Demontagelinie bei VW

  • In Zwickau ist eine Auto-Demontagelinie in Betrieb genommen worden. Wenn dann demnächst die Ankopplung in Endlosschleife an die Montagelinie erfolgt, hat VW die perfekte Kreislaufwirtschaft und muß sich nicht mehr um sinkende Verkauszahlen sorgen!:D

    "Baue auf und reisse nieder,

    hast du Arbeit immer wieder!"

    Eigentlich ja eine gute Idee, Ersatzteile zu gewinnen und sinnvoll zu nutzen. Allerdings machen das die Verwerter schon markenübergreifend seit zig Jahren. Und überhaupt nicht dazu passen die neuen EU-Altautoregeln, die das private Ausschlachten fast völlig unterbinden, ja selbst die zeitwertgerechte Instandhaltung der Fahrzeuge unmöglich machen. Abgesehen, daß die mit Elektronik vollgestopften Vehikel eh keine Oldtimer werden können mangels Ersatzteilen, wird auch der Erhalt von Youngtimern somit unmöglich, neue H-Autos kommen also bald nicht mehr dazu. Gut, wer, wie auch hier einige, schon ein Auto mit 30 oder mehr Zulassungsjahren hat, für die gelten ja Sonderreglungen - eventuell ...:/

    Aber noch besser als VW ist ein sächsisches Unternehmen, das in Namibia geschreddertes Holz vergräbt, bzw. in Plastikfolie!!! (toller Umweltschutz!) "beerdigt", um dessen CO2-Freisetzung zu verzögern. Kassiert wird dafür in CO2-Zertifikaten, die dann an die Industrie hier (welche demnächst???) verkauft werden sollen. Aus deutscher Genialität wurde irrer Wahn! Und wir brauchen mehr davon, um die Welt zu retten!!!||

  • Traurig was durch Politik aus der Autoindustrie wird.

    Naja, in erster Linie hat der VAG Konzern über Jahrzehnte Dicke Gewinne eingefahren. Und das teils mit Manipulation und viele billige Bauteile. Das die Politik auch ihren Teil dazu beitragen hat ist unumstritten.
    Es bekommt jeder was ihm zusteht.

  • Traurig was durch Politik aus der Autoindustrie wird.

    Und nicht nur aus der. Ähnliches findet beim Maschinenbau, der Chemie- und Pharmaziebranche, den Glas- und Metallhütten und in Handwerk, Gastronomie und Handel statt. Vielfach sind die Manager und Chefs aber mit schuldig am Desaster ihrer Firmen, da sie viel zu lange schweigend dem Treiben der Politik zugeschaut, zum Teil es auch noch gefördert haben. Im Reich der Mitte war man da pragmatischer und hat die Chancen genutzt. Probleme gibt es auch da und jenseits des Atlantik, aber (West-)Europas Wirtschaft ist am schlimmsten dran. Und es sieht nicht nach Besserung aus, ganz im Gegenteil, schaut man nach Brüssel und Berlin.

    Als ich vor einigen Jahren auch hier warnte, war ich der schwurbelnde Schwarzseher. Nun sieht man, wer die dunkle Binde vor den Augen trug ... Allerdings hätte ich den großen Crash schon eher erwartet, die Ausgangslage der Wirtschaft war doch besser als gedacht, aber die Tendenz war schon da klar erkennbar, die Chancen zum Umsteuern wurden alle nicht genutzt, im Gegenteil. Schlimm für all die, die ihren Lebensunterhalt in der Produktion erarbeiten müssen, Kredite am Laufen haben und nun nicht nur mit sinkenden Realeinkommen, sondern mit Jobverlußt betroffen sind. Aber auch hier wollten es die meisten nicht sehen und haben nicht gehandelt ...

  • Naja, in erster Linie hat der VAG Konzern über Jahrzehnte Dicke Gewinne eingefahren. Und das teils mit Manipulation und viele billige Bauteile. Das die Politik auch ihren Teil dazu beitragen hat ist unumstritten.
    Es bekommt jeder was ihm zusteht.

    Die großen Manager und Bosse werden kaum arg betroffen sein und Hunger leiden. Ausbaden muß es der kleine Michel. Krass mit Job weg, zumindest aber mit Inflation, höchsten Energiekosten, steigenden (Sozial-)Abgaben und Steuern und anderen Einbussen an Wohlstand und Sicherheit. Die Hauptakteure verlagern ihre Wirkungs- und Wohnstätten und machen einfach weiter ...