• Hallo,

    Was bezahlt ihr für den Austausch des eCall-Akkus?

    Mein Sohn fährt einen vier Jahre alten KIA Sportage, und hat bei der letzten Inspektion alleine 350 € für den Austausch des Akkus bezahlt.

    Das ist doch irre.

    Bin mal gespannt was Suzuki nimmt.

    MfG Peter

  • Lt. Internet scheint es noch ein "normaler" Preis zu sein. Da die Akkus fahrzeugspezifisch in Abmessungen und Anschlüssen sind, verlangt der Anbieter deutlich mehr, als ein gleichstarker Standard-Li-Akku kosten würde. Zudem ist der Austausch z.T. sehr zeitintensiv, was dann entsprechend kostet. Aber Abzocke ist es wahrlich, denn man könnte herstellerseitig Standardakkus verwenden und die Montage einfach und schnell gestalten, liegt aber scheinbar nicht im Sinne der Hersteller, zumal der Akkutausch erst nach einigen Jahren (unterschiedlich, meist nach 3-7 Jahren) nötig wird und, da TÜV-relevant, vom Fahrzeughalter dann getätigt werden muß. Diese Folgekosten der Nerv-Piep-Assistenten werden beim Autokauf natürlich nicht erwähnt. Dabei dient die SIM-Verbindung des E-Call vor allem ja dem Datentransfer an den Hersteller, wird aber als Sicherheitsplus angepriesen und ist zwingend verbaut bei Neuwagen seit einigen Jahren. Interessant werden diese Kosten, wenn die Fahrzeuge "in die Jahre" kommen und ein notwendiger Akkutausch oder eine Reparatur dieser TÜV-relevanten Zusatztechnik schnell zum wirtschaftlichen "Totalschaden" eines ansonsten voll fahrfähigen Fahrzeugs führen. Halt: "Was lange hält, bringt kein Geld!" :(

  • Wo soll denn der E-Call Akku verbaut sein?

    Lt. www häufig im Bereich des E-Call-Knopfes im Dachhimmel, aber durchaus auch sehr geschützt/versteckt im Bereich des Armaturenträgers oder unter einem Sitz, was dann die hohen Montagekosten bei einigen Fahrzeugen erklärt. Allein die Akkus sind vom Materialpreis aber schon im oberen zweistelligen bis unteren dreistelligen Bereich angesetzt. Ob ein billiger Tauschakku es bringt? Da wäre einmal die Brandgefahr der Li-Zellen bei unzureichender Qualität oder schlechter Ladeüberwachung und zum anderen die Haltbarkeit, insbesondere wenn der Wechsel zeitaufwendig ist. Aber zumindest die Montagekosten könnte man einsparen bei DIY.

    Einmal editiert, zuletzt von dav1963 (1. Mai 2026 um 12:34)

  • Gerade in einer PDF des ADAC, in der die Statements verschiedener Hersteller zusammengefaßt wurden, zu Suzuki folgendes gefunden:

    Wechselnotwendigkeit wird mittels Kontrollleuchte angezeigt,

    Haltbarkeit > 3Jahre, von verschiedenen Faktoren abhängig,

    "Suzuki: Der Wechsel dauert je nach Fahrzeug bis zu 1,5 h. Ersatzteilpreise sind fahrzeugspezifisch und
    unterliegen ständigen Veränderungen. Sie können nicht allgemeingültig angegeben werden."

    Allein die 1,5h AZ dürften deutlich über 100€ kosten, dazu noch der Akku und das dann ggf. alle 3-4 Jahre. :(

  • Gerade ganz unten in der ADAC-PDF gefunden:

    Suzuki schreibt nach 10 Jahren den kompletten Tausch der E-Call-Einheit vor!!!

    Das ist dann fast ein wirtschaftlicher Totalschaden, zumindest wenn ggf. noch der Akku für den Hybridantrieb und einige andere Wartungsarbeiten (Kupplung, Fahrwerkskomponenten, Kat usw. usf.) dazukommen.

    Youngtimer wird es also von diesen Modellen später eher nicht geben. Wird kein Zufall sein! :cursing:

  • Naja.

    Wer nach 10 Jahren alle deine aufgezählten Komp nenten auf einen Rutsch Wechsel muss/ möchte hat aber einen gewaltigen Servicestau angehäuft. Wer auf sein Wägelchen schaut, kommt nie soviel auf einmal.

  • Naja.

    Wer nach 10 Jahren alle deine aufgezählten Komp nenten auf einen Rutsch Wechsel muss/ möchte hat aber einen gewaltigen Servicestau angehäuft. Wer auf sein Wägelchen schaut, kommt nie soviel auf einmal.

    Finanziell ist es ja aber egal, ob nach 9, 10 oder 11 Jahren diese Kosten gesplittet anstehen. Die neueren Autos werden somit zum Kostengrab. Rosteten früher die Boliden in vergleichbaren Zeiträumen bei ungenügender Pflege förmlich weg, übernimmt das wirtschaftliche KO jetzt die notwendige Wartung der Nerv-Piep-Technik. Allerdings kosteten die Fahrzeuge vor 40 Jahren nur einen Bruchteil der heutigen, selbst einkommensbereinigt.

    Glücklicherweise hat mein Fuhrpark von diesem wartungsintensiven Gedöns nur das RDKS, die Kosten sind noch überschaubar, rund 150€ nach 9 Jahren für die neuen Sensoren. Hoffe sie halten noch ein paar Jahre durch, wie es dann um die individuelle Mobilität steht, weiß ja heute noch keiner, ist für mich dann altersbedingt auch nachrangig ...

  • Habe mir auch mal die ADAC pdf gezogen.

    Der Akku soll länger od. mind. 3 J. halten und ist nicht automatisch in der Wartung, sondern der Wechsel wird angezeigt.

    Allerdings nach 10 J. muss tatsächlich die komplette Einheit getauscht werden.

    Ich habe den Wagen 4 J. lang geleast, der ihn danach kauft wird das Problem haben, ich wohl eher nicht.

    Das sollte man als Gebrauchtwagenkäufer dann auch auf dem Schirm haben, denn erzählen wird es kein Verkäufer.

    MfG Peter

  • Bin ich froh das ich diesen Mist noch nicht in meinen Vitaras verbaut habe. Im Grunde kann das nämlich mittlerweile jedes mittelmäßig Smartphone auch. Also einen Unfall erkennen und einen Notruf absetzen. Sogar die Kopplung an EKG's oder Herzschrittmacher sind via App möglich, um auch die Vitalwerte des Fahrers während der Fahrt zu überwachen...

    - För livets alla äventurer -

    Vitara LY 1.6 Limited Allgrip 2017 aktuell 31tkm - Vitara LY 1.6 Comfort+ Allgrip 2018 aktuell 234tkm

  • Bin ich froh das ich diesen Mist noch nicht in meinen Vitaras verbaut habe. Im Grunde kann das nämlich mittlerweile jedes mittelmäßig Smartphone auch. Also einen Unfall erkennen und einen Notruf absetzen. Sogar die Kopplung an EKG's oder Herzschrittmacher sind via App möglich, um auch die Vitalwerte des Fahrers während der Fahrt zu überwachen...

    Die automatische Notruffunktion an sich ist ja eine gute Sache. Insofern waren die Überlegungen zur Einführung schon ganz sinnvoll. Die Smartphoneentwicklung hat das fahrzeuggebundene System aber schon vor dessen verpflichtender Einführung ad absurdum geführt. Zumal das Smartphone auch Hilfe bei Zwischenfällen beim Radfahren oder Wandern anfordern kann. Zudem noch preislich viel günstiger und technisch besser weiterentwickelbar. Aber die Notruffunktion ist ja nur Beiwerk dieser Internetverbindung des Fahrzeugs. Denn es lassen sich damit auch wunderbar Daten, Fahr- und Bewegungsprofile übertragen, welche vom Fahrzeughersteller oder der Versicherung ausgewertet und zu Garantie- oder Ersatzfragen genutzt werden können. Auch Updates oder Abo-Freischaltungen der Fahrzeugfunktionen sind damit leicht möglich, vieles davon nicht unbedingt zu Gunsten des Fahrzeugeigentümers. Mit einer Notrufapp im Smartphone würde dies so nicht funktionieren, bzw. könnte vom Smartphonenutzer besser kontrolliert werden.

    Hinter dem Mäntelchen des Schutzes im Notfall steckt also vielmehr die unbegrenzte Überwachung des Fahrzeugs und seiner Fahrer! Und dafür dürfen die dann auch noch prächtig löhnen! Aber eine Mehrheit freut sich, so eine tolle, ggf. lebensrettende Technik an Bord zu haben und zahlt für all diese Assistenzgimmicks gerne, sonst würden sie mehr hinterfragt werden und eher auf den Neuwagenkauf mit all diesen Pflichteinbauten verzichtet werden.

  • ... Denn es lassen sich damit auch wunderbar Daten, Fahr- und Bewegungsprofile übertragen, welche vom Fahrzeughersteller oder der Versicherung ausgewertet und zu Garantie- oder Ersatzfragen genutzt werden können. Auch Updates oder Abo-Freischaltungen der Fahrzeugfunktionen sind damit leicht möglich, vieles davon nicht unbedingt zu Gunsten des Fahrzeugeigentümers. ...

    Dem ist nichts hinzuzufügen, absolut ! Und ebenfalls ein Grund darauf verzichten zu können.

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    Vitara LY 1.6 Limited Allgrip 2017 aktuell 31tkm - Vitara LY 1.6 Comfort+ Allgrip 2018 aktuell 234tkm

  • Gerade ganz unten in der ADAC-PDF gefunden:

    Suzuki schreibt nach 10 Jahren den kompletten Tausch der E-Call-Einheit vor!!!

    Das ist dann fast ein wirtschaftlicher Totalschaden, zumindest wenn ggf. noch der Akku für den Hybridantrieb und einige andere Wartungsarbeiten (Kupplung, Fahrwerkskomponenten, Kat usw. usf.) dazukommen.

    Youngtimer wird es also von diesen Modellen später eher nicht geben. Wird kein Zufall sein! :cursing:

    Ich brauch das moderne Zeuch auch nicht, aber gebe zu Bedenken, dass in der Anleitung meines 1993er Mercedes noch gelistet war, dass bitteschön nach 15 Jahren doch die Airbags zu tauschen wären.

    Das hat man dann, nachdem die eines 20 Jahre alten Fahrzeugs noch problemlos auslösten, einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Also nicht immer ist sowas ein Grund zum Schwarzsehen... (und mal ehrlich, wer fährt mit einem 10jährigen Auto nicht eher zur Freien und lässt da die Sachen auf günstigere Art richten?)

  • Ich brauch das moderne Zeuch auch nicht, aber gebe zu Bedenken, dass in der Anleitung meines 1993er Mercedes noch gelistet war, dass bitteschön nach 15 Jahren doch die Airbags zu tauschen wären.

    Das hat man dann, nachdem die eines 20 Jahre alten Fahrzeugs noch problemlos auslösten, einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Also nicht immer ist sowas ein Grund zum Schwarzsehen... (und mal ehrlich, wer fährt mit einem 10jährigen Auto nicht eher zur Freien und lässt da die Sachen auf günstigere Art richten?)

    Ob das eine "freiwillige" Tauschaktion werden kann, ist fraglich! Wahrscheinlich wird der Wechsel, ob technisch nötig oder nicht, im Display angemahnt und damit gibt es dann ohne den Wechsel keinen TÜV. Solch eine Anzeige gab es damals für die Airbags nicht, solange dort die Elektronik keine Fehler meldete, war alles für den TÜV-Prüfer okay, Anfangs wurde es wohl nicht einmal überprüft von ihm. Mittlerweile sind aber alle diese "Assistenten" TÜV-relevant, bei einer Fehlermeldung gibt es keine Plakette. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie langzeitstabil die verbauten Komponenten tatsächlich sind. Wird da sicher einige lange Gesichter geben, wenn das gepflegte Blechle in die Jahre kommt. Neben den Kosten spielt dann auch die Ersatzteilverfügbarkeit eine Rolle und dank der Bauteilminiaturisierung ist eine Reparatur an den Platinen selbst so gut wie unmöglich.

  • Es gibt z. Zt. keinen festgelegten Intervall für den Tausch des Akkus für das Notrufsystem bei Suzuki. Wenn der Lithium Akku defekt ist, wird ein Fehlercode gesetzt. Spät. dann sollte er gewechselt werden. Das Modul dafür befindet sich z. B. beim aktuellen Swift hinter dem Bildschirm der Radioeinheit.

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

    4 Mal editiert, zuletzt von Jörg L. (6. Mai 2026 um 09:25)