Swift Sport Hybrid Scheinwerfer blenden Gegenverkehr

  • Alles nachvollziehbar und wünschenswert.

    Man muss sich aber bewusst machen, dass wir nicht im Sozialismus leben. Wenn weniger für Qualität bezahlt wird, gibt es auch weniger.

    Oder: Geiz ist solange geil, bis er dir an den Hals geht.

    Wer das noch nicht verstanden hat und immer noch glaubt, er könne alles zum kleinen Kurs in bester Quali besitzen, wird sich weiter rum ärgern und die Schuld für die Misere im eigenen Kopf bei Anderen suchen.

    Bei Porsche wird jeder Wagen von Testfahrern untersucht. Ich wette bei Suzuki geht das nicht. Am Fall Scheinwerfer wird es so sein, dass sie bei der Montage, wo die Karosse definiert am Band platziert ist, eingestellt werden. Die fasst man nicht nochmal an. Da ist ein Fehler sagen wir kleiner 5% tolerabel.

    Vielleicht wäre mehr Geld für mehr die Qualität übrig, wenn sie die ganzen unnützen Extras raus lassen würden und auch dem Händler mehr bliebe. Aber das will der Kunde nicht. Es muss alles drin sein, wie ist egal und verdienen soll auch keiner. Der Anteil solcher ist gar nicht so klein, wie man denkt oder hofft.

    Man kann nicht Alles haben!

    Allerdings sind wir bei Suzuki immer noch sehr gut bedient. Das bisschen Firlefanz lässt sich wirklich noch hinnehmen. Und es ist nur ein Auto, Gebrauchsgegenstand zum Transport.

  • Und nochmals NEIN! Wenn es um sicherheitsrelevante Dinge geht, DARF das nicht auf "Einsparungen" und "niedrige Kosten" geschoben werden! Hartplast und klappernde Innenverkleidungen, schnell nachgebende Sitzpolsterung, Komfortelektronik die fehlt oder nur bedingt funktioniert, selbst abblätternde Lacke und miserable Spaltmaße kann und muß man eventuell tolerieren, wenn man auf den Preis schaut. Aber TÜV-relevante Dinge haben auch bei der hinterletzten chinesischen Billigkarre einfach ordnungsgemäß zu funktionieren! Zumal die Qualitatskontrolle am Band und beim Händler deutlich preisgünstiger für Hersteller und Handler kommen, als die Nacharbeiten! Die erfordern sowohl von der Werkstatt, als auch vom Kunden viel mehr Zeit, als es gleich richtig zu prüfen und ggf. zu korrigieren. Und Zeit ist nunmal Geld. Porsche hat das erkannt, andere wußten es auch mal ...

    Und zum Thema unfähige Mitarbeiter: da müssen sich alle Firmenlenker zuallerst an die eigene Nase fassen. Wenn man es toleriert und nicht gegen angeht, endet es in allgemeiner Schlamperei und Verblödung. Ich kenne viele straff geführte Unternehmen, in denen die Mitarbeiter "trotzdem" oder gerade deswegen gern arbeiten. Gute Aufgabenverteilung, wohlgesetztes Lob und finanzielle Anreize (wobei Geld da nicht mal das dominierende ist), Erfolgserlebnisse, wie zufriedene Kunden, Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch Kritik und ggf. Trennung oder Versetzung auf einen dem Ausbildungsstand entsprechenden Posten muß man als Chef halt investieren und durchsetzen.

    Sonst kündigen die Mitarbeiter frustriert innerlich und machen halbherzig (wenn überhaupt) ihren Job.

    Kann man natürlich alles so als "zeitgegeben" hinnehmen, dann wird es halt nur immer schlimmer und schlechter.

    Wenn man schon nicht gleich den Anbieter wechselt (nicht jeder mag den Einstieg in einen 911er oder hat Probleme mit der Größen eines Cayenne, bei einigen wenigen mag es auch am Geiz liegen, oder tatsächlich am Geld;)), sollte man solche Sachen doch höflich aber bestimmt dem Händler vermitteln. Oft findet man in ihm sogar einen Beipflichter, der eventuell aus seinem Chefbüro es nur noch nicht mitbekommen hat, welch Schlendrian in seiner Firma herrscht. Denn den meisten von ihnen ist ja an zufriedenen Kunden und ordnugsgemäßer Arbeit gelegen. Denn wie gesagt: Nacharbeit ist doppelte Arbeit zum gleichen Preis!

  • Tja und Michel ist so dumm und toleriert es in immer stärkeren Maße. So lange das nichts sicherheitsrelevantes ist, kann man das so machen. Auch wenn der Spruch "Wer billg kauft, kauft doppelt" häufig noch immer gilt. Mittlerweile ist teuer ja leider aber auch kein Qualitätsmerkmal mehr. Selbst die Premiumhersteller verbauen den billigsten Ramsch.

    Übrigens war die Qualität im Sozialismus noch grottiger. Einzig dem Erfindungsreichtum der Ingenieure geschuldet, ließen sich viele Dinge leicht reparieren, man mußte halt nur an die Ersatzteile kommen. Allerdings ging in den Westexport nur 1A-Ware, da dort streng auf höchste Qualität zu niedrigstem Preis geachtet wurde. Was wirtschaftlich dann in den Ruin geführt hat ... Nun fehlt allerdings der ruinierbare Ostblock und man ruiniert sich selbst. Trotz schlechterer Qualität.:/

  • Hui, hier geht´s ja richtig zur Sache - und das nur wegen nicht mehr korrekt eingestellter Scheinwerfer. =O

    Ja, der Mechaniker wunderte sich auch, daß lediglich der linke Scheinwerfer verstellt war und das Kombiinstrument keinerlei Störung anzeigte.

    Könnte mir auch gut vorstellen, daß sich der Scheinwerfer verstellt hat aufgrund von irgendeiner Stoßeinwirkung - und wenn´s auch nur die Bürstenrollen oder rotierenden Schwammlappen der Waschanlage waren.

    Wundere mich sowieso immer wieder, wie die schwer getränkten Lappen manchmal vor die Karre hauen....

    Rheinisch by nature :D

    Swift Sport Hybrid in weiss seit 11/22 ( 10/25 Leasingende)

    Swift 1,2 von 11/12 vom Sohnemann

  • War bei meinem Sport Hybrid auch zu hoch, hab es korrigieren lassen, vermute eher dass die automatische Einstellungen spinnt (Hinterachse Sensor) , auch wenn ich alleine fahre ist das Abblendlicht meistens jetzt korrekt, manchmal meine ich dass das Fernlicht zu 80% aktiviert ist, besonders ist der Effekt wenn ich beschleunige, da melden sich öfter der Gegenverkehr mit Lichthupe

    Einmal editiert, zuletzt von Bertl NZ (12. Februar 2025 um 05:43)

  • Gibt es eine Möglichkeit die automatische Fernlichtzuschaltung welche auf Basis Lichtquellen vor dem Wagen und Verkehrsschilder funktioniert, zu überschreiben? Wenn das Steuergerät ein Ortschild als Input bekommt, wird das Fernlicht ausgeschaltet innerhalb Ortschaften, auch wenn kein Gegenverkehr kommt. Allerdings fahre ich mal Weinberge hoch wo ich dauerhaft gerne mit Fernlicht fahren möchte, und es geht nur wenn ich den linken Lenkstockhebel zu mir ziehe und halte. Das kanns ja nicht sein. Ich möchte gerne dauerhaft mit Fernlicht fahren, ohne die automatische Fernlichtaufschaltung eben. Geht das?

  • Gibt es eine Möglichkeit die automatische Fernlichtzuschaltung welche auf Basis Lichtquellen vor dem Wagen und Verkehrsschilder funktioniert, zu überschreiben? Wenn das Steuergerät ein Ortschild als Input bekommt, wird das Fernlicht ausgeschaltet innerhalb Ortschaften, auch wenn kein Gegenverkehr kommt. Allerdings fahre ich mal Weinberge hoch wo ich dauerhaft gerne mit Fernlicht fahren möchte, und es geht nur wenn ich den linken Lenkstockhebel zu mir ziehe und halte. Das kanns ja nicht sein. Ich möchte gerne dauerhaft mit Fernlicht fahren, ohne die automatische Fernlichtaufschaltung eben. Geht das?

    Klar, einfach nicht auf Lichtautomatik stellen!