In Indien wird sowas repariert und das im Freien
Maruti Celerio font left side accident repair/Maruti Celerio accident repair (youtube.com)
In Indien wird sowas repariert und das im Freien
Maruti Celerio font left side accident repair/Maruti Celerio accident repair (youtube.com)
Unsere Wegwerfgesellschaft...
macht bestimmt Sinn 3-5 h so ne Haube auszubeulen bei den Stunden Sätzen hier in Deutschland, da kostet die neue Haube das gleiche und ist nicht Zentimeter dick gespachtelt.. Lackieren im Freien mit so nem Kompressor, im Straßen Staub, wenn man sich Ergebnis anschaut hat die Fahrertür ne ganz andere Farbe wie der Rest des Autos, wobei da alles ne andere Farbe hat. Im Lack sind voll die Wolken.. Das hier in Deutschland so an nen Kunden abgeben, ja ne ist klar.. Desweiteren ist der Front Träger noch krumm wie ne Banane da freut sich der nächste Sachverständige bei der Hauptuntersuchung..
Das ist genauso wenn man die Videos sieht, wo sie jährlich die Motoren revidieren auf der Straße, wenn man die gescheit machen würde, hielten die 4 Jahre am Stück, aber wenn da schon Sand wieder im Motor ist, ist er schon wieder vorgeschädigt..
Gruß
Quertreiber
Wollte vorhin auch schon schreiben, dass ich eigentlich ganz froh bin, dass in Deutschland nicht solche "vergoldeten" Gurken auf den Straßen oder dem Gebrauchtwagenmarkt unterwegs sind. Bei allem Gemaule über den Tüv, hat das ganze System halt doch auch sinnvolle Seiten.
Am besten gefällt mir der Reifen VL ![]()
Auch in vielen Afrikanischen Staaten werden Unfaller wieder "Repariert" aber wie. Die Karre läuft zwar wieder, aber mit westlichen Standart hat das nichts zu tun. Die gezeigte "Indischen Reparatur" mag zwar für den landesüblichen Standart taugen, aber auch mehr schon nicht.![]()
Das Ganze ist vor allem erstens eine Frage des Geldbeutels und zweitens, was soll die reparierte Sache danach noch machen. Und da steht eindeutig in diesen Ländern der Zweck Personen und Waren von a nach b zu bringen, über pistenähnliche Wege mit viel Verkehr und geringen Geschwindigkeiten, im Vordergrund. Zumal der nächste Crash nicht lange hin ist. Arbeitszeit ist billig, Neuteile oder modernste Werkstattausrüstungen sind teuer... Natürlich wäre es sehr leichtsinnig und extrem gefährlich mit solcherart zusammengefrickelten Fahrzeugen hier im alltäglichen Straßenverkehr bei den möglichen Geschwindigkeiten auf Landstraßen oder BAB teilzunehmen. Aber deshalb sind Reparaturen in D auch so aufwändig und teuer und müssen halt vom Halter direkt oder via Versicherungsprämie gelöhnt werden. In den östlichen Nachbarländern geht es wegen der geringeren Stundenlöhne zwar noch etwas günstiger (von der Herkunft der Ersatzteile mal abgesehen
), aber immer noch viel aufwändiger als in den Ländern der 3. Welt. Und sicherheitstechnisch ist ein so zusammengedengeltet Suzuki immer noch besser, als die Familie auf dem Moped zu transportieren...
Aber dank immer komplizierter werdender Technik und vor allem Elektronik werden diese Reparaturen bald auch nicht mehr möglich sein, womit viele Gebrauchtwagen hier aus den EU-Ländern dann kein zweites Leben mehr in Afrika kriegen können und nur noch in der Presse landen. Schlecht für die Mobilität in Afrika und schlecht für den Gebrauchtwagenverkaufspreis der hiesigen Besitzer. Und auch nicht unbedingt sehr nachhaltig, zumal die Recyclingquote bei den Li-Akkus eher gegen null tendiert...
(Und falls jetzt jemand sagt, Indien liegt doch nicht in Afrika - richtig! Und es ist auch keine hunderttausende Kilometer entfernt. Aber die Vorschriften für Zulassungen importierter Fahrzeuge in Indien und anderen Ländern Südostasiens sind so, daß dorthin keine EU-Gebrauchtwagen gehen...)
Solange sich einer findet, der den unnützen Elektronikkrempel rausschmeißt und überbrücken kann, könn(t)en die Dinger auch weiterhin nach Afrika.
Problem dort ist wohl zwischenzeitlich eher, dass die Gesetzeslage Autos älter als X (9? 10?) Jahre nicht mehr als importfähig bzw. zulassungsfähig sieht.
Was unsere Exporteure übrigens nicht hindert, die trotzdem dort auszuladen; dann steh'n sie da rum und nutzen wirklich niemandem mehr...
(Keine Ahnung welches Land das genau war; genauso schleierhaft ist mir, wer da zuletzt auf den Kosten sitzenbleibt - irgendeiner muss da doch verlieren, wenn die Dinger gekauft und transportiert und dann einfach abgestellt werden. Nur mit KAT-Ausbau ist das nicht erklärbar, dann könnte man sie anschließend auch in Deutschland als Stahlschrott verscheuern.)