Räder mit Sensoren beliebig untereinander austauschbar?

  • hallo in die runde,


    fronträder nutzen stärker ab als die heckräder. da bietet sich nach etlichen tkm an, die hinteren dann mal vorne zu motieren - die fronträder dann hinten.

    würde die erkennung der drucksensoren trotzdem problemlos funktionieren, oder müssten die räder/radpositionen dann komplett umprogrammiert werden?

    dank voraus!

  • Das mit der Führung des Fahrzeugs über die Hinterachse ist natürlich richtig. Andererseits teilt sich der Grip auf die anliegenden Kräfte auf. Bei einem Fronttriebler gibt es an der Hinterachse keine Antriebsmomente und die Bremsmomente sind auch geringer als vorn. Das heißt es steht fast der volle Grip für die Seitenführung zur Verfügung. Zudem sollte man eh mit dem achsweisen Tausch nicht warten, bis auf der Vorderachse antriebs- und bremskräftebedingt kaum noch Profil ist. Bei regelmäßigem Tausch schon ab 1mm Abriebunterschied erhöht sich zwar etwas der Verschleiß durch die etwas verstärkte Abnutzung nach dem Tausch infolge der unterschiedlichen Achsgeometrie, dafür nutzen sich alle 4 Reifen gleichmäßiger ab und können gleichzeitig erneuert werden. Damit werden 2 Reifen nicht älter/härter als die schon wegen Abrieb erneuerten und alle 4 Räder haben die gleiche Profilgeometrie und Fahreigenschaften.

    Zudem sollten Reifen im Winterbetrieb über 4 mm Profiltiefe haben, da führt dann die Hinterachse auch noch bei angepaßter Geschwindigkeit.

    Und zur eigentlichen Frage:

    Man kann ohne RDKS- Fehlermeldung tauschen. Achsweise und auch Wintersatz/Sommersatz.

    Lt. Werkstatt kann es höchstens bei Erneuerung eines Sensors im bestehenden Satz die Notwendigkeit des "Anlernens" in der Werkstatt geben.

    Einmal editiert, zuletzt von dav1963 (19. November 2025 um 17:50)