Drehmoment Radschrauben (Alu+Stahl) Ignis MF

  • Da steht richtig das die Suzukis verschieden Anzugs Modelle haben ,da steht aber auch das es von der Felgengröße abhängt ,normale Räder oder eben breiter da kann es sich schon verändern

    ... speziell diese Aussage aus Deinem Link ist Interessant:

    Zitat Link:

    Kleinere Fahrzeuge haben einen kleineren Anzugsmoment, wobei z.B. SUV, Transporter oder auch sehr schwere Limousinen einen größeren Anzugsmoment haben.

  • Die 1. Tabelle ist zwar cool, doch die Daten eher älter. Schätz die Daten sind 10 Jahre alt und daher betrifft es Ignis 2 oder gar 1

    Fuhrpark:

    Skoda Kodiaq Scout 4x4 DSG

    Lada Urban als (Jagdauto)

    Suzuki Ignis Allgrip Hybrid

  • Generell kann man doch sagen dass man mit 100 - 110 Nm nicht viel falsch macht.

    Oder glaubt ihr dass die Jungs bei Pitstop, ATU oder wie die heißen mögen für jedes Fahrzeug und jede Felge exakte Drehmomente beim wechseln raussuchen?

    Die haben 100 Nm oder etwas mehr in ihren Schlaugschraubern eingestellt und gut ist.

    Ich habe noch nie erlebt daß bei dem nachziehen (mit Drehmoment lt. Anleitung) nach 50 km noch irgendwie Luft war.

    Also ziehen die "Profis" etwas fester an...

    Macht doch mal den Gegentest und versucht die Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel zu lösen.

    Da passiert bei ca. 130 Nm noch garnichts außer knacken...

    Und, sind die Felgen kaputt oder verzogen? Oder fallen die während der Fahrt ab wenn man nicht nachzieht?

    Hat irgendwer mal selbst außer Hörensagen mal selbst irgendwas verifizierbares erlebt daß ein falsches Drehmoment bei der Montage was negatives bewirkt hat?

    Also abgerissene Radebolzen/Schrauben, verzogene Felgen oder sowas? Da bin ich mal gespannt.

    Das einzige was man hört: Mit dem kurzen Bordwerkzeug lassen sich die Schrauben nicht lösen ohne extremen Körpereinsatz.

    Also werden die nicht zu lose angezogen ;)

  • Hat irgendwer mal selbst außer Hörensagen mal selbst irgendwas verifizierbares erlebt daß ein falsches Drehmoment bei der Montage was negatives bewirkt hat?

    Darauf wollte ich hinaus mit meinen einschränkenden Vorbemerkungen, ich halte nichts davon, das Thema zu verwissenschaftlichen oder überzustrapazieren. Meistens ist es nämlich so, dass die Leute selbst doch bloß "jemanden kennen, der einen kennt", dem angeblich mal eine Schraube abgerissen oder ein Rad weggeflogen ist. Ist ja auch sehr bequem, sich so der Nachprüfbarkeit zu entziehen, aber weiter unbeirrt den Missionar zu spielen.

  • Genauso sieht es aus ,der verstellt den bei SUV oder Transporter ca bei 120 haben die den stehen ,brauchste nur mal schauen wenn er den weglegt

  • ... ich stellen meinen (Baumarkt-) Drehmomentschlüssel auch immer einen "Tick" höher ein - ich weiß ja nicht wie ungenau der Ist. Gestern die Sommerräder rauf - kleine Tour gemacht und ich konnte alle Muttern noch einen "Tick" nachziehen und ich werde sie demnächst noch ein drittes mal nach kontrollieren - so lange bleibt der Drehmomentschlüssel im Auto. Bei neuen Alufelgen kann sich einiges noch anpassen, Kegelsitz, Auflagefläche, da kann es nicht verkehrt sein einmal mehr nach zu ziehen.

  • ...aber hoffentlich im entspannten Zustand...

    ... ja, wenn der wieder ins Regal wandert um auf den nächsten Räderwechsel zu warten. Bei ner "Arbeitspause" dreh ich den nicht auf Null.

  • Der Drehmomentwert richtet sich nach dem Radbolzendurchmesser, der Gewindesteigung und dem Auflagekonus.

    Ob der Drehmomentschlüssel nun 100% genau geht, ist nicht so entscheident. Aber mit Drehmoment macht man alle Schrauben gleich fest, was Verspannungen verhindert. Vorausgesetzt, man achtet auf Sauberkeit (Rost, Schmutz auf den Anlageflächen) und sollte die Schrauben über Kreuz, in zwei Stufen festziehen.

  • Ok, das wird jetzt eine etwas längere Geschichte, ich hab da so ein paar Erlebnisse mit zu gering und zu stark angezogenen Radmuttern ..

    Vor wenigen Jahren war ich mit meinem Fiat Qubo in Frankreich unterwegs, vmtl. waren die Winterreifen und somit die die Alufelgen drauf, das 50km Nachziehen hatte ich bis dahin immer ignoriert, der Qubo hat 4 Radmuttern pro Rad, wie der Ignis. Jedenfalls hat es irgendwann in den Kurven angefangen zu quietschen und als es noch schlimmer wurde, checkte ich mal die Radmuttern mit dem normalen Boardwerkzeug, mindestens eine war total locker, fest gemacht, Quietschen war weg.

    Letztes Frühjahr dann am Ignis (Stahlfelgen) hatte ich auch irgendwann Quietschgeräusche und mittlerweile einen Drehmomentschlüssel und mir kamen einige Muttern zu locker vor. Das Quietschen war dann weg oder zumindest besser, begleitete mich aber noch viele Wochen. Ich war immer mal wieder in der Werkstatt, einmal hieß es dann, ich hätte die Radmuttern zu fest angezogen (trotz des mir zuvor angesagten Drehmoments), außerdem hieß es mal, dass die Schrauben wohl beim Reifenwechsel in Russland (Spike / Normal) zu fest angezogen wurden - ob die das an den Muttern, Gewinde oder Felge gesehen hatten, keine Ahnung, ich glaub an den Muttern. Seitdem hab ich vorsichtshalber Ersatzmuttern dabei, falls bei einem Radwechsel mal eine verloren geht.

    (Das Quietschen war dann übrigens nach wie vor zeitweise da, die Radmuttern waren aber seitdem immer fest. Schlussendlich wurde dann festgestellt, dass ein Steinchen sich an der Bremse irgendwie verklemmt hat, das wurde dann gereinigt und es dauerte noch einige Zeit bis sich die etwas verzogen abgenutzte Bremse dann wieder richtig eingespielt hat. Quietschen aufgrund zu lockerer Radmuttern hatte ich aber auch nicht mehr und die alten Radmuttern sind weiterhin in Verwendung ...)

    Suzuki Ignis 2016 SHVS Allgrip - Ausstattungslinie "flash" (AT) - Farbe: boost-blue-pearl-metallic

    Mein Reiseblog (mittlerweile monatelang "van-life-mäßig" im Ignis Micro-Camper): blog.inmontanis.info

  • das 50km Nachziehen hatte ich bis dahin immer ignoriert, der Qubo hat 4 Radmuttern pro Rad, wie der Ignis. Jedenfalls hat es irgendwann in den Kurven angefangen zu quietschen und als es noch schlimmer wurde, checkte ich mal die Radmuttern mit dem normalen Boardwerkzeug, mindestens eine war total locker

    So etwas geht aber normalerweise auf unsauberes und handwerklich fragwürdiges Arbeiten zurück. Wenn man Radnabe und Felge ordentlich säubert sowie beim Montieren und beim Nachziehen nach dem Ablassen des Autos vom Wagenheber vernünftig vorgeht, ergibt sich weder nach 50 km noch zu einem späteren Zeitpunkt ein nennenswertes Erfordernis, nochmals nachzuziehen.

  • Genau. Ich denke auch, dass in der Vergangenheit zu oft geschlammt wurde und es dadurch zu Unfällen kam.

    Und weil wir alle nur Menschen sind, wird halt gesagt, dass man nach ca. 50km die Radmuttern/Radschrauben nachziehen sollte.

    Bisher musste ich es noch nie machen.

    Grüße

  • Also grundsätzlich nach jedem Werkstattaufenthalt wird alles kontrolliert ,Reifen sowieso ,gerde noch in der Ford Werkstatt Ölwechsel

    mit 2 Mann ,ab nach Hause und dann eine Öllache unterm Auto .

    Na den Ölstab nicht richtig reingemacht ,das war das letzte Mal das ich nicht kontrolliere ,was ich da dann abgelassen habe bei zwei Monteure ,kann sich jeder vorstellen

  • Also grundsätzlich nach jedem Werkstattaufenthalt wird alles kontrolliert ,Reifen sowieso ,gerde noch in der Ford Werkstatt Ölwechsel

    mit 2 Mann ,ab nach Hause und dann eine Öllache unterm Auto .

    Na den Ölstab nicht richtig reingemacht ,das war das letzte Mal das ich nicht kontrolliere ,was ich da dann abgelassen habe bei zwei Monteure ,kann sich jeder vorstellen

    Also wenn ich alles ständig kontrollieren muss, dann kann ich es gleich selber auch machen. Habe noch nie das nachgeprüft, hatte aber auch keine Geräusche 8)

    Fuhrpark:

    Skoda Kodiaq Scout 4x4 DSG

    Lada Urban als (Jagdauto)

    Suzuki Ignis Allgrip Hybrid

  • Na den Ölstab nicht richtig reingemacht ,das war das letzte Mal das ich nicht kontrolliere ,was ich da dann abgelassen habe bei zwei Monteure ,kann sich jeder vorstellen

    es gibt halt "gute" und sehr gute Werkstätten ;(. Wenn man sich vorstellt, dass es Autofahrer gibt, die kein oder wenig technisches Wissen oder Verständnis haben, sind die ganz schön aufgeschmissen. Aber rfr03 muss ich schon Recht geben, es darf einfach nicht sein, dass so was passiert-

  • Richtig es darf nicht passieren zu mal der Kunde auch noch draußen steht . Aber es halt so Menschen machen Fehler ,da ist keiner vor sicher

  • Also grundsätzlich nach jedem Werkstattaufenthalt wird alles kontrolliert ,Reifen sowieso ,gerde noch in der Ford Werkstatt Ölwechsel

    mit 2 Mann ,ab nach Hause und dann eine Öllache unterm Auto .

    Na den Ölstab nicht richtig reingemacht ,das war das letzte Mal das ich nicht kontrolliere ,was ich da dann abgelassen habe bei zwei Monteure ,kann sich jeder vorstellen

    Zwei Mann für einen Ölwechsel :rolleyes:...

    Der Kunde trägt aber schon mal zu dieser Situation bei : Vielleicht ohne Termin, "Kannste mal schnell ´n Ölwechsel machen ?" / "Ich warte so lange"

    Der Werkstatt Ablaufplan gibt es aber eigendlich nicht her, doch man will den Kunden nicht verärgern. Wer kann kurz loslassen, der Praktikant und der Lehrling. Und schon verlässt sich einer auf den anderen...

    Ohne Frage, es darf nicht passieren, aber manchmal ist es besser, einen Auftrag nicht (gleich) auszuführen.

  • Ok, das wird jetzt eine etwas längere Geschichte, ich hab da so ein paar Erlebnisse mit zu gering und zu stark angezogenen Radmuttern ..

    Vor wenigen Jahren war ich mit meinem Fiat Qubo in Frankreich unterwegs, vmtl. waren die Winterreifen und somit die die Alufelgen drauf, das 50km Nachziehen hatte ich bis dahin immer ignoriert, der Qubo hat 4 Radmuttern pro Rad, wie der Ignis. Jedenfalls hat es irgendwann in den Kurven angefangen zu quietschen und als es noch schlimmer wurde, checkte ich mal die Radmuttern mit dem normalen Boardwerkzeug, mindestens eine war total locker, fest gemacht, Quietschen war weg.

    Letztes Frühjahr dann am Ignis (Stahlfelgen) hatte ich auch irgendwann Quietschgeräusche und mittlerweile einen Drehmomentschlüssel und mir kamen einige Muttern zu locker vor. Das Quietschen war dann weg oder zumindest besser, begleitete mich aber noch viele Wochen. Ich war immer mal wieder in der Werkstatt, einmal hieß es dann, ich hätte die Radmuttern zu fest angezogen (trotz des mir zuvor angesagten Drehmoments), außerdem hieß es mal, dass die Schrauben wohl beim Reifenwechsel in Russland (Spike / Normal) zu fest angezogen wurden - ob die das an den Muttern, Gewinde oder Felge gesehen hatten, keine Ahnung, ich glaub an den Muttern. Seitdem hab ich vorsichtshalber Ersatzmuttern dabei, falls bei einem Radwechsel mal eine verloren geht.

    (Das Quietschen war dann übrigens nach wie vor zeitweise da, die Radmuttern waren aber seitdem immer fest. Schlussendlich wurde dann festgestellt, dass ein Steinchen sich an der Bremse irgendwie verklemmt hat, das wurde dann gereinigt und es dauerte noch einige Zeit bis sich die etwas verzogen abgenutzte Bremse dann wieder richtig eingespielt hat. Quietschen aufgrund zu lockerer Radmuttern hatte ich aber auch nicht mehr und die alten Radmuttern sind weiterhin in Verwendung ...)

    ... bei vielen Konstruktionen, wo Radmuttern sind, also die Bolzen fest in der Nabe sitzen - da ist dann auch die Bremsscheibe/Bremstrommel lose, wenn die Radmuttern nicht richtig fest gezogen sind. Erstes Warnsignal für lose Radmuttern kann dort ein schleifen der Bremse sein.