Beiträge von dav1963

    dav1963 Im 500er Trabant sogar nur 22. Ein Kumpel hat ein Modell, dass aussieht wie frisch vom Band. Jedes Jahr touren wir zu viert (!) in dem Auto durch den Thüringer Wald. Da muss man innerhalb der Ortschaft, wenn danach gleich eine Steigung kommt, ordentlich Schwung holen (70 innerhalb), damit man den Berg auch schafft. Eine Streife, der wir das so erklärt hatten, lachte nur und hat uns weitergewunken.

    Im 1. schaffte der Trabbi jeden Berg, solange die Räder Grip hatten. Andernfalls half Vorderachse belasten (jemanden auf die Kotflügel setzen) oder es im Rückwärtsgang (Antriebsachse dann ja hinten) anzugehen. Die normal steilen Straßen ging es mit bis Tempo 50 im 2. hoch. Am Kyffhäuser konnte man so sogar "fette" Ladas stehen lassen, die kamen mit ihrer Starrachse schlecht um die engen Kurven und konnten ihre PS nicht auf die Piste bringen!

    Daß man bei einem Sauger die Gänge gut ausdrehen muß wenn man vorwärts kommen will, DA wäre ich nie drauf gekommen. 👀

    Nun, ein Achtzylinder-Sauger mit Hubraum jenseits der 4 Liter kann getrost mit etwas erhöhter Leerlaufdrehzahl in fast allen Situationen betrieben werden. Selbst ein 2,5l Sechszylinder gierte da nicht nach Drehzahl. Entscheidend ist das Drehmoment, neben der Abstufung der Gänge. Aber die hubraumreduzierten Sparmotörchen brauchen halt Drehzahl bei dem kleinen Drehmoment ...

    Hört sich an, als ob Dein Lack nur Feinde hat. Kommst Du bei all den Sorgen denn überhaupt noch zum Fahren? 🫥

    Text ganz lesen! Dann wüßtest du, daß ich nur wenige Male im Jahr Zeit für Waschen und Polieren opfere! Ansonsten hilft, wo es geht, nicht unter Bäumen parken. Wenn es doch maleurte und die Linde kleckerte - zeitnah abgespritzt und das klebrige Zeug ist weg, bevor es fest werden konnte. Spart auch wieder Zeit, die ich sinnvoller nutzen kann.

    Ansonsten ja, der Lack hat fast nur Feinde, maximal ein gutes Wax ist sein Freund!;)

    Bei innerstädtischen Fahrten beschleunige ich im 2. bis gut 50km/h und schalte gleich in den 4. und lasse ihn rollen.

    Außerstädtisch, insbesondere an Steigungen und bei Gegenwind muß man die Gänge gut ausdrehen, will man zügig vorwärtskommen. 120 saugende Pferdchen aus 1,6l Hubraum reißen da halt keine Bäume aus (SCross). Aber bisher kamen sie jeden Berg hoch! Wobei das auch die 26 im Trabi schafften, halt nur viel langsamer ...;)

    Im vierten Gang 4,5 l.
    Aber du bist ja der Experte. ;)

    Der Unterschied zwischen 30km/h und 45km/h im Spritverbrauch dürfte absolut marginal sein. Bei 30 im 4. läuft der Motor sehr untertourig. Suboptimal sowohl für den Verbrauch, wie auch seine Haltbarkeit, insbesondere wenn aus dieser niedrigen Drehzahl beschleunigt wird (alles natürlich abhängig von Motortyp/Hubraum, Aufladung ja/nein und Übersetzung der einzelnen Gänge). Mein SCross zeigt bei 30 im 4. ziemlichen "Unwillen" beim Gas geben und ruckelt. Im 3. bei 30 verbraucht er aber ähnlich viel wie mit 45 im 4.. Der Luftwiderstand bei dem Tempo ist so gut wie vernachlässigbar, die Rollreibung annähernd gleich. Da läßt sich spritmäßig also sehr wenig sparen, eine rote Ampel gleicht alles aus ...

    Interessant wird es erst über 80km/h, da ab da der Luftwiderstand dominiert und eine doppelte Geschwindigkeit den 4-fachen Energieeisatz zu dessen Überwindung erfordert. Auch Tempo 100 statt 80 machen da schon einen meßbaren Unterschied. Zudem fallen gerade auf Landstraßen mit 70-er Kreuzungen die Beschleunigungsphasen danach kürzer aus. Die Reisezeit verlängert sich etwas, aber das Durchschnittstempo mit stellenweise 100km/h zu da nur 80km/h ist nicht viel niedriger, die Zeiteinsparung also gering. Ich bin als Jugendlicher mit der Schwalbe zur Ostsee "gedüst", rund 350km, Spitze rund 60km/h, alles Landstraße mit Stadtdurchfahrten und war reine Fahrzeit 7h unterwegs, Kumpels mit Motorrad mit Spitze 110km/h (erlaubt 80, aber wer hielt sich schon dran) brauchten knapp 1 Stunde weniger. Ich kam also auf Durchschnitt 50 und sie 60, obwohl sie in der Spitze 50km/h schneller waren. Natürlich sehe dies auf einer BAB-Fahrt anders aus, wo man mit 80 fast andertalb mal so lange braucht, wie mit 120. Eigene Erfahrung bei Hängerbetrieb. Allerdings war mein Verbrauch trotz des kleinen Hängers (300kg, flacher Spriegel) fast 1l/100km niedriger (wozu auch der Windschatten hinter LKWs beitrug).

    Eigendlich weiß es ja noch jeder von der Fahrschule und aus dem Physikunterricht. Jede Beschleunigung kostet Energie, weil Arbeit verrichtet wird. Roll- und Luftwiderstand bremsen permanent das Fahrzeug und zum Erhalten einer konstanten Geschwindigkeit muß also permanent Arbeit vom Motor geleistet werden. Noch mehr Arbeit, also Energie, wird bei Geschwindigkeitserhöhung nötig.

    Der Luftwiderstand steigt mit dem Quadrat zur Geschwindigkeit. Höhere Tempi erhöhen also drastisch den Energieaufwand, insbesondere über 80km/h. Bis dahin dominiert die Rollreibung.

    Die innere Reibung des Motors steigt mit der Drehzahl. Andererseits gibt es unter- und oberhalb einer optimalen Drehzahl auch erhöhten Kraftstoffverbrauch. Lastabhängig sind also sowohl untertouriges als auch übertouriges Fahren ungünstig für den Verbrauch.

    Beim Bremsen wird kinetische Energie in Wärme umgewandelt und ist "verloren". Hybride können einen Teil der Bremsenergie in elektrische Ladung wandeln, die anschließend wieder in Vortriebskraft umgesetzt werden kann und somit Sprit spart.

    Einen niedrigen Verbrauch erreicht man somit bei einer konstanten Geschwindigkeit im optimalen Gang bei unter 80km/h.

    Da dies aber nicht oft möglich ist, hilft zügig aber nicht rasant zu beschleunigen, um dann mit niedriger Drehzahl zu rollen. Rechtzeitiges Ausrollen vor Hindernissen statt spät zu bremsen spart doppelt. Die Schubabschaltung stoppt den Spritverbrauch (bei Leerlauf braucht der Motor weiter Sprit für den Leerlauf) und es schont die Bremsbeläge. Und das Einhalten der zulässigen Geschwindigkeiten spart Bußgelder.

    Dazu noch den richtigen Luftdruck in den Reifen. Etwas höher senkt den Rollwiderstand, kann aber die Haftung verringern und die Abnutzung in der Reifenmitte erhöhen, zudem sinkt der Federungskomfort.

    Und natürlich ein gut gewarteter Motor, das richtige Öl, sauberer Luftfilter und intakte Kerzen.

    Die Klimaanlage verbraucht Sprit, erhöht aber stark den Komfort und die Sicherheit. Überhitzung und Schwitzen mindern die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit des Fahrers.

    Und letztendlich noch Windbremsen wie Dach- oder Heckträger bei Nichtnutzung abnehmen, Fenster geschlossen lassen und unnützes Gewicht ausladen.

    Dann kommt man zwar immer noch nicht an die Herstellerwerte der Verbrauchsmessungen, aber nähert sich ihnen an.

    Ein Liter weniger auf 100km macht 200l auf 20.000 km oder rund 450€ Ersparnis bei 2,25€/l.

    Das Ausrücklager sollte eigentlich bei Defekt nur bei Belastung, also Tritt aufs Pedal, Geräusche machen. Die Kupplung greift entweder oder rutscht durch, wenn verschlissen. Bei getretener Kupplung oder Leerlauf ist der Kraftfluß vom Motor via Getriebe zu den Antriebswellen unterbrochen, die Zahnräder und Wellen im Getriebe sind also ohne Last und ohne Druck auf die Lager. Klingt also irgendwie doch nach defektem Lager im Getriebe.

    Kritisch sind im Sommer tropfende Linden (bzw der Honigtau der darauf lebenden Blattläuse). Ist das Zeugs erst einmal fest, geht es nur mit Mühen runter. Schlimmer sind nur Harz von Kiefern und Dellen von fallenden Kastanien. Und natürlich Vogelkot, insbesondere wenn Krähen oder Tauben in den Bäumen heimisch sind ...

    Diese Sachen sollten schnellstmöglich runter vom Lack, sonst greifen sie ihn an. Beim Rest bin ich großzügig, ein (Frühjahr) bis zwei Wäschen mit anschließender Wachsversiegelung reichen (Garagenwagen, wenig Jahresfahrleistung). Auch nach einem Jahr ohne Wäsche perlt das Wasser noch von der Versiegelung ab. Als die Autos noch mehr bewegt wurden, auch auf den BAB, habe ich sie öfter gewaschen, vor allem um die Insekten zu entfernen und die Front auf Steinschläge zu kontrollieren/auszubessern. Aber jede intensive Wäsche greift letztendlich mechanisch den Lack, zumindest die Wachsversiegelung an. Chemische Reiniger verstärken diesen Effekt zusätzlich und lösen ggf. die Wachsschicht an. Dank meiner "Faulheit" glänzt der Lack des 22 Jahre alten Ignis noch nahezu wie neu. Natürlich hat er Gebrauchsspuren, eine Taube hatte sich an der C-Säule "verewigt" da ich ihre Hinterlassenschaft erst nach einigen Tagen entdeckte und der Klarlack schon durch war. Auch meinte jemand seinen Einkaufswagen am Heck parken zu können, die Schramme ließ sich gerade noch rauspolieren. Eine kleine Delle, vermutlich von einer ähnliche Aktion, ziert eine Tür. Und die Kunststoffstoßprofile am hinteren Radlauf mußten mal ihrem Namen gerecht werden, haben den Minirempler aber mit leichten Schmarren ansonsten schadlos für Blech und Lack weggesteckt.

    Mindestens einmal jährlich werden auch Radhäuser und Unterboden gecheckt und bei Bedarf mit Teroson Multiwachs nachbehandelt. Hat die Blechkaries bisher weitestgehend ferngehalten, wo es doch "gilbte", gabs das volle Programm mit Rostumwandler/Grundierung und Farb- + Wachsauftrag.

    Gleiches bei den jüngeren Fahrzeugen mit bisher ebensolchem Erfolg. Waren aber auch "werksseitig" schon gut konserviert noch aus der Ära vor den Wachseinsparungen ...

    Natürlich hat ein größerer Motor mehr bewegte Massen und innere Reibung, aber der Verbrauch wird maßgeblich von Luft- und Rollwiderstand, Fahrzeuggewicht und Anzahl und Größe der Beschleunigungsvorgänge bestimmt. Ein leistungsstarker Motor kann häufig in einem sehr optimalen Teillastbereich laufen und so im Verbrauch gar nicht viel höher liegen, als ein schwächerer. Gab mal eine Vergleichsfahrt zwischen 8-Zylinder Mustang und Ford Mondeo mit 3- oder 4-?Zylinder"motörchen". Innerstädtisch verbrauchte der kleine Motor weniger, auf der Autobahn bei gleichem Tempo aber deutlich mehr als der große, der knapp über Standgas lief, während der kleine drehzahlorgelte ...

    Mit etwas handwerklichem Geschick und einem Alublech und zwei Schrauben+Muttern kann man sich den Halter doch schnell selber bauen. Lackiert, Foliiert oder metallisch blank, je nach Gusto. Allerdings neigt blankes Alu mit Streusalz zu Ausblühungen und auch so wird es schnell matt (was ja nicht schlecht aussehen muß). Schrauben am besten aus Edelstahl wegen der Kontaktkorrosion mit dem Alublech. Oder stattdessen Kunststoff statt Alu nehmen. Ein Edelstahlblech wäre optisch sicher auch gut, läßt sich aber sehr schwer bearbeiten.

    Handwerklich Versierte könnten mittels verspannbaren Winkeln als Halterung am Grill es auch rein von vorn verschraubbar gestalten, ohne Konterplatte und Muttern von hinten. Einfachere Montage gegenüber höherem Bastelaufwand ...

    PS: Die Druckleitung (das dünne Alurohr) wird sogar ein Stück innerhalb der Rückleitung (dickeres Alurohr) geführt zum optimalen Wärmeaustausch: Das vom Kompressor erhitzte und dann im Klimakühler vorn abgekühlte und dadurch verflüssigte Kältemittel gibt nochmals Wärme an das im Verdampfer stark abgekühlte gasförmige ab, um die Effektivität der Anlage zu erhöhen. Gleichzeitig erwärmt sich das rückströmende Kältemittel und gelangt dadurch garantiert gasförmig zum Kompressor um wieder komprimiert zu werden. Käme es flüssig dort an, würde es den Kompessor oder die Magnetkupplung zerlegen ... Der Galant von 1997 hatte diese "Raffinesse" noch nicht, der 2004er Ignis jedoch schon ...

    dav1963 du bist ein Lexikon.

    Zuviel der Ehre.:love: Nutze halt die Suchmaschine und versuche dann Sinn und Funktion der Bauteile zu verstehen. Um damit dann die möglichen Ursachen von Fehlfunktionen zu erkennen. Klappt nicht immer, aber oft.

    Aber schon erstaunlich, was für ingenieurstechnische Erfindungen und Entwicklungen in einem Auto so verbaut sind.

    Allein dieses Ventil regelt mit minimaler Bauteilezahl ganz ohne jede Elektronik perfekt die Durchstrommenge der Klimaanlage unter Berücksichtigung von Außentemperatur und Luftdurchsatz am Verdampfer mit einem Ausdehnungselement ähnlich dem im Kühlwasserthermostat. Genial, auf soetwas erst mal zu kommen. Aber die Entwicklung vom ersten Gasmotor bis heute läuft ja auch schon fast 150 Jahre, von der ersten Dampfmaschine noch deutlich länger ...

    Zurück zum "Zischproblem", denke das hängt wirklich mit der Öffnung des Ventils und dem anstehenden Druck des Kältemittels (abhängig von Kompressor-, also Motordrehzahl) und der Außentemperatur zusammen. Drückt man auf eine Sprayflasche, zischt es ja auch je nach Menge des ausströmenden Sprays ...

    PS: Habe ebend nachgeschaut, sowohl Ignis2, als auch SCross haben Ventile. In denen wird abhängig von Außentemperatur und Rücklauftemperatur aus dem Verdampfer die Zustrommenge in den Verdampfer geregelt. Bei Kälte schließt die Ventilkugel, bei ausreichender Wärme öffnet es immer stärker, so das mehr Kältemittel verdampft, abgekühlt wird und dann am Regelteil vorbeigeführt die Ventilöffnung wieder verringert. So wird sichergestellt, daß kein flüssiges, unverdampftes Kältemittel zum Kompressor zurückgelangt. Bei hohen Außentemperaturen steht das Ventil wahrscheinlich weit offen und beim Anlaufen des Kompressors entsteht das Zischen des verdampfenden Kältemittels. Dadurch kühlt der Rücklauf am Ventil ab und selbiges schließt soweit, das das Kältemittel wieder geräuschlos verdampft. Stelle zumindest ich mir so vor. Sollte das Zischen länger anhalten oder auch bei kühleren Außentemperaturen auftreten, die Anlage doch vielleicht mal prüfen lassen. Sollte permanent zu viel flüssiges Kältemittel in den Verdampfer kommen, könnte es bis zum Kompressor gelangen, der dann zerstört würde.

    Bei zu geringem Kältemittelinhalt schaltet die Anlage via Drucksensor ab oder gar nicht erst an.

    Unser "sprechender" Kühlschrank hat wahrscheinlich nur eine ungeregelte Drossel (Düse) und einen Auffangbehälter für noch flüssiges Kältemittel in der Rückleitung vor dem Kompressor, weshalb er wahrscheinlich oft diese Geräusche des expandierenden Kältemittels macht. Der Elektrokompressor hat ja, anders als im Auto, immer gleiche Drehzahl und Fördermenge und auch die Temperaturdifferenz Küche zu Kühlschrank innen ist weniger variabel, so daß auf das teure Ventil verzichtet wird.

    Gibts es einen bestimmten Druck abhängig vom Fahrzeugmodell der in den Leitungen eingehalten werden muss und vielleicht beim Befüllen nicht berücksichtigt wurde?

    Es muß die vom Hersteller vorgegebene Kältemittelmenge eingefüllt werden. Dann ergeben sich bei intakter Anlage die notwendigen Drücke bei Betrieb "von ganz allein". Eine Fehlermöglichkeit ist, die falsche Füllmenge aus den Unterlagen zugrunde gelegt zu haben. Wir hatten mal eine Überfüllung, da hat die Anlage kurz nach dem Anschalten laut geklopft, als würde man mit einem Sack Walnüsse aufs Armaturenbrett hauen, da sie ständig an- und ausgeschaltet hat. Bei zu wenig Füllmenge/Druck im System schaltet sie m.E. aus bzw. gar nicht erst ein, damit der Kompressor durch die fehlende Schmierung nicht kaputt geht.

    Unser Kühlschrank, ja auch nur eine Klimaanlage, macht von Anbeginn auch zischende und "winselnde" Geräusche und das seit über 10 Jahren. Scheint also normal zu sein, das es am Expansionsventil/-düse solche Geräusche gibt. Ggf. mal prüfen lassen, ich weiß nicht, ob das nur eine Düse ist oder ein Ventil, das erst bei genug Druck öffnet. Wenn es dann hängt, vibriert oder daueroffen ist, könnte das die Geräusche evtl. erklären, wenn der Druck auf der Hochdruckseite durch den Kompressor beim Beschleunigen zunimmt.

    Das mit dem Zischen kenne ich so nicht, nur einmal direkt nach dem Motorstart noch im Leerlauf (die Klimaanlage sprang sofort an, da sehr heiß in der Garage).

    Suzuki verbaut m.W. noch immer ausschließlich nichtgeregelte Kompressoren mit Magnetkupplung. Die Leistung steigt mit der Motordrehlzahl und sinkt bei stromloser Kupplung auf Null.

    Andere Hersteller verbauen geregelte Kompressoren, über Shuntventile oder geänderte Anstellungen der Taumelscheibe haben diese einen "Teillastbereich" und können die Kühlleistung den Erfordernissen anpassen. Bei den ungeregelten geht nur Kühlen mit anliegender Motordrehzahl/Leistung oder Aus. Deshalb auch das Klicken und die Schwankungen der Leerlaufdrehzahl z.B. im Stand an der Ampel und die unterschiedliche Ausströmtemperatur. Die Automatik nivelliert die Ausströmtemperatur allerdings über die Klappenstellung zum Heizwärmetauscher, während bei der rein manuellen Anlage der Kompressor immer läuft und man selbst über den Temperatursteller regeln muß, wie kalt es aus den Düsen kommt.

    Eine intakte Anlage sollte nach Runterkühlung der Luftkanäle im Sommer ca. 6°C an den Ausströmern erreichen (Warmluft geschlossen). Bei unter 4° am Kältetauscher sollten sowohl manuelle als auch automatische abschalten, um ein Vereisen des Verdampfers zu verhindern. Je nach Luftfeuchtigkeit und Temperaturdifferenz erzeugt die Anlage mehrere Liter Kondenswasser in der Stunde, das über die Tülle in der Spritzwand abläuft. Sollte die verstopft sein, kriegt der Beifahrer nasse Füße. ^^

    War für mich auch erst nach dem Ausprobieren klar, das unter dem Zusatz /forum in der url eine ganz andere Seite öffnet (eigentlich logisch). Im mobilen Modus wird die Seite (suzukimania.de/) aber mit weniger Infos dargestellt, als im Desktopmodus. Der Handybildschirm ist ja auch kleiner. Schaltet man auf Desktopmodus und zoomt rein, kann man auch mit dem kleinen Bildschirm alle Infos lesen. Also eigentlich alles ok. Wenn es aber auch im Mobil-Modus diese Informationen angezeigt gäbe - noch besser. Ruft man gleich die url suzukimania.de/forum auf, erscheint die Seite mit den aus-/einklappbaren Rubrikenbalken und den zwei Kästen "Letzte Themen" und "Heißeste Themen" (oder so in etwa). Die bleibt auch im Desktopmodus im Verkleich zum mobilen gleich, ohne Zusatzinfos. Welche Seite besser bedienbar ist - ??? War nun die /forum gewohnt, finde letztendlich die andere aber besser, da beim Scrollen gleich die letzten Post-Texte erscheinen, ohne extra anklicken. Muß halt jeder mal ausprobieren und für sich entscheiden, man kommt mit beiden Seiten gut klar, empfinde ich als "leicht fortgeschrittener Laie in diesen Dingen" jedenfalls so! Also nochmals Dank an die regen Admins und an Akrep für die Mühen und die Zeit mit dem Forum. Leider ist mein Wissen hierzu viel zu gering, als das ich da auch nur entfernt eine Hilfe sein könnte!

    Das mit den Gerüchen liegt vor allem am recht guten Filter, der kaum zersetzbare Partikel bis zum Verdampfer kommen läßt. Dann scheint der Ablauf des sich bildenden Kondenswassers von den Lamellen des Verdampfers gut gelöst zu sein, so daß sich darauf kein Biofilm bildet. Beim Galant war der Filter sehr suboptimal eingebaut, Pollen und Staub fanden den Weg zum Verdampfer, dessen Lammellen waagerecht eingebaut der Feuchtigkeit und dem Dreck gute Anhaftung boten. Schon nach wenigen Stunden Standzeit fing es in der Anlage an, penetrant zu müffeln. Zwar verschwanden die Gerüche nach kurzer Betriebszeit, aber besser war das "Trockenfahren" der Luftführung. Dieses Problem ist bei keinem unserer drei Suzukis bisher auffällig, auch bei den manuellen Anlagen nicht. Der alte Ignis2 hat den Filter auch senkrecht eingebaut, bei seiner Entnahme nach unten fällt alles in ihm angesammelte einfach auf die Fußmatte. Zudem muß das Handschuhfach dazu nicht raus, nur zwei Rasten lösen und den Deckel abnehmen, am Filter (Lasche) ziehen, fertig. Auch kann man bei entferntem Filter direkt auf den Verdampfer blicken und ihn ggf. mit Desinfektion einsprühen. Ist beim SCross und Ignis3 wegen des Lüfters nicht mehr möglich.