Radio Lautsprecher Verstärker

  • Laut ist nicht unbedingt gut ;)

    Ich habe die Türen dämmen und ein MB-Quart 2-Wege System verbauen lassen.
    Mit die sinnvollste Tuningmaßnahme, welche ich bis jetzt ergriffen habe.

    Ich muss aber unbedingt noch einen Verstärker und andere Boxen für den Rearfill verbauen.
    Dann wird es ein richtiger Gamechanger in Sachen Sound 8)

  • Emphaser

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    Swift Sport 1,4 Boosterjet Serie 2019 Kw v3 inkl. E&E Fahrwerkssetup, Milltek, Front@Heckspoiler Zellhofer, Schweller und Heckteile Ingo Noak, Car Entertainment Axton , Emphaser@ Pioneer Unit,Raum Koblenz RLP

    8 Mal editiert, zuletzt von geosnoopy (15. Dezember 2022 um 10:34)

  • Hab zwar gesucht, aber auf die schnelle nichts gefunden...

    Hat die original HU vom AZ ISO-Anschlüsse, oder brauch ich einen Fahrzeugspezifischen Adapter?

    Grüße aus dem schönen Vorarlberg

  • Grüßt euch,

    ich bin erst seit Heute hier angemeldet und habe mir schon einiges an Kommentaren und alle dem durchgelesen was die Lautsprecher an geht. Die einen sagen, dass das Dämmen der Türen ausreicht und oder zusätzlich das ändern der Lautsprecher. Ich bin etwas zwiegespalten, in zwei Richtungen:

    1. Türendämmen, Lautsprecher wechseln (JBL, weil ich diese sehr günstig bekomme über meine Firma) und dann das Original Radio drinnen lassen und nur einen Verstärker dazwischen machen (die frage ist was für ein Verstärker wäre Sinnvoll), ist das überhaupt möglich?

    2. Türendämmen, Lautsprecher wechseln und ein andere Autoradio verbauen, evtl. ohne Verstärker, würde dass schon reichen?

    3. ist nur ein paar Fragen, ich habe schon gegoogelt und gesucht aber bin nicht wirklich fündig geworden:

    3.1 Welche Lautsprecher sind alles ab Werk verbaut?

    3.2 Wie viel Watt haben diese?

    3.3 Wie viel Watt bringt das Radio wirklich?

    Achso und ich fahre einen Swift Sport AZ von 2022

  • Hi,

    habe zwar einen 2023er Vitara, habe aber auch schon nachgedacht, ob, und wenn, was ich mache.

    Rückblickend von meinem DS3, war ich mit einer zusätzlichen Endstufe und dem Umbau des originalen Subwoofers dann mehr als zufrieden. Besser geht immer.

    Ähnliches wollte ich dann im Vitara machen. Also eine I-SOTEC 5D Endstufe zum Original Radio + Subwoofer in der Ersatzradmulde.

    Das ganze ginge schnell, keine Garantie Probleme, keine Adapter für das Lenkrad und Kamera.

    Aktuell liegt das Projekt auf Eis.

    Durch das rumspielen mit Android Auto und passende Player, bin ich bei Musicolet gelandet. Hier dann mit dem Equalizer und Hall experimentiert. Damit habe ich einen guten Kompromiss gefunden.

    Klar sind das jetzt keine harten Bässe, aber ich will mich ja auch auf den Verkehr konzentrieren und die Pipstöne der ganzen Warnungen sollte man ja auch noch mitbekommen.

    Das Geld was für die Endstufe etc war, geht jetzt erstmal in die Kasko Selbstbeteiligung. Dann folgen noch ein zwei andere wichtige Dinge am Auto.

    Und dann schaue ich nochmal, ob sich das wirklich lohnt.

    Dämmung würde ich erst nach Garantie nachdenken. Ich selbst werde da nichts machen.

    Manne

  • Hast du die Endstufe zusätzlich gekoppelt mit den Türlautsprechern und dem Subwoofer oder nur mit dem Subwoofer?

  • Bei den meisten Hochtöner ist einfach nur ein Kondensator mit angelötet.

    Das ist die Frequenzweiche

  • Hast du die Endstufe zusätzlich gekoppelt mit den Türlautsprechern und dem Subwoofer oder nur mit dem Subwoofer?

    Hi,

    im DS3 hatte ich eine I-SOTEC mit nur 4 Endstufen verbaut.

    Zwei gingen auf das vordere System (Türen und Hochtöner) und die beiden anderen auf den ersetzten Doppelspulensub. Gefiltert wurde bei 80hz.

    Damit schäpperten die originalen vorne so gut wie gar nicht mehr. Die hinteren liefen original über das Radio, aber mit Fader ca 25%.

    Habe nur das originale Subwoofergehäuse etwas modifiziert.

    Klang war um Welten besser.

    Und ich höre quer Beet.

    Manne

  • Das war auch nicht die schlechteste Variante. Wobei die hinteren Türen auch wegbleiben könnten... zumindest für die Vorderbänkler vergeigt das nur die Präzision :)


    Ob man die Lautsprecher nun ersetzt oder nicht: dadurch, dass die meisten Aftermarket-Teile mehr Leistung benötigen (!) um auf die gleiche Lautstärke zu kommen (!Wirkungsgrad) - und speziell solche, die mehr Leistung vertragen (auch hier wieder: Formulierung beachten...), sind aufgrund der solideren Bauweise meistens ineffizienter - muss man sich eh erstmal Gedanken machen, wie die Leistung dort hinkommt.

    Radiotausch allein oder Verstärker, das ist eine Frage, die nur der eigene Geschmack und das eigene Budget beantworten können. Mehr geht immer, ist aber nicht immer notwendig :) (Man kann IMMER einen Verstärker hinter das Originalradio hängen; wenn dieses keinen Line-Out bietet, hat man eben leider den Unfug, dass der Verstärker einen High-Level-Eingang oder einen entspr. Adapter braucht, welcher die vom Radio bereits verstärkten Signale wieder abschwächt, damit sie dann abermals verstärkt werden können... rausgeschmissene Energie, aber funktioniert, und sogar brauchbar!)

    3.1 Welche Lautsprecher sind alles ab Werk verbaut?

    3.2 Wie viel Watt haben diese?

    3.3 Wie viel Watt bringt das Radio wirklich?

    Da sind wir dann bei den theoretischen Grundlagen, so was mag ich :D

    3.1: Immer die Billigsten die ein Lieferant gerade liegen hatte, und noch den Mindestanforderungen gerecht wurden. Meistens Breitband-Tiefmitteltöner in der Tür, manchmal noch die o.g. separaten Hochtöner, bei denen ein Kondensator als simpler Hochpassfilter vorgeschaltet ist. Das Material ist, muss ich aber auch sagen, inzwischen weitaus besser als manche Aftermarketteile vor 20 Jahren! Und das Grundkonzept ist im Prinzip richtig; wenn man hier ein neues Komponentenset einsetzt (keine Koax-Mehrwege-Lautsprecher mit Hochtönern vor dem Tiefmitteltöner!) gewinnt man idR noch eine Frequenzweiche mit Tiefpassfilter dazu, was dann die Stereo-Ortung verbessert und den Klang klarer werden lässt. (Sofern man's mit Rearfill nicht wieder vermatscht!) Das ist besser, aber nicht unbedingt signifikant; ohne sonstige Änderungen (Dämmung sowie Radio oder Verstärker) merkt man's nur dezent. Manche merken's gar nicht 8o

    3.2: BELASTBARKEIT ist keine Leistung! Lautsprecher haben keine Watt, sie vertragen sie höchstens. Für diese Zahl gibt es nur eine grobe Regel: Gibst du vom Radio (Verstärker?) aus mehr drauf als sie können, raucht's; gibst du deutlich weniger raus, verschenkst du Reserven. Sprich es sollte einfach grob passen. (Leistungsspitzen und Verzerrungen können allerdings auch Lautsprecher killen, die deutlich mehr Watt auf dem Karton stehen haben, als es der Verstärker theoretisch liefern können dürfte... eine Garantie gibt's nicht, aber sobald es mistig klingt, sollte man runterregeln.) Das bringt uns automatisch zu:

    3.3: Wahrscheinlich so 17 Watt. Vielleicht auch mal 20. Wenn mehr draufsteht, ist das Marketinggeschwafel und bringt niemanden weiter. https://www.corvetteforum.de/showthread.php?tid=12754 Auch wenn das wenig klingt: Meine Heimanlage krebst so bei 50 Watt rum, und da reicht schon der halbe Pegel (wobei hierfür zum Erreichen nicht mal annähernd die halbe Leistung benötigt wird - dB-Skala googeln), um wesentlich größere Räume als einen Autoinnenraum zu füllen.

    Und als Knüller: auch Watt allein garantieren noch keinen guten Klang, was diverse Chinakracher im Vergleich mit einem alten Grundig Cassette eindrucksvoll demonstriert werden kann! ;)

    Um das abzukürzen: Normalerweise reicht ein effizienter Lautsprecher (hast du schon) in einem soliden Gehäuse (hier fehlt's ab Werk an Dämmung) an einem guten Radio (das hast du wohl eher nicht, wenn ich den bisherigen Forenbeiträgen glauben mag), um einen brauchbaren Klang zu erzeugen. Mir z.B. reicht im Alltag das Werks-Setup im Ignis, das ist nicht so viel schlechter als ein 25 Jahre altes Werks-BOSE! Lauter geht's dann mit belastbareren Lautsprechern (mit Frequenzweiche zur Entlastung) und dem dann wirklich empfehlenswerten kleinen Verstärker.

    Und noch einen draufsetzen kann man, indem man einen Subwoofer ergänzt - wenn man eh einen Verstärker kaufen muss, kann man den gleich in Vierkanalausführung holen und 2 Kanäle für den richtigen Tiefton brücken.

    Oder man lässt den Werkseinbau in Frieden und ergänzt nach Dämmung nur einen kleinen (Untersitz?-)Aktivsubwoofer. Das ist mithin die einfachste und billigste Methode, wenn einem (wie mir) eigentlich alles ausreicht und nur mal der Rumms aus dem Bassbereich fehlt. Denn den bekommt man mit reinen Türlautsprecherbasteleien selbst bei mehrlagiger Dämmung immer noch nicht perfekt hin. Da ist mit 150€ und einem Samstagnachmittag schon sehr viel gewonnen.

    Also frag dich erst selber: wo fehlt's? :)

  • Und immer schön nach Ri = Rl handeln.

    Ri Innenwiderstand

    Rl Lastwiderstand

    Nur so hat man maximal P

    Lautsprecher auch erstmal eine Woche "einlaufen" lassen.

    Die ändern alle ihren Klang in der Zeit

    Einmal editiert, zuletzt von Naff (25. Mai 2024 um 15:27)

    • Offizieller Beitrag

    Das dürfte Anfänger oder Kenntnisse in dem Bereich vielleicht schon etwas überfordern oder weitere Erklärungen

    ohmsches Gesetz und Co , lang lang ist's her ^^

    Ach ja, und mach mal bitte das "e" weg bei RL 😉

  • Das dürfte Anfänger oder Kenntnisse in dem Bereich vielleicht schon etwas überfordern oder weitere Erklärungen

    ohmsches Gesetz und Co , lang lang ist's her ^^

    Ach ja, und mach mal bitte das "e" weg bei RL 😉

    Ups sorry =O

    Naja, eigentlich einfach.

    Auf dem Verstärker ist der Bereich aufgedruckt in dem er arbeitet z.B. 2 - 16 Ohm.

    In der Bedienungsanleitung steht normalerweise auch welcher Widerstand er bevorzugt.

    Lautsprecher dementsprechend auswählen und gut, für den Laien.

    Und ich muss zustimmen dass man mit 50 Watt schon mächtig was anstellen kann :thumbup:

  • Mal geschaut was so ein 7-9 Kanal Receiver leistet wenn alle Kanäle laufen? Mit viel Glück kommt der auf 30-40 Watt pro Kanal. Und das reicht locker um ein normales Wohnzimmer ordentlich zu beschallen...

    Bei meiner Freundin habe ich nur einen kleinen aktiven Sub mit ca. 50 Watt Musikleistung. Da wackelt die Bude bei Filmexplosionen..

    Dagegen sind meine zwei DIY mit je 250Watt total oversized. Mein Wohnzimmer ist nur halb so groß....

    Manne

  • Ich danke dir für diesen Ausführlichen Kommentar, werde mir das ganze nochmal in Summe durch den Kopf gehen lassen, dass Geld spielt erstmal keine rolle, ich wollte Rundum einfach ein besseres Klanglicheres Erlebnis haben, da die derzeitigen Lautsprecher mir einfach nicht zusagen, und wie ich finde ist die Position der Hochtöner und Ausrichtung auch mehr als schlecht. Vielleicht hat es der ein oder andere schon mal gemerkt wenn man etwas lauter macht und sich dann nach vorne lehnt hört man erstmal die Hochtöner, da werde ich mir sowieso etwas einfallen lassen weil die müssen einfach auch mehr zum Innenraum geneigt werden.

    Von einem Radio war ich bisher immer abgeneigt, weil ich nicht weiß: geht die Rückfahrkamera noch, geht das Multi Lenkrad noch, welche passende Blende, oder wie und welchen Adapter brauche ich hinten am Radio?!

    Mir wäre es schon lieber ein Komplettset direkt zu kaufen als hier und da alles einzeln.,

  • Würde definitiv die Türen dämmen, das macht verdammt viel aus. Nimm ein gutes Alubutyl mit einer dicken Aluschicht. Die Butyl Schicht senkt die Resonanzfrequenz des Blechs durch Gewicht, das Alu durch versteifen. Versteifen ist effektiver als Gewicht.

    Für dein Hochtonproblem, es gibt Adapter, die die Neigung mehr auf den Fahrer richten. Der Linke Hochtöner ist dann fast Frontal auf dich gerichtet und der Rechte so im 30grad Winkel. Wenn ich nachher dran denke schicke ich mal ein Bild.