Neue Spritsorte E20 - Verträglichkeit und Folgen

  • Für mich ist das wieder eine politische Erleuchtung um möglichst viele zu E- Mobilität zu überreden.


    Wobei sich da dann die Frage stellt, woher der ganze Ladestrom kommen soll. Laden nur mittags bei Sonnenschein (PV-Stromüberschuß) oder genügend Wind. Abends eher nicht, da muß jetzt schon Atomstrom zum Kohlestrom zugekauft werden in D. Hier bei uns in der Stadt sind viele öffentliche Ladesäulen schon wieder rückgebaut oder schon seit Monaten der Kabel beraubt und somit nicht nutzbar. Bekannte muß ihre E-Schlurre deshalb immer in der Firma ihres Ex-Mannes laden, da ohne Grundstück auch keine Wallbox ...

  • Naff Darum werden wir weiter Verbrenner fahren. Unser Suzuki Swift Hybrid ist von Ende 2025 und unser "Heiligtum" ein Abarth695 von 2024 und beide werden behalten und dafür wird auch fürsorglich geschaut.

  • Irgendwie glaube ich, da ist wieder einmal mehr Panik unterwegs als nötig.

    Andere Länder haben das schon länger und Deutschland mal wieder weinerlich.

    Einmal editiert, zuletzt von Naff (8. Mai 2026 um 20:08)

  • Hallo,

    Ob E 5, E 10, E 20, oder E irgendwas, wir werden schon alleine über den Benzinpreis in die Fänge der Elektroautos getrieben. Ich vermute, daß der Literpreis sich in nächster Zeit bei 3,xx Euro einpendeln werden wird. Einen staatlichen Pseudozuschuss wird es dann nicht mehr geben, denn der Steuereuro wird dringends gebraucht. Einigen wenigen wird es egal sein, ganz viele werden kapitulieren.

    Freundliche Grüße und gute Fahrt

  • Ein so hoher Benzin- und Dieselpreis (>3€/l) ist für den normalen Autofahrer sicher schon nicht einfach zu stemmen, aber für die Speditionen, Bauern und Handwerker sowie mobile Pflegedienste nicht umsetzbar, bzw. wird durch Weiterreichung an die Endverbraucher zum vielfachen Existenzverlußt führen. Lebensmittel, Wohnen, Inanspruchnahme von Dienstleistungen, alles wird für eine Vielzahl von Bürgern nur noch sehr eingeschränkt finanzierbar sein. Ein umfassender Umstieg auf E-Mobilität ist rein physikalisch und materialtechnisch (Stromangebot, Rohstoffe für die Akkuproduktion und den notwendigen Netzausbau) unmöglich. Es wird bei so hohen Kosten für Treibstoffe und Energie zu gewaltigen gesellschaftlichen Verwerfungen und enormen wirtschaftlichen Einbrüchen kommen.

    Einziger Vorteil, Staus wird es nur noch wenige geben. Aber garantiert nur noch max. 120km/h auf den BAB und 80km/h auf den Landstraßen bei flächendeckender "Beblitzung". Also auch reizlos ...

  • Der Energieversorger entscheidet wer wann laden darf, so zumindest sind die neuen Wallboxen.

    Laut höhren sagen

    Und genauso entstehen die Stammtischgerüchte. Neue Wallboxen dürfen laden wann sie wollen, müssen aber bei drohender Netzüberlastung drosselbar/bar auf unter 4,2kW sein. Dieser Vorgang muss diskreminierungsfrei und zeitlich begrenzt sein. Fazit: morgends ist das Auto wieder voll.

    wird durch Weiterreichung an die Endverbraucher

    Das ist doch schon immer so gewesen, LKW Maut, Spritpreise,... 😅

  • Und genauso entstehen die Stammtischgerüchte. Neue Wallboxen dürfen laden wann sie wollen, müssen aber bei drohender Netzüberlastung drosselbar/bar auf unter 4,2kW sein. Dieser Vorgang muss diskreminierungsfrei und zeitlich begrenzt sein. Fazit: morgends ist das Auto wieder voll.

    Das ist doch schon immer so gewesen, LKW Maut, Spritpreise,... 😅

    Da bin ich aber froh dass ich meine Unwissenheit erwähnt hab :D

    Zitat

    Steuerbare Verbrauchseinrichtung (§ 14a EnWG): Neu installierte Wallboxen (ab 01.01.2024) mit einer Leistung ab 4,2 kW müssen vom Netzbetreiber steuerbar sein. Im Falle einer Netzüberlastung kann der Netzbetreiber die Ladeleistung dimmen (reduzieren), jedoch nicht vollständig abschalten.

    Kann aber trotzdem zu unangenehmen Überraschungen führen....

  • Das physikalisch unumstößliche Prinzip ist aber, aus der Wallbox kann nur das zum Akku fließen, was vorher an der Box ankam. Zeitgleich "erzeugt" im Kraftwerk, der Windmühle oder dem Sonnenfänger. Wenn alle, die heute Verbrenner fahren, dann abends ihre neue E-Karre laden wollen, wird es da netzbedingt eng werden und ggf. auch die Drosselung nicht ausreichen, da schlicht die Netzkapazität zu gering oder/und die Einspeiseleistung zu niedrig ist. Denn nicht zu vergessen, die Wärmepumpen sollen es für den Fernsehabend auch kuschelig machen und das Duschwasser bereitstellen. Den Elektroherd soll das Wohngebietsnetz dann auch noch versorgen und dazu die PC- und TV-Technik. Da kommen die verbauten Kupferkabel irgendwann an ihre Grenzen bei flächendeckendem Umstieg auf Elektro. Nicht zu vergessen die Rechenzentren, Mobilfunkantennen und gewerblichen PC-Anlagen mit Servern und zig Arbeitsplätzen (gut, abends eventuell weniger genutzt). Erzeugung, Verteilung, Umspannung müssen dementsprechend ausgebaut sein, um weg von Gas, Öl und Pelletts zu kommen und alles nur mit "sauberem" Strom zu betreiben. Bei etwas Nachdenken, nicht ganz so easy zu lösen in den wenigen Jahren bis zum proklamierten Ausstieg. Von den Kosten und notwendigen Materialien ganz zu schweigen. Na, schaun wir mal, die bestausgebildetste Jugend ever wird es schon richten!

  • PS zu meinem vorstehenden Post:

    Um einen 100kWh-Akku von leer auf voll zu bringen, benötigt man ohne Berücksichtigung der Ladeverlußte bei 4kW Ladeleistung rund 25 Stunden Ladezeit. Wird knapp über Nacht das zu schaffen! Selbst die rund 20kWh, die durchschnittlich für 100km Fahrstrecke benötigt werden, brauchen noch 5 Stunden Ladezeit bei 4kW Leistung (zzgl. Ladeverlußt).

  • Zitat

    Kommt der Netzbetreiber auf der Grundlage der netzplanerischen Daten zum Ergebnis, dass eine Gefährdungs- oder Störungssituation zu erwarten ist, darf er präventiv steuern. In diesem Fall darf er längstens 24 Monate ab dem Zeitpunkt der erstmaligen präventiven Steuerung im betreffenden Netzbereich bis zu zwei Stunden täglich den Strombezug auf bis zu 4,2 kW reduzieren.

    Bundesnetzagentur - Homepage - Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen

    Es herrscht überall so viel Panik und keiner macht sich mehr die Mühe irgendwas nachzulesen.

    4,2kW für 2h, das Auto wird so gute 11h stehen. 9h 11kW. 107,4kWh in 11h. 7,4kWh davon könnten Ladeverluste sein, bleiben Netto 100kWh. Bei 17kWh auf 100km macht das über 500km. Reicht für einen Tag.

    Da bin ich aber froh dass ich meine Unwissenheit erwähnt hab :D

    Es wird gefühlt eben nur noch hörensagen verbreitet und keiner macht sich eben mehr die Mühe etwas zu recherchieren. So entstehen eben die ganzen Gerüchte die vorne und hinten nicht mehr stimmen. So entstehen aber auch eben die ganzen Gerüchte wie zb PV gibt ja nur 6cent, das lohnt sivh nicht mehr usw. Es wird keiner meur Reich dadurch, die Zeiten sind vorbei. Nach 20 Jahren steht dort aber eben eine schwarze Zahl, wenn man nicht zu teuer kauft. Das Zeug ist billig wie nie.

  • Welche Spritsorte fällt weg an der Zapfsäule 11

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen.

    Das Thema Elektrifizierung hat zwar in gewisser Weise auch etwas mit solchen Veränderungen zu tun, bzw. soll in diese Richtung lenken. Aber das sollte vielleicht besser in einem separaten Thema erörtert werden.

  • https://www.bundesnetzagentur.de/885986

    Es herrscht überall so viel Panik und keiner macht sich mehr die Mühe irgendwas nachzulesen.

    4,2kW für 2h, das Auto wird so gute 11h stehen. 9h 11kW. 107,4kWh in 11h. 7,4kWh davon könnten Ladeverluste sein, bleiben Netto 100kWh. Bei 17kWh auf 100km macht das über 500km. Reicht für einen Tag.

    Es wird gefühlt eben nur noch hörensagen verbreitet und keiner macht sich eben mehr die Mühe etwas zu recherchieren. So entstehen eben die ganzen Gerüchte die vorne und hinten nicht mehr stimmen. So entstehen aber auch eben die ganzen Gerüchte wie zb PV gibt ja nur 6cent, das lohnt sivh nicht mehr usw. Es wird keiner meur Reich dadurch, die Zeiten sind vorbei. Nach 20 Jahren steht dort aber eben eine schwarze Zahl, wenn man nicht zu teuer kauft. Das Zeug ist billig wie nie.

    Fakt ist, ist die Stromleistung begrenzt, egal ob erzeugungstechnisch oder netztechnisch, wird abgeregelt oder das Netz bricht zusammen. Ganz egal was irgendwo im Gesetz steht. Denn hier gelten in erster Linie Naturgesetze und die kann glücklicherweise noch kein Politiker ändern! Und die erforderlichen Mengen an Strom bei Elektroheizung und Elektroverkehr werden auf absehbare Zeit weder erzeugungs- noch verteilungstechnisch hier in D zur Verfügung stehen!

  • Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen

    "Abstimmung"

    Was bringt die "Abstimmung"??? Für eine Wette fehlt der Einsatz und ansonsten interessiert es keinen der "Entscheider"! Also einfach abwarten oder halt die "Entscheider" wechseln bei nächster Gelegenheit. Sonst ist es in nicht allzuferner Zukunft vorbei mit bezahlbarer individueller Mobilität außer per pedes und mit dem Fahrrad.

  • Was bringt die "Abstimmung"??? Für eine Wette fehlt der Einsatz und ansonsten interessiert es keinen der "Entscheider"! Also einfach abwarten oder halt die "Entscheider" wechseln bei nächster Gelegenheit. Sonst ist es in nicht allzuferner Zukunft vorbei mit bezahlbarer individueller Mobilität außer per pedes und mit dem Fahrrad.

    So gern ich deine Beiträge in einigen Themen ja lese, aber bleib locker. Jeder hat seine Meinung und darf sie auch kundtun. Was wie wo steht und bei Extremlage eintritt, seht ihr dann wenn es eintritt. ;) Deutschland muss/wird noch vieles lernen... in den kommenden Jahren.

    Es geht/ging mir bei der Eröffnung dieses Themas auch nicht um die Entwicklung E-Mobilität, sondern ausschließlich um eure Einschätzung und damit verbundener Diskussion was den Umgang mit E20 in Deutschland angeht. Daher dank an amiga-4-ever für den "Kurswechsel".

    Und ja, es lässt sich sicher keiner der Pappnasen in Brüssel durch eine Abstimmung abbringen, doch hat ein Forum oft einen guten Riecher wo die Entwicklung hin geht, und das interessiert mich schon sehr. Denn hier in Schweden finden es auch nicht alle so geil das dafür SuperPlus fallen soll.

    - För livets alla äventurer -

    Vitara LY 1.6 Limited Allgrip 2017 aktuell 31tkm - Vitara LY 1.6 Comfort+ Allgrip 2018 aktuell 234tkm

  • Meine persönliche Meinung :

    E5 geht zu gunsten des E20 drauf, E10 bleibt für die "ängstlichen". Zumindest noch eine Zeitlang.

    Die "Edelsprit-Sorten" werden auf E10 hochgehoben.

    Woher kommt das Getreide etc für den Alkohol ?

    Der Ukraine krieg hat bewiesen, dass Russland und die Ukraine dermaßen viel Getreide auf den Markt schmeißen können das die EU in die Röhre guckt.

    Deutschland benötigt 8,9 Mio. Tonnen, produziert 44 Mio. Tonnen. Ich werde keine Links teilen, da dies jeder im www nachlesen kann. Mais wandert in die Silos oder in die Biogasanlage, wie so vieles andere auch weil sich der Verkauf nicht mehr lohnt.

    PS: gerne darf hier unnötiges OT gelöscht werden. Meines kann und darf ohne Nachfragen entfernt werden.

  • So gern ich deine Beiträge in einigen Themen ja lese, aber bleib locker. Jeder hat seine Meinung und darf sie auch kundtun. Was wie wo steht und bei Extremlage eintritt, seht ihr dann wenn es eintritt. ;) Deutschland muss/wird noch vieles lernen... in den kommenden Jahren.

    "Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."

    Leider kann ich deinen Optimismus nicht teilen. Die Lernkurve in D wird sehr flach bleiben und Vielen stehen noch schwierige Zeiten bevor. Vieles derzeit erinnert mich an den Staat meiner Jugend, wobei dort die grundlegenden Lebensbedürfnisse befriedigend bis gut abgedeckt waren.

    Mich persönlich tangiert das alles kaum. Ohne Miet- und Jobverpflichtung, mit Rücklagen und ohne massiven Zwang zur Mobilität mit dem KFZ kann ich mich mit all dem arrangieren. Die Jüngeren werden da oft sehr viel mehr Probleme bekommen, die Deindustrialisierung läuft und ist schwer rückgängig zu machen.

    Ja, das weicht jetzt stark vom Thema ab, aber im Grunde hängt ja doch alles zusammen. Die kommenden Monate werden es zeigen, ob Europa die Kurve kriegt oder abgehängt wird und verarmt. Da ist E20 das geringste Problem.

  • 50% des in D produzierten Getreides dient als Futtermittel für den Tierbestand. Rund 22% dienen direkt der menschlichen Ernährung. Nur 12% wurden energetisch genutzt, weitere 8% industriell, z.B. als Braumalz. Der Rest diente als Saatgut oder betraf Verlußte. Die Eigenproduktionsquote lag im letzten Jahr bei rund 100%, im Jahr davor, dank besserer Ernte, wurden 4% mehr als der Eigenbedarf eingefahren.

  • Du hast vergessen zu erwähnen das für 2025 / 26 ein Ertrag von 108 - 111% erwartet wird, dazu kommen Mais, Kartoffeln und alles andere das zu Alkohol verarbeitet werden kann.

    Weizen sind wir 3. Größter Exporteur, kaufen dafür im Ausland. Alles in allem kann man sich versorgen und Sprit daraus machen.

  • Du hast vergessen zu erwähnen das für 2025 / 26 ein Ertrag von 108 - 111% erwartet wird, dazu kommen Mais, Kartoffeln und alles andere das zu Alkohol verarbeitet werden kann.

    Weizen sind wir 3. Größter Exporteur, kaufen dafür im Ausland. Alles in allem kann man sich versorgen und Sprit daraus machen.

    Benzin kann man auch aus Kohle oder Holz machen, ersteres sogar eine deutsche Entwicklung, die in Südafrika heute noch genutzt wird und auch in der VRC wegen der Öllieferschwirigkeiten im Gespräch ist. Allerdings haben alle diese Verfahren, auch die Ethanolgewinnung aus Biomasse, einen geringen Wirkungsgrad, d.h. der Nettoenergiegewinn nach Abzug aller energetischen Aufwendungen für Rohstoffproduktion und die Verarbeitung zu wasserfreiem Ethanol, ist leider gering und lohnt nur, wenn die zu vergärenden Rohstoffe Abfallprodukte sind. Ein Anbau nur zur Energiegewinnung ist weder ökologisch noch ökonomisch.