuki würde bei mir nicht in Frage kommen.

    Ich habe eine Starthilfe Powerbank von NOCO für den Fall der Fälle.

    Ich persönlich musste meine noch nie nutzen, jedoch hat mein Bruder seine schon öfters genutzt (gleicher Hersteller, größeres Modell) und es hat jedes mal funktioniert.

    Ich habe ein Modell für knapp unter 100€, welches für 6 Liter Benziner und 3 Liter Diesel Motoren geeignet ist. Es gibt auch Modelle bis 10 Liter Benziner und 8 Liter Diesel, die kosten aber entsprechend ein Batzen Geld.

    Diese kleinen Geräte sind halt schön kompakt und lassen sich prima im Handschuhfach verstauen, jedoch kann man die nicht unendlich oft nutzen. Das muss man entsprechend berücksichtigen und somit mit bedacht nutzen.

    Für den Notfall eignet es sich prima, als dauerlösung eher nicht.

    Amazon Link von meinem Modell bei Interesse (kein sponsoring): NOCO Boost GB40 1000A Starthilfe Powerbank bis 6,0L Benzin & 3,0L Diesel

    Ich wäre in der Theorie bei so einem Treffen auch dabei. Ich wohne ja im Norden und bin vielleicht 3 Stunden oder weniger von Kassel entfernt.

    Ich finde es nur ein bisschen schwierig, solche Treffen schon so weit im Voraus zu planen, da immer Ereignisse dazwischen kommen können. Diese Erfahrung habe ich erst letztens gemacht.

    Aber generell wäre ich bei sowas dabei.

    Ich habe bis jetzt bei meinen beiden Suzuki's Teilsynthetisches 5w30 Öl von Liqui Moly genutzt, zuletzt das Special Tec AA. Dieses wurde speziell für asiatische und amerikanische Motoren entwickelt (wo Suzuki ja in die Kategorie passt) und hat einen Viskositätsindex von 170, was einen stabilen Schmierfilm trotz hohen Temperaturen gewährleistet. (kein sponsoring)

    Ich glaube, im Endeffekt ist es jedoch fast egal, ob man jetzt Öl von Liqui Moly, Castrol oder Motul nimmt. Das wichtige ist, das der richtige Typ gewählt ist (5w30, 5w40, etc.), es (meiner Empfehlung nach) mindestens Teilsynthetisch ist und den Hersteller Anforderungen entspricht.

    Es ist halt kein Auto, wo man Bodenfreiheit und Allrad bekommt, dafür gibt es die Kei-Trucks.
    Ich denke der Knackpunkt ist einfach, dass es in Deutschland nicht diese Kei-Klasse gibt, was dieses Auto in Japan so attraktiv macht.

    Zur kurzen Erklärung, was diese Kei-Klasse überhaupt ist:

    In Japan haben Kei-Cars Einschränkungen in Größe (3,40 x 1,48 x 2,00 Meter) und Hubraum/Leistung (max. 660 ccm & 64 PS). Dafür hat man aber große Finanzielle Vorteile wie geringere Kfz-Steuern, Mautkosten, Parkkosten sowie die geringeren Unterhalts- und Anschaffungskosten.
    Dazu sind sie gerade in kleinen Dörfern von Vorteil, da sie durch ihre kompakte Form durch enge Gassen und Straßen navigieren lassen.
    Oft hat man bei diesen Fahrzeugen nur die wirklich grundlegendste Grundausstattung bekommen. Keine Klimaanlage, keine elektrischen Spiegel, keine Sonnenblenden, etc. (das Meiste war optional). Noch heute kann man für umgerechnet ca. 10.000€ neue Kei-Trucks von Suzuki in Japan kaufen, die man fast genau so trocken ausstatten kann. In 2020 waren 40% der Neuzulassungen in Japan Kei-Fahrzeuge.

    Ich würde sowas auch in Deutschland super finden da ich denke, dass sowas auch gut CO2 einsparen würde, weil dann nicht mehr jeder riesige SUVs fährt.

    Ich mag das Konzept von Kei-Cars allgemein sehr und würde so ein Konzept auch echt gerne in Deutshcland haben.

    Ich würde mir sowas als Zweitwagen kaufen, aber der große Faktor ist und bleibt der Preis. Wenn er am Ende 20.000€ kosten soll, wird ihn keiner kaufen und er wird weniger Zulassungen als den Kizashi bekommen.

    Also: Ich finde ihn zwar ganz cool, aber vermutlich würde er sich nicht in Deutschland durchsetzen.

    Es gibt Werkzeug namens Bördelgerät (oder "Fender Roller"), die man anstelle des Reifens anbaut und dann nutzen kann, um den Kotflügel etwas aufzuweiten (siehe Bild).

    Ich bin mir aber nicht 100% sicher wie das mit dem TÜV dann aussieht, deswegen würde ich hier noch eine zweite Meinung einholen.

    Aber wenn das trotz TÜV Prüfung am schleifen ist, hat der Prüfer seine Arbeit wohl nicht gut gemacht.

    A01 und G01 heißt, dass die Reifen eingetragen werden müssen und das der Tacho kontrolliert werden muss.

    Pauschal denke ich kann man nicht sagen, ob es innerhalb der Toleranz ohne Änderung ist. Wenn du keine Möglichkeit hast, das irgendwie so herauszufinden bzw. zu probieren, musst du wohl entweder das Risiko eingehen und gucken ob es passt, oder auf Nummer sicher gehen und die kleinere Größe kaufen.

    Solltest du das Risiko eingehen wollen, ist ignorieren ist keine Option. Kontrollieren lassen musst du so oder so, egal ob eine Anpassung nötig ist oder nicht, denn du benötigst einen schriftlichen Nachweis, dass die Tachoeinheit innerhalb der Toleranzen arbeitet. Ohne diesen gibt es keinen TÜV.

    Danke für die Erklärung, ist schon verständlich (ich bin beruflich im technischen Bereich tätig).

    Ich hatte mir nur Gedanken gemacht, weil die Außenseite (die mit den Riefen) ja über die Gleitschienen läuft und eine raue Oberfläche eigentlich ja wie eine Feile Material abtragen würde. Wie das Motoröl da aber mitspielt kann ich mir nicht konkret vorstellen.

    Aber wenn du das sagst, und du hast ja wesentlich mehr Erfahrung mit Autos wie ich (wie ich viel aus dem Automobilslalom-Thema lese), bin ich noch mehr beruhigt.

    Danke für eure Beiträge

    Okay, dann bin ich etwas beruhigter.

    Ich dachte mir schon das es nicht sein kann, dass nach gerade mal 80.000km bei sehr guter Pflege die Steuerkette schon hinüber ist. Klar ich bin kein Musterfahrer und fahre auch mal gerne etwas mehr in den hohen Drehzahlen, besonders auf der Autobahn wo ich auch schon die 200 erreicht habe, aber das muss der Motor ja aushalten können, besonders als kurzhubiger Motor. Hauptsache er wird nicht kalt getreten (im kalten Zustand gehe ich bis 2.500 bis maximal 3.000 Umdrehungen und beschleunige nur SEHR sanft)

    Ich habe hier auch die eine Bestandsaufnahme gelesen, wo der Autor auf seinem Kizashi noch die originale Steuerkette seit 330.000km hat.

    Die einzigen Geräusche die mein Kizashi macht sind nach längerer Standzeit ein kurzes Rattern/Klappern für vielleicht eine halbe bis eine Sekunde, aber das ist ja wegen dem Öldruck normal, welcher erst aufgebaut werden muss.

    Also danke für die Rückmeldung, dann kann ich heute etwas ruhiger ins Bett gehen.

    *Korrektur, ich meinte vorhin Gleitschiene, nicht Kettenspanner

    Moin zusammen,

    ich habe mal eine Frage eher an die Allgemeinheit hier. Ich habe einen Kizashi bj. 2013 mit aktuell etwas über 80.000km
    Beim Letzten Ölwechsel habe ich mal ein Bild von der Steuerkette gemacht und nachdem ich mir dieses nach längerer Zeit angeschaut habe, habe ich ein unwohles Gefühl im Bauch, da die Oberfläche so komisch verkratzt oder so aussieht.

    Das Öl wurde immer regelmäßig (spätestens. nach 1 Jahr), oder spätestens bei 8.000km gewechselt. Er wird nie Kalt getreten und macht auch keine auffälligen Geräusche beim Kaltstart.

    Ist so eine Oberfläche Grund zur Sorge (wie eine gebrochene Gleitschiene) oder mache ich mir da unnötige Gedanken?

    Habt ihr noch ein paar Tricks für's Schalten?

    Kein direkter Tipp bezüglich der Fahrweise, jedoch würde ich ab und zu die Gummibuchsen der Schaltseile am Getriebe/Schalthebel kontrollieren. Im Motorraum kann man die am Getriebe direkt sehen und im Innenraum muss der Schaltsack runter.

    Wenn die durch sind, besteht die Gefahr, dass sich der Hebel nicht mehr nach links/rechts bewegen lässt und nur noch der 3. und 4. Gang verfügbar ist.

    Kannst diesbezüglich mal hier rein gucken:
    Suzuki Swift Sport 1,6 BJ:2015 Schaltseilzug - Swift - Typ NZ/FZ (2010 - 2017) - suzukimania
    Buchse Schaltgestänge vom Seilzug zum Getriebe SSS - Swift - Typ NZ/FZ (2010 - 2017) - suzukimania

    Allerdings ist es eine Umgewöhnung, die dabei entstehende Lautstärke nicht als Gefahr oder schädlich für den Motor wahrzunehmen.

    Da kannst du der nicht vorhandenen Dämmung danken ("nicht vorhanden" ist keine Untertreibung). Jedoch kann man zumindest die Türen ziemlich einfach dämmen und bei der Gelegenheit gleich neue Lautsprecher einbauen 😉

    Sowohl beim Swift Sport, als auch bei meinem Kizashi beschleunige ich normalerweise gemütlich im warmen Zustand immer bis so 3.000 Umdrehungen und cruise bei 2.000 Umdrehungen. Wenn ich etwas zügiger Beschleunigen will, dann auch bis 4.000 Umdrehungen und wenn ich die Schnauze vom BMW hinter mir voll habe, dann geh ich auch mal hoch bis auf die 6.000 Umdrehungen. Der Motor muss ja auch mal atmen 😇

    Hört sich an, als ob Dein Lack nur Feinde hat. Kommst Du bei all den Sorgen denn überhaupt noch zum Fahren? 🫥

    So ist es nun einmal. Lack ist nicht unzerstörbar und wenn man keine PPF-Folie hat, muss man sein Auto regelmäßig pflegen, wenn man möchte das der Lack sauber und erhalten bleibt. Seit ich mir meinen Honda als Zweitwagen gekauft habe, steht mein Kizashi etwas mehr und wird nicht mehr jeden Tag bewegt. Deshalb habe ich mir eine UV- und Hagelschutzplane geholt, die dann den Lack vor direkter UV-Strahlung schützt und ich mir dazu keine Gedanken wegen Vogel- oder Insektenkot, sowie Hagel oder fallende "Objekte" von Bäumen machen muss. Die packe ich immer rauf wenn das Auto für ein paar Tage nicht bewegt wird, oder ich nicht möchte, dass es bei 40°C und mehr in der prallen Mittagssonne durchgekocht wird. Bei einem schwarzem Auto mit schwarzem Interieur kann man sich denken, wie warm das bei 40°C und direkter Mittagssonne wird.

    Mein NZ war genau so wie bei Imo, bei kaltem Zustand war er schon ziemlich träge. Das mit dem 1 und 2 Gang und der Beschleunigung ist unter anderem dem Übersetzungsverhältnis zu verdanken, welches relativ kurz ausfällt. Deshalb mag er auch hohe Geschwindigkeiten nicht (hab max. 184 km/h erreicht), kann dafür aber die hohen Drehzahlen besser nutzen. Dazu ist es halt ein 1.6 Liter 4 Zylinder Sauger, bei welchem es an Drehmoment in den unteren Drehzahlen fehlt. Da kann man nichts machen außer die Drehzahlen hoch zu halten.

    Der Begrenzer geht bis ca. 7.000 Umdrehungen, also wenn du mal ordentlich beschleunigen musst, kannst du ruhig auch mal über die 6.000 Umdrehungen gehen.

    Und herzlich willkommen im Forum, hier wirst du sicherlich Hilfe finden, falls je etwas sein sollte.

    Eigentlich sollte die Anlage plug & play sein.

    Ich hatte an meinem NZ keine Anlage von FSW, aber das Prinzip bleibt ja eigentlich das Gleiche. Ich weißt nicht, wie das Gesetzt genau aussieht, aber ich denke wenn man da selber basteln müsste, dass die Anlage dann keine EG-Genehmigung, sondern nur ein Teilegutachten hätte.

    Eine EG-Genehmigung gewährleistet ja, dass eigentlich jeder Einbau gleich sein sollte, weshalb sie eintragungsfrei ist.
    Müsste jetzt jeder eigene Anpassungen vornehmen, wäre ja nicht jeder Einbau identisch und es müsste einmal kontrolliert werden (TÜV Eintragung).

    Thema Elektroauto gab es hier schonmal eine Hitzige Diskussion, an welcher du sogar auch teilgenommen hattest:
    Meinungen zum Suzuki Konzept Auto (Suzuki eVX) - Exoten - suzukimania

    Jedes Transportmittel, sei es E-Auto, Verbrenner, ÖPNV, oder Fahrrad hat seine Vor- und Nachteile, was jetzt was überwiegt, muss man selber entscheiden.
    Für die meisten heißt es am Ende einfach nur Augen und Ohren zu beim Tanken und hoffen, dass alles irgendwann besser wird.