Bremssattel Probleme

  • Gestern bei der TÜV - Untersuchung- „Ohne Mängel“ bestanden!

    Heute beim KD mit Ölwechsel dabei wurde festgestellt, am vorderen rechten Bremssattel geht der Kolben schwergängig.

    Heute bei mir zu Hause, die Sache normal überprüft und gleichzeitig die Klötze entfernt und gereinigt . Der Kloben geht tatsächlich schwer, werde ihn nächste Woche wenn ich mehr Zeit habe, wieder gangbar machen.

    Aber bei einem Alter von drei Jahren, dürfte das noch nicht passieren.:(

  • Scheint wohlaber ein typenspezifisches Problem zu sein. Unsere Familien-Suzukis (Ignis2, Ignis3, SCross1) sind da noch nicht auffällig geworden. Die Ignis haben hinten eh Trommeln und der SCross machte mal zeitweise deutliches Quietschen beim mittelstarken Abbremsen, sonst aber unauffällig. Alle Fahrzeuge ganzjährig im Einsatz, allerdings im Flachland und eher "unsportlich" schonend bewegt.

  • Scheint wohlaber ein typenspezifisches Problem zu sein. Unsere Familien-Suzukis (Ignis2, Ignis3, SCross1) sind da noch nicht auffällig geworden. Die Ignis haben hinten eh Trommeln und der SCross machte mal zeitweise deutliches Quietschen beim mittelstarken Abbremsen, sonst aber unauffällig. Alle Fahrzeuge ganzjährig im Einsatz, allerdings im Flachland und eher "unsportlich" schonend bewegt.

    Unserer ist im Kurz- u. Mittelstrecken Einsatz und das ganze Jahr. Aber sowas das der Bremskolben nach 3 Jahren schon anfängt festzugammeln das habe ich nicht mal bei unseren 3 Fiats erlebt.

    Also die Bremsen scheinen ein großer Schwachpunkt bei Suzuki zu sein 😡

  • amiga-4-ever 2. Juli 2026 um 20:49

    Hat den Titel des Themas von „Bremssattel vorne rechts fest.“ zu „Bremssattel Probleme“ geändert.
  • Unserer ist im Kurz- u. Mittelstrecken Einsatz und das ganze Jahr. Aber sowas das der Bremskolben nach 3 Jahren schon anfängt festzugammeln das habe ich nicht mal bei unseren 3 Fiats erlebt.

    Also die Bremsen scheinen ein großer Schwachpunkt bei Suzuki zu sein 😡

    Kann ich nicht wirklich bestätigen,unsere Autos (2018-er Ignis und 2019-er Vitara) kennen diese Probleme nicht. Ich kontrolliere bei jedem Wechsel von Sommer-/Winteräder die Bremsen und habe bis jetzt nichts Negatives feststellen können,obwohl wir auch viel Kurzstrecke fahren . :/ Da hatten wir mit unserer ersten "Suzuki- Garnitur" SX4 (2009) und Splash (2008) richtig Trödel wegen hohem Verschleiß,ständigem Quietschen und festgegammelter Handbremse,von den anderen Macken ganz zu schweigen..... Mit den jetzigen Fahrzeugen sind wir hochzufrieden,nach drei bzw. vier Jahren Nutzung keinerlei Ausfallerscheinungen ,hoffentlich bleibt es noch lange so :)

  • Also die Bremsen scheinen ein großer Schwachpunkt bei Suzuki zu sein 😡

    Vielleicht melden sich ja noch weitere Swift-Fahrer zu dieser Problematik.

    Habe den Namen des Themas entsprechend abgeändert.

    Vielleicht ist es ja tatsächlich ein typenspezifisches Problem, wie dav1963 schon meinte.

    Bei unseren (älteren) Suzukis hat es solche Probleme bisher noch gar nicht oder erst bei deutlich höherem km-Stand gegeben (Baleno Kombi bei ca. 220Tsd)

  • Bei keinem unserer bisherigen Fahrzeuge gab es die Probleme, weder bei einem über 20 Jahre altem Trabi (gut, 4x Trommel, aber ja auch hydraulische Kolben), Kadett, Vectra, Galant und den oben genannten Suzukis. Beim Kadett klebte mal ein Belag an der Trommel und beim Vectra hatte die Feststellbremse (Zusatztrommel) durch Rost mangelnde Wirkung und mußte vorm TÜV-Termin "freigebremst" werden. Aber festsitzende Kolben/Sättel und die schon nach kurzer Betriebszeit, hatte keines der Fahrzeuge. Auch nicht nach über 17 (Galant) bzw. 22 (Ignis) Betriebsjahren.

  • Das freut mich für dich.

    Suzuki ist der einzige Hersteller, den ich kenne, der bei einer planmäßigen Inspektion die Bremse zerlegt und säubert. Von daher kann man nie sagen ob was war oder nicht.

    Bei meinem Händler gibt es noch einen Fall, dass "zufällig" nach einer Inspektion die Bremse fest wurde. Bin mir ziemlich sicher das die dunkel Ziffer höher liegt als gedacht.

  • Bin bei den Wartungsarbeiten ja nicht dabei, wäre aber sehr verwundert, wenn an unseren Fahrzeugen bei jeder Wartung die Bremsen zerlegt worden wären. Zumindest bei den "kleinen" Inspektionen war dies sicher nicht der Fall, rein schon von der Zeitdauer kaum zu schaffen und es wäre mir auch beim halbjährlichen Rädertausch aufgefallen. Bei der "großen" Wartung" alle 2 Jahre wahrscheinlich aber ja, da waren die Sättel "frisch abgeschmiert". Da ich mittlerweile mangels Fahrleistung nur noch alle 2 Jahre warten lasse, wäre dies dann in 4-Jahres-Zeiträumen, wobei das "Festoxidieren" oder "Gummiaufquellen" ja unabhängig vom Fahren geschehen würde. Bisher wie gesagt noch keinerlei Probleme und die Problemschilderungen hier scheinen ja auch nur den Swift gehäuft zu betreffen. Klingt zwar irgendwie absurd, denn die Bremskomponenten werden ja zugeliefert und finden meist in mehreren Typreihen und ggf. bei verschiedenen Herstellern Verwendung. :/

  • PS: Vielleicht hängt es ja mit der Einbauposition der Sättel zusammen. Bei allen von mir gefahrenen Fahrzeuge sitzen/saßen die Sättel oben auf "12Uhr", bzw. leicht nach vorn, also links auf "11Uhr". Laut Foto sitzt beim AZ/RZ die Bremse hinten (vorn war nicht eindeutig zu erkennen) aber auf 90° hinten, links also auf "3Uhr". Eventuell wird sie dadurch bei Nässe mit Wasser und im Winter mit Salzlösung stärker "eingenebelt", was die Korrosion begünstigen würde.:/

  • Ich habe 2 Händler durch und bei beiden wurde egal welche Wartung die Bremse zerlegt und gereinigt.

    Aktuell 78 tkm auf der Uhr und 5 Inspektionen hinter mir.

    Hab mir beim letzten Gespräch auch indirekt unterstellen lassen müssen, ich habe eventuell vielleicht ja mal einen Fehler beim zusammensetzen gemacht.

  • Korrosion hat nun wohl wahrlich nichts mit "Montagefehlern" zu tun. Es scheint ja ein Materialproblem zu sein, das bei vergleichbaren Bremsanlagen anderer Typreihen so nicht vorkommt. Da unwahrscheinlich ist, daß die Teilehersteller gänzlich unterschiedliche Material- und Fertigungsqualitäten für die technisch weitgehend identischen Bauteile nutzen, bleiben eigentlich nur noch veränderte Belastung thermischer oder korrosiver Art übrig. Vielleicht hilft hier tatsächlich ein Vergleich der Einbaulage betroffener mit intakten Bremsanlagen und ob ein Zusammenhang mit typspezifischen Fahrbelastungsprofilen* (hohe Wärmeentwicklung durch verstärkten Bremseneinsatz = "sportliche Fahrweise") besteht. Bei beidem läge eine "ungünstige konstruktive Gestaltung" der Bremse vor ...

    * ein Splash, SCross oder Ignis wird sicher zumeist anders bewegt als ein SSS ;)

  • Es gibt Neues bezüglich Bremssattel. Ich muss am Donnerstag noch mal hin, dann wird entschieden ob ein Garantie Antrag gestellt wird oder ob er instand gesetzt wird.

    Angeblich kommt es äußerst selten vor das der Bremskolben vorne fest wird

  • Das war dann vermutlich die Vorderachse gewesen. Hinten sitzt der Sattel mittig oben auf 12 Uhr.

    Nun ja, war nur ein Foto mit leicht schrägem Fahrzeug und anmontierten Alurädern. War dann statt des Bremssattels vielleicht der Nachschalldämpfer, der da durch die Felge "leuchtete".

    Aber schon eigenwillig, daß es scheinbar "gehäuft" den Swift betrifft und die anderen Baureihen nicht.

  • So heute wieder einen Termin bei Suzuki gehabt wegen der Bremsen.

    Also der Kolben des Bremssattels rechts geht wieder zurück! Es wurden die Führungen der Klötze gereinigt und geschmiert ( auf beiden Seiten) Kosten 87,86€ ca 1Std. Arbeitseinsatz

    Jetzt dürfte wieder alles okay sein zumindest bis zum nächsten KD


    Wenn ich eine Hebebühne hätte, wäre das in Eigenarbeit erledigt worden, aber nur mit dem Wagenheber arbeiten, macht keinen Spaß.

    Einmal editiert, zuletzt von Rotex09 (9. Juli 2026 um 18:38)

  • Bei meinem 2018er Swift schleifen bei längerer Fahrt die Bremsen auch und machen dann Geräusche und werden heiß.

    Das reinigen und fetten der Klötze brachte nur kurzfristig Abhilfe,hab auch mal testweise an einem Satz gebrauchte die Führungen der Klötze mit einer

    Feile etwas abgefeilt damit die mehr Spiel bekommen,hat garnichts gebracht.

    Erst das reinigen und fetten der Führungsstifte hat dann für längere Zeit funktioniert.Aber ein Jahr Ruhe hat man trozdem nicht.

  • Die per Hydraulikkraft angepreßten Beläge einer Scheibenbremse werden ja nicht durch eine Feder o.ä. zurückgedrückt, wie z.B. bei Trommelbremsen. Auch die Hydraulikflüssigkeit zieht sie beim Loslassen des Bremspedals m.W. nicht aktiv zurück, sondern ein feiner Taumelschlag der Bremsscheiben drückt die Beläge und Kolben zurück, so daß sie nicht mehr permanent schleifen. Die Scheiben müssen also zur Funktion der Bremse einen geringen Taumelschlag besitzen und dürfen nicht exakt "rund" laufen. Auch darf dazu der "schwimmende" Sattel dieser Seitwärtsbewegung nicht zu leichtgängig folgen, da sonst die Kolben nicht ausreichend eingedrückt werden. Mit einer Mikrometerschraube ließe sich der "Seitenschlag" der Scheibe prüfen. Der Abstand zwischen Klotz und Scheibe soll im ungebremsten Zustand sehr gering sein, um ein schnelles Ansprechen der Bremse bei geringem Pedalweg zu realisieren, was mit einer aktiven, federkraftgestützten Rückholung der Kolben nicht realisierbar wäre.

    Die notwendigen Andruckkräfte an den Scheibenbremsen sind deutlich höher als die der Trommelbremsen, was über einen größeren Kolbenquerschnitt realisiert wird. Damit steigt aber auch das notwendigerweise bewegte Volumen der Hydraulikflüssigkeit gegenüber einer Trommelbremse, bei der somit ein größerer Kolbenweg nicht stört. Auch sind die auflaufenden Backen einer Trommelbremse selbstverstärkend, was bei Duplexbremsen (2 Bremszylinder pro Rad) gegenüber Simplexbremsen mit nur einem Bremszylinder ausgenutzt wurde. Rückwärts war die Bremswirkung dann jedoch bei den Duplexbremsen deutlich schlechter, was mich am Trabi ein neues Rücklichtglas gekostet hat als "Lehrgeld".

  • Die per Hydraulikkraft angepreßten Beläge einer Scheibenbremse werden ja nicht durch eine Feder o.ä. zurückgedrückt, wie z.B. bei Trommelbremsen. Auch die Hydraulikflüssigkeit zieht sie beim Loslassen des Bremspedals m.W. nicht aktiv zurück, sondern ein feiner Taumelschlag der Bremsscheiben drückt die Beläge und Kolben zurück, so daß sie nicht mehr permanent schleifen. Die Scheiben müssen also zur Funktion der Bremse einen geringen Taumelschlag besitzen und dürfen nicht exakt "rund" laufen. Auch darf dazu der "schwimmende" Sattel dieser Seitwärtsbewegung nicht zu leichtgängig folgen, da sonst die Kolben nicht ausreichend eingedrückt werden. Mit einer Mikrometerschraube ließe sich der "Seitenschlag" der Scheibe prüfen. Der Abstand zwischen Klotz und Scheibe soll im ungebremsten Zustand sehr gering sein, um ein schnelles Ansprechen der Bremse bei geringem Pedalweg zu realisieren, was mit einer aktiven, federkraftgestützten Rückholung der Kolben nicht realisierbar wäre.

    Die notwendigen Andruckkräfte an den Scheibenbremsen sind deutlich höher als die der Trommelbremsen, was über einen größeren Kolbenquerschnitt realisiert wird. Damit steigt aber auch das notwendigerweise bewegte Volumen der Hydraulikflüssigkeit gegenüber einer Trommelbremse, bei der somit ein größerer Kolbenweg nicht stört. Auch sind die auflaufenden Backen einer Trommelbremse selbstverstärkend, was bei Duplexbremsen (2 Bremszylinder pro Rad) gegenüber Simplexbremsen mit nur einem Bremszylinder ausgenutzt wurde. Rückwärts war die Bremswirkung dann jedoch bei den Duplexbremsen deutlich schlechter, was mich am Trabi ein neues Rücklichtglas gekostet hat als "Lehrgeld".

    Das ist alles richtig was du schreibst. Darum haben manche sportlichen Autos eine 4 Kolben Bremssattel