Super Plus zum Preis von Diesel

  • Ich werde weiterhin 102 only tanken, auch wenn die Plörre 4€ den Liter kostet.

    Eine Einstellung, die so lange klappt, wie nach Ableistung aller anderen Ausgaben noch Deckung auf den Konten ist. Das dürfte aber zunehmend nicht mehr der Fall sein, denn es ist ja nicht nur der Benzinpreis, der steigt. Andererseits zeichnet sich dies schon seit Jahren ab, neben anderen Verschlechterungen des allgemeinen Lebensumfeldes im besten D aller Zeiten. Scheint die Mehrheit aber noch nicht zu tangieren, wie du auch feststelltest. Wird also "interessant" was in Folge passiert, sollte diese Situation noch einige Zeit so anhalten. Thema Gasspeicher und deren Auffüllung im Sommerhalbjahr dann als nächste "Baustelle" mit Höchstkosten.

    Immerhin soll dank der Boomergeneration der Markt an EFH und DHH wohl recht angebotsstark sein, mit etwas Liquidität kann man dann ja auf BEV mit eigener Wallbox und PV-Anlage umsteigen, vorausgesetzt man kann um die sonnige Mittagszeit sein Vehikel daheim laden. Nix für den normalen Pendler also ...

  • Muss zum Glück nicht auf jeden Cent schauen und das nächste Auto ist eh elektrisch (hoffentlich dann mit Natrium-Ionen Akkus).

    Aber es ist doch eine Sauerei wie die Konzerne mit uns Schlitten fahren, in dem Wissen ungeschoren damit davon zu kommen, weil vermutlich alle Verantwortlichen "gut geölt" sind. Ich hasse es dass die Menschen, die täglich Ihren Beitrag für das Land leisten, so unverhohlen ausgenommen werden, während die Wohlgeborenen freudig Ihr Klassending durchziehen.

  • Je höher die Endverbraucherpreise für Mineralöl-Kraftstoffe sind, je besser ist es! - Jedenfalls mit der Perspektive auf Steuern und Abgaben.

    Ein "Experte", den sie in der vorherigen Woche im Inforadio hatten, rechnete bei den Ottokraftstoffen ab einem dauerhaften Preisniveau von 2,60+ mit einem Einbruch der Nachfrage. Es werden dann wohl die sein, die sich diese Preise nicht mehr leisten können bzw. leisten wollen. Bei den Dieselkraftstoffen ging er nur von einem minimalen Rückgang aus und dies wohl zuerst im Bereich der privaten Mobilität. Wer für sein Gewerbe auf Dieselkraftfahrzeuge angewiesen ist, wird seine Mehrkosten der Kette folgend an den Endkunden weitergeben. Jedenfalls solange dieser imstande ist, die Mehrkosten zu tragen. In die Lebensmittel- und Konsumgütersparte wird dies alsbald durchschlagen - Kostenanteile von Transport und Logistik stecken in praktisch jeder Ware.

    Bis der ÖPNV nachzieht ist es aber auch nur eine Frage der Zeit! Üblicherweise werden die Preise im letzten Drittel des Jahres von den Verkehrsverbünden ausgehandelt und treten zum Jahreswechsel in Kraft.


    Ich hatte am Morgen 435 Tkm binnen 1,5 Wochen auf dem Tageskilometerzähler vom daily driver abgelesen und die Tankanzeige ist auf etwa ein Drittel runter. Konkrete Verbrauchswerte habe ich zwar noch nicht, jedoch das ziemlich sichere Gefühl, dass es zumindest etwas runter gegangen sein müsste. Wir reden nur von einem 31 l-Tank und einem Smart 450.

    Im Stadtverkehr, ein Drittel der Fahrstrecke, habe ich kein Einsparpotenzial - außer gar nicht mehr zu fahren. Hierbei sind externe Faktoren wie Verkehrsdichte, Staus durch Baustellen, Zweite-Reihe-Parker und so weiter am schwerwiegendsten. Bei den Streckenanteilen mit Stadtautobahn und Landstraße liegen mehr von den Verbrauchsparametern in meiner Verantwortung. Und da haben wir einfach die Maximalgeschwindigkeiten reduziert. Wie bereits geschildert, der Zeitverlust bleibt reproduzierbar im einstelligen Minutenbereich. Staus im Berliner Stadtverkehr schlagen da weitaus deutlicher durch. Die Arbeitswege fahren wir an vier von fünf Wochentagen zu zweit, Kurzstrecken erspare ich dem Fahrzeug generell.

    Erwarten möchte ich irgendwas zwischen 5,0 und 5,5 l je 100 km. Das Fahrzeug ist 24 Jahre alt und die 230 Tkm-Marke in der Laufleistung hinter sich gelassen. Wenn es etwas mehr in die Richtung der 5,0er Marke tendiert, dann wäre ich zufrieden. Und falls heute pünktlich Dienstschluss ist und keine Überstunden zu leisten sind, dann tanken wir dort, wo umgerechnet etwa 1,65 EUR für den Liter E5 ausreichen.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

  • 2/3 des Preises an der Zapfsäule streicht der Staat über "Öko"-Abgaben und Steuern ein, wovon so ziemlich nichts im Bereich der Straßeninfastruktur landet. Die meisten Wähler wissen das auch, ändern aber nichts an der Kreuzchensetzung. E-Mobile benötigen halt Strom, der im derzeitigen Mix, insbesondere zur Hauptaufladezeit abends/nachts, überwiegend aus Kohle- und Gaskraftwerken stammt. Wohin da nun die "Preisreise" geht, dürfte klar sein, öklologisch vorteilhaft ist es beim Wirkungsgrad von Stromerzeugung und Speicherung schon mal gar nicht. Die Speicherung getrennter Ladungen ist physikalisch-chemisch der rein chemischen Energiespeicherung mit anschließender Rückgewinnung über Oxidation, vulgo Verbrennung, naturgesetzlich unterlegen. Auch über 100 Jahre Akku-Entwicklung konnten daran nichts ändern und werden es auch zukünftig nicht. Das Mitschleppen eines fast tonnenschweren Akkus gegenüber 40-60 kg Treibstoff, bei Verbrauch auch noch abnehmend, bringt weder fahrphysikalisch noch verschleißtechnisch Vorteile. Ein kleiner E-Booster mit rekuperationsgeladenem kleinem Akkupuffer bringt im Stadtverkehr Vorteile, auf der BAB schon nicht mehr. Kosten und Nutzen sind gegeneinander an Hand des Fahrprofils abzuwägen.

    Beim Wirkungsgrad haben die Verbrennungsmotoren noch etwas Potential, so daß der Verbrauch dadurch noch weiter gesenkt werden kann. Dank Katalysator- und Filtertechnik ist das Abgas fast sauberer als die angesaugte Luft. CO2 ist ein essentieller Nährstoff für die Pflanzen, ohne den es keine Photosynthese und damit kein Leben auf der Erde gäbe. Zur "Klimawirksamkeit" dieses Spurengases und zum menschlichen Anteil am sich schon immer wandelnden Klima gibt es viele neue und auch ältere Studien. Das im einzelnen darzulegen, spränge den Rahmen hier, kurz zusammengefaßt: auch der mehr als doppelte CO2 Anteil in der Atmosphäre würde keine nennenswerte eigenständige Erwärmung bewirken, hätte aber eine immense Begrünung des Planeten zur Folge, was sich positiv auf die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung auswirken würde. Was wiederum die Frage nach der Sinnhaftigkeit der CO2- und Ökobesteuerung aufwirft. Auch die Tatsache, daß die hier zu Grunde gehende Industrie ja nicht komplett verschwindet, sondern z.B. in China und Indien noch größer neu aufgebaut wird. Versorgt mit Strom aus Kohle, Gas, Öl und Kernkraft.

  • Gebunkert wurde gestern abends für umgerechnet 1,62. Allerdings hatte die staatliche Preiskommission gestern einer Preiserhöhung zugestimmt, die über Nacht wirksam geworden ist. Sie macht sich bei Superbenzin mit einem Preisanstieg um etwa 16 Groszy bemerkbar, umgerechnet 4 Cent. Damit kommt man im grenznahen Raum nur noch ein paar Dörfer weiter unter umgerechnete 1,70. Direkt an der Grenze ist es spürbar teurer.

    Um die Wirtschaftlichkeit weiter zu erhöhen, folgten Einkäufe und ein Abendessen. Beim Einkaufen kommt man kaum noch billiger als bei uns weg, bei manchen Warengruppen ist die Qualität und Auswahl aber deutlich besser.

    Rechnerisch bin ich mit anderthalb Wochen bewusst sparsameren Fahrens auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,04 l gekommen.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

    • Offizieller Beitrag

    Ehrlich gesagt ist mir der aktuelle Spritpreis völlig egal, weil ich ein Firmenauto fahre. Aber trotzdem finde ich es schon interessant, dass Super Plus mittlerweile fast genauso viel kostet wie Diesel. Normalerweise sollte hochwertigeres Benzin teurer sein, schließlich steckt mehr Raffineriearbeit und höhere Oktanzahlen drin. Dass dieser Unterschied praktisch verschwunden ist, zeigt mir, wie sehr Marktkräfte, Steuern und geopolitische Unsicherheiten die Preise verzerren.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Leute sich darüber aufregen: Diesel ist traditionell günstiger und trotzdem liegen die Preise mittlerweile fast gleichauf. Für mich persönlich macht das keinen Unterschied, weil ich die Kosten nicht selbst trage. Dennoch finde ich es ein spannendes Beispiel dafür, wie wenig Kontrolle wir als Verbraucher über die Spritpreise haben und wie stark politische und wirtschaftliche Faktoren hier reinspielen.

  • Aber trotzdem finde ich es schon interessant, dass Super Plus mittlerweile fast genauso viel kostet wie Diesel. Normalerweise sollte hochwertigeres Benzin teurer sein, schließlich steckt mehr Raffineriearbeit und höhere Oktanzahlen drin. Dass dieser Unterschied praktisch verschwunden ist, zeigt mir, wie sehr Marktkräfte, Steuern und geopolitische Unsicherheiten die Preise verzerren.

    Diesel hat einen höheren Energiegehalt als Benzin und konkurriert neben dem LKW-Verkehr auch mit Kerosin und Schiffsdiesel, Heizöl und Rohstoffen für die Chemieindustrie. Benzin ist demgegenüber ein "Abfallprodukt" beim Aufspalten der Rohölbestandteile. Ab Raffinerie ist es deshalb im Preis geringer, wird aber bei Abgabe an der Tanke anders besteuert. Additive sind sowohl im Benzin, als auch im Diesel.

    Die Förder-, Transport-, Raffinerie, Verteilungs- und Lagerkosten machen nur einen Bruchteil des Abgabepreises an der Tanke aus. Derzeit mehr als die Hälfte des Preises sind Steuern und Ökoabgaben, weshalb außerhalb Ds die Preise auch meist sehr viel niedriger sind, denn der gelieferte Treibstoff kommt häufig aus der gleichen Großraffinerie zum gleichen Nettopreis, während die Steuerlast geringer ist.

    Und wer glaubt, dank Firmenwagen da raus zu sein, hat nicht berücksichtigt, daß die hohen Energiepreise demnächst auf alle Waren und Dienstleistungen umgelegt werden (müssen), es also generell teurer wird. Und Energie ist nur der eine Teil. Auch Düngemittel werden knapp und teurer, da ihre Herstellung sehr viel Erdgas benötigt. Das wird also Lebensmittel gleich mehrfach verteuern: Diesel für den Traktor, Dünger (Frühjahrsbestellung!), Strom für Verarbeitung und Lagerung/Kühlung, Diesel für Transport und Energiekosten im Einzelhandel. Die Preissteigerungen an der Tanke sind da nur "Peanuts" demnächst dagegen. Und das Ganze wirkt weltweit, nicht nur in D oder der EU!

  • Auch wenn ich das selbst lange nicht hören wollte, die Antwort auf diese Probleme ist zu elektrifiziern was das Zeug hält.

    Akku-Systeme, vor allem Festspeicher, werden immer günstiger und sind obendrein dank LFP-Technik gut zu recyceln.

    Da können die Despoten noch so viel Krieg machen wie sie wollen, die rohe Enerige aus Sonne und Wind sind immer gratis.

    Des weiteren haben wir den Reaktionen auf den Überfall auf die Ukraine zu verdanken das wir weit weniger von fossilen Energieimporten aus dem nahen Osten abhängig sind als zuvor. Der globalen Marktpreis gibt natürlich deshalb keinen Cent nach, aber immerhin ist die Versorgungsicherheit dadurch besser. Vor allem das Erdgas knapp werden soll halte ich für unwahrscheinlich. Teuer vermutlich schon, da sind sich die großen Lieferanten aller Enegiearten ja schnell einig.

  • Auch wenn ich das selbst lange nicht hören wollte, die Antwort auf diese Probleme ist zu elektrifiziern was das Zeug hält.

    Akku-Systeme, vor allem Festspeicher, werden immer günstiger und sind obendrein dank LFP-Technik gut zu recyceln.

    Da können die Despoten noch so viel Krieg machen wie sie wollen, die rohe Enerige aus Sonne und Wind sind immer gratis.

    Des weiteren haben wir den Reaktionen auf den Überfall auf die Ukraine zu verdanken das wir weit weniger von fossilen Energieimporten aus dem nahen Osten abhängig sind als zuvor. Der globalen Marktpreis gibt natürlich deshalb keinen Cent nach, aber immerhin ist die Versorgungsicherheit dadurch besser. Vor allem das Erdgas knapp werden soll halte ich für unwahrscheinlich. Teuer vermutlich schon, da sind sich die großen Lieferanten aller Enegiearten ja schnell einig.

    Ich sag mal nur, gratis ist bei Strom aus Sonne und Wind nix. Weder die direkt dazu notwendige Technik, noch die Standby-Gaskraftwerke für die Dunkelflaute nächtens und im Winter. Batteriespeicher dafür sind unfinanzierbar, materialtechnisch nicht darstellbar (mehrere Weltjahresproduktionen an Li, Cu, Co und ähnlichem allein für D wären dafür notwendig) und physikalisch nicht netztauglich ohne Puffer rotierender Trägheitsmassen der Turbinen/Generatoren. Zur Stromverteilung zum Heizen, Laden usw. fehlt komplett der leistungstechnisch notwendige Netzausbau zum Endverbraucher, schon jetzt werden Wallboxen und Wärmepumpen limitiert, da in den Wohngebieten die notwendigen Kabelquerschnitte überhaupt nicht verbaut sind. Von Trafostationen und Überlandzuführungen ganz abgesehen. Zudem braucht ein Netz permanent 50 Hz, der verbrauchte Strom muß!!! zeitgleich!!! in exakt gleicher Menge!!! phasengleich eingespeist werden. Ja, blöde Physik halt, Naturgesetze kann man halt nicht beschließen oder ändern. Es wird somit nie eine 100% "erneuerbare" Stromversorgung geben und auch keine 100% Primärenergieversorgung (dazu zählt insbesondere auch das Heizen) auf Strombasis. Und nein, Wärmepumpen in unseren klimatischen Breiten sind bei z.T. fossil erzeugtem Strom nicht im geringsten energie- und CO2-sparend gegenüber einer modernen Gasheizung.

    Und auch vor den Sanktionen war D nicht abhängig von LNG und Öl aus Nahost, ganz im Gegenteil, da gabs diverse Rohrleitungen aus Nordost, zuverlässig und vergleichsweise billig.

    Aber immer schön den MSM glauben!

  • Ich sag mal nur, gratis ist bei Strom aus Sonne und Wind nix.

    Mit dem entsprechend großen Energiespeicher (eAuto-Batterie) und dem richtigen Vertrag bekommt man sogar Geld fürs betanken lassen. Viele unterschätzen wie groß und wertvoll die Batterien eines einzigen E-Autos sind. Mit moderner Steuerung sind sie sogar ein Festpeicherersatz Quelle. Die größte Hürde dazu ist oft der eigene Kopf.

    Die Pipelines aus Nordost waren ja wohl ein strategischer Fehler, wir sind nämlich jetzt in dem Zeitalter angekommen wo man eher nicht von Despoten abhängig sein möchte. Das dürfte inzwischen auch über die MSM hinaus eingeschlagen sein.

    Apropos Abhängigkeiten: Für LFP Akkus benötigt man außer Lithium keine kostbaren Rohstoffe und dies kann man inzwischen mit Wasserbädern vom Rest trennen, wie es z.B. das Startup Cylib tut, welches aus der RWTH Aachen gegründet wurde. Deren größte Sorge ist, dass es sich kaum rechnet weil der Lithiumpreis seltsamerweise auf niedrigem Niveau volatil ist. Noch, den es wird immer mehr Lithium immer schneller abgebaut (sogar ab diesem Jahr in Deutschland) und immer mehr recycelt. Dennoch liegt noch viel Potential im Recycling, den Zug sollten wir aus vielerlei Gründen nicht verpassen.

    Von 100% erneuerbarer Energie habe ich nicht gesprochen und davon sind wir ja leider noch weit weg. Der Rest deiner Argumente sind politischer Natur und keine physikalischen Grenzen. Also wenn du über die aktuelle Regierung schimpfen magst bin ich voll bei dir.

  • Danke, die hab ich. Und ich wünsche dir, dass du dir durch ein Parteibuch nicht so enge Grenzen setzen lässt, du hast in diesem Forum bewiesen das du mehr drauf hast.

    :D Wußte garnicht, daß es eine Naturwissenschafts-Partei gibt, in der man Mitglied sein könnte. Halte auch absolut nichts von Parteien, aber viel von Realismus und Naturgesetzmäßigkeiten. Und die begrenzen halt manche Sachen ins Reich der Utopien.

    Einmal editiert, zuletzt von dav1963 (20. März 2026 um 03:46)

  • Wir haben noch Glück das unsere Suzukis nicht viel verbrauchen im Vergleich zu anderen Herstellern, was mir aufgefallen ist das die Leute nicht langsamer fahren es wird weiterhin gerast unötig noch vor der roten Ampel Gas gegeben usw.

    Ich hab bei uns erstmal ein Balkonkraftwerk am Haus installiert (249 Euro) bekomme 800 Watt rein könnte mein E-Bike jetzt mit Sonnenenergie tanken :)

  • Wir haben noch Glück das unsere Suzukis nicht viel verbrauchen im Vergleich zu anderen Herstellern, was mir aufgefallen ist das die Leute nicht langsamer fahren es wird weiterhin gerast unötig noch vor der roten Ampel Gas gegeben usw.

    Ich hab bei uns erstmal ein Balkonkraftwerk am Haus installiert (249 Euro) bekomme 800 Watt rein könnte mein E-Bike jetzt mit Sonnenenergie tanken :)

    Bei einer Einspeisevergütung von 10Cent/kWh und optimaler Ausrichtung mit 10h maximaler Sonneneinstrahlung hat sich die Ausgabe für die PV rechnerisch schon nach rund 300 perfekten Sonnentagen amortisiert. Bei Eigennutzung mit Ersparung der Stromkosten aus dem Netz (rd. 40Cent/kWh) sogar schon nach weniger als 80 Tagen. Möge die Sonne wolkenlos scheinen und es nur nachts regnen! :)

  • Bei einer Einspeisevergütung von 10Cent/kWh und optimaler Ausrichtung mit 10h maximaler Sonneneinstrahlung hat sich die Ausgabe für die PV rechnerisch schon nach rund 300 perfekten Sonnentagen amortisiert. Bei Eigennutzung mit Ersparung der Stromkosten aus dem Netz (rd. 40Cent/kWh) sogar schon nach weniger als 80 Tagen. Möge die Sonne wolkenlos scheinen und es nur nachts regnen! :)

    Für die Einspeisung bekomme ich nix pro Kw bezahle ich 31 Cent. Ich hab schon gemerkt das ich ungewollt einspeise obwohl ich jetzt Mittags die Spülmaschine und die Waschmaschine anmache wenn die Sonne scheint.

    Werde jetzt 1 Jahr warten und schauen ob es sich lohnt eine Batterie von Hoymiles (Gas ist übrigens auch der beste Hersteller bei Wechselrichtern) zu holen die den Strom vorher speichert bevor er im Netz verpufft.

    Ist ein kleiner Anfang mittlerweile sind die Solarmodule ausgereift.

  • Spül- und Waschmaschine brauchen nur während der Heizphasen viel Strom, danach ziehen weder die Pumpen noch der Motor grandios Saft. Ein Akku macht die Sache ohne Einspeisung erst sinnvoll. Kostet aber sowohl Geld, als auch Leistung, da sein Wirkungsgrad deutlich unter 1 liegt, eher so bei 0,7. Die Haltbarkeit dürfte dazu auch ein Thema sein, denn normale Sonnenbescheinung vorausgesetzt, dauert es mehrere Jahre bis die Rentabilität einsetzt. Bis dahin ist der Kaufpreis renditelos gebundenes Kapital.

    Eine Insellösung mit Akkus hätte aber zumindest eine Sicherheit bei Netzausfall, aber da bräuchte es schon einige kWh an Speicherkapazität und ggf. Erfahrungen mit der Installation, sowie einen autarken Wechselrichter. Also nicht mit dem Steckerteil des Balkonkraftwerk darstellbar. Bleibt noch mit Vergütung einspeisen. Setzt einen entsprechenden Zähler voraus, der noch nicht überall verbaut sein muß. Und die Anmeldung beim Versorger/Netzbetreiber. Die Vergütung folgt demnächst bei Neuverträgen wohl dem Marktpreis, in der sonnigen Mittagszeit also gegen null tendierend.

  • [...] Rechnerisch bin ich mit anderthalb Wochen bewusst sparsameren Fahrens auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,04 l gekommen.

    Ich war am Donnerstagabend nochmal für umgerechnet 1,72 EUR im Nachbarland "bunkern". Vorher wurde der Tank nahezu leer gemacht und 5 l kamen wieder zurück. Rechnerisch bin ich auf 4,8 l/100 km runter gekommen.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

    • Offizieller Beitrag

    Inzwischen merkt man auch vor allem auf der Autobahn, dass der Großteil der Fahrer deutlich defensiver unterwegs ist.

    Oft auch hinter LKW/Bus bleibt mit unter 100 und auch auf der linken bzw. mittleren Spur fährt der Großteil um die 110.

    Leute die angerast kommen mit (deutlich) über 150km/h kann ich inzwischen meist an einer Hand abzählen, selbst an Stellen wie kein Tempolimit herrscht.

    Bin selber zuletzt bei 5,8l gewesen (95er GS) und meine Frau bei 6,5l (Sport MZ).

    Mit großteils gleichmäßiger und gemäßigter Fahrweise auf der AB ist schon eines an Potenzial den Verbrauch zu drücken.

    Warten wir mal die nächsten Wochen ab, ob es etwas bringt wenn die Tanken bzw. Konzerne den Spritpreis nicht mehr beliebig oft erhöhen und senken dürfen.

  • Warten wir mal die nächsten Wochen ab, ob es etwas bringt wenn die Tanken bzw. Konzerne den Spritpreis nicht mehr beliebig oft erhöhen und senken dürfen.

    Was soll es schon bringen? Außer das dann nach dem Mittag der Preis am höchsten ist und rentnerfreundlich am späten Vormittag am niedrigsten.

    Das Öl bleibt teuer, steigt ggf. noch höher mit den abnehmenden Reserven. Die Ereignisse am Golf werden sehr wahrscheinlich noch einige Zeit andauern und dazu sind noch diverse Schäden an den Förder- und Verladeeinrichtungen entstanden. Nach den Worten unserer Bundeswirtschaftsministerin wird es ab Ende April zu echtem Mangel kommen, beginnt der Export aus den Golfstaaten nicht demnächst wieder. Preissenkungen wird es demnach erst mal nicht geben an der Tanke. Denn an den Steuern und Abgaben wird ja voraussichtlich nichts geändert. Für den Durchschnittsautofahrer ist es sicher schmerzlich mit den Literpreisen, aber richtig zum Problem wird es für das Speditionsgewerbe, die Bau- und die Landwirtschaft. Sicher werden die Preise an die Endkunden später durchgereicht, aber in laufenden Verträgen trifft es hauptsächlich die Leistungserbringer, die dann anderweitig kürzen müssen.