Swift Inspektionskosten

  • Ich war ja auch erst beim Ölservice hab das Öl und den Filter mitgenommen. Das ganze hat mich dann 63€ gekostet. Aber den Inhaber der Werkstatt hat das garnicht gefallen. Er meinte das nächste Mal akzeptiert er das nicht mehr. Da muss ich mir auch überlegen, ob ich nochmal hinfahren werde

  • Wenn man sich die Rechnung von Imo anschaut wird auch sehr schnell klar, dass der Ölwechsel der einzig nennenswerte Posten ist, wo das AH noch ordentlich verdient. Denn das Öl kaufen die zwischen 2-3 EUR pro Liter ein. Wenn man das dann noch mitbringt ist die Freude verständlicherweise nicht sehr groß.

    SSS Non-Hybrid EZ 01/2020 Champion Yellow Inoxcar MSD+ESD MST Intake

  • Wenn man sich die Rechnung von Imo anschaut wird auch sehr schnell klar, dass der Ölwechsel der einzig nennenswerte Posten ist, wo das AH noch ordentlich verdient. Denn das Öl kaufen die zwischen 2-3 EUR pro Liter ein. Wenn man das dann noch mitbringt ist die Freude verständlicherweise nicht sehr groß.

    Da frag ich mich, warum BMW oder Mercedes kein Problem damit hat, wenn der Kunde das Öl selbst mitbringt. Da wird lediglich vermerkt „ Kunde hat Öl selbst mitgebracht „ Ich lasse dann immer den Zusatz ins KD-Heft schreiben „ entspricht den Hersteller Vorgaben „

  • Da frag ich mich, warum BMW oder Mercedes kein Problem damit hat, wenn der Kunde das Öl selbst mitbringt.

    Ich denke, das ist einerseits abhängig von der Anzahl der Ölwechsel, die der Händler macht und natürlich, wie er drauf ist.

    Wenn ein großes Mercedes Autohaus sagen wir mal 40 Ölwechsel pro Tag macht und 2 davon ihr eigenes Öl mitbringen, ist der Verlust des Händlers gering. Wenn er wiederum nur 4 pro Tag macht und 2 davon ihr eigenes Öl mitbringen, ist der Verlust schon höher.

    Im Endeffekt verdient der Händler mehr Geld, wenn er die Teile besorgt und nicht der Kunde, deshalb kann ich es zumindest schon nachvollziehen, wenn ihm das nicht so sehr gefällt.

  • Nach meiner Kenntnis werden der Vertragswerkstatt die AZ-Einheiten, sowie die Maximalpreise dafür, für die Wartung vom Hersteller vorgegeben und sind meist knapp bemessen. Hinzu kommen diverse andere Auflagen der Hersteller, die den Ausgabenbereich heben. Mittels der Materialpreise für Öle u.ä. wird dann ein betriebswirtschaftlich tragfähiger Ausgleich geschaffen. Hersteller wie BMW, Mercedes oder Porsche machen da in Bezug auf das Luxussegment, das ihre Fahrzeuge abdecken, eventuell großzügigere Vorgaben betreffs der AZ-Einheiten, so daß ein "Ausgleich" gar nicht nötig ist. Auch in der "freien Werkstatt" fehlen diese Vorgaben und vor allem viele Auflagen der einzelnen Hersteller betreffs der Raumausstattung, Weiterbildung ect., so daß sie bei günstigerer Ausgabenseite auch günstigere Preise anbieten können. Allerdings fehlt ihnen häufig auch der zeitnahe Zugang zu den Herstellerunterlagen und den Spezialwerkzeugen und Tools, bzw. die Kosten dafür sind immens. Für die Inspektion mit Ölwechsel sicher eher unproblematisch, für einige Diagnose-, Einstell- oder Reparaturarbeiten dann aber ein Ausschlußkriterium für kleinere Werkstätten.

    Aber wie schon geschrieben, der größte Preistreiber ist der Bruttoaufschlag auf die Nettokosten bei Löhnen, Büroleistungen und Sachkosten bei dementsprechend hohen Abzügen beim eigenen Gehalt. Die Schere zwischen Nettohaushalteinkommen und Bruttodienstleistungskosten geht dementsprechend immer weiter auseinander.

  • Nach meiner Kenntnis werden der Vertragswerkstatt die AZ-Einheiten, sowie die Maximalpreise dafür, für die Wartung vom Hersteller vorgegeben und sind meist knapp bemessen. Hinzu kommen diverse andere Auflagen der Hersteller, die den Ausgabenbereich heben. Mittels der Materialpreise für Öle u.ä. wird dann ein betriebswirtschaftlich tragfähiger Ausgleich geschaffen. Hersteller wie BMW, Mercedes oder Porsche machen da in Bezug auf das Luxussegment, das ihre Fahrzeuge abdecken, eventuell großzügigere Vorgaben betreffs der AZ-Einheiten, so daß ein "Ausgleich" gar nicht nötig ist. Auch in der "freien Werkstatt" fehlen diese Vorgaben und vor allem viele Auflagen der einzelnen Hersteller betreffs der Raumausstattung, Weiterbildung ect., so daß sie bei günstigerer Ausgabenseite auch günstigere Preise anbieten können. Allerdings fehlt ihnen häufig auch der zeitnahe Zugang zu den Herstellerunterlagen und den Spezialwerkzeugen und Tools, bzw. die Kosten dafür sind immens. Für die Inspektion mit Ölwechsel sicher eher unproblematisch, für einige Diagnose-, Einstell- oder Reparaturarbeiten dann aber ein Ausschlußkriterium für kleinere Werkstätten.

    Aber wie schon geschrieben, der größte Preistreiber ist der Bruttoaufschlag auf die Nettokosten bei Löhnen, Büroleistungen und Sachkosten bei dementsprechend hohen Abzügen beim eigenen Gehalt. Die Schere zwischen Nettohaushalteinkommen und Bruttodienstleistungskosten geht dementsprechend immer weiter auseinander.

    Ich habe ja Verständnis das eine Werkstatt Geld verdienen muss, aber mache übertreiben es einfach. Am auffälligsten ist das, wenn der Wischwasserbehälter randvoll ist und dann wird noch angeblich Scheibenreiniger eingefüllt und berechnet.

  • Da frag ich mich, warum BMW oder Mercedes kein Problem damit hat, wenn der Kunde das Öl selbst mitbringt. Da wird lediglich vermerkt „ Kunde hat Öl selbst mitgebracht „ Ich lasse dann immer den Zusatz ins KD-Heft schreiben „ entspricht den Hersteller Vorgaben „

    es ist ziemlich genau wie es dav1963 beschrieben hat. Die ganzen (meist unnötigen) Auflagen, Richtlinien etc. dienen auch wieder nur dazu Heerscharen von unnötigen Mitarbeitern beim Automobilhersteller zu beschäftigen und natürlich muss das alles schlußendlich vom Endverbraucher bezahlt werden.

    Sicher gibt es AH, die "Öl mitbringen" dulden, aber erfreut ist darüber keines - egal welcher Farbe oder Marke.

    Und ja ich frage mich auch immer mehr, wie sich das ein Durchschnittsverdiener noch leisten soll.

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  • Am auffälligsten ist das, wenn der Wischwasserbehälter randvoll ist und dann wird noch angeblich Scheibenreiniger eingefüllt und berechnet.

    Das sollte man dann reklamieren. Oft werden die Rechnungen aus den eingespeicherten Einstellungen von den Angestellten am Empfangstresen erstellt, ohne Rücksprache mit den arbeitsausführenden Monteuren. Die wiederum einfach nur den Vorgabezettel abhaken. Ich pack immer einen Zettel gut sichtbar für den Monteur ins Auto, was ich selbst gewartet habe, wie Scheibenwaschwasser, Luftdruck gesamt und Reseverad, Schlüsselbatterie usw. und selbiges für die Anmeldung und muß dann weder diese Materialien zahlen, noch den Reserveradbereich wieder einräumen oder den Luftdruck korrigieren.

    Aber sicher, korrekt wäre es, dies in einem Vorgespräch erläutert zu bekommen, am Besten am angehobenen Fahrzeug (nennt sich wohl "Dialogannahme") und bei Abholung dann eine detailierte Rechnungserläuterung. Aber das ist schon seit Jahren aus der Mode gekommen. In den 90ern des letzten Jahrhunderts hat es so etwas aber tatsächlich noch regelmäßig gegeben! Aber Schuld sind wir Kunden ja auch, wir haben nicht drauf bestanden und es eingefordert, als es pö-a-pö abgeschafft wurde ...

  • War grad beim TÜV, hab noch ÖL+Getriebeöl wechseln lassen, ÖL+Filter hab ich mitgebracht.

    110,80€ für den Ölwechsel

    49,90€ TÜV-Durchsicht + AU-SIEGEL

    HU+AU 143,90€

    Leihwagen 21€

    mit MwSt sind es dann 366,92€

    Bin von über 400€ ausgegangen also doch ganz okay.


    PS: Ich sag immer zuvor was explizit gemacht werden soll, nicht das am Ende Sachen abgerechnet werden die hier schon genannt wurden Wischwasser etc...

  • Luftfilter hängt von der Belastung ab und sollte jährlich kontrolliert und bei Bedarf spätestens wohl aller 40Tkm gewechselt werden, bei viel Nutzung auf staubigen Wegen natürlich eher. Ähnliches gilt für den Pollenfilter. Abhängig von Belastung und Allergietoleranz wechseln, jährliche Kontrolle vor dem Winter und Absaugen von der Anströmseite her sind sinnvoll, da sich in den Falten Staub, Samen, Blätterteile u.ä. sammeln und den Luftdurchsatz behindern.