Es gibt noch ein Schubumluftvetil auf der Ansaugseite.
ladedruck zu gering
-
Raptor700r -
17. Juni 2020 um 12:00 -
Geschlossen
-
-
würde etwas dauern das im detail simpler zu beschreiben...
da ich (noch) keinen az sport habe, aber das auto nicht vor 15 oder mehr jahren entwickelt wurde, gehe ich davon aus, dass es eine elektronisch gesteuerte/überwachte aufladung gibt, gepaart mit "unterdruckfunktionen", ist es heutzutage kein problem vom einem steuergerät oder einem elektronisch angesteuerten, sagen wir mal bauteil, den ladedruck je gang, je geschwindigkeit und auch je motor- und außentemperatur zu regeln/ zu drosseln.
nicht zuletzt kann es auch von einem der erwähnten klopfsensoren kommen, die dem steuergerät etwas erzählen, das dieses wieder mit leistungsminderung reagieren lässt. allerdings ist das gangabhängig relativ unwahrscheinlich.
mich würde interessieren, ob es soz. IMMER im 1./2. gang bei regulärer leistung bleibt, also egal ob man 15km oder 50km gefahren ist, egal ob 10 min. oder 2std. fahrzeit bei 0 grad oder bei 10 grad außentemperatur und natürlich gleicher fahrweise. außerdem ob es unverändert ist, wenn man die ersten beiden gänge nie bei vollem ladedruck fährt, also recht früh schalten und sehr gemächlich fahren und DANN plötzlich den 3. oder 4. mal bis über 5.000 dreht.
sorry für die (vielen) theorien und mutmaßungen...
-
Es gibt noch ein Schubumluftvetil auf der Ansaugseite.
das hat meine Werkstatt ausgeschlossen, aber noch nicht überprüft
-
würde etwas dauern das im detail simpler zu beschreiben...
da ich (noch) keinen az sport habe, aber das auto nicht vor 15 oder mehr jahren entwickelt wurde, gehe ich davon aus, dass es eine elektronisch gesteuerte/überwachte aufladung gibt, gepaart mit "unterdruckfunktionen", ist es heutzutage kein problem vom einem steuergerät oder einem elektronisch angesteuerten, sagen wir mal bauteil, den ladedruck je gang, je geschwindigkeit und auch je motor- und außentemperatur zu regeln/ zu drosseln.
nicht zuletzt kann es auch von einem der erwähnten klopfsensoren kommen, die dem steuergerät etwas erzählen, das dieses wieder mit leistungsminderung reagieren lässt. allerdings ist das gangabhängig relativ unwahrscheinlich.
mich würde interessieren, ob es soz. IMMER im 1./2. gang bei regulärer leistung bleibt, also egal ob man 15km oder 50km gefahren ist, egal ob 10 min. oder 2std. fahrzeit bei 0 grad oder bei 10 grad außentemperatur und natürlich gleicher fahrweise. außerdem ob es unverändert ist, wenn man die ersten beiden gänge nie bei vollem ladedruck fährt, also recht früh schalten und sehr gemächlich fahren und DANN plötzlich den 3. oder 4. mal bis über 5.000 dreht.
sorry für die (vielen) theorien und mutmaßungen...
also ein Ladedruckregelventil sollte dein Wagen haben.
Wurde das schon getauscht?
-
Im Thread "Keine Leistung mehr" schrieb ich schon von der Abhängigkeit der verbrannten Treibstoff- und damit Abgasmenge von der abgeforderten Leistung, die mit den Fahrwiderständen, also im Endeffekt der Geschwindigkeit steigt und brachte die Vermutung eines Strömungshindernisses im Abgasstrang. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich eine fehlerhaft begrenzte Einspritzmenge an Benzin. Der Motor würde im Gemisch abmagern, was die Lambdasonde dem Steuergerät mitteilt. Da eine Erhöhung der Benzinmenge nicht geht (verstopfter Filter, gequetschte Leitung, nicht ausreichen fördernde Pumpe etc.), setzt das Steuergerät die Luftmenge herab um das optimale stöchiometrische Luft/Benzin-Verhältnis wieder herzustellen. Beim Sauger mit elektr. Drosselklappe würde die einfach etwas geschlossen. Dies würde aber beim Turbo den Ladedruck erhöhen und ihn belasten. Beim Turbomotor würde also eher eine Absenkung des Ladedrucks zur Absenkung der eingefüllten Luftmenge führen. Da das Absenken der Luftmenge aber dem Ziel der erhöhten Leistungsabgabe (von der Gaspedalstellung so dem Steuergerät ja mitgeteilt) entgegenstände, weiss ich nicht, ob so eine Funktion im Kennfeld hinterlegt ist. Zumindest müsste eine Fehlermeldung generiert werden.
Desweiteren könnte eine defekte Lambdasonde auch zu ähnlichen Effekten führen, da der Leistungsverlust aber nur bei höherer Belastung erfolgt, eher unwahrscheinlich.
Ich würde also bei der Fehlersuche auch die ausreichende Benzinversorgung von Tankentlüftung (kein Witz, wenn keine Luft nachströmen kann, kann man auch nach kurzer Zeit keinen Treibstoff mehr nach vorne bringen, ausser man faltet den Tank zusammen) über Pumpe, Filter, Einspritzdüsen (Strahlbild, Ansteuerungszeit) prüfen, sowie eine Teilblockade des Abgasstrangs ausschliessen. Wenn hier kein Fehler vorliegt, dann in der Steuerung des Turbos weitersuchen. Da der Turbo bei geringerer Leistungsabforderung des Motors (1. u. 2. Gang) fehlerfrei arbeitet, scheint seine Ansteuerung ja aber i.O. zu sein.
-
Interessanter Gedanke !
Tankentlüftung ist bei Suzuki eh etwas "Solide" ausgelegt.
Bei meinen alten Autos hätte ich längst ein 0,8'er Loch in den Deckel gebohrt.
-
Heutzutage darf der Tank ja wegen Umweltschutz nur durch Aktivkohle ent-/belüften. Deshalb auch kein Loch mehr im Deckel. Hatte bei der "Schwalbe" (DDR-Moped) eine Plastetüte (Reparaturanleitung drin
) auf dem Tankdeckel unter der Sitzbank. Alle 2km ging der Motor aus. Absteigen, antreten, lief - ca. 2km, selbe Spiel. Habe beim Sitzen die Tankentlüftung mit der Tüte verschlossen, beim Absteigen zog er dann wieder Frischluft, usw... Hab ca. 3 Stopps gebraucht, bis ich die Tüte vom Deckel genommen habe...
-
Hallo Gemeinde,
das wäre eine Überlegung wert für die, die einen Leistungsverlust in den oberen Gängen haben. Bevor man ein Loch im Tankdeckel bohrt, sollte man den Tankdecken bei zu großem Vakuum zwischendurch kurz aufdrehen. Vielleicht kann so eine Fehlerquelle ausgeschlossen werden.
MfG -
Hallo Gemeinde,
das wäre eine Überlegung wert für die, die einen Leistungsverlust in den oberen Gängen haben. Bevor man ein Loch im Tankdeckel bohrt, sollte man den Tankdecken bei zu großem Vakuum zwischendurch kurz aufdrehen. Vielleicht kann so eine Fehlerquelle ausgeschlossen werden.
MfGWurde in dem anderen Thread zu dem Thema doch auch schon lang und breit diskutiert und ausprobiert.
-
Tankbelüftung war ja auch nur eine Fehlermöglichkeit von vielen. Um dem Effekt der zu mageren Verbrennung auf die Schliche zu kommen, müsste es ja eigentlich genügen via OBD während der Fahrt im 3. Gang die Lambdasonde zu beobachten. Wenn sie kurz vor dem "Zusammenbruch" des Ladedrucks ein zu mageres Gemisch erfasst, wäre dies als Ursache gefunden. Warum es dann zu mager ist - suchen. Favorisiere aber immer noch das Stromungshindernis in der Abgasanlage, da das Abregeln des Turbos via Lambdasonde trotz getretenen Gaspedals ja ein Fehler ist und theoretisch als solcher vom Bordcomputer angezeigt werden müsste. Ein rein mechanisches Hindernis beim Ausblasen der Abgase würde jedoch nirgends von der Elektronik erfasst und somit ohne Meldung bleiben. Aber ein Gegendruck hinter dem Turbo abgasseitig würde ihn definitiv "ausbremsen".
-
Ob das geschilderte Problem fahrwiderstandsabhängig ist, also mit Treibstoff- oder Abgasmenge zusammenhängt oder vom gewählten Gang über die (Kennfeld-)Elektronik, müsste man z.B. bei hoher Leistungsabforderung schon im 2. Gang bei Bergauffahrt unterscheiden können. Tritt der Fehler da auch auf, hat er sicherlich ersteres als Ursache.
-
So. Aus lauter Verzweiflung, da meiner jetzt seit Wochen nicht mehr ordentlich gelaufen ist, habe ich gestern nochmal den Tipp aus "keine Leistung mehr" mit dem WD40 aufgegriffen. Da hat jemand den Ausgang der Druckdose, wo die Stange für das wastegate rauskommt, mit WD40 gebadet, sowie die Mechanik des Wastegate unter dem Hitzeschild. Hab ich gestern Abend auch gemacht. Und was soll ich sagen: Er rennt heute besser denn je. Kann natürlich nur Zufall sein, aber ich werde das beobachten.
-
Glückwunsch !
Das könnte schon das Problem gewesen sein.
Nur tausch WD40 gegen Anti Seize, das verdampft wenigstens nicht.
Hoffe für dich dass das alles war

-
OK, vielen Dank. Dass das WD40 wieder verdampft kann man riechen

Besorg mir morgen Anti Seize.
Aber sensationell. Ich habe eben Beschleunigungsrekorde aufgestellt. So hat er gefüllt nur das erste Vierteljahr gezogen.
-
Kannst du mal ein Bild machen, damit ich weiß, wo das ist?
Danke
-
Da wo die Stange aus der Druckdose kommt WD40 drauf und ein paar mal die Stange hin und her bewegt und die 10er Schraube raus, das Blech vorsichtig nach vorne biegen und die ganze Mimik darüber darunter wo die Stange dran geht auch richtig vollsprühen.
Aber nur bei kaltem Motor. Und besser danach noch Anti Seize drauf, das verdampft nicht, war ein Tipp von Blubbel.
-
Kupferfett würde auch gehen aber mir ist Anti Seize lieber

-
das ist schon fast ein witz... also motormanagement-profis hier und die theorien werden mal wieder von simplen mechaniken überrascht sein.
das es ein solches problem ohne lämpchen und "sms" vom auto heute noch geben kann, ist schon fast verrückt, oder?
solche probleme hatten "wir" vor fast 20 jahren auch... da hat auch nix geleuchtet, bis der erste mal sprühfett auf die dosenstangen gesprüht hat... jetzt kann ich mich auch wieder daran erinnern
(sogar erst vor ein paar jahren war das bei einem Ford das gleiche thema und man hat laaaaang gesucht und viel elektronisch geprüft und gebastelt).das ergebnis ist jedenfalls erfreulich

kleiner tipp von früher; wir haben einen streifen 200er schleifpapier genommen, den um die stange gelegt und ein bisschen "gehobelt" und anschließend die kupferpaste drauf (die 2-deutigkeit ist schon fast absicht
) -
Hm, das mit der klemmenden Stange erklärt aber noch nicht, wieso der Lader im 1. und 2. Gang unter Last genügend Druck gebracht hat, ab dem 3. dann aber nicht mehr. Aber schön, wenn der Fehler so einfach zu beseitigen war. Getreu dem alten Schrauberspruch: "Ein Tropfen Öl wirkt Wunder!".
-
PS: Gibt im Fahrradbedarf reines Silikonöl oder z.B. in der Bucht (Taucherbedarf) reine Silikonpaste. Auch sehr temperaturfest und dazu 100% gummiverträglich, was bei WD40 oder anderen Mineralölen/-fetten ja häufig ein Problem ist und Gummi aufquillt.
-