quo vadis Suzuki ( Modellpolitik Vitara, SX4 s cross und weitere Modelle)

  • hallo,

    dave ich teile wenig von deinen politischen ansichten, aber da hast du leider recht..

    Ich selber fahre nur ältere fahrzeuge, wurde dafür immer belächelt, wenn ich sagte, ich kann mir den unterhalt moderner fahrzeuge nicht leisten..

    Nachbar hatte focus 1L .. Kat kaputt, 1500€, nun ist der zahnriemen (der im öl läuft!!!) gerissen, kapitaler motorschaden beim 6 jahre alten auto, mit 78.000 km.. Ich habe als daily nen fiesta bj. 2005, fährt mit 5,5L /100 km verbrauch.. Kat kaputt, vor 4jahren, bei ebay, mit dichtungen alles 99€, 2h arbeit, auto fährt ohne probleme..

    Nachbar hat sich jetzt, auf mein anraten hin, 2L mondeo gekauft, bj. 2005 ich habe mit ihm vorderachse neu gemacht, inspektion, auto läuft, verbraucht das gleiche wie der focus (6,5 -7L /100km), hat bisher das geld gekostet was der focus eingebracht hat und ist, nach aussage nachbarin, nicht so nervig, wegen dem ganzen gepiepe..

    Kauft ihr euch immer neue autos und motzt über leistungsverlust, usw.. Wenn ich im swift gti von 1993 sitze, der geht, aber ohne leistungsverlust..

    Die euronorm macht die autos kaputt, achja, die alten autos (welche noch nicht ihre abgase wieder verbrennen mussten) brauchten keine partikelfilter und haben sauber verbrannt..

    Gruß

    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Hallo Quertreiber,

    das Problem, welches zumindest dann auf spätere Autokäufer zukommt, ist aber: ohne Neuwagenkäufer gibt es später dann auch keine Gebrauchtwagen. Und irgendwann sind auch die stabilsten Young-Timer verschlissen oder "sterben" mangels Ersatzteilen. Zumal neuere Autos dank der massig verbauten Elektronik garantiert keine so lange Nutzungsdauer haben werden, da ein Defekt dort mangels Ersatzteilen sie schnell zum Altmetall werden läßt. Von den BEV und Vollhybriden nach Akkutod/Kapazitätsgerlußt gar nicht erst angefangen. Hinzu kommen sicher verschärfte Regelungen auch für Bestandsfahrzeuge ähnlich der Umweltzonen, die für ältere Diesel ja jetzt schon tabu sind.

    Ob man dazu steht, oder meine Ansichten ablehnt, die Realität wird zeigen, wohin es geht. Und da sieht es derzeitig auch für die nahe Zukunft eher mies aus. Der Blick auf die Preisanzeige der Tankstellen wird ab 01.01.25 bei so manchem Unbedarftem mehr als ein erschrecktes Kopfschütteln auslösen. Vielleicht hat er ja Glück und braucht dank Kündigung nicht mehr zur Arbeit pendeln und damit auch kaum noch tanken. ...

  • wieviele kaufen ihr auto?

    Die mehrheit least doch.. Nen bekannter schafft in österreich, als werkstattmeister.. Due haben den hof vollstehen mit leasingrückläufern, welche keine käufer finden, aufgrund zu geringer akkureichweite, unbekannter zustand des akkus usw..

    Damals waren die autos nach 10 jahren durchgerostet, heute sind die steuergeräte nach 10 jahren defekt/ müssen die hersteller keine ersatzteile mehr liefern..

    Also wir werden sehen wo es hingeht.. Was ich nur sagen will, seit 2005 sind die verbräuche nicht wirklich nach unten gegangen, weil die fahrzeuggewichte extrem gestiegen sind, die abgasnormen so verschärft wurden..

    Ich habe noch teile für 5 autos liegen..

    Gruß

    Quertreiber

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    Walter Röhrl

  • Das stimmt mit den Verbrauchen so nicht. Unser Ignis2 verbraucht von Anfang an ca. 7,5-9,5 l/100km, je nach Witterung und Fahrprofil. der 15 Jahre jüngere Ignis 3 (kein Hybrid) verbraucht um die 5l/100km mit viel Stadt und zügiger BAB-Fahrt. Das sind gut 1/3 weniger bei vergleichbarer Leistung. Da hat sich halt doch viel getan dazwischen. Und ob die Autos (Verbrenner) von der Mehrheit der Privatnutzer gekauft oder geleast werden, kann ich nicht sagen, billiger ist bei Solvenz aber ohne betriebliche Abschreibung der Kauf. Selbst mit einem günstigen Kredit schlägt das noch die Leasingkosten. Alles mit größerem Li-Akku sollte man allerdings tatsächlich leasen.

  • gebe dir recht von den Kosten her.. Bei den Fahrzeugen die ich aus diesen Baureihen habe/hatte war immer bei um die 5 L /100 km, bei meiner Fahrweise, 140km Arbeitsweg /Tag 35km bundesstraße, 4km Stadt, Rest Autobahn, mit maximal 120km/h, weil zu viel Verkehr..

    Die Kleinwagen aus der Zeit sind ja schon sehr bequem und gut ausgestattet.. 1995 bin ich Opel Rekord, bj. 1978, Oberklasse Fahrzeug mit 5m Länge, gefahren, riesen Schiff, 1,9L Hubraum, 75ps und leergewicht 1190kg.. Rostig, aber bequem unter 10L war das schieben.. 2005er Corsa, 1,2L Hubraum, 75ps, 5L/100 km, Kleinwagen, 1230kg leergewicht..

    Wenn ich sehe was die fahrzeuge heute kosten, frage ich mich, wer soll das bezahlen?

    Gruß

    Quertreiber

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    Walter Röhrl

  • Schön wär's. Leider kauft jeder dritte einen Stadtpanzer.

    Auch das wird sich ändern. Zumal SUV nicht gleich SUV ist. Sehr viele Kompakt-SUV wie auch Vitara und S-Cross, aber auch T-Rock, ASX, Mokka usw. haben Abmaße, die, bis auf die Höhe, unter denen eines Kompaktklassekombi liegen und die als Frontantriebsvarianten bis Richtgeschwindigkeit auch im Verbrauch nicht höher sind. Platzangebot, bequemer Einstieg (gerade in der solventen Boomergeneration auch eine Altersfrage), gute Übersicht durch die erhöhte Position, weniger Blendung bei Nachtfahrt (auch im Alter wichtiger werdend) und bessere Parkhausgängigkeit, da ausreichend Bodenfreiheit für die Rampenübergänge, lassen diese Fahrzeuge zur besseren Wahl gegenüber Kombis oder Limousinen werden.

    "Stadtpanzer" vom Typ Q7 mit 5 m Länge und Wenderadien eines 40-Tonners werden zumeist von den gut betuchten Damen der "Besserverdiener" als Pampersbomber oder Boutikenexpress benutzt und machen mehr Probleme als Freude in der Stadt. Wer einmal mit dem Ignis auf Parkplatzfindung in der City war und vorher auf Parkplatzsuche mit einem 4,99m-Dickschiff, lernt sehr schnell die Vorzüge des Mini-SUV zu schätzen. Wer allerdings als Reisekader viel auf den BAB unterwegs ist, genießt die Vorzüge und die Sicherheit eines großen Wagens, egal ob Limousine, Kombi, Van oder großer SUV.

    Aber die gut bezahlten Arbeitsplätze in der Industrie werden zusehends weniger, kommendes Jahr wird da einige Einschnitte bringen, die hochberentete Boomergeneration älter und die nachfolgenden Rentner ärmer, da wird das teure Segment im Neuwagenbereich eher ausgelassen. Beamte und Staatsbedienstete mit hohen Einkommen pflegen zunehmend ein grünes Image und fahren Rad und Bahn als Citybewohner oder ein BEV mit Wallbox und Solaranlage am EFH als Vorstadtfamilie.

    Die Masse der Normalverdiener pflegt ihre vorhandenen Verbrenner und schaut, wo Einsparungen für die Begleichung der Energie- und Lebensmittelkosten möglich sind. Sinkende Inflationsraten bedeuten ja nur einen verlangsamten Preisanstieg und keine Rückkehr zu den alten niedrigeren Preisen.

    Speziell im Autobereich wird es 2025 deutlich teurer. Versicherung +20%, Benzin +0,17€/l durch gestiegene CO2-Abgabe, höhere Werkstattkosten dank höherer Lohn-, Material-, Sozial-, Energie- und Bürokratiekosten, HU teurer usw. usf.. Und dazu werden sich einige über "Blaue Briefe" oder Kurzarbeit freuen dürfen. Erstere sparen aber zumindest die Kosten für den Arbeitsweg. ...

  • wie willst den was kleines kaufen? Suzuki ist doch einer der wenigen, die noch was bezahlbares anbieten. Leider wird auch bei suzuki ein händlersterben einsetzen, weil suzuki den händlern das leben schwer macht..

    Ich persönlich kenne vier händler, die ende des jahres aufhören werden.

    Gruß

    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Ich bin für die heutige Zeit auch zu langsam. Ab 2025 habe ich nach 30 Jahren zum ersten Mal eine neue Kfz-Versicherung. Auf den Monat gerechnet zahle ich statt der 40 Euro, die der alte Versicherer für Haftpflicht + Teilkasko haben wollte nur noch 25 Euro. Ich fahre mit SF 21.

  • Ich weiß nicht ob Suzuki den Händlern das Leben schwer macht. Sicher haben viele Hersteller "ihre" Vertragshändler schon mit den unsinnigsten Forderungen drangsaliert, aber die Probleme, die demnächst auf den Autohandel zukommen, liegen nur bedingt bei den Herstellern. Sicher hat man insbesondere in den Chefetagen der deutschen Unternehmen zu lange auf Subventionen gesetzt, der eine oder andere Manager war sicher auch fachlich überfordert und folgte den politischen Vorgaben ohne Reflexion auf deren Umsetzbarkeit, aber was derzeit in Europa geschieht, hat Ursachen die viel tiefer liegen und schon vor längerer Zeit begannen. Der weltpolitische Wandel läuft und so wie es sich derzeit darstellt, schaut Deutschland da ziemlich bedeppert hinterher. Ohne hervorragende Bildung und ohne preisgünstige Energie und Rohstoffe degradiert sich der einstige technologische Weltführer (speziell im Automobilbau) da selbst. Die einstigen "Werkbänke" im fernen Osten übernehmen die Technologieführeschaft und das noch vorhandene personelle Ingenieurswissen wandert mit den Firmenverlagerungen aus Deutschland zunehmend dorthin bzw. über den Atlantik. Sind diese Kapazitäten erst weg, wird es ein sehr langer Weg, wieder die einstige Stärke und Produktivität hier neu aufzubauen. Da ist das Fehlen preisgünstiger Kleinwagen noch die geringste Hürde.

  • Ich bin für die heutige Zeit auch zu langsam. Ab 2025 habe ich nach 30 Jahren zum ersten Mal eine neue Kfz-Versicherung. Auf den Monat gerechnet zahle ich statt der 40 Euro, die der alte Versicherer für Haftpflicht + Teilkasko haben wollte nur noch 25 Euro. Ich fahre mit SF 21.

    Dann war dein Altvertrag um einiges überteuert. Für unsere KFZ werden die Verträge jährlich auf günstigere Angebote durchgecheckt (der billigste ist da nicht gleich der günstigste, aber bei vergleichbarer Leistung bestehen da schon immense Prämienunterschiede), bei allen Angeboten mit vergleichbaren Leistungen und Prämien ergibt sich eine Erhöhung um rd. 20% zum noch laufendem Jahr. Allerdings "versteckt" sich dahinter auch eine Höhersetzung der Regionalklasse und bei einem Fahrzeug auch der Typklasse. Aber auch ohne diese Veränderung wären die Prämien deutlich gestiegen, da nutzte selbst die höhere SF-Klasse nichts. Begründung seitens der Versicherer: die Reparaturkosten wären so extrem gestiegen. Wenn man die allgemeine Kostenentwicklung anschaut, nicht mal von der Hand zu weisen. ...

  • naja, nimmt man das beispiel kuka, verkauft an chinesische mama, fertigung verlegt nach china, entwicklung bleibt in deutschland, aber es ist meist so, dass entwicklung hier bleibt, aber fertigung verlegt wird.. Gerade wenn es stromintensiv ist.. Leider gibt es nicht nur ingenieure in deutschland.. Es gibt leider weniger jobs für ungelernte. Die fallen hinten runter..

    Gruß

    Quertreiber

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    Walter Röhrl

  • Zunehmend werden aber auch die Entwicklungsabteilungen verlagert. Was nicht verwundert, wenn man die abnehmenden Standards der deutschen universitären Ausbildung ansieht. Abgesehen vom abnehmenden Interesse, ein MINT-Fach zu belegen, sinken die Anforderungen und damit auch die Kenntnisse der Absolventen seit einigen Jahren dramatisch. War es früher für Chinesen eine Auszeichnung in D studieren zu können, kommen heute nur noch die, die andernorts keinen Studienplatz bekommen haben. Auch gehen die fähigsten Absolventen nach der Promotion in die Wirtschaft und verbleiben nicht als Dozenten für die Ausbildung. Hat neben der Bezahlung auch Gründe in der zunehmend ideologisierten Hierarchie an den Hochschulen.

    Theoretisch müßte in D niemand als "Ungelernter" arbeiten. Zumal in einem Land, das seinen Wohlstand auf Innovation, Technologie und hochgradige Veredlung importierter Rohstoffe und Halbzeuge verdankt, nur wenige Arbeitsplätze für Tätigkeiten ohne fachliche Qualifizierung vorhanden sind. Hohe Lohnkosten rechnen sich halt nur bei hoher Wertschöpfung, also Arbeitsproduktivität. Und ohne diese Gewinne funktioniert nun einmal kein Unternehmen. Man mag es verächtlich "Profit" nennen, aber ohne ihn kann ein Unternehmen keine Investitionsrücklagen bilden, bekommt keine Finanzierungen für Modernisierung und Erweiterung und kann auch keine hochausgebildeten Fachkräfte gewinnen oder ausbilden.

  • Unterm Strich bleibt doch ganz klar festzuhalten: wie bestellt, so geliefert! D.h. wie gewählt, so die Konsequenzen.

    Irre und extremistische Leute in der Verantwortung, sprich Regierung, richten eine Wirtschaft durch permanente Fehlentscheidungen aufgrund einer Ideologie zugrunde. Da aber Deutschland und abgemildert Europa schon lange nicht der Nabel der Welt ist, muss man als Autohersteller wie Suzuki nicht sein ganzes Augenmerk auf diesen Schwachsinn verschwenden. Ihre Hausaufgaben haben die Suzuki-Mannen bisher immer gemacht.

  • Unterm Strich bleibt doch ganz klar festzuhalten: wie bestellt, so geliefert! D.h. wie gewählt, so die Konsequenzen.

    Irre und extremistische Leute in der Verantwortung, sprich Regierung, richten eine Wirtschaft durch permanente Fehlentscheidungen aufgrund einer Ideologie zugrunde.

    Das Schlimme daran ist, dass auch die selbsternannten Alternativen keine sind. Lösungsorientierung in der Politik wird nicht honoriert. Und das zeigt sich, an den erschreckenden Wahlergebnissen ebenso wie an den üblichen Talkshowmitwirkenden.

  • Hallo

    Ich teile dein Unverständnis. Es wird aber noch verrückter:

    Für Mexico und Indien gibt es einen Jimny mit langem Radstand. Sind das Länder, wo man besonders hohe Erlöse erzielen kann?

    Es soll unmöglich sein, dieses Modell mit europäischer Abgasnorm ausliefern zu können.

    Meine Prognose wäre, das man einen größeren Jimny den europäischen Händlern in Massen vom Hof fahren würde.

    Und der neue Swift wohl ohne Sportversion wird auch kein Hit werden, wetten?

    Grüße von Jürgen

  • Hallo,


    laut meinem Händler verkauft sich der neue Swift sehr gut!

    In Indien verkauft Maruti Suzuki 30000 Autos in der Woche (ja richtig gelesen), dort macht es wohl die Masse. Was juckt die da der europäische oder deutschen Markt. 2023 hat Suzuki keine 30000 Autos in Deutschland verkauft.