Suzuki IGNIS / Knarzendes Kupplungspedal

  • Ich habe heute mal das Kupplungsspiel eingestellt,da war kein Spiel mehr,hab jetzt 1 bis 2 mm Spiel,was mich nur wunderte,es gab keine Kontermutter,nur so eine Plastikkappe,als ich die abnahm konnte man die Mutter von Hand lösen...hab das Plastikteil weggeworfen und die Mutter mit einer normalen M6 Mutter gekontert.

  • Normalerweise hat die Einstellmutter eine Einwölbung die ein selbständiges Verdrehen gegenüber dem runden Querbolzen, der in den Ausrückhebel eingreift, sicher verhindert. Eine Kontermutter ist also nicht nötig bei korrektem oder fehlendem Spiel zum Seilzug. Allerdings kenne ich den konkreten Aufbau beim Ignis 3 nicht. Aufgrund der Einbauposition im "Streusalzbereich" und ohne thermische Belastung macht eine Kunststoffkappe korrosionstechnisch durchaus Sinn. Eine Edelstahlmutter korrodiert zwar theoretisch auch nicht (manch "Edelstahl" ist allerdings dann doch nicht so "edel"), könnte jedoch auf Grund der Materialpaarung (elektrochemische Spannungsreihe) zur Korrosion an der Seilzugspindel führen. Noch ungünstiger als eine korrodierte Mutter. Die werkseitige Konstruktion mag da billig wirken, genügt sicherheitstechnisch aber garantiert den Anforderungen und ist korrosionsfest.

  • Ich hab es bei mir so gesichert. Nach 2 (?) Jahren noch alles unauffällig. Hintergrund war das sich bei mir dieses Kunststoffteil munter hin und her bewegen ließ und ich es nur per Zufall gesehen habe als es schon ganz außen war. Auto war kurz vorher wegen der ganzen Thematik in der Werkstatt. K.a. ob die da was vergessen hatten oder das ganze einfach schon zu ausgeleiert war.

  • Hallo ihr Lieben,

    interessante Beiträge denn auch ich kenne das Problem. Was sich mir noch nicht erschließt ist die Hauptursache.

    Ist es der Zug, das Lager am Pedal oder doch der Hebel am Getriebe?