Bartschlüssel am Mann - Transponder (gekapselt) im Wagen. Keine gute Idee?

  • habe heute meinem nagelneuen comfort+ in empfang genommen und nach daheim überführt :) hat spaß gemacht :!:

    habe da gleich eine frage betr. "schlüssel"-management: der comfort+ hat ja einen funkschlüssel/transponder plus einen echten bartschlüssel aus metall, mit dem man die tür noch von hand aufschließen, den wagen aber nicht starten kann.

    nun bin ich gewohnt, immer einen pkw-bartschlüssel als ersatz/notfallschlüssel an meiner schlüsselkette nebst haus-, garagen- u. büroschlüssel in meiner hosentasche zu tragen. so hatte ich für meinen seligen mazda diesel 12 jahre lang stets einen nackten bartschlüssel am mann ohne die klobige funkfernsteuerung mit dem ausklappbaren bartschlüssel dran. mit der kompletten 2. fernbedienung (ersatzfernbedienung) für den ignis dauernd in der hosentasche möchte ich nicht rumlaufen.

    für meinen ignis kam mir nun die idee, den klobigen 2. transponder in einer kleinen blechdose im ignis zu deponieren, damit der wagen nicht mit der funke korrespondieren kann ("faradayischer käfig"). im "notfall" - 1. fernbedienung verloren oder verlegt - käme ich immer noch in den wagen und könnte mit dem transponder aus der blechbüchse den wagen starten.

    klar, dass man die dose mit dem ersatztransponder darin unauffällig bzw. versteckt im wagen deponieren müsste, damit bei einbruch in den wagen von kriminellen nicht gestartet werden kann.

    habt ihr ggf. erfahrungen mit solcher vorgehensweise oder alternative ideen, wenn man nicht mit so einer fetten 2. fernbedienung noch zusätzlich zur ersten rumlaufen will?

  • Wenn Du den Funkschlüssel im Auto lässt, kann das Fahrzeug jederzeit gestartet werden, wenn sich einer Zutritt verschafft. Damit erlischt der Kasko Versicherungsschutz. Außerdem lässt sich das Fahrzeug nicht per Funk abschließen, wenn noch ein zweiter Funkschlüssel im Innenraum liegt.

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

    Einmal editiert, zuletzt von Jörg L. (23. Februar 2024 um 17:32)

  • 433,9MHz und 10mW. Da musst du gut Kapseln. Probiere es aus. Nur eins, der Empfänger im Fahrzeug ist durch die vielen Antennen sehr empfindlich ausgelegt. Der kann ja sogar unterscheiden, ob sich der Schlüssel im Fahrzeug oder draußen befindet. Nicht dass das System dann irrtümlich einen Schlüssel außerhalb identifiziert. Wäre schlecht.

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  • Gibt in der Bucht praktische Leder-Hüllen genau passend für die Keyless-Go-FB. Mit kleinem Karabiner für die Gürtelschlaufe oder besser mit "Verlängerungskordel" bis in die Hosentasche.

    FB im Auto nur gut geschirmt (Blechdose allein reicht nicht, muß zusätzlich noch "tief in den Kofferraum"). Solange die FB vom System "gefunden" wird, schließt die ZV nicht. Habe das Problem beim Tauchen, da soll die FB ja nicht mit runter.;)

    Ansonsten ist ein Zweitschlüssel im Auto versicherungstechnisch ungünstig und im Verlußtfalle des ersten Schlüssels auch eher kontraproduktiv...

    Bei weiteren Fahrten bekommt meine holde Gattin den 2. Oder er kommt in die Tasche/den Rucksack.

    Einen "Schlüsselausfall" (FB-Defekt oder auch nur plötzlich leere Batterie im Sender, dagegen hilft auch eine Ersatzbatterie im Auto) hatte ich in 10 Jahren noch nie und ein Schlüsselverlußt ist dank Karabiner an der Gürtelschlaufe nahezu unmöglich. Bis auf die Verrieglungen zum Tauchen brauchte ich noch nie den mechanischen Schlüssel.


  • FB im Auto nur gut geschirmt (Blechdose allein reicht nicht, muß zusätzlich noch "tief in den Kofferraum").

    hmm...wie kommt das? man hat ja mal gelernt, dass bereits ein drahtkäfig mit rel. groben maschen ausreicht, um sender zum verstummen zu bringen. (vgl. das drahtgitter im fenster der küchen-mikrowelle). da denkt man nat., dass der transponder in alufolie eingewickelt bereits ausreichen würde, aber eine kleine geschlossene blechdose ganz bestimmt. sehr merkwürdig...

  • hmm...wie kommt das? man hat ja mal gelernt, dass bereits ein drahtkäfig mit rel. groben maschen ausreicht, um sender zum verstummen zu bringen. (vgl. das drahtgitter im fenster der küchen-mikrowelle). da denkt man nat., dass der transponder in alufolie eingewickelt bereits ausreichen würde, aber eine kleine geschlossene blechdose ganz bestimmt. sehr merkwürdig...

    Bei genügend Sendeleistung und ungeerdeter Abschirmung wirkt selbige dann als Antenne. Gedämpft, aber völlig ausreichend. Habe wie gesagt da Erfahrung und mußte auch erst probieren, wo im Innenraum ein "Funkloch" ist. Hatte schon überlegt, die Batterie zu entfernen, aber die geclipste FB "leidet" immer etwas an den Kanten beim Öffnen (die eingelassenen Vertiefungen zum Hebeln sind eher ein Witz, man benötigt schon etwas Druck um die FB-Hälften auseinder zu bekommen...), auch keine Lösung also. Zumal ich nicht weiß, ob die FB irgendwas "verlernt", wenn sie längere Zeit ohne Batterie ist, glaube ich aber nicht.

  • Ich denke mal, es handelt sich um diesen Schlüssel:

    Ich finde, der ist nicht so schwer zu öffnen. Das mit der Schlüsselbatt. ausbauen könnte gehen. Die braucht ja zum Starten nicht drin zu sein, da es ja die Notstartfunktion gibt, indem man mit dem "batterietoten" Schlüsselsender auf den Start/Stop Knopf drückt. Damit wäre die Notfunktion, wie sie miniSUV gerne haben möchte, erfüllt.

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  • Gut! Ohne Schlüsselbat. brauchst du auch nichts abzuschirmen. Und wenn ein Nichtbefugter den Schlüssel finden sollte, muss der auch erst mal wissen, dass man damit auf den Knopp drücken muss um die Karre zu starten.

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  • Hat er erklärt. Ich habs so verstanden: Den mechanischen Schlüssel aus dem 2. Sender möchte er an seinen Schlüsselbund machen und den ersten Senderschlüssel in der Hosentasche behalten. Aber bitte dann nicht den Schlüssel samt Hose verlieren! ;)

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  • Gut, ich würd's auch nicht machen; aber Batterie raus ist sinniger als die Dose (zumal ja "unbenutzte" Schlüssel offenbar schneller leer werden!).


    Seit wann gibt's eigentlich dies rechteckigen Sender? Ich habe ein "Ei" erhalten... das schaut moderner aus

    Ja, sieht sehr klobig aus, ich habe auch die Formschöne Fernbedienung von der 1. Serie vor dem Facelift. Warum man die allerdings, auch wenn etwas klobig, nicht bei sich tragen kann, verstehe ich nicht, da man die Fahrzeugpapiere und Ausweis ja auch dabei haben muss.:/

    Ich identifiziere mich als Entität, die sagt, was keiner gesagt haben will.

    Meine Pronomen: ich / habs / Dir / doch / gesagt

  • Ja, sieht sehr klobig aus, ich habe auch die Formschöne Fernbedienung von der 1. Serie vor dem Facelift. Warum man die allerdings, auch wenn etwas klobig, nicht bei sich tragen kann, verstehe ich nicht, da man die Fahrzeugpapiere und Ausweis ja auch dabei haben muss.:/

    Muß sagen, auch mir gefällt meine ovale besser, wobei aus dem Foto die Größe schlecht ersichtlich ist, evtl. ist die "eckige" ja etwas flacher.

    minisuv, so habe ich es zumindest verstanden, will, weil so gewohnt, einen Zweitschlüssel am Schlüsselbund ständig parat haben, wozu auch immer. Und damit es grazil bleibt, nur das mechanische Blechteil aus der FB. Die FB wiederum soll als "Notreserve" ins Auto. Und da die Sendeleistung auch durch Blechdosen geht (macht sie wirklich), dann ohne eingelegte Batterie. Zur eigentlichen Fahrzeugentrieglung/Startfunktion nutzt er jedoch die erste, komplette FB in keyless-go-Funktion. Vielleicht gibts mehrere Fahrer und minisuv will mit dem Zweitschlüssel trotzdem jederzeit die Zugangsmöglichkeit haben, egal wer grad die 1. FB hat...

  • ich schreib´s mal anders:

    meine kinder wunderten sich mal, dass ich meinen (ehemaligen) mazda-ersatzschlüssel jahrelang stets an meiner hosenkette mit anderen schlüsseln bei mir trage. sie würden ihre pkw-zweitschlüssel daheim aufbewahren.

    als ich sie fragte, ob sie im falle des verlierens oder diebstahls ihrer pkw-schlüssel irgendwo unterwegs (urlaub, städtebesuch, einkaufsfahrt...) mit dem taxi nach hause fahren würden zur abholung des zweitschlüssel und wieder mit dem taxi zurück, oder ob sie etwa darauf spekulieren, dass papa den zweitschlüssel jwd rankarrt, war das thema erledigt.

    ist vielleicht nicht verkehrt, wenn man sich ein paar gedanken um den "fall der fälle" macht

  • ich schreib´s mal anders:

    meine kinder wunderten sich mal, dass ich meinen (ehemaligen) mazda-ersatzschlüssel jahrelang stets an meiner hosenkette mit anderen schlüsseln bei mir trage. sie würden ihre pkw-zweitschlüssel daheim aufbewahren.

    als ich sie fragte, ob sie im falle des verlierens oder diebstahls ihrer pkw-schlüssel irgendwo unterwegs (urlaub, städtebesuch, einkaufsfahrt...) mit dem taxi nach hause fahren würden zur abholung des zweitschlüssel und wieder mit dem taxi zurück, oder ob sie etwa darauf spekulieren, dass papa den zweitschlüssel jwd rankarrt, war das thema erledigt.

    ist vielleicht nicht verkehrt, wenn man sich ein paar gedanken um den "fall der fälle" macht

    Urlaub oder etwas weitere Fahrt, okay. Aber mit Keyless-Go kann der Schlüssel immer in der (Hosen-)Tasche bleiben. Gesichert mit Kordel/Kette/Band vor Verlußt und (Trick-)Diebstahl. Selbst bei einem Fall ins Wasser würden der mechanische Schlüssel und die Notfunktion für die Wegfahrsperre noch gehen. Die Deponierung der FB im Auto ist für die TK (Diebstahl) zumindest kritisch (Obliegenheitsverletzung). Aber wer klaut schon einen Japaner... (bis auf Toyota Landcruiser, der ist wohl im Osten sehr gefragt...)

  • Einfacher? Auch nur bedingt.

    Wirklich einfacher wär's nämlich nur, wenn du mindestens einen Schlüssel ganz ohne Fernbedienung (aber mit Transponder, zwecks Wegfahrsperre) hättest. Das zu finden, ist aber inzwischen, bis auf ganz unterstes Ausstattungsniveau, quasi unmöglich.

    Ansonsten hast du, für deinen genannten Fall, immer den ganzen Klops (mit Bart, Batterie und Sender) als Zweitschlüssel dabei. Was ja, wenn ich richtig gelesen habe, nicht dein Ziel ist. Von daher ist die Variante mit dem zweiteiligen Schlüssel beim Comfort+ sogar die bessere.


    (Einen zweiteiligen nicht-Keyless-Schlüssel kenn ich nur bei Mercedes; hier ist der Bart ebenfalls eingeschoben, und das seit ca. 1997 mit dem FBS3-Schließsystem. Dort ist der mechanische Teil ebenfalls nur Reserve zum Türöffnen, den Rest macht der Fernbedienteil: Funk, Infrarot, und Zündschlosskommunikation. Hier könnte ich den mechanischen Teil des Zweitschlüssels also mitführen und den elektronischen Teil tatsächlich irgendwo verstecken, denn erst wenn er gefunden und ins Zündschloss gesteckt wird, kann ein Dieb wegfahren - im Gegensatz zum Keyless-System.

    Der Rest der mir bekannten Fahrzeuge arbeitet mit feststehenden Bart oder Klappbart - da geht das nun wieder gar nicht.)