Versicherung 2025

  • Der Jahresbeitrag (2025) für meinen neuen Ignis wurde um 100.- € erhöht (HUK---S.F.-Klasse (Haftpflicht S.F. 41---Vollkasko S.F.30)! Das Auto hatte einen Ankaufswert von ca 20.000.-€ und wir sollen jetzt für diesen Kleinwagen 601,81 € bei meiner S.F. Klasse im Jahr bezahlen. Das ist mindestens genau so viel wie ich für meinen Vorgänger den Nissan Juke mit Vollausstattung ( ca. 33000 €) an Versicherungskosten mit gleichen Leistungen bezahlt haben:wacko:.

  • Hi,

    wurde ja schon in den Medien behandelt. Durch die vielen Unwetter und Hagelschäden, haben die Versicherer sehr viele Schadensfälle reguliert. Dazu kommen, dass die Preise in den Werkstätten extrem angezogen haben.

    Du kannst deinen Vertrag kündigen, und, sobald die Versicherungen wieder auf Neukunden entsprechende Angebote machen, zuschlagen.

    Ich kündige bis auf AU und Rechtsschutz, grundsätzlich jede Versicherung bis zum Vertragsende. Auch für Strom, Mobilfunk und Internet.

    Ist mühselig, aber man kann hier sehr viel Geld sparen. Meiner Meinung sind Bestandskunden zu bequem und kümmern sich nicht wirklich darum. Das wird schamlos ausgenutzt.

    Manne

  • Ich würde warten bis kurz vor Jahresende.

    Erst dann kommen die "Angebote".

    Kann aber auch dieses Jahr anders laufen.

    Ich zahle aktuell noch 124 im Vierteljahr.

    SF 37 in beiden. Wobei ich aber bei der VK auf 25 nächstes Jahr falle.

    Manne

  • Kündigung neben dem obligatorischen 30.11. (zum Jahresende) gibt es m.W. nach aber nur bei Schadenabwicklung oder Preiserhöhung (4 Wochen Frist?).

    Also würde ich einfach mal einen Versicherungscheck im Internet machen oder gezielt bei einigen (empfohlenen) Versicherungen anfragen, um die Fristen einzuhalten.

    Ich bin übrigens auch bei HUK24 und WGV und hatte auch bei Schadenfällen noch nie Probleme

    Für den Alltag 2021er Swift Sport Hybrid, unser erster Suzuki überhaupt ;)

    Für die schönen Tage einen 2020er MX-5 Roadster:saint:

    "Life's too short for drive boring Cars" 8)

  • Wäre HUK24 oder WGV vielleicht was? Die sind oft immer a bisserl günstiger als die Konkurrenz. Bin selbst bei der WGV und kann nur gutes berichten :)

    HUK24 ist mittlerweile der letzte Decksladen. Trotz Dashcam+Anzeige bei der Polizei+Zeugen haben die sich geweigert einen Schaden zu übernehmen.

  • Wie gesagt, noch nie Probs mit WGV, HUK oder auch HUK24 gehabt.

    Und als Geschädigter schalte ich auch immer gleich einen Anwalt mit ein, dann kommt es meist gar nicht zu diesen 'Versuchen' ;)

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  • Habe das mit der HUK auch gerade durch.

    Mir war jemand rückwärts gegen mein Auto gefahren.

    Fuhr ein 100.000 Euro Auto aber war dann bei der HUK versichert, weil wegen ist ja billig und die Werbung im TV ist ja auch so toll.

    Ohne Anwalt ging da überhaupt nichts... Und gedauert hat es zig Monate. Im Endeffekt mussten sie dann nicht nur den Schaden in voller Höhe begleichen, sondern sämtliche Kosten noch dazu...

    Da würde ich nichts versichern.

    Gruß,

    Jan

  • Glaube da schenken sich die Versicherer nichts.

    Ohne Anwalt würde ich da eh nichts machen. Bei meinem Vollkasko Schaden musste ich zum Glück nur nen Wisch in der Werkstatt unterschreiben.

    War aber auch nicht lustig..

    Manne

  • Ich hatte den Ignis immer vollkasko...und mußte 630 € jährlich zahlen. 88 € KFZ Steuer

    Jetzt habe ich einen Seat Arona und zahle Vollkasko 398 € und auch 88 € KFZ Steuer. Muß wohl am Ignis liegen. (beide bei der gleichen Versicherung, Zurich)

    Zur HUK kann ich auch nur negatives berichten.

    Als mir jemand frontal in den Ignis fuhr, habe ich einen Sachverständigen von Suzuki drüber schauen lassen, der meinte das der Schaden knapp 7500 € kosten würde..da die Spur verzogen sei

    Das wollte die HUK nicht zahlen und schickte einen eigenen Sachverständigen...

    Der zog seine Kreditkarte...hielt diese ans Vorderrad und meinte...Nö, nichts verzogen.

    Worauf ich laut lachte, und fragte wo er denn gelernt habe und was er glaubt wer ihm das ab nimmt.

    Also , ich gebe Schäden nun direkt an den Anwalt ab...wenn die gegnerische Versichrung sich querstellt

  • Glaube da schenken sich die Versicherer nichts.

    So ist es, die meisten haben sogar extra Leute, die "nur" nach Sparpotenzial und/oder Lücken suchen, die sie nutzen können.

    Wie oben auch schon von mir erwähnt, als Geschädigter ist es ratsam von Anfang an einen RA einzuschalten.

    Das ändert das Verhalten der Versicherungen von Grund auf, die wissen nämlich ganz genau, was sie dürfen (oder auch nicht) und was Ihnen ein RA postwendend um die Ohren haut ;)

    Für den Alltag 2021er Swift Sport Hybrid, unser erster Suzuki überhaupt ;)

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  • Ja den Eindruck habe ich auch. Egal wie man braucht heute noch eine Verkehrsrechtsschutz schon deshalb weil sich eben die Versicherungen quer stellen. Nur nicht Haftpflicht + Rechtschutz beim selben Versicherer abschließen.

  • Alle Versicherungen, die ich mir angeschaut habe, sind noch teurer als die HUK.

    Was ich nur überhaupt nicht verstehe, warum ist der Ignis in der Kfz-Versicherung so hoch eingestuft?

    Gibt es den mit dem Fahrzeug so viele Versicherungsschäden, denn an Hagel und Hochwasser kann es nicht liegen, denn das haben andere ja auch?

    Aber das konnte mir die Dame von unserer HUK-Niederlassung auch nicht erklären.

  • Alle Versicherungen, die ich mir angeschaut habe, sind noch teurer als die HUK.

    Was ich nur überhaupt nicht verstehe, warum ist der Ignis in der Kfz-Versicherung so hoch eingestuft?

    Gibt es den mit dem Fahrzeug so viele Versicherungsschäden, denn an Hagel und Hochwasser kann es nicht liegen, denn das haben andere ja auch?

    Aber das konnte mir die Dame von unserer HUK-Niederlassung auch nicht erklären.

    Ich denke das liegt eher an der leichtbauweise....mir ist jemand hinten druff mit 20 kmh...unterboden komplett zerquetscht. Finanzieller Totalschaden.

    Lehne ich mich an die ignistür..gibt diese nach und ich muß aufpassen keine delle reinzudrücken...vielleicht liegt es daran..

  • in meiner gegend soll es günstiger werden. :)

    Da würde ich nichts versichern.

    das würde würde DEINE versicherung wohl nicht anders handhaben!

    war übrigens in meinem fall mit der LVM (münster) ähnlich. nach ewigem hin und her mit anwalt mussten sie am ende doch zahlen!

  • So sollte es eigentlich überall sein, dass die Rechtschutz eine eigene Gesellschaft ist.

    Für den Alltag 2021er Swift Sport Hybrid, unser erster Suzuki überhaupt ;)

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  • Mich wollte mein (neuer) Versicherungsberater, bei dessen Versicherung seit nunmehr über 25 Jahren alles Wichtige abgeschlossen ist, auch davon überzeugen, dass das doch gar kein Problem wäre, wenn die Rechtsschutzversicherung bei der gleichen Gesellschaft abgeschlossen würde.

    Hmmm... nein danke. Ich werde dort nach wie vor diversifizieren, das hat sonst ein G'schmäckle :/


    Die Rechtsschutz musste bei unverschuldeten Unfällen tatsächlich schon mehrfach tätig werden. Einmal war der erste Weg zum Karosseriebauer... und dessen Kommentar war auch vielsagend: "Die is bei der HUK? Oje. Nimm besser gleich 'nen Anwalt." (...das war dann auch gut so...)

    Ich kündige bis auf AU und Rechtsschutz, grundsätzlich jede Versicherung bis zum Vertragsende. Auch für Strom, Mobilfunk und Internet.

    Ist mühselig, aber man kann hier sehr viel Geld sparen. Meiner Meinung sind Bestandskunden zu bequem und kümmern sich nicht wirklich darum.

    Oder sie sparen sich den Stress, und bekommen als langjährige Stammkunden mit mehreren Policen auch ganz brauchbare Konditionen. Ganz davon abgesehen, dass manche Altverträge Konditionen bieten, die du heute gar nicht mehr erreichen kannst. (bei mir u.a. Riester, Kabel-Internet, Mobilfunk mit Multi-SIM; Strom musste ich umzugsbedingt genau in der Energiekrise neu abschließen, aber nur deswegen war die Wohnungsauswahl da günstiger - da war das das kleinere Übel :|)

    Aber da ist jeder Jeck anders. Ich kenne auch einen, der sein Girokonto immer so auf 200€ hält, und alles Weitere direkt aufs Tagesgeld schiebt. Da darf dann halt die Frau nicht einfach ohne Rücksprache teuer einkaufen, sonst gibt's Verzugszinsen... kann man alles machen, muss man aber nicht ;)


    Zum eigentlichen Thema:

    Ich (!) habe auf der letzten vollständigen Jahres-Abrechnung (Oktober 2024) folgende Einstufungen erhalten:

    Haftpflicht: von SF14 (Beitragssatz 32%) auf 15 (31%), Regionalklasse 5 blieb, Typklasse von 16 auf 13.

    Vollkasko: von SF14 (Beitragssatz 30%) auf 15 (29%), Regionalklasse 5 blieb, Typklasse 17 blieb.

    Abbuchung: alt 669,62€, neu 661,88€.

    Schöne Zahlen? Möglich. Bringt nur größtenteils keine Vergleichbarkeit... und ist von daher fast komplett uninteressant, denn das meiste davon ist individuell!

    Das Einzige, was davon auf andere Versicherungsnehmer (und auch andere Versicherungsgesellschaften!) übertragbar ist, ist die Typklasse. Und die ist in der Haftpflicht... gesunken. Wobei die vorherige Einstufung auch schon alles andere als hoch war*.

    Was die Theorie mit den höheren Schadenfällen beim Ignis für die Kostensteigerung komplett ad absurdum führt, bzw. das Gegenteil beweist. (Haftpflicht weiß ich allerdings nicht.)

    Die Typklasse ist also der einzige Punkt, bei dem Fahrzeuge direkt gegeneinander vergleichbar sind. Alle anderen Angaben, die so eine Versicherung haben will (ihr wisst's doch selbst - Erstzulassung, Kilometerstand bei Beginn der Police, Mitfahrer, Laufleistung per anno, Garage vorhanden, ... damit kann man ewig weitermachen), führen zwangsläufig zu verschiedenen Ergebnissen. Dazu dann noch die grundsätzlichen Preissteigerungen, die den Kalkulationen zugrundeliegen - und das macht sogar einen Vergleich zwischen 2 aufeinanderfolgenden Autos des selben Besitzers ziemlich witzlos.

    Die Regionalklasse (hier spielen Naturgewalten, die dummerweise oft ortsbezogen sind, eine große Rolle!) ist ein anderes Thema und kann bei @cd-online ja ebenfalls eine Steigerung verursacht haben. Kann ich natürlich nicht wissen, aber das steht ja auf der Rechnung.

    Außerdem bringt der Vergleich zum Vorjahr auch mir selbst nix. Die jetzige Beitragsreduzierung ist zwar für 3 Typklassen und 2x 1 SF-Klasse niedriger wirklich erschreckend gering. Vermutlich ist also der Grundbetrag, der mit den verschiedenen Faktoren multipliziert wird, merklich gestiegen. Ich könnte die SF-Änderung jetzt rausrechnen, aber selbst dann verbleiben 2 Unbekannte in der Rechnung, und ich weiß letztlich: nix.

    Und: Nächstes Jahr wird das sowieso komplett neu ausgewürfelt, weil ich Erst- und Zweitfahrzeug getauscht habe (eins davon ist jetzt als Youngtimer versichert). Damit werden auch die SF-Klassen neu jongliert, was einen komplett anderen Endbetrag ergeben wird, obwohl sich an Auto, Laufleistung, Standort, Fahrer etc. genau nix geändert hat.

    Alle konfus jetzt? Gut :P

    Wenn ihr also wirklich wissen wollt, warum der Unterschied zum jeweils anderen Auto so groß ist: Fragt eure Versicherung. Wenn das jemand beantworten kann, dann doch die ;)


    *= Zur Einordnung... es gibt folgende Typklassen:

    • Haftpflichtversicherung: 10–25 (13 ist GUT!)
    • Teilkaskoversicherung: 10–33
    • Vollkaskoversicherung: 10–34 (17 ist voll okay!)

    (Auch lustig: Die günstigsten Einstufungen haben derzeit beispielsweise BMW Isetta, Glas Goggomobil, ... ^^)