(Wieder) Rost am Unterboden

  • Neulich hatte ich den 1997er Swift MA in die Suzuki Vertragswerkstatt gebracht, da ich von Zeit zu Zeit Wasser im Fußraum auf der Fahreseite bemerkt hatte. Ich dachte, da sei ein kleines Loch drin.
    Diagnose der Werkstatt war: Viele Roststellen im Unterboden, nicht nur am Fußraum auf der Fahrerseite :( . Habe mir heute in der Werkstatt das zeigen lassen. Die Roststellen sind v.a. vorn und an der Seite unter den Schwellern. Teilweise kann man Kabel durch die Löcher sehen. Man sah auch Bleche, die die Werkstatt vor 4 Jahren schonmal an anderer Stelle eingeschweißt hatte - diese Bleche waren intakt.
    Die Leute von der Werkstatt sagten, daß es schwierig sei, das mit Blechen zu reparieren; u.a. würde es schwierig, passende Ansatzpunkte für die Bleche zu finden. Für einige Stellen (am Radlauf bzw. Schweller) müßte man wohl speziell geformte Suzuki-Teile verwenden; an anderen Stellen "glatte" Bleche zuschneiden und einschweißen. Man riet mir von einer Reparatur ab.
    Wenn man dennoch versuchen würde, Kostenvoranschlag: fürs Material: ca. 1600 €, inclusive Arbeitskosten: 3000 €, evtl. noch mehr. Laut Aussage der Werkstatt sei eine Reparatur unwirtschaftlich, was ich - falls der Preis so realistisch ist - irgendwo verstehen kann.

    Fragen:
    - Lohnt es sich eurer Meinung nach, nach einer "günstigeren" Werkstatt Ausschau zu halten (ich dachte da z.B. an Werkstätten, die Erfahrung mit Oldtimern haben)? Evtl. gibt es auch irgendwelche "Spezial-"Reparaturmethoden, z.B. den gesamten Unterboden zu ersetzen o.ä.?!

    - In dem Auto ist - bis auf den Rost (leider ein gravierendes Problem) - alles in Ordnung. Viele Teile wurden im Laufe der Zeit erneuert; spontan fallen mir Achsmanschetten und der Kühler ein, die beide noch sehr neu sind. Auch die Sommerräder sind noch recht gut. Ich fände es jetzt irgendwie unsinnig, diese Teile einfach mit "wegzuschmeißen". Wie sollte man am besten mit dem Auto verfahren, falls man nicht den Rost reparieren läßt? TÜV ablaufen lassen und ab dann auf dem Hof stehen lassen? Gezielt jetzt nach einem baugleichen Modell suchen und das Spiel "Aus-2-mach-1" spielen? An irgendwen verkaufen, der die Ersatzteile zu nutzen weiß? Einfach so wie es ist, zum Schrottplatz fahren und da abgeben, fände ich wie gesagt wegen vieler vor nicht allzu langer Zeit erneuerter Teile unsinnig. Z.B. könnte es sein, daß ich (jetzt oder später) irgendwo ein baugleiches Modell finde, für das ich vielleicht mal einen Kühler bräuchte...

    - Kriegt man für 3000 € (das entspräche genau den Reparaturkosten) theoretisch einen Swift MA ohne Rost mit:
    - neuem Zahnriemen
    - neuem Kühler
    - funktionsfähigem Getriebe (wurde hier auch mal runderneuert)
    - neuem Benzinfilter
    - Sommer(Continental)- & Winterreifen
    - nicht verrosteter Auspuff
    - neuen Querlenkern...
    also kurzum, an dem nichts gemacht werden müßte?
    Weiterhin habe ich am Swift die geringe Größe geschätzt:
    - Paßt überall hin, den (für die geringe Größe) ausreichenden Innenraum
    - Die (weitgehende) Freiheit von neumodischem Elektronik-Schnickschnack. Hauptsache ist für mich, die Karre fährt :D ) . Was an Elektronik nicht dran ist, kann auch nciht kaputt gehen.
    - Die relativ geringen Steuer- sowie Versicherungskosten.
    - Und, last but not least (wenn auch nicht gerade entscheidend wichtig): Das zeitlose Design :) . Die neumodischen gefallen mir nicht so sehr.

    Das einzige, was den Swift teuer bzw. nicht empfehlenswert zu machen scheint, ist der Rost.

    Also wenn ich nicht reparieren lasse, dann wäre zusammenfassend nochmals die Frage:
    Ist es realistisch, ein Auto mit den oben aufgezählten Eigenschaften für 3000 € zu finden?

    Sicher gibt es Gebrauchtwagen für diesen Preis - aber wie ich vermute, muß dann schon nach kurzer Zeit mindestens eines der Dinge behoben werden, die bei dem jetzigen MA schon gemacht sind. Dann kämen also vermutlich ebenfalls sehr schnell zusätzliche Kosten ins Spiel.

    Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!

  • Einen MA ohne Rost wirst du auf der Welt nicht finden.
    Außer der steht noch beim Händler ..
    Einen neu getüvten bekommste für max. 1k.
    Das Auto am besten ausschlachten und sich einen MA mit TÜV kaufen.
    Ersatzteile werden von dir und anderen immer gebraucht.

    gesendet von meinem Nokia 3210

    Ein Fahrzeug ohne Allrad ist eine Notlösung.
    (Zitat: Walter Röhrl)

  • Die MA sind aus ungarischer Produktion und gammel wie die Sau. Da findet man leichter einen EA mit deutlich weniger Rost, sind zwar älter aber in dem Punkt definitiv besser.
    Und 3000 Euro sind zu viel Investition für das Auto.


    Gruß Philix

    seit 2002 92er Swift GTi-S mit vielen Modifikationen.

  • Schau dir mal mein ANgebot im Forum an, verkaufe Umständehalber einen 2002 Swift GLX Schrägheck 5-Türer, für dehr wenig Geld (Ist als Neuwagen gekauft worden)

  • Schau dir mal mein ANgebot im Forum an, verkaufe Umständehalber einen 2002 Swift GLX Schrägheck 5-Türer, für dehr wenig Geld (Ist als Neuwagen gekauft worden)


    Siehe meine Antwort im entsprechenden Thread. Eventuell lasse ich aber auch meinen von der Oldtimer-Werkstatt restaurieren, siehe unten.


    - Lohnt es sich eurer Meinung nach, nach einer "günstigeren" Werkstatt Ausschau zu halten (ich dachte da z.B. an Werkstätten, die Erfahrung mit Oldtimern haben)?


    Um mir mals selbst zu antworten: Möglicherweise tatsächlich. Durch Zufall fand ich hier gestern genau so eine Werkstatt, die auf Oldtimer-Restaurierungen spezialisiert ist. Mein Besuch dort ließ mich dann an ein wenig an der Kompetenz von Vertragswerkstätten in Bezug auf Karosserie-Arbeiten zweifeln. Der Meister guckte sich (im Beisen einiger anderer Mitarbeiter) meinen Swift auf der Hebebühne von unten an und meinte, daß man den Unterboden von Anfang an hätte viel besser restaurieren können. Wie ich aus seinen Kommentaren hören konnte, war/ist er wohl von "normalen" Vertragswerkstätten, was Karosserie-Reparaturen angeht, nicht so begeistert. Kostenvoranschlag von ihm (mit Konservierung), so daß das wieder ein paar Jahre hält: 1000€.
    Das (diese eklatante Preisdifferenz zur Vertragswerkstatt) hat mich dann doch etwas "schockiert" 8| . Nun komme ich wieder ins Grübeln, ob ich das nicht doch reparieren lassen soll. Bei einem "Blind-Gebraucht-Kauf" für 1000€ kann ich ja auch nicht sicher sein, daß die Dinge, die bei meinem alle bereits repariert wurden, in Ordnung sind.

    Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!

  • Kleinere Rostloecher koennte man mechanisch und anschliessend chemisch entrosten und danach mit Zinn verschliessen. Lohnt nur, wenn es nicht sehr viele und die Loecher auch nicht besonders gross sind. Groessere Flaechen muesste man heraustrennen und erneuern. Schweller gibt es auch als Nachbauteile mit mal mehr und mal weniger guter Passgenauigkeit, u. a. auch Heckbleche. Das alles muss man also nicht zwingend als Originalteil kaufen.

    Dort, wo herausgetrennt, chemisch entrostet bzw. gezinnt oder geschweisst werden soll, dort muesste im Innenraum alles entfernt werden. Brandschutz nicht vergessen, ggf. gefaehrdete Bereiche mit nassen Lappen schuetzen.

    Materialmaessig ist das Vorhaben vielleicht noch bezahlbar. Die Rentabilitaet geht wegen des Arbeitsaufwands und den dafuer entstehenden Kosten verloren. Eine Moeglichkeit waere, sich bei einer wohnungsnahen Selbsthilfewerkstatt zu erkundigen. Was man selbst machen kann, das macht man dort selbst. Ich wuerde mir das Beraeumen des Innenraums zutrauen und nach einem pruefenden Blick eines Fachkundigen auch selbst entrosten oder rostige Teile herausschneiden. Man muesste dann nur noch die Leistungen hinzukaufen, die man selbst nicht erbringen kann. Schweissarbeiten beispielsweise bieten viele Selbsthilfewerkstaetten durch eigenes Personal an. Neben der Miete fuer die Werkstatt und ggf. nicht vorhandenes Werkzeug kommt so vielleicht noch eine finanziell tragbare Sache zusammen. Der anschliessende Lackaufbau einschliesslich Konservierung und Rostvorsorge koennte auch wieder selbst erledigt werden. Fragen muesste man nur, ob man das Fahrzeug ggf. zwischendurch irgendwo abstellen kann, wenn es durch das Heraustrennen groesserer rostiger Abschnitte nicht mehr fahrsicher ist.

    Eine weitere Idee waere die Suche nach einem besser erhaltenen EA-Swift, dem man nach und nach seine guten Teile spendiert. Spontan wuerde mir einfallen, auch die meist etwas schickere MA-Innenausstattung in die EA-Karosse zu bauen. Wenn man bei der Motorwahl aufpasst und den gleichen Antrieb nimmt, dann kann man auch dafuer alles vom Schlacht-MA aufbewahren und spaeter noch verwenden. Selbst der aeussere Umbau auf MA-Optik waere machbar.


    Halb-OT: Ich habe im letzten Sommer zahlreiche obenrum und innen recht schicke MA der Baujahre 2001 und 2002 angesehen, bevor ich meinen jetzigen Ignis gekauft habe. Keiner von denen war rostfrei. Befallen waren durchweg ueberall die hinteren Radkaesten, die vorderen und hinteren Schwellerenden, sowie der Bereich vom Bodenblech zu den Schwellern hin. Bei einigen noch nicht ganz durch und mit viel Liebe noch zu retten, bei vielen gab es aber groessere unterrostete Bereiche unter dem Unterbodenschutz bis hin zu Loechern, durch die meine flache Hand passte.

    Die zeitgleich angesehenen japanischen Wagon R+ und Ignis FH aus dem Bauzeitraum 2000 bis 2003 hatten dagegen nicht viele Karosserieprobleme. Eine abgerostete Endschalldaempferaufhaengung an einem Wagon war der schlimmste Schaden, der schliesslich gekaufte Ignis hatte einen durch unsachgemaesses Ansetzen eines Wagenhebers beschaedigten Schweller mit Anrostung. Mit Hammer und Holz wieder gerichtet, den abgeplatzten Lack einschliesslich Anrostung entfernt und - da es kaum sichtbar war - mit Zinkgrundierung sowie mehreren Schichten Glanzschwarz aus der Dose wieder aufgebaut. Zum Unterboden hin und um die Wagenheberaufnahme herum kam Unterbodenschutz drauf. Anschliessend wurden u. a. die beiden dreikammerigen Schwellerhohlraeume mit Heisswachs geflutet. Man muesste sich buecken und genau nachsehen, dann sieht man die nicht ganz wellenfreie Wagenheberaufnahme. Dass der Lack dort unten kein Metallic ist, das sieht man auch nicht.

    Nachtrag: 1 TEUR klingt zwar schon deutlich besser, ist im Verhaeltnis zum Fahrzeugwert trotzdem nuechtern betrachtet eigentlich noch zuviel. Aber wenn man tatsaechlich an dem Fahrzeug haengt und es erhalten will, dann macht man auch Sachen, die weder rational noch wirtschaftlich sind. Wenn Du diese Fragen mit "Ja!" beantwortest und die restliche Basis das rechtfertigt, dann mach' es so! Vielleicht laesst sich nochmal etwas einsparen, wenn Du Vorarbeiten wie z. B. das Beraeumen des Innenraums und das Entfernen ggf. stoerender Anbauteile uebernehmen kannst.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

    Einmal editiert, zuletzt von -Hutfahrer- (10. April 2014 um 12:58)


  • Nachtrag: 1 TEUR klingt zwar schon deutlich besser, ist im Verhaeltnis zum Fahrzeugwert trotzdem nuechtern betrachtet eigentlich noch zuviel.


    Das magst du Recht haben. Die Frage ist u.a., ob man für diesen Preis ein Auto finden würde, das den gleichen Zustand hat, wie mein jetziger Swift nach der Unterboden-Restauration hätte. An diesem sind ja wie gesagt viele Teile vor nicht allzu extrem langer Zeit erneuert worden, siehe weiter oben im Thread.

    Bemerkenswert finde ich weiterhin die Preisdifferenz der beiden Werkstätten. Zudem erschien mir der mir erklärte "Reparatur-Plan" der Oldtimer-Werkstatt durchaus vernünftig; und nicht nach "das kann man kaum noch reparieren", wie es bei der Vertragswerkstatt durchklang.


    Aber wenn man tatsaechlich an dem Fahrzeug haengt und es erhalten will, dann macht man auch Sachen, die weder rational noch wirtschaftlich sind. Wenn Du diese Fragen mit "Ja!" beantwortest und die restliche Basis das rechtfertigt, dann mach' es so! Vielleicht laesst sich nochmal etwas einsparen, wenn Du Vorarbeiten wie z. B. das Beraeumen des Innenraums und das Entfernen ggf. stoerender Anbauteile uebernehmen kannst.


    Meine Tendenz geht jetzt ziemlich in diese Richtung. Was könnte man denn im Innenraum mit "Hausmitteln" alles ausbauen? Sitze? Ich wüßte gar nicht, ob die in den Keller passen... Kriegt man die Sitze ohne Hebebühne (Sitze könnten ja von unten verschraubt sein) und Spezialwerkzeug demontiert? Evtl. könnte ich auch den Teppich demontieren, aber dann kriege ich den vermutlich hinterher nicht wieder rein... der war schon immer etwas zu knapp bemessen 8| . Vielleicht hinterher gleich neuen Teppich verlegen? Stelle ich mir mühselig vor.

    Das mit der Selbsthilfewerkstatt muß ich mir in Zukunft mal überlegen; wenngleich mir Rostbeseitigung und Konservierung am Unterboden dann doch zu heikel ist. Ich habe mich bisher nur auf Lackversiegelung der äußeren Hülle beschränkt :D .
    Vermutlich werde ich, falls ich den Swift jetzt in der Oldtimer-Werkstatt restaurieren lasse, in Zukunft sowieso mehr Eigeninitiative zeigen müssen, was Reparaturen angeht -- in der Vertragswerkstatt kann ich mich dann vermutlich nicht mehr blicken lassen. Die denken ja, daß ich den Swift jetzt definitiv entsorge :whistling: .
    Projekte, die ich eigentlich schon länger (in der Vertragswerkstatt) angehen wollte, aber immer vergessen/verschoben habe, sind:
    - hakelige Zentralverriegelung (die anderen 3 Türen außer der Fahrertür reagieren manchmal erst nach mehreren Anläufen)
    - Kondenswasser in den Rückleuchten.
    Kriegt man eines von beiden als Laie ohne Spezialwerkzeug repariert?

    Das einzige, was ich bisher selber gemacht habe, sind Reifenwechsel (nervend mit Wagenheber und ohne langen Hebel), Zündkerzenwechsel (einfach), Luftfilterwechsel (noch einfacher), Batterie wechseln (einfach), Thermostat wechseln (von allen am aufwendigsten).

    Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!

  • die sitze ausbauen ist kinderleicht sind 4 Schrauben, nen neuer teppich kostet knapp 300€, Spezialwerkzeug ist bei keinem der reperaturen die du machen möchtest nötig

    8) Einmal Swift immer Swift 8)
    Wer füher bremst wird länger gesehen
    :P Ich fahre alte Autos weil ich es will, nicht weil ich es muss :P

  • So, hier mal 5 Bilder des Rosts.
    4 Bilder von der linken Seite:
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    1 Bild von der rechten Seite:
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    Das sieht natürlich alles besonders dramatisch aus, da die Vertragswerkstatt in den Löchern herumgestochert hat, sowie teilweise Bleche zur Seite gebogen hat. Hat jemand schonmal schlimmeren Rost gesehen? Ich hoffe, die Oldtimer-Werkstatt kriegt auch den Rost auf dem 4. Bild links (zwischen Kotflügel und Schweller) einigermaßen behoben.
    Bei den Sitzen könnte ich ja nur die Rückbank ausbauen sowie den Beifahrersitz; auf dem Fahrersitz muß ich ja hinfahren (oder ich setze mich für die Strecke zur Werkstatt auf eine Obstkiste ;) ). Bei der Rückbank sähe ich das Problem, daß die auf der Rückseite mit dem Gummi des Kofferraums "verbunden" ist. Wo sind bei der Rückbank die Schrauben? Vielleicht reicht es auch, wenn ich nur den "Sitzbereich" der Rückbank versuche auszubauen; nicht die Lehne.

    Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!

  • Moin,
    sieht schon echt übel aus aber wenn die Oldtimerwerkstatt was taugt warum nicht.
    Ausbauen ist beim swift kein Thema und großartig werkzeug braucht man dafür auch nicht ;)
    ich würde aber alle Sitze rausnehmen und dann den Teppich raus und auf der Fahrerseite alle Plasteverkleidungen. Für die fahrt kannst du dann ja den Fahrersitz wieder einsetzen und die werkstatt muss dann sehen ob der raus muss oder nicht ;)

  • Ganz ehrlich, das teil is tot. Jeder Euro den du da rein steckst is raus geschmissenes Geld, hin oder her wie sehr du an dem Auto hängst.

    Das sieht äußerlich schon böse aus, was denkstn wie der da an stellen gammelt die du nicht sehen kannst. Auch wenn die Werkstatt das jetzt wieder äußerlich hübsch machen is das auch nur für eine Hauptuntersuchung, in 2 Jahren Kannste dein Auto dann zusammen Kehren :P

    Halbwegs gute ma gibt's schon noch, musst nur genau hin schauen

  • ... wenn man das erste Bild sieht, kannst du davon ausgehen, dass er selbst wenn er gemacht worden ist die zwei Jahre nicht halten wird. Der ist so faul in dem Bereich wo der Dreieckslenker angeschraubt ist, dass er auf kurz oder lang abreißen wird. Spar dir das Geld und kauf dir nen anderen. Hab schon genug von den Kisten gesehen und für nen normalen Swift aus Ungarn lohnt das nicht.
    Wenn man die Bilder sieht, frag ich mich wie der vor 2 Jahren Tüv bekommen hat.

    Gruss 92er-GTI

  • vergiss es hol dir einen neuen das lohnt sich nicht mehr das wäre nur rausgeworfenes geld, würde alle guten Ersateile ausbauen und für den nächsten Swift beiseite legen
    Hol dir einen guten EA sind immer noch viele zufinden (musst nur auf die TYPISCHEN Schwachstellen achten) aber einen Guten MA wirst du nicht mehr finden die wurden schon mit rost verkauft

    8) Einmal Swift immer Swift 8)
    Wer füher bremst wird länger gesehen
    :P Ich fahre alte Autos weil ich es will, nicht weil ich es muss :P

  • DIe Oldtimer-Werkstatt hat sich den Swift nochmal angeguckt und nach genauerer Inspektion gesagt, daß es doch zu teuer würde. Sie müßten den Swift (zumindest die "Unterseite") fast komplett restaurieren wie einen Oldtimer, damit das Sinn macht und hält. Die ganze Achsaufhängung vorne müßte z.B. ebenfalls neu gemacht werden.

    Ehe ich den Swift jetzt an gewerbsmäßige Autohändler verkaufe, würde ich noch etwas für einen guten Zweck tun
    Will den einer als Ersatzteilspender o.ä. haben? Ihr könnt auch die Einzelteile Schritt für Schritt bei Ebay o.ä. verkaufen; mir ist das mangels Werkzeug und Garage zu aufwendig.
    Baujahr: 1997
    Motor: 1.0, 53PS
    Kilometer: ca. 130000 km.
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.
    BIs auf den Unterboden kann man viele Teile noch verwenden bzw. weiterverkaufen.
    Er steht in Leipzig und kann dort abgeholt werden. Auf Wunsch bringe ich ihn auch selber (in Leipzig und Umgebung) hin; allerdings würde ich dann meine Rückfahrkarte (Bus/Bahn) auf den Kaufpreis draufschlagen :P .
    Ich dachte so an ca. 100€. Evtl. gebe ich die Sommerräder dazu, aber vielleicht behalte ich die auch selber.

    Ich stelle den auch noch in das "zu verkaufen"-Forum rein, sofern ich das finde.

    PS: Wie ist das demenächst mit abgelaufenem TÜV? Darf der Karren ohne TÜV (aber noch angemeldet) auf dem Hof stehen? Oder erfährt das Ordnungsamt "automatisch" (durch seine Datenbank im Computer), daß da irgendwo bei einem Auto ein TÜV abgelaufen ist, und schickt automatisch einen Bußgeldbescheid raus?

    Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!

    • Offizieller Beitrag

    Dass du keinen Tüv mehr hast merkt höchstens mal die Polizei, wenn sie mal Streife geht und Plaketten Kontrolliert oder du angehalten wirst. Ansonsten kannst du überziehen wie du lustig bist, aber nach einem Monat überziehen kostet es dann auch Strafe beim Erwischt werden. ^^

    Und wenn der Wagen auf privatem Gelände steht, sprich nicht im bereich der StVO, dann ist es erst recht egal, ob Tüv oder kein Tüv.  ;)

    mfg Robert
    Wenn die Kerzen brennen, dann müssen die Pferde rennen...

  • OK, dann brauch' ich mich mit dem Verkauf nicht beeilen, wenn es die Behörden nicht stört, daß der demnächst ohne TÜV auf dem Hof steht. :huh:
    Eigentlich wollte ich ja nach diesem Rost-Erlebnis keinen Swift mehr holen, aber evtl. gibt es hier in der Nähe einen "passenden" im Angebot, sogar als 5-Türer.

    Falls ich mir den (unvernünftig?) tatsächlich besorge, würde mein einziges Augenmerk natürlich ausschließlich dem Rost gelten. Wie ich mittlerweile weiß, macht der Rest des Fahrzeugs beim Swift MA/EA eher geringe Probleme. Macht es eurer Meinung nach Sinn und/oder bringt was, einen Swift MA oder EA sofort nach dem Kauf in einer passenden Spezial-Werkstatt gründlich konservieren und versiegeln zu lassen? Von dem Meister aus der Oldtimer-Werkstatt bekam ich übrigens zu hören, daß er von dem "üblichen" schwarzen Unterbodenschutz nicht allzuviel hält. Die dort restaurierten Wagen bekommen stattdessen eine "richtige" Lackierung unten 8| und Wachs drauf (soweit ich mich erinnere...).

    Eigentlich müßte ich den Swift ja schon vor dem Kauf von Fachleuten auf den Karosserie-Zustand prüfen lassen, damit man nicht wieder eine versteckte absolute Rostlaube erwischt. Fraglich, ob der Verkäufer das zuläßt... Ein bißchen was (potentielle Roststellen) sehe ich ohne Hebebühne ja selber, aber wenn man als Laie mal schnell von der Seite drunter guckt, übersieht man einiges an möglichem Rost. Zudem könnte der Rost mit Unterbodenschutz "übermalt" sein.

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  • Hallo,
    Wenn du diese Bitumenpampe drunterschmierst, hast du das Problem, dass die Bitumen mit der Zeit hart und brößlich wird. Dann kann Wasser zwischen Bitumen und Lack kommen.
    Dieses Wasser kommt nicht mehr weg und im Winter kommt noch Salz dazu. Das ist dann der Tod eines jeden Bleches...
    Wenn du lackierst und durchsichtigen Wachs drunter hast, siehst du, wenn du ab und zu drunterschaust, ob Steinschläge zu Lackabplatzern geführt haben. Dann schleifst du die Rostflecken weg, grundierst, lackierst und machst wieder durchsichtigen Wachs drauf.
    So ist die beste Rostvorsorge..

    Das Mike Sanders Hohlraumfett, ist bei vielen Oldtimertests das beste, was es derzeit für normales Geld gibt. Es gibt noch eine "bessere Lösung", die nur von Firmen aufgetragen wird. Diese kostet ab 800 €. Ich habe da was in der Oldtimer Zeitung gelesen.
    Lohnt sich das für ein Auto in der Preisklasse?

    Am bequemsten hast du es, wenn du dir die Autos mit 18 Monaten HU für kleines Geld kaufst und dann fährst bis euch die HU scheidet...

    Wenn du ein Auto aufbauen willst und tunen möchtest, dann brauchst du Ahnung und Wissen....

    Es gibt leider zu viele, die keine Ahnung haben und wenn sie einen Aufkleber auf das Auto kleben überlegen, ob sie sich als Tuner selbstständig machen wollen...


    Mein Tip, wenn du dich als Laie selbstbezeichnest, solltest du überlegen ob es dir das Geld wert ist, alles in der Werkstatt machen zu lassen.

    Oder du versuchst dich an Reparaturen, welche eventuell nach hinten losgehen und es dann richtig teuer wird.
    Vielleicht klappt es aber auch...
    Oder du suchst dir einen, der dir hilft und zeigt wie es richtig gemacht wird..

    Ich habe hier einen in der Nachbarschaft, der repariert immer alles und kommt danach zu mir und wir bringen dann das von ihm "reparierte" (ich würde sagen zerstörte) wieder in einen fahrbaren Zustand...

    Gruß
    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Die Swift MA, die jetzt zum Kauf angeboten werden, duerften ausnahmslos Rostprobleme haben, wenn sich in der Zwischenzeit niemand drum gekuemmert hat. Es ist kein Geheimnis, dass die MA vielfach ohne oder nur mit ganz duennen Schichten Hohlraumkonservierung und Unterbodenschutz das Werk verlassen haben. Zwar sind konstruktionsbedingt die gleichen Karosseriebereiche betroffen, ein EA gleichen Alters war dort aber eher noch zu retten. Ein paar MA habe ich mir im vergangenen Jahr noch angesehen, bevor ich die Baureihe ganz von meiner Liste gestrichen habe. Alle sichtbar im Fussbodenbereich zwischen dem Ende der A-Saeule und dem Beginn des inneren Seitenschwellers durch. Von aussen steinschlaggefaehrdeter Bereich, von innen stehende Naesse in der Filzdaemmung unter dem Innenteppich. Schlecht belueftet durch die Plastikbeschichtung des Teppichs.

    Gleich alte Ignis und Wagon R+ aus den fruehen 2000ern sehen je nach Pflegezustand durchaus noch fast rostfrei aus. Die wenigen beginnenden Oberflaechenanrostungen kriegt man noch behoben. Balenos gleichen Alters kann man auch nicht mehr ohne Bedenken nehmen, wenn man von wenigen gut erhaltenen Exemplaren absieht. Das kann der Ersthand-Baleno vom Rentner sein, wenn er nicht vor Wintersalz stehend in der feuchtwarmen Garage oder im tiefen Gras des Vorgartens geparkt wurde. Solche fast wie neu aussehenden Exemplare kann man auch mit genuegend Ausdauer vom Ignis MH finden, die als ungepflegte Exemplare aber auch rosten koennen. Und zu allem Ueberfluss zieht sich das bis in die Swift-Baureihen ab Mitte der 2000er hinein.

    Wissenswert ist, dass alle "obenrum" noch einwandfrei wirken und man dann erstaunt ist, wie sie "untenrum" aussehen. Einen Anhaltspunkt liefert der Blick in den Suzuki-typisch ebenfalls nicht sehr liebevoll konservierten/geschuetzten Motorraum. Findet man hier bereits eingerissene Karosseriedichtmasse um die Federdome herum, stark angerostete Bauteilhalter und Massesterne und insgesamt rostige Schraubenkoepfe, so sieht es "untenrum" selten besser aus. Die Fahrzeuge wurden im Winter nie gewaschen, das Salz konnte sich austoben.


    Wenn sowas in der Groesse des Swift MA bei vergleichbaren Unterhaltskosten gesucht wird, so wuerde ich dich auf Daihatsu Coure, Trevis oder Toyota Yaris bzw. Hyundai Getz lenken. Alle vereinen robuste japanische Kleinwagenkonzepte mit ertraeglichen Unterhaltskosten, sind wahlweise auch fuenftuerig zu bekommen und mit Ausnahme des Trevis zahlreich am Markt erhaeltlich. Trevis und Cuore teilen sich Bodengruppe, Achsen und Antriebstechnik, der Trevis durfte sich darueber hinaus allerdings noch ein mit hohem Wiedererkennungswert versehenes Blechkleid verpassen lassen. Die Motoren sind quirlig und langlebig, was auch auf die fast schon sportlich abgestimmten Fahrwerke und Lenkungen zutrifft. Toyota Yaris der 1. Generation gelten auch als dankbare Kleinwagen, sind zudem besser verarbeitet und konserviert als die Rotstiftmodelle Aygo/C1/107. Gleiches trifft auf den Hyundai Getz zu.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

  • Alle sichtbar im Fussbodenbereich zwischen dem Ende der A-Saeule und dem Beginn des inneren Seitenschwellers durch. Von aussen steinschlaggefaehrdeter Bereich, von innen stehende Naesse in der Filzdaemmung unter dem Innenteppich.


    Wahrscheinlich wäre es eine gute Idee (gewesen), gezielt diese Stelle von außen und innen zu konservieren. Meinst du ungefähr die Stelle, auf meinem 3. Rost-Bild zu sehen ist?

    Die Frage ist auch, was man mit evtl. auf dem zu kaufenden Auto vorhandenen Unterbodenschutz (Bitumen) macht. Wie ich erfahren habe, ist der ja nun nicht so toll. Kann man den einfach abkratzen und durch "was besseres" (was auch immer das sein soll) ersetzen?


    Wenn sowas in der Groesse des Swift MA bei vergleichbaren Unterhaltskosten gesucht wird, so wuerde ich dich auf Daihatsu Coure, Trevis oder Toyota Yaris bzw. Hyundai Getz lenken.


    Einen Toyota Yaris habe ich mal von innen gesehen, der hatte ein etwas gewöhnungsbedürftiges Armaturenbrett (digitaler Tacho in der Armaturenbrett-Mitte). Daihatsu Trevis gibt es wohl nicht. Der Hyundai Getz hat ein noch einigermaßen vernünftiges (nicht neumodisch häßliches) Design; evtl. ist das eine Alternative. Allerdings würde das auch nix bringen, falls der ebenfalls rost-anfällig ist. Wie ist denn die Rost-Anfälligkeit beim Hyundai Getz?

    Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!