Ignis III AGS ruckeln beim Anfahren nach Kaltstart

  • Standheizung kann ich nur empfehlen, dann ist nichts mehr mit Kalt-Ruckeln. ;) Der Ignis hat ja keine Temperaturanzeige, daher hatte ich mal ein OBD2 während der Fahrt dran um die Temperaturen zu sehen. Also das Kalt-Ruckeln ist bei ca. um die 40°C weg. Was mir noch aufgefallen ist, das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum keine Temperaturanzeige verbaut ist, der Motor arbeitet in einem höheren Betriebstemperaturfenster als sonst üblich. Die Motortemperatur pendelt so zwischen 90 und 100°C. Das Kühler-Gebläse schaltet sich bei 98°C ein und bei 88°C aus. Hat wahrscheinlich was damit zu tun, um die Verbrauchswerte niedrig zu halten, da das ASG sehr früh hochschaltet und der Motor damit viel untertourig läuft und damit er wohl nicht verrußen tut, arbeitet er eben in einem höheren Arbeitstemperaturbereich.

    Und damit nicht so viele in Panik in die Werkstatt fahren, weil der Motor immer knapp unter 100°C hat, hat man die Temperaturanzeige weggelassen und statt dessen nur eine blaue Lampe eingebaut, die anzeigt, wenn sie ausgeht, dass der Motor nicht mehr kalt ist und belastet werden kann. Die blaue Lampe ging bei mir bei ca. 56°C aus.

    Das sehe ich nicht so. Alle K12 Motoren arbeiten in diesem Temperaturbereich. Bei meinem Baleno steht einfach keine Temperatur in der Anzeige. Da gibt es nur einen roten Bereich, und der ist für den Fahrer entscheidend. Wenn es so wäre wie du es beschreibst, wäre das die richtige Lösung für alle Fahrzeuge. Beim Ignis wird einfach nur gespart.

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

    Einmal editiert, zuletzt von Jörg L. (6. Juni 2024 um 11:56)

  • Das sehe ich nicht so. Alle K12 Motoren arbeiten in diesem Temperaturbereich. Bei meinem Baleno steht einfach keine Temperatur in der Anzeige. Da gibt es nur einen roten Bereich, und der ist für den Fahrer entscheidend. Wenn es so wäre wie du es beschreibst, wäre das die richtige Lösung für alle Fahrzeuge. Beim Ignis wird einfach nur gespart.

    Für ne standardmäßige Temperaturanzeige ist jetzt ne Anzeigeleuchte mit entsprechender Elektronik gekommen. Ob da groß was bei eingespart wurde?

    Die Motoren mit ca. 10 Grad höherer Temperatur laufen zu lassen, wird ja einen Grund haben.

    Ich identifiziere mich als Entität, die sagt, was keiner gesagt haben will.

    Meine Pronomen: ich / habs / Dir / doch / gesagt

  • Für ne standardmäßige Temperaturanzeige ist jetzt ne Anzeigeleuchte mit entsprechender Elektronik gekommen. Ob da groß was bei eingespart wurde?

    Die Motoren mit ca. 10 Grad höherer Temperatur laufen zu lassen, wird ja einen Grund haben.

    Na ja, eine mechanische Zeigeranzeige ist definitiv aufwändiger als ein Chip mit LED. Ob die Centunterschiede es ausmachen??? Gab mal die Idee mittels Elektronik bei sich annähernden Blaulichtfahrzeugen das Radio zu dimmen, um das Martinshorn zu hören. Aber die Centkosten waren wohl schon zu viel für die Hersteller. Könnte man jetzt aber mal zur Pflicht machen, neben automatischem Abbremsen und nach rechts fahren!;) (Ironie)

  • Ich habe fertig mit der Karre und werde ihn jetzt zurückgeben.

    Nach dem Kulanz-Tausch von Kupplung und Schwungscheibe durch eien Fachwerkstatt ist 500km später wieder ein Anfahr-Zittern vorhanden, beim Anfahren aus dem Stand knallt es manchmal aus dem Getriebe und das Auto schaltet die ersten 25 Kilometer in den drei keinen Gängen schlecht (Schaltvorgang dauert ca. 2 Sekunden (automatisch oder manuell) und nach dem Einkuppeln gibt es meistens nochmal einen kleinen Ruck).

    Laut Mechaniker vom Freundlichen kann man da nichts machen, ausser womöglich den ganzen Schaltautomat tauschen. Er hatte die Einstellungen nochmal zurückgesetzt, aber ohne merkbaren Erfolg.


    Das kann doch nicht normal sein, zumal im Direktvergleich mit dem Celerio das AGS dort schaltet wie ein Gedicht, zwar auch behäbig aber ohne jegliches Ruckeln.

    ... wieder mal so eine Situation von Werkstatt die sich nicht die Mühe macht, die Ursache zu suchen. Weil, Tausende von ASG funkionieren ja.

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  • Ich hatte das selbe Problem bei meinem Schaltgetriebe. Im Winter bei kalten Temperaturen besonders schlimm. Liegt laut Suzuki an einem falschen Kupplung's Belag . Kupplung wurde vorigen Monat bei Kilometerstand 40000 auf Garantie erneuert. Jetzt ist Ruhe. Wir warten jetzt den Winter ab und hoffen das dieses Problem nicht mehr auftritt.

    Liebe Grüße aus Brugge, Pit

  • Bei vielen ist das Ruckeln aber trotz wechsel der Schwungscheibe nach kurzer Zeit wieder aufgetreten. Ich bin daher der Meinung, dass dieser Fehler vielschichtiger ist und es nicht nur an den Bauteilen liegt sondern auch zusätzlich an der Motorsteuerung, dass da was beim Übergang von Kalt zu Warm anders geregelt werden muss - Drehzahl - automatische betätigen der Kupplung muss wohl in der Übergangsphase von Kalt zu Warm gleitend geregelt werden und nicht nur durch die zwei Zustände Kalt/Warm bestimmt werden.

    Aber da der Ignis mit ASG ja nicht mehr produziert wird und der Ignis demnächst auch komplett aus den Deutschen Verkaufsbereich raus ist, wird da wohl nichts mehr gemacht werden.:rolleyes:

    Ich stimme zu. Bei meinem Ignis MF Bj. 2019 hat Suzuki auch die Kupplung gewechselt, aber sie haben steuerungstechnisch nichts getan. Als Resultat kam nach 5000 km wieder das Ruckeln zurück und danach begann das Ausrücklager zu brummen. Dieses starkes Ruckeln hat zu Folge geführt, dass ab und zu die Schaltung nicht mehr funktioniert. Man muss den Motor ausschalten und dann neu starten.
    Mein Suzuki Händler kennt das Problem aber hat keinen richtigen Mechatroniker, der das beseitigen kann bzw. Kupplungswechsel nicht nur mechanisch, sondern auch softwaretechnisch durchführen kann. Leider bin ich nicht fündig geworden, wer die ASG sehr gut auskennt und programmieren kann.

  • Ich habe fertig mit der Karre und werde ihn jetzt zurückgeben.

    Nach dem Kulanz-Tausch von Kupplung und Schwungscheibe durch eien Fachwerkstatt ist 500km später wieder ein Anfahr-Zittern vorhanden, beim Anfahren aus dem Stand knallt es manchmal aus dem Getriebe und das Auto schaltet die ersten 25 Kilometer in den drei keinen Gängen schlecht (Schaltvorgang dauert ca. 2 Sekunden (automatisch oder manuell) und nach dem Einkuppeln gibt es meistens nochmal einen kleinen Ruck).

    Laut Mechaniker vom Freundlichen kann man da nichts machen, ausser womöglich den ganzen Schaltautomat tauschen. Er hatte die Einstellungen nochmal zurückgesetzt, aber ohne merkbaren Erfolg.


    Das kann doch nicht normal sein, zumal im Direktvergleich mit dem Celerio das AGS dort schaltet wie ein Gedicht, zwar auch behäbig aber ohne jegliches Ruckeln.

    Ich wollte die Karre auch verkaufen, weil Suzuki nicht in der Lage vernünftigen Mechatroniker auszubilden, der das Schaltungsgerät richtig programmieren kann. Leider machen alle offizielle Händler nur was Hersteller vorschreibt und nichts Weiteres, bloß nicht Kopf einschalten und das Problem zur Kundenzufriedenheit auf einmal beseitigen.
    Aber das ist keine Lösung, die Karre ist einfach zu praktisch für den Stadtverkehr mit den kleinen Parkplätzen :). Ich werde weiter nach einem Mechatroniker suchen, der die Sache versteht und das Problem lösen kann. :S

  • Ich wollte die Karre auch verkaufen, weil Suzuki nicht in der Lage vernünftigen Mechatroniker auszubilden, der das Schaltungsgerät richtig programmieren kann. Leider machen alle offizielle Händler nur was Hersteller vorschreibt und nichts Weiteres, bloß nicht Kopf einschalten und das Problem zur Kundenzufriedenheit auf einmal beseitigen.
    ...

    Da wird gezeigt, dass da wieder mal sehr viel Halbwissen vorhanden ist. Und es geht hier nicht um das "Schaltungsgerät", sondern wenn überhaupt um die elektronische Kupplungssteuerung" Was richtig ist, dass es für den Suzuki-Servicebetrieb keine Möglichkeit gibt, auf die Softwareprogrammierung und/oder Kennfeldsteuerung zuzugreifen. Das heißt aber auch, dass mit den üblich vorhandenen technischen Mitteln im Suzuki-Servicebetrieb dort das beste "Brain" dran arbeiten kann, der dann auch nur sagen wird: "Tut mir leid, hier sind meine Möglichkeiten am Ende." Und deswegen ist das kein schlecht ausgebildeter Mensch. Die einzige Möglichkeit ist das Initialisieren/zurücksetzen der Anlerndaten nach dem Erneuern der Kupplungskomponenten. Ansonsten arbeitet die ganze Steuerung adaptiv im Rahmen des Kennfeldes.

    Wie bereits erwähnt wurde, liegt das Problem aber laut dem Hersteller im mechanisch/materiellen Bereich. Es gibt also eine überarbeitete Schwungscheibe, Druckplatte und Mitnehmerscheibe. Dass dies das Problem darstellt, zeigt alleine die Tatsache, dass beim MT-Getriebe die gleichen Kupplungskomponenten verbaut sind und das Rupfen auch dort genauso vorkommt. Ob die neuen Komponenten dann Abhilfe schaffen, steht dann auf einem anderen Blatt und obliegt dann eher einem ingenieurtechnischen, materialwissenschaftlichen Bereich..

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

    Einmal editiert, zuletzt von Jörg L. (28. Januar 2025 um 10:41)