Swift Sport Hybrid Scheinwerfer blenden Gegenverkehr

  • Häufig wurde ich in letzter Zeit angeblinkt, sodaß die Vermutung nahe lag, daß ich den Gegenverkehr blende.

    Heute fuhr ein Bekannter vor mir und fragte mich warum ich mit Fernlicht hinter ihm herfahre.

    Also Scheinwerfer sind definitiv zu hoch eingestellt.

    Die Forumsuche und Youtube giben dazu nichts her, daher die Frage, ob man das selbst regulieren kann oder ich zum Freundlichen muss?

    Jeder Ratschlag ist willkommen.

    Rheinisch by nature :D

    Swift Sport Hybrid in weiss seit 11/22 ( 10/25 Leasingende)

    Swift 1,2 von 11/12 vom Sohnemann

  • Auch selbst machbar...

    Bei herkömmlichen H4/H7 Scheinwerfer habe ich das auch schon gemacht.

    Aber bei Xenon bzw. LED noch nicht.

    Wo sind die selbst einstellbar?

    Rheinisch by nature :D

    Swift Sport Hybrid in weiss seit 11/22 ( 10/25 Leasingende)

    Swift 1,2 von 11/12 vom Sohnemann

  • Normalerweise verstellen sich die Scheinwerfer ja nicht von selbst*. Wenn also plötzlich die Hell/Dunkelgrenze zu hoch ist, könnte das bei LED/Xenon auch auf eine fehlerhafte automatische Regelung hindeuten und wäre somit besser durch die Werkstatt zu prüfen.

    * Bei H4/H7 ändert sich die Einstellung ggf. schon durch "Kippeln" der Glühampe im Scheinwerfer oder bei Glühlampentausch. Bei LED-Scheinwerfern (keine Nachrüst-LED-Lampen in altem Scheinwerfer) ausgeschlossen, bei Xenon zumindest unwahrscheinlich.

  • Da die Fehljustierung ja dann schon ab Werk so gewesen ist, zumindest fasse ich es so auf, muß man sich fragen, wie der Wagen sowohl die Qualitätskontrolle im Werk als auch die Übergabeabnahme bestanden hat, ohne das es kontrolliert/korrigiert wurde. Denn das sich die Scheinwerfereinstellung danach geändert hat, ist doch recht unwahrscheinlich. Ohne signalgebenden Gegenverkehr und mal vorausfahrenden Bekannten wäre der nicht ungefährliche Mangel (Blendung) wahrscheinlich (wenn überhaupt) erst bei der HU aufgefallen. Und die ist beim Neuwagen ja erst nach 3 Jahren. Soviel zur Qualität der Abnahmen im Werk und beim Händler.

  • muß man sich fragen, wie der Wagen sowohl die Qualitätskontrolle im Werk als auch die Übergabeabnahme bestanden hat, ohne das es kontrolliert/korrigiert wurde.

    Das Frag ich mich schon lange...

    Ich hatte mal einen neuen Chef. Ami. Da musste natürlich ein fetter Daimler als Firmenwagen her. Da war die Motorhaube so schepps eingebaut das man die Zündkerzen raus klauen konnte auf der einen Seite, auf der andere hats schon am Kotflügel geschliffen. Und die FIN hinter der Scheibe hat gefehlt. Die Krönung war nur das Daimler meinte "können wir mein ersten Service richten"...

  • Ganz wichtig ist es erstmal über den Hersteller herum zu meckern, das können viele hier besonders gut.

    1. Auch bei Suzuki gibt´s End- und Qualitätskontrollen wie bei jedem Hersteller und da werden die Scheinwerfer auch grundeingestellt.

    2. Die Übergabeinspektion macht der auszuliefernde Händler und da gehört auch die Scheinwerfereinstellung mit dazu, da gibt´s ein Set-up- Protokoll auf dem alles steht was bei der Übergabe gemacht wird, dieses muss auch aufgehoben werden.

    3. Es gibt genügend Mechaniker die keine Ahnung davon haben wie die Scheinwerfer eingestellt werden oder sich mit dem Scheinwerfereinstellgerät nicht auskennen,

    außerdem gibt´s einen extra Scheinwerfereinstellplatz in den meisten Werkstatten.

    MfG

  • "japandriver":

    Erstens ist berechtigte Kritik kein "Meckern", zweitens beweisen ja die Mängel ausreichend die mangelhafte Qualitätskontrolle im Werk und auch die fehlende Kontrolle beim Händler. Sicher mag es auch unfähige Mechatroniker geben, aber die geschilderten Mängel an mindestens drei Neufahrzeugen deuten doch wohl eher auf fehlende Kontrolle hin. Denn das Einstellgerät zu bedienen und die Scheinwerfer damit zu justieren, ist nicht sooo schwierig.

    Und das man bei einem Premiumhersteller wie Mercedes exakt eingepaßte Bauteile erwarten dürfte, der Preis für die Fahrzeuge ist ja entsprechend hoch, ist wohl auch selbstverständlich und hat überhaupt nichts mit "Meckern" zu tun. Aber anstatt sich zu entschuldigen kommt dann vom Händler, der ja irgendwie auch den Hersteller vertritt, nur ein lapidar rausgequältes "machen wir bei der ersten Durchsicht". Bei Dacia wäre das ok, bei einem Daimler ist es beschämend und rufzerstörend!

  • Mal als Anmerkung. Es gibt Hersteller, da gehört es nicht zur Übergabeinspektion, die Scheinwerfereinstellung zu überprüfen. Ich war selbst überrascht, als ich das gehört habe.

    Chemnitzer dürfen das !

    http://www.suzukink.de/ Fahrzeuge: Toyota Avensis Kombi 2.0 (Bj.04)& Toyota Aygo (Bj.11)

  • Man sollte die Qualitätskontrollen in Werken nicht überbewerten! Wenn ein Fahrzeug z.B. in der Nacharbeit war, sieht die Sache schon wieder anders aus. Dort arbeiten auch nur Menschen, die durch verschiedene Umstände auch nicht immer zu 100 % (wie überall) bei der Sache sein können. Für das gibt's ja die Garantie/Gewährleistung. Hatte selbst in einem gearbeitet und hab da diverse Einblicke...

  • Man sollte die Qualitätskontrollen in Werken nicht überbewerten! Wenn ein Fahrzeug z.B. in der Nacharbeit war, sieht die Sache schon wieder anders aus. Dort arbeiten auch nur Menschen, die durch verschiedene Umstände auch nicht immer zu 100 % (wie überall) bei der Sache sein können. Für das gibt's ja die Garantie/Gewährleistung. Hatte selbst in einem gearbeitet und hab da diverse Einblicke...

    Ein Fahrzeug sollte aber schon betriebs- und vor allem verkehrssicher an den Käufer übergeben werden (hat ja auch eine HU-Plakette) und nicht erst auf Mangelanzeige durch den Käufer dahin nachgebessert werden müssen! Das ist im Rahmen der Qualitätskontrolle einfach sicherzustellen. Punkt!

  • Wie schon oben geschrieben sind solche Mängel keine Seltenheit, bei egal was Menschen tun. Leider, oder zum Glück, sind Menschen nicht frei von Fehlern und Unzulänglichkeiten. Ausgenommen natürlich ein paar geistige Ausnahmeathleten.

    Wenn es dem Händler durch die Lappen ging, weil, weil, weil auch wieder Menschen, könnte der innerlich noch mehr kotzen als der Kunde. Es ist schwierig heute gutes Werkstattpersonal zu finden, egal in welchem Handwerk.

    In meinen Augen entschuldigt das die Situation ein wenig. Schlechte Bezahlung zieht keine fähigen Leute. Der Kunde will aber für Dienstleistungen möglichst wenig zahlen. Zu dem schlechteren Potential kommen komplexere elektronische Systeme. Überforderung und noch mehr Fehler sind die Folge.

    Also einfach ordentlich einstellen lassen und entsprechend Unmut mit einer Brise Verständnis kund tun. Dann gehen alle zufrieden ins Bett.

  • Das ist überhaupt keine Entschuldigung! Genau dafür gibt es QM (Qualitätsmanagement) -Listen, die einfach nur abgearbeitet werden müssen! Geschieht durch die Blendung des Gegenverkehrs (und gerade die kleinen LED-Scheinwerfer blenden extrem) ein Unfall, wäre sogar die Haftung von Hersteller und Händler zu prüfen! Hier geht es nicht um eine klappernde Innenverkleidung, sondern um sicherheitsrelevante Dinge. Da gibt es keine Entschuldigung für, weil diese Fehler sollten zu 100% ausgeschlossen sein. Oder ist ein loses Rad akzeptabel, oder eine nicht ordnungsgemäße Schraube am Fahrwerk? Wohl kaum. Zur Qualität gehört nun mal die ordentliche Abarbeitung der Prüflisten, da dürfen keine Fehler passieren und können bei akurater Umsetzung auch nicht. Wenn etwas nicht kontrolliertes einfach abgehakt wird, ist es Betrug! Und wenn Mitarbeiter es nicht können, sind sie zu schulen oder zu ersetzen! Ganz einfach!

  • Dann müsstest noch das Schnellboot Verhalten eliminieren und halbjährlich zur Kontrolle wegen setzender Federn......

    Die wurden mit Sicherheit ab Werk eingestellt.

    Bin mir ziemlich sicher das liegt in der Eigenverantwortung des Fahrzeuglenkers

  • Nein, sicher hat der Halter und der Fahrer gewisse Obliegenheiten, bei einem Fahrzeug frisch aus dem Werk via Händler mit 3 Jahren bis zur nächsten HU MUSS! man davon ausgehen dürfen, ein verkehrstechnisch einwandfreies Fahrzeug bekommen zu haben und es nicht erst einem Prüfingenieur vorstellen zu müssen! Genausogut könnte man so etwas auf Flugzeuge übertragen, kann man ja bei der nächsten Wartung machen, oder der Pilot soll halt alles kontrollieren (zusätzlich zu den dort üblichen Checklisten). Oder der Patient soll halt die ordnungsgemäße Rezeptur seiner Medikamente doch selbst prüfen vor Einnahme. Ist ja nicht schlimm, wenn mal was nicht hinhaut ...

    Setzende Federn wären herstellerseits bekannt und erforderten dann halt eine entsprechende Nachprüfung, bei automatisch nachregelnden Systemen aber eh nicht zur Blendung führend. Kurzzeitiges Blenden bei Beschleunigung ist etwas anderes als die permanente Blendung Vorausfahrender oder Entgegenkommender.

    Diese laxe, "fehlerverzeihende" Einstellung ist nicht nur gefährlich, sondern hat auch Deutschlands Ruf vom "Qualitätsweltmeister" ruiniert. Warum soll ich ein teures Produkt erwerben, wenn es genauso mangelhaft ist, wie ein billigeres? Da muß es nicht mal um sicherheitsrelevante Dinge gehen. Da ist dann eine schief eingepaßte Motorhaube an einem Produkt zum Premiumpreis ebenso unakzeptabel wie ein falsch eingestellter Scheinwerfer oder mangelhafte Steuerketten. Und auch wenn Suzuki nicht in D produziert, japanische Produkte hatten mal einen ähnlich guten Ruf und zumindest die Händlerübergabe findet in D statt. Bananenprodukte, die beim Käufer "reifen", möchte doch eigentlich kein Kunde. Immerhin verlangt der Verkäufer auch eine ordnungsgemäße Bezahlung und akzeptiert da auch keine "vergessene" Ziffer vorm Komma o.ä.!