Schaltung Suzuki Vitara LY

  • Hallo,

    ich habe gerade den Eintrag "Schaltung S. Vitara LY" gelesen und festgestellt, dass ich nicht der einzige mit der Problematik bin.

    Das Problem mit der Schwergängigkeit des 2. Gang trat gleich nach Kauf (Neuwagen/1,4/129PS) im Dezember auf. Damals dachte ich noch, der Wagen muss erst mal gefahren werden. Zweimal musste ich das Auto bei sehr kalten Temperaturen stehen lassen, weil der Gang einfach nicht rein ging.

    Und ja, dieses Problem tritt mit Vorliebe bei kalten Temperaturen auf und ließ mich nach den Kauf in dem Glauben, der Wagen war noch nicht eingefahren - bis zum nächsten Winter.

    Es ist eine immer wiederkehrende Schwierigkeit, sobald sich winterliche Temperaturen einstellen.

    Daher kann ich Frank B. nur zustimmen. Übrigens hatte ich ebenfalls noch kein Fahrzeug mit so eine schlechten Schaltung, erst recht nicht als Neuwagen - leider.

    Der Suzuki Kundienst, an den ich mich letztes Jahr gewandt hatte, kannte diese Problematik beim Vitatra noch nicht, aber der Swift ist da kein Unbekannter.

    VG

  • Ich hatte mich damals als erstes an eine Suzuki Werkstatt gewandt. Diese gab an, bei der nächsten Durchsicht das Getriebeöl auf Garantie zu wechseln.

    Leider stellte sich heraus, dass der Wechsel nie durchgeführt wurde - also garantiert nicht. Er wurde weder in den Unterlagen vermerkt, noch auf der Rechnung oder Servicezetteln eingetragen. Es wurde auch kein Ticket bei Suzuki erstellt.

    Ich trat danach mit dem Kundendienst von Suzuki in Kontakt. Dieser konnte mir meine Vermutung bestätigen und nahm zu den Autohaus Kontakt auf.

    Was folgte waren viele Telefonate und Schriftwechsel mit dem Kundendienst, aber ohne Ergebnis und Lösung des Problems.

    Was bleibt? Ein Fahrzeug mit schlechter Schaltung bei kühler Temperatur und leider auch anderen Verarbeitungsmängeln.

    Dazu noch ein schlechter Service, macht in Summe beim nächsten Autokauf einen Wechsel der Marke. In dem Segment ist die Auswahl zum Glück sehr groß.

  • Kupplung richtig eingestellt, bzw. bei Hydraulikkupplung korrekt entlüftet? Oft hilft auch Zwischenkuppeln beim Hochschalten und Zwischenkuppeln + Zwischengas beim Runterschalten. Wobei synchronisierte Getriebe das nicht brauchen, man sollte die Gänge nur nicht "durchreißen", die Synchronringe brauchen ein paar Zehntelsekunden zur Drehzahlanpassung. Ansonsten, wie "Tank Top" schon schrieb, notfalls den 2. "überspringen", aber normal wäre das nicht nötig. Ich schalte häufig auf ebener Strecke, insbesondere innerstädtisch, direkt vom 2. in den 4. und lasse ihn dann mit etwas über 50 rollen, spart einmal Schalten/Kupplung treten. Wenn das Getriebe an meinem Crossi zickt, dann nur beim Einlegen des Rückwärtsganges (unsynchronisiert). Kurz Zwischenkuppeln und er flutscht wieder rein...

  • wenn es Temperatur abhängig ist, wird das Problem zu zähes Getriebe Öl sein, eine Viskosität runter und es tut.. Bin da raus was die mittlerweile angeben, aber in der Regel hilft 75/90 manchmal Wunder.. Hatte ich beim Wohnmobil und Renner auch.. Aber gegen defekte synchronringe hilft es nicht..

    Gruß

    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Der 2te ist bei bei jedem Handschalter der der am schnellsten hakelt . Wem das in unserer Wohlstandsgesellschaft zu lästig ist ein zweites Mal zu kuppeln, sollte sich eine Automatik zulegen oder gleich ne E-Bude.

  • Ich habe mittlerweile das Gefühl, wenn ich nur kurz im 1. anfahren, und dann sofort aber langsam in den 2. schalte, dann hakt da so gut wie nix. Den ersten ausfahren ist eh nicht gut für das Getriebe.

    Vom 4. in 5. und von da in den 6. Geht auch nur dann problemlos, wenn man hier sauber führt. Sonst klemmts, zumindest habe ich das Gefühl dass ich da zwischen dem 3. und 5. oder zwischen dem 4. und 6. anstoße. Optisch fehlt die Schaltkulisse...

    Manne

  • Die bereits im Mai angesprochene Problematik mit der Schwergängigkeit des 2. Gang hat hoffentlich bald ein Ende.

    Das Problem ließ sich leider nicht "wegschalten", sondern tritt inzwischen auch bei normalen Temperautren auf. Doch eine Lösung ist nah. :-))

    Im November kommt das Getriebe raus, wird zerlegt und alle relaventen Teile, welche zu dem schlechten Schalten führen, werden gewechselt.

    Es handelt sich um mehrere Schaltelemente die auf Garantie von Suzuki getauscht werden. Der ganze Wechsel dauert voraussichtlich eine Woche.

  • Hallo zusammen,

    könnte dieses Problem mit der Problematik "einfahren" zusammenhängen ?

    Habe Heute meine 1500er Km-Marke überschritten.

    Fahre nur Landstrasse, keine Stadt- oder AB-Fahrten.

    Immer und immer wieder das Fahrzeug beschleunigen, hochschalten, danach wieder abturen lassen, und beim Anhaltem viel herunterschalten bis in den ersten Gang. Wer das mal 200km am Stück gemacht hatte, wird merken, dass so eine Prozedur sehr anstrengend sein kann. Schließlich muß man dabei immer den Strassenverkehr im Blick behalten.

    So iss meine Einfahrmethode.

    Mein Getriebe lässt sich bereits jetzt schon ganz anständig schalten. Perfekt sind die Schaltvorgänge(Einrastungen der Gänge) noch nich.

    Trotzdem, es fühlt sich für mich immer besser an. Beim Schalten natürlich.

    Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt, so nach weiteren 1000 km ...

    Schöne Grüße

    Klaus