Der erste Eindrück nach ca. 1.000 km mit dem Vitara S ist grundsätzlich gut, würde das Auto wieder kaufen.
Doch das Negative zuerst:
- Sporadische Fehlalarme bei der Kollisionswarnung, vor allem wenn man auf eine Verkehrsinsel zufährt oder in einer S-Kurve Gegenverkehr kommt.
Zwei Sachen zeigen sich nur nach Kaltstart:
- Gelegentlich ein wirklich lautes Knarzen im Bereich hinterm Lenkrad.
Ich vermute das Rasseln von einem Lüftungskanal hinterm Tacho, wie in diesem Video gezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=T0c0-he_UFs
Wobei das Geräusch bei meinem noch präsenter ist.
- Das Getriebe erzeugt seit neustem ein leichtes Ruckeln / Zittern im Vortrieb in den ersten 2 Kilometern nach Kaltstart.
Es ist ausschließlich bei Bergauffahrt zu spüren und lässt sogar die Drehzahl bei starrrem Gasfuß minimal schwanken.
Ich erwäge ein Getriebeölwechsel beim Freundlichen.
Positiv:
Ein befreundeter Prüfingenieur hat dem Wagen einen herausragenden Zustand attestiert. Ihn beeindruckte vor allem dass nach 9 Jahren immer noch die Aufkleber an Teilen der Bodengruppe (z.B. Kardanwelle) deutlich zu lesen sind. Das Auto hat demnach kein bis wenig Winterwetter gesehen.
Das Fahren ist recht sprotlich für ein SUV, aber vor allem das cruisen macht Spaß, eine Eigenschaft für die ich Suzuki generell mag.
Der Verbrauch ist laut Computer bei 6,2 Liter bei überwiegend gebirgiger Landstraße. Hatte mit mehr gerechnet, angesichts SUV, Allrad, Automatik und non-hybrid-Turbomotor.
Kurios:
Der Händler, welcher den Wagen vom Erstbeitzer in Zahlung nahm, hat wohl eiskalt drei Löcher mit selbsschneidenden Schrauben in das Heckblech gebohrt, obwohl doch zwei M6 Aufnahmen seitens Suzuki vorinstalliert sind. zu allem Überfluss ist der Abstand der äusseren Löcher minimal breiter als mein 42er Kennzeichen.
Echt klasse Aktion vom Fachhändler, wohl zu Faul gewesen zwei passende Schrauben rauszusuchen (?)