Wünsche und Vorstellungen zum Verkehr der Zukunft

  • Auf vielfache Anregungen, doch hier in der Lounge einen Thread zur Zukunft des Autos und der Mobilität im Allgemeinen zu eröffnen, tue ich dies mit ein paar Thesen zur Diskussion:

    1. Da Autofahren der Umwelt schadet, sollte es zukünftig stark limitiert nur noch unter wenigen Begründungen möglich sein, wie z.B. Fahrten zur Arbeit oder zum Arzt wenn keine ÖPNV-Nutzung möglich ist. Zum Einkauf nur bei größerer Warenmenge und wenn eine Fahrt mit dem Lastenrad z.B. im ländlichen Raum entfernungstechnisch unmöglich ist. Unnötiges Herumfahren zum Spaß hat lt. STVO ja jetzt schon zu unterbleiben.

    2. Zur Vermeidung von Unfällen und Verringerung von Sach- und Personenschäden sollten innerorts maximal 30km/h, außerorts 80km/h und auf BAB 110km/h erlaubt sein. An Gefahrenpunkten auch deutlich weniger. Bei Neuwagen sollte zusätzlich zur allgemeinen und engmaschigen Verkehrsüberwachung die Einhaltung dieser Höchstgrenzen automatisiert nicht abschaltbar erfolgen.

    3. Zur Emissionsvermeidung ist der Ausstieg aus der Verbrennertechnologie zu beschleunigen, das Befahren von Ballungszentren und Großstädten sollte nur noch mit emissionsfreien Fahrzeugen gestattet sein.

    4. Um Innenstädte zu entlasten ist der Erwerb eines Kfz an den Nachweis eines Parkplatzes im nicht öffentlichen Raum gebunden (wie z.T. in Japan praktiziert), Stellflächen des öffentlichen Raumes sind kostenpflichtig zu bewirtschaften, Grünflächen, Rad- und Gewege haben Vorrang.

    5. Zur Finanzierung des ÖPNV sollte ein angemessener Betrag auf die Kosten von Treibstoffen und Ladestrom zusätzlich erhoben werden. Anwohnern des ländlichen Raumes wird bei ungenügendem ÖPNV (z.B. Anbindung seltener als im 15min-Takt von 04:00 bis 01:00Uhr) dieser Betrag rückerstattet oder erlassen.

    Was haltet ihr von diesen Vorschlägen, die in ähnlicher Art ja schon von Vertretern einer gewissen Partei geäußert wurden und in nicht allzuferner Zukunft eventuell sogar zur Realität werden?

  • Schauen wir doch einfach mal in die Welt:
    In Singapore kostet ein Auto schonmal 100% Strafsteuer wie der Anschaffungspreis. Da das "Land" im Verkehr erstickt gibt es eine Obergrenze an zugelassenen Fahrzeugen. Wenn jemand stirbt oder ein Auto abmeldet, gehen diese freien Stellen in einen Pool. Dieser Pool wird einmal im Monat versteigert und gilt 10 Jahre. Somit kostet ein Auto schonmal den doppelten Preis, plus 30-50k die Zulassung die ersteigert werden muss. KANN auch eine Lösung sein. Für überfüllte Strassen brauchst halt eine (wie auch immer aussehende) Lösung.


    BTW, das man für sein Haus eine gewisse Anzahl von Stellplätzen (hier sind es 1,4) nachweissen muss, ist schonmal Bestandteil der Baugenemigung. Sollte aber auch jedem klar sein. In einer 4 Zimmer Wohnung die 7 stellig Kostet in der Stadtmitte von Wanne Eickel leben sicherlich 2 Personen, und diese Arbeiten auch. Sprich es ist nahezu 100% sicher das diese 2 Autos mit wie auch immer vorhandenem Antrieb besitzen. Wohin mit? Somit finde ich einen Nachweis das man das Auto auch auf seinem Grundstück parken kann sinnvoll.

  • Schauen wir doch einfach mal in die Welt:
    In Singapore kostet ein Auto schonmal 100% Strafsteuer wie der Anschaffungspreis. Da das "Land" im Verkehr erstickt gibt es eine Obergrenze an zugelassenen Fahrzeugen. Wenn jemand stirbt oder ein Auto abmeldet, gehen diese freien Stellen in einen Pool. Dieser Pool wird einmal im Monat versteigert und gilt 10 Jahre. Somit kostet ein Auto schonmal den doppelten Preis, plus 30-50k die Zulassung die ersteigert werden muss. KANN auch eine Lösung sein. Für überfüllte Strassen brauchst halt eine (wie auch immer aussehende) Lösung.


    BTW, das man für sein Haus eine gewisse Anzahl von Stellplätzen (hier sind es 1,4) nachweissen muss, ist schonmal Bestandteil der Baugenemigung. Sollte aber auch jedem klar sein. In einer 4 Zimmer Wohnung die 7 stellig Kostet in der Stadtmitte von Wanne Eickel leben sicherlich 2 Personen, und diese Arbeiten auch. Sprich es ist nahezu 100% sicher das diese 2 Autos mit wie auch immer vorhandenem Antrieb besitzen. Wohin mit? Somit finde ich einen Nachweis das man das Auto auch auf seinem Grundstück parken kann sinnvoll.

    Find ich spitze, individuelle Mobilität nur noch für Gutverdiener und Vermögende. Stört mich nicht! Wie sang schon Marcus: Und kost Benzin auch 3 Mark 10, ich will Spaß. Gut, 1,55€ ist schon lang vorbei. Egal, dann halt 3€ 10! Und Autos für 3 gute Jahresgehälter, ist halt Luxus! Der Pöbel fährt halt Bus und Bahn. Äh Quatsch, bei den Tarifen muß man schon die Gratispässe haben, also keine mehr. (Das mit dem 49€-Ticket endet auch demnächst.) Bleibt noch Rad und per pedes. In den neuen 15-Minutencities kein Thema. Die auf dem Land können ja auch Pferd, Ochse oder Esel bemühen. Ist bei den immer perfekteren Straßen und Brücken auch sinnvoller.

    Bleibt noch zu klären, wie die Waren in die Läden oder besser gleich nach Hause kommen. Flugdrohnen würd ich sagen, Amazon probt doch schon. Denn LKWs müssen logo auch weg, zu groß, zu schwer (für die Brücken) und was nutzt mir mein Reichtum wenn auf der BAB nur Elefantenrennen stattfinden und die Landstraßen mit den Kisten bei 70km/h verstopft sind! Also, geile Karren für alle verdienten Großkopferten mit hohem social Score, der Rest geht halt oder sitzt vor der Glotze zum Politunterricht mit ARD und ZDF! Geil!

    Ironie und Sarkasmus off.

    PS: wie ich schon mehrfach schrieb, ich kenne Mobilitätsmangel persönlich (allerdings war da der ÖPNV billigst, sicher und zu den Spitzenzeiten gut getaktet - die Leute mußten schließlich von der Platte in die Kombinate und zurück, jedes Dorf hatte seinen Konsum -Brot, Wurst und Schnaps gab's immer- gearbeitet wurde nebenan in der LPG) und brauch das nicht wieder. Ansonsten - wer was für Umwelt und leerere Straßen tun will, kann doch seine motorisiert fahrbaren Untersätze verkaufen und laufen, radeln oder "bussen und bahnen", gibt keinen Zwang zum Kfz-Besitz! Nicht nur fordern, auch vorbidlich vormachen!!!:)

  • PS: Ein Aspekt kam noch gar nicht vor:

    Wenn weniger Autos gebaut, weil kaum noch verkauft werden, setzt das viele Kapazitäten in der Autoindustrie und in der Vorindustrie wie Maschinenbau und Metallurgie, sowie bei den Zulieferern frei, die dann anderweitig sinnvoll genutzt werden können. Z.B. für Windräder und Solarpaneele. Oder für die Kriegstüchtigkeit, die Zeit drängt ja wohl, wie der Verteidigungsminister es ausdrückte. Frei werdende Personalkapazitäten könnten ja dann auch dorthin wechseln. Auch die Maskenproduktion muß wieder hoch gefahren werden, bei der Tour de France herrscht schon wieder Maskenzwang für Medienvertreter. Nach der Pandemie ist vor der Pandemie!

    Stellt sich nur die Frage, wer soll das alles bezahlen? Onkel Soros, Onkel Gates? Die tun doch schon genug für die politische Bildung und Impfstoffentwicklung. Bleibt Michel. Der hat ja dank Autokaufverzicht genug Knete übrig...

  • Was hat den nun das eine mit dem anderen zu tun? BZW was findest du an "2 Autos = 2 Stellplätze" den nun so falsch? Genau DAS Problem ist ja nur ein Grosstadt Problem das auf dem Land NICHT auftritt. Und Flugdrohnen währen ja auch eine super Lösung, wenn man soweit.

    Das der ÖPNV auf dem Land keine Option ist, ja das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Hat doch aber auch nicht mit Krieg und Impfen zu tun. Aber weil du es angesprochen hast: Als Maschinenbauer der Gottseidank eher weniger mit Autobauern Geld verdient kann ich dir sogar bestätigen das andere Branchen boomen. Das fängt beim Militär an, geht über Hochregalbauer und Automatisierer (Mehr Onlinehandel) und hört eben in der Tat bei Windanlagen auf. Geht eine Tür zu, geht die nächste auf. TOTAL auf Autobauer eingefahrene Unternehmen (btw, sowas machen nur Amateure!) wie MAG, ja denen gehts scheisse. Ein Heller hat den Absprung vielleicht grad so geschafft, und ein Grob hat sich auf Elektromotoren eingeschossen, bzw Wickelmaschinen.

  • Find ich spitze, individuelle Mobilität nur noch für Gutverdiener und Vermögende. Stört mich nicht! Wie sang schon Marcus: Und kost Benzin auch 3 Mark 10, ich will Spaß. Gut, 1,55€ ist schon lang vorbei. Egal, dann halt 3€ 10! Und Autos für 3 gute Jahresgehälter, ist halt Luxus! Der Pöbel fährt halt Bus und Bahn. Äh Quatsch, bei den Tarifen muß man schon die Gratispässe haben, also keine mehr. (Das mit dem 49€-Ticket endet auch demnächst.) Bleibt noch Rad und per pedes. In den neuen 15-Minutencities kein Thema. Die auf dem Land können ja auch Pferd, Ochse oder Esel bemühen. Ist bei den immer perfekteren Straßen und Brücken auch sinnvoller.

    Bleibt noch zu klären, wie die Waren in die Läden oder besser gleich nach Hause kommen. Flugdrohnen würd ich sagen, Amazon probt doch schon. Denn LKWs müssen logo auch weg, zu groß, zu schwer (für die Brücken) und was nutzt mir mein Reichtum wenn auf der BAB nur Elefantenrennen stattfinden und die Landstraßen mit den Kisten bei 70km/h verstopft sind! Also, geile Karren für alle verdienten Großkopferten mit hohem social Score, der Rest geht halt oder sitzt vor der Glotze zum Politunterricht mit ARD und ZDF! Geil!

    Ironie und Sarkasmus off.

    PS: wie ich schon mehrfach schrieb, ich kenne Mobilitätsmangel persönlich (allerdings war da der ÖPNV billigst, sicher und zu den Spitzenzeiten gut getaktet - die Leute mußten schließlich von der Platte in die Kombinate und zurück, jedes Dorf hatte seinen Konsum -Brot, Wurst und Schnaps gab's immer- gearbeitet wurde nebenan in der LPG) und brauch das nicht wieder. Ansonsten - wer was für Umwelt und leerere Straßen tun will, kann doch seine motorisiert fahrbaren Untersätze verkaufen und laufen, radeln oder "bussen und bahnen", gibt keinen Zwang zum Kfz-Besitz! Nicht nur fordern, auch vorbidlich vormachen!!!:)

    Die meisten fordern nur!!

  • An Pkt. 4 Parkplatznachweis finde ich im Gegensatz zu den anderen Punkten gar nichts falsch. Da hast du meinen Post schlecht gelesen oder falsch interpretiert. Setzt natürlich voraus, das eine entsprechende Angebotspolitik für private Parkflächen auf Grundstücken oder in Tiefgaragen oder Parkhäusern funktioniert. Auch kommunale Flächen können dafür ggf. genutzt werden, so die anderen Aufgaben, wozu auch die (kostenpflichtige) Bereitstellung öffentlichen Parkraums (für Besucher) zählt, erfüllt ist. Wer unbedingt innerstädtisch wohnen will und daneben ein Kfz besitzen möchte, zahlt auch für dessen Abstellfläche. Macht das "Landei" schließlich auch, da es sich in der Regel um sein privates Grundstück handelt, auf dem das Fahrzeug parkt.

    Hier dürfte insgesamt auch ein großer Konsens herrschen. Im Gegensatz zu Punkt 1 und 3. Bei 2 wirkt der Zustand und die Auslastung der Verkehrswege schon in die gezeigte Richtung. Ein Tempolimit von 80km/h auf Landstraßen, dafür Wegfall der Tempo 70 vor jeder Kreuzung und Einmündung, wie z.B. in DK wäre überlegenswert. Tempo 110 oder 130 generell auf BAB ist ein alter Hut ohne Sinn bei gut ausgebauten BAB und entsprechender Verkehrslage. Situationsbezogene Verkehrsbeeinflußung, wie z.T. schon praktiziert, ist besser und von größerer Akzeptanz.

    Punkt 5 ist natürlich sehr streitbar. Natürlich ist es ungerecht die Kosten des städtischen ÖPNV den ländlichen Anwohnern mit in Rechnung zu stellen, wenn sie ihn gar nicht nutzen können, da er in der Fläche schlicht nicht existiert. Und der Vorteil günstigerer Grundstückspreise oder Mieten im kleinstädtischen oder ländlichen Umkreis wird durch längere Fahrwege pekunär und zeitlich aufgezehrt. Andererseits die unbezuschußten Kosten des ÖPNV via Fahrpreis an die Nutzer weiterzugeben, ist auch fraglich. Hier sehe ich über die Höhe der Grundsteuern und einen überregionalen Ausgleich bessere Finanzierungsmöglichkeiten als über die Treibstoffkosten des Individualverkehrs.

    Ob Punkt 1.) überhaupt Sinn macht ist fraglich. Die Mehrzahl hat weder Zeit noch Geld nur zum Spaß durch die Gegend zu fahren. Die, die es tun, finanzieren mit Steuern, Abgaben, Werkstattleistungen und anderen Nebenausgaben aber wiederum andere Aufgaben des Staatsetats. Die "Umweltbelastung" wird da mehr als ausgeglichen.

    Ein heißes Eisen ist sicher Punkt 3, es dürfte in D aber keine Örtlichkeit geben, wo ein Verbrennerverbot wegen Luftverschmutzung nötig wäre. Wer noch den Smog der 70er und um Osten auch der 80er (mit Zweitaktöl und Braunkohlehausbrand) kennt, weiß wie sauber die Luft selbst in Großstädten heute ist. Da sind ostasiatische Metropolen mit vielen Zweitaktmopeds und älteren Autos und LKWs sicher keine Gleichsetzung.

    Aber die Mehrheit wird festlegen, wohin die Entwicklung in Europa und D geht, sie sollte es nur nicht "abgelenkt" verschlafen, dann bestimmen unter Umständen Minderheiten unseren zukünftigen Lebensstil.

  • ...kann ich dir sogar bestätigen das andere Branchen boomen. Das fängt beim Militär an, geht über Hochregalbauer und Automatisierer (Mehr Onlinehandel) und hört eben in der Tat bei Windanlagen auf. Geht eine Tür zu, geht die nächste auf.

    Ob boomende Rüstungsindustrie nun etwas positives ist, stelle ich mal stark hinterfragt in den Raum. Weder eine gesellschaftlich positive Wertschöpfung noch ein Gewinn für die Umwelt ergibt sich daraus. Autohersteller werden um jedes Zehntelgramm CO2 abgestraft, ein Panzermotor oder der Treib- und Sprengstoff für Granaten und Raketen unterliegen da keinem Aufschrei seitens der Klimakleber und grünen Weltretter.

    Die Windkraftindustrie wie auch die Solarpaneelhersteller, sogar die Hersteller der Wechselrichter, gehen pleite oder verlagern ihre Produktion weg aus D. Wärmepumpenhersteller fahren Kurzarbeit. Baufirmen werden insolvent. Die Chemieindustrie investiert nicht mehr in D sondern in Osteuropa oder China. Deine Firma scheint da ja noch gut zu laufen, aber alles was energientensiv produziert, verläßt D oder ist nicht mehr wettbewerbsfähig, wenn kein Umsteuern erfolgt. Im Bildungswesen herrscht seit Jahren ein anhaltender Abstieg, während in asiatischen Ländern das Bildungsniveau permanent steigt, China sich zum Erfinder- und Ingenieurland entwickelt. Anfangs haben sie nur (schlecht) kopiert, jetzt führen sie in den meisten Branchen. Dazu billige Energie (ja, mit Umweltproblematik) und die Sicherung günstiger Rohstofflieferungen. Dagegen schwinden Ds Fachkräfte (Alter, Abwanderung), Rohstoffe müssen teuer bezogen werden und das Thema Energie ist bekannt...

    Noch zeigt die Statitik uns beim BIP an 3. oder 4. Stelle (Japan liegt annähernd gleich), aber schon beim kaufkraftbereinigten BIP rutscht D ab auf Platz 5, knapp vor RU, um beim Pro-Kopf-BIP gerade mal auf Platz 20 (2022) zu landen. Nachzulesen z.B. in der nicht schwurblerverdächtigen Wikipedia. Und die Zahlen werden nicht besser, wie auch schon der BuWiMi konstatieren mußte.

    Der vorzeitige Kohleausstieg ist gecancelt, der Ausbau der "Erneuerbaren" sowie der Netzausbau liegen weit hinter den Plänen, 12,5GW an neuen Gaskraftwerken (nötig wäre mindestens das doppelte) zum Backup der Dunkelflauten existieren nicht mal auf dem Papier, geschweige denn termingerecht in 5,5 Jahren in echt.

    Da braucht es schon sehr viel Optimismus, um D in guter Lage zu sehen. Themen wie Sozialsystem (KK, Rente), Migration, innere Sicherheit, Wohnungsbau, Heiz- und Verkehrs"wende" noch gar nicht angesprochen.

    Die Meisten werden es aber erst bemerken, wenn ihnen die Kündigung ins Haus flattert oder am Geldende noch Monatstage übrig sind...;)

  • Leute,

    sollte das tatsächlich so kommen, höre ich sofort auf zu arbeiten.

    Hab keine Kinder und auch sonst keine Verpflichtungen. Dann Leg ich es auf meine alten Tage drauf an.

    Grundsätzlich muss die Menschheit wieder weit unter 4 Mrd. sinken. Zumal auch für diese Menge die Rohstoffe nicht mehr reichen werden. Der Kampf um jegliche Ressourcen hat schon lange begonnen. War die Menschheit gestern noch am Abgrund, ist sie morgen schon ein Schritt weiter....:D

    Manne

  • 1. Da Autofahren der Umwelt schadet, sollte es zukünftig stark limitiert nur noch unter wenigen Begründungen möglich sein, wie z.B. Fahrten zur Arbeit oder zum Arzt wenn keine ÖPNV-Nutzung möglich ist. Zum Einkauf nur bei größerer Warenmenge und wenn eine Fahrt mit dem Lastenrad z.B. im ländlichen Raum entfernungstechnisch unmöglich ist. Unnötiges Herumfahren zum Spaß hat lt. STVO ja jetzt schon zu unterbleiben.

    2. Zur Vermeidung von Unfällen und Verringerung von Sach- und Personenschäden sollten innerorts maximal 30km/h, außerorts 80km/h und auf BAB 110km/h erlaubt sein. An Gefahrenpunkten auch deutlich weniger. Bei Neuwagen sollte zusätzlich zur allgemeinen und engmaschigen Verkehrsüberwachung die Einhaltung dieser Höchstgrenzen automatisiert nicht abschaltbar erfolgen.

    3. Zur Emissionsvermeidung ist der Ausstieg aus der Verbrennertechnologie zu beschleunigen, das Befahren von Ballungszentren und Großstädten sollte nur noch mit emissionsfreien Fahrzeugen gestattet sein.

    4. Um Innenstädte zu entlasten ist der Erwerb eines Kfz an den Nachweis eines Parkplatzes im nicht öffentlichen Raum gebunden (wie z.T. in Japan praktiziert), Stellflächen des öffentlichen Raumes sind kostenpflichtig zu bewirtschaften, Grünflächen, Rad- und Gewege haben Vorrang.

    5. Zur Finanzierung des ÖPNV sollte ein angemessener Betrag auf die Kosten von Treibstoffen und Ladestrom zusätzlich erhoben werden. Anwohnern des ländlichen Raumes wird bei ungenügendem ÖPNV (z.B. Anbindung seltener als im 15min-Takt von 04:00 bis 01:00Uhr) dieser Betrag rückerstattet oder erlassen.

    Meiner Meinung nach sind abgesehen von 4 und 3 (teilweise) alle diese Regeln absolut lächerlich.


    Das ÖPVN System ist an vielen Standorten nicht weit genug ausgebaut, genau so wie Fahrradwege. Bei uns dauert eine 20 Minuten strecke mit dem Auto über 1. Stunde mit dem Bus, Ladesäulen für E-Autos habe ich auch kaum welche gesehen und dazu sind wir in einer Energiekriese wo wir inzwischen schon Atomstrom aus Frankreich kaufen müssen weil unsere super Politiker die Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet haben. Wir haben schon Briefe bekommen die vorwarnen das wenn der Stromverbrauch zu hoch wird, das der Strom gedrosselt wird. Die E-Auto Fahrer in meiner Nachbarschaft waren natürlich alle darüber ziemlich angepisst deswegen.

    Dazu sind ja E-Autos nicht gerade viel günstiger und in der Herstellung auch nicht so Umweltfreundlich und auch in der Haltbarkeit wesentlich schlechter als Verbrenner. Ich finde Deutschland sollte sich mehr dafür einsetzen Fahrer von älteren Autos zu unterstützen anstelle gegen sie zu kämpfen. Weil einen Verbrenner 20+ Jahre zu fahren ist Nachhaltiger als 5-10 Jahre ein E-Auto zu fahren.
    Und die 30 km/h Innerorts sind auch nicht so schlau weil es dann viel mehr Verkehr und Stau geben wird. Ich Großstädten würde es Sinn machen aber nicht auf dem Land/im Dorf. Und dazu ist 30 km/h auch genau die blöde Geschwindigkeit weil (zumindest bei mir und die, die ich kenne) der 2. Gang zu hoch ist und der 3. Gang zu niedrig ist und es nur unnötiges rumgeschalte gibt.

    Dazu muss man nicht vergessen das wir nur Platz 6 der größten CO² Produzenten der Erde sind und wir gerade mal 2% des Weltweiten CO² verursachen.
    Über die Hälfte machen China (29,7%), USA (13,9%) und Indien (6,9%) (=50,5%)
    Ich finde bevor bei uns so drastische Änderungen gemacht werden, sollten sich China, die USA und Indien anpassen weil wir nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind.

    Also mein Fazit ist, wenn die das durchziehen wollen, sollten sie erst die Preise von E-Autos reduzieren, die Öffentlichen Verkehrsmittel besser zugänglich machen, die Stromkriese lösen (vielleicht können die wieder die Atomkraftwerke einschalten anstelle das die einfach vor sich hin gammeln) und Fahrradwege erneuern und mehr ausbauen.

  • hallo,

    danke an Dav1963, dass du einen Chat eröffnet hast und somit Raum für die Umwelt Diskussionen ist.

    Ich finde E-Autos aufgrund der Umwelt schädigenden Abbau Methoden als grenzwertig, bzw. Als mehr umweltschädigend wie ein Verbrenner. Ich habe schon beide wissenschaftlichen Studien gelesen, die für, bzw. gegen E Autos sprächen..

    Ich persönlich bin gegen E Autos, aber ich denke sie haben ihre Berechtigung. Ein Verbrenner jeden Tag nur bei Kurzstrecke einzusetzen, führt zu erhöhten Verschleiß und nicht das optimale Einsatzgebiet.

    Langstrecke ist nicht für E-Autos das perfekte Einsatzgebiet.

    Hybrid ist einfach zu teuer und weder Fisch noch Fleisch in meinen Augen..

    Alle Technik zu verteufeln ist der falsche Weg. Leider ist die Automobilindustrie nicht auf dem öko trip, sondern auf dem Gewinn maximierten Weg.

    Desweiteren ist die Politik so ausgerichtet, dass schwerere Autos mehr Co2 produzieren dürfen, als leichte.. Wenn ein Automobilhersteller mehr Gewinn mit einem großen Auto machen kann, und die Entwicklungskosten kleinerer Fahrzeuge genauso hoch sind, wie die großer Fahrzeuge,

    ganz ehrlich, wie würdet ihr entscheiden?

    Wie schon alle vorher schrieben, ist der ÖPNV keine Alternative..

    Ich habe 74 km jeden Tag einfach zur Arbeit.

    Mit Pkw, wenn es perfekt läuft 1h. Im Winter bin ich auch schon 3h gefahren. ÖPNV ist unmöglich, da ein Bus nur alle Stunde fährt, ich dann umsteigen muss in S-Bahn, welche, wenn sie fährt, ne Stunde fährt und an jeder Milch Kanne hält, ich dann umsteigen muss in einen Bus, der noch einmal ne dreiviertel Stunde unterwegs ist.

    Ja klar kann ich in einer Großstadt wohnen und Leben, aber anders wie die meisten bin ich nen Hundebesitzer, der aktiv im Tierschutz ist und ich habe ein Grundstück, auf dem die Hunde artgerecht Leben können und nicht in einer zwei Zimmer Wohnung dahin vegetieren müssen..

    Was ich damit sagen will, es gibt kein Patentrezept, so muss man das machen, sondern, es kommt drauf an und wenn jeder sich etwas zurück nimmt, dann geht es..

    Ja, ich fahre Autorennen und verpeste die Umwelt.

    Gruß

    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Ich freue mich, mit meinem Thread einige Resonanz ausgelöst zu haben und bin begeistert, daß nicht alle den MSM hörig folgen und kritische Ansichten zu den geplanten Vorhaben der Verkehrswende äußern. Wer andere Beiträge von mir zum Thema BEV gelesen hat, weiß, daß ich die 5 Thesen mit viel sarkastischer Ironie niedergeschrieben habe. Sicher machen ein paar Aspekte, wie z.B. der Parkplatznachweis , Sinn, die meisten Sachen möchte ich aber nicht umgesetzt erleben. Individuelle Mobilität bedeutet ein Stück Freiheit, bringt Lebensfreude (außer in der Rush hour;)) und sollte für alle bezahlbar möglich sein. Und auch die Ballungszentren bieten noch Potential mit intelligenter Ampelschaltung, Fahrspurmanagement, Park and Ride, Tiefgaragen u.ä.. Öl sollte schon vor x Jahren alle sein, aber die entdeckten Ölvorräte sind heute größer den je, synthetische Kraftstoffe stehen noch am Anfang ihrer Entwicklung und die Möglichkeiten der Verbrennungsmotore sind noch lange nicht ausgeschöpft. Unser Ignis2 von 2004 verbraucht knapp die doppelte Spritmenge wie der Ignis3 von 2019, bei gleichen Fahrleistungen. Und da geht noch mehr (bzw. weniger ;))! BEV für gewisse Anwendungen, gibt es auch schon seit 100 Jahren und haben sich da bewährt! Innerbetrieblicher Werksverkehr lief in der DDR zum Großteil über E-Karren (im Wortsinne!), die schleppten locker zu der Last auf ihrer Ladepritsche noch ein oder zwei Anhänger und liefen mit Bleiakkus. Gibt es wohl heute noch aus Rumänien oder Bulgarien. Sauber und emissionsfrei in und zwischen den Werkhallen. Genau so die Stapler. Innerstädtisch fuhren O-Busse, 100% elektrisch, ohne Batterie (von einem kleinem Hilfsakku abgesehen). Die liefen auch im tiefsten Winter, solange die Oberleitungen eisfrei waren und hatten sogar gute Heizungen (waren ja auch für den kalten Osteuropawinter konzipiert). Insofern nichts gegen E-Motorisierung, aber bitte nur da wo es Sinn macht und die Vorteile überwiegen.

    Ich hoffe, das noch so einige:sleeping: "wach" werden und die Pläne der schleichenden Demobilisierung nicht umgesetzt werden können. Physikalisch-technisch-ökonomisch betrachtet ist da eh Vieles nur Utopie und Fantasie einiger MINT-Verweigerer...8)

  • naja, ich mag keine Leute, die immer recht haben, alles wissen und wenn nicht, dann automatisch recht haben.

    Die öffentlich rechtlichen Sender kann man bei falscher Berichterstattung übrigens verklagen. Wenn alles falsch ist, was die berichten, dann verklagt die und sie müssen ihre Aussagen korrigieren.

    So ein Hinterhof Berichterstatter, der kann verbreiten was er will und alle Welt kann ihm glauben, oder auch nicht.. Die menschliche Spezies glaubt lieber dampfplauderern, welche das Sagen, was die Menschen hören wollen.

    So nun zerreißt mich..

    Klar können die öffentlich rechtlichen Sender nicht alles und jedes berichten und müssen "sieben", manchmal mit mehr oder weniger Erfolg.

    Aber mich interessiert nicht, wenn in China nen Sack Reis umgefallen ist und nen Chinesen erschlagen hat.. Bei einigen wird dann reißerisch darüber berichtet und irgendein Schwachsinn berichtet mit 100 Toten..

    Da kommt dann die freie Berichterstattung und hat natürlich recht.. Denen wird dann mehr geglaubt und auf die anderen geschimpft..

    Aber mir egal, jedem Tierchen sein Plesierchen..

    Gruß

    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Richtig ist, niemand weiß alles, es sei denn er wäre Gott...(von dem es zumindest behauptet wird...).

    Aber natürlich gibt es Leute, die dank Grips und Ausbildung und Interesse vieles wissen. Und sicher dann auch mit einigen Sachen recht haben. Um in der Wissenschaft "Recht" zu haben, muß man seine Thesen zur Diskussion stellen und beweisen (lassen). Die Ergebnisse und deren Erlangungsweg müssen nachprüfbar sein und den Prüfungen standhalten. Naturgesetze wurden so entdeckt und Zusammenhänge in Formeln gepackt. Viele Entdecker wurden anfangs verlacht oder gar zu Spinnern erklärt. Galileo, Keppler, Wegner (Plattentektonik), Einstein und viele andere namhafte Forscher wurden angezweifelt und erst nach Jahren der Widerlegungsversuche, Experimenten und weiteren Erkenntnissen wurden ihre Thesen anerkannt. Niemand von diesen Entdeckern hat jedoch behauptet, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein und den Zweiflern Redeverbot erteilt oder sie Leugner, Schwurbler oder Lügner genannt. Es wurden Argumente und keine Diffamierungen ausgetauscht und überprüft. Dazu gehört vor allem, die Argumente des anderen zu studieren und dann fachlich zu widerlegen oder anzuerkennen.

    Etwas das heute von einigen Instituten und Einrichtungen, wie auch den MSM und ÖR völlig negiert, ja unterdrückt wird. Leider sind viele Bürger, trotz guter Bildung und umfassenden Informationsangeboten ebenfalls nicht bereit, sich aus mehreren Quellen zu informieren und eigene Schlüsse zu ziehen. Dabei sind viele Themen so aufbereitet dargestellt, daß man nicht unbedingt Fachmann (generisches maskulinum, Gendern ist im Deutschen Schwachsinn!) für das Thema sein muß, um der Argumentation zu folgen. Man muß nur wollen und es machen. Allerdings ist das Glauben an die Richtigkeit und Wahrheit von MSM und ÖR einfacher und so halt auch überliefert: "Die Lügen nicht!". Aufgewachsen mit "Neuem Deutschland" und "Aktueller Kamera" bin ich davor weitgehend gefeit, da ich früh erkannte: Die Lügen wie gedruckt und ohne rot zu werden! Die "Aktuelle Kamera" ist zwar Geschichte, der z.T. recht mangelhafte Wahrheitsgehalt vieler Medien aber leider nicht. Das merkt man aber nur, wenn man vergleicht, auch andere Meinungen anschaut und die Realitätsprobe macht. Leider tummeln sich in den Weiten des Web auch viele Spinner und Scharlatane, nicht alle lassen sich leicht entlarven, aber mit der Zeit kriegt man schon mit, was wissenschaftlich seriös und nachvollziehbar ist und wo nur "geschwurbelt" wurde. Hilfreich ist vor allem auch immer die Frage: Wer steht (bezahlend) dahinter und wem nützt es?

    Abschließend die Worte von Marco Rima: "Es ist schwer jemanden hinters Licht zu führen, dem eins aufgegangen ist."

    Einmal editiert, zuletzt von dav1963 (17. Juli 2024 um 00:01) aus folgendem Grund: Fehlerkorrektur

  • naja, ich mag keine Leute, die immer recht haben, alles wissen und wenn nicht, dann automatisch recht haben.

    Hier solltest du vielleicht unterscheiden in Leute die immer recht haben wollen und Leute die tatsächlich häufig recht haben, also mit ihren Ansichten richtig liegen.

    Erstere Spezies sind meistens Hohlbirnen mit Geltungsdrang, letzere dagegen haben in der Regel einiges im Hirnkasten und nutzen es auch.

  • Zum Thema "blindes Vertrauen in die MSM" ist mir noch ein treffender Vergleich mit einem Autothema hier im Forum eingefallen:

    Suzuki als Hersteller (vergleichbar mit dem ÖR-TV als Staatsmedium) gibt Öl der Viskosität 0-W20 vor. Einige Forummitglieder (vergleichbar mit den freien Medien) empfehlen aber 5-W30. Nennt ihr sie "Schwurbler" oder deklassiert ihr ihre Empfehlung als Fake? Nein, denn ihr durchdenkt ihre Argumente: Suzuki empfiehlt/gibt das dünnere Öl aus "Politischer Korrektheit" vor, um die geforderten Verbrauchswerte zu erreichen. Die Empfehler von 5-W30 argumentieren mit erhöhtem Verschleiß unter Belastung bei dem vom Hersteller vorgegebenen Öl. Und sehr viele pflichtem dem bei, da sie die Argumente vergleichen, die "Wem nutzt es"- Frage stellen und nicht blind vertrauen. Was hier gut funktioniert, sollte bei gesellschaftlichen Themen doch auch klappen! Die einmal beschlossenen Gesetze gelten ja dann für alle (fast alle, denn die, die die erlassen, haben ja da meist eine "Sonderstellung"). Ich zitiere hier noch einmal den Claude Juncker von der EU:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    Und zum Begreifen gehört das Informieren und Vergleichen verschiedener Ansichten auf Plausibilität.

    "Sie" wollen natürlich, das der Bürger ihnen bedingungslos glaubt und diffamieren deshalb jede andere Meinung, insbesondere wenn sie wahr und richtig ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von dav1963 (17. Juli 2024 um 07:31)

  • also habe ich das richtig verstanden, dav du vergleichst dich mit Einstein, Galileo.....

    Respekt..

    Das in der DDR, die Staatsmedien Staatspropaganda betrieben da gibt es keine Diskussion. Der Staat DDR wurde mit der BRD zusammen geführt und weil früher alles besser war, ist die SED Nachfolge Partei in der Opposition und haben richtig Zulauf..

    Im Deutschen heißt es übrigens an der Wahlurne: " Die Stimme abgeben ", das heißt ich gebe meine Stimme jemanden der für mich sprechen soll.. Es ist definitiv nicht meine Politik die da gerade stattfindet.

    Einiges ist wahrscheinlich der Zeit von der vorhergehenden Stillstand-sparpolitik geschuldet.

    Wenn ich immer spare, koste es was es wolle, dann lebe ich auf Substanz.

    Stillstand bedeutet Rückschritt in unserer Zeit.


    Aber eine Frage schuldest mir noch, wenn die öffentlich rechtlichen Sender alle Lügen, warum verklagst die nicht?


    Gruß

    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Und schon sind wir bei dem was ich kritisiere. Es wird nicht argumentiert sondern diffamiert. "Quertreiber", zeige mir die Stelle, an der ich mich mit Einstein oder Galilei gleichsetze! Oder unterlaß solche Behauptungen. Allerdings kann man alles vergleichen. Auch Äpfel mit Birnen, beides Obst. Auch Galilei und Einstein mit dir und mir, alles Menschen. Einige mit viel Denkpotential, andere mit weniger. Dafür aber sicher anderen Talenten. Da steht mir keine diskriminierende Wertung zu. Anderen aber auch nicht.

    Aber eigentlich klasse, zeigst du mit dieser Unterstellung doch gleich das Grundproblem der heutigen Zeit. Aussagen werden nicht verstanden oder böswillig ausgelegt und es wird nicht zum Thema argumentiert sondern die Person an sich angegriffen. Weil meist die Argumente fehlen. Ein Kumpel prägte dazu mal den Spruch: "Ich würd mich ja geistig mit ihm duellieren, allein ihm fehlen die Waffen!" ...

    Jemanden zu verklagen, der das Rechtssystem vereinnahmt hat und dessen Justiz hörig ist, ist zum Scheitern verurteilt. Abgesehen von den entstehenden Kosten und den vielen "wes Brot ich eß, des Lied ich sing Anwälten" auf der Beklagtenseite. Allein der Vorschlag zeigt wenig Logik. Logischer und einfacher ist, ihre Propaganda zu durchschauen und ihr nicht mehr "gläubig" zu folgen.

    Ansonsten zitiere ich, da sehr treffend, den MSM-Slogan:

    "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf."

    Da haben "sie" völlig Recht. Und Diktaturen gibt es nicht nur von RÄÄÄCHTZ. Auch wenn "sie" es ständig behaupten. Oder um es mit Ignazio Silione zu sagen:

    "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»".

    So, nun erwarte ich Argumente, keine Phrasen oder Diffamierungen.

    PS: Noch zum "Vergleich", fälschlich als Gleichsetzung geäußert:

    Ich habe in einer techniknahen Fachrichtung promoviert und über 3 Jahrzehnte mit hochkomplexen Systemen gearbeitet, ihre Fehler eruiert, deren Ursachen ergründet und wenn möglich abgestellt oder repariert. Dies erschwert durch meist fehlende oder ungenaue Daten zu den Optimalabläufen bei umfassenden äußeren Einflußfaktoren. Ich kann also Informationen werten, zusammenfassen und Zusammenhänge erkennen. Bahnbrechende Endeckungen gelangen mir dabei aber nicht, waren aber auch nicht meine Aufgabe.

    Einmal editiert, zuletzt von dav1963 (17. Juli 2024 um 09:37) aus folgendem Grund: Anfügung