Radio Lautsprecher Verstärker

  • Welches Set hast du ausgewählt? Dieses hier?

    https://www.mediadox.net/ETON-CSR16--Fa…Z--ab-2017.html

    Das sind 2 Lautsprecher für die Türen, reicht es also nur die vorderen beiden Türlautsprecher zu tauschen, kann man die beiden hinteren vernachlässigen?

    Und wie lang dauert der Einbau/Umbau etwa? Kann man selber das ganze angehen, gibts da ein Video dazu bei YouTube?

    Ich uberlege bei meinem Swift Sport Hybrid auch dieses Upgrade zu machen. Die Alubutyl Teile sollten dann auch etwas mehr Ruhe von Außengeräusche bringen hoffentlich.

    Ist der Suzuki Radio Verstärker ausreichend für diese Lausltsprecher dinensioniert? Und einen Subwoofer braucht man nicht unbedingt nehm ich an.

  • Eton wurde mir im Übrigen von einem befreundeten Car-Hifi Experten als Preis-Leistungs-Sieger empfohlen. Ich habe das damals in unserem Ducato Wohnmobil für kleines Geld eingebaut und bin immer noch sehr zufrieden. Allerdings hat das Alubutyl in den Türen vom Ducato ne Menge geholfen.

    Da die Türen vom SSS ja auch sehr dünn-blechern sind, denke ich, dass das auch viel ausmachen wird.

    Ich hab die Eton und einen Axton DSP verbaut, bin sehr zufrieden.
    (Vorne ETON POW 172.2, hinten ETON PSX16 (koax) und den AXTON A542DSP).
    Die Türen muss man zwingend dämmen, ja!!

    Einmal editiert, zuletzt von drdos (20. November 2024 um 10:27)

  • Viele Fragen ;)

    Das sind 2 Lautsprecher für die Türen, reicht es also nur die vorderen beiden Türlautsprecher zu tauschen, kann man die beiden hinteren vernachlässigen?
    Wenn Du 5 Leute Fragst bekommst du 10 Meinungen > Ich hab alle getauscht und über den DSP-Verstärker hinten die Höhen gekappt.

    Und wie lang dauert der Einbau/Umbau etwa? Kann man selber das ganze angehen, gibts da ein Video dazu bei YouTube?
    Ich habe dazu ca. 3 Samstage gebraucht (und 2,5 Nervenzusammenbrüche, lach) , hab aber mal Elektroniker gelernt.
    Den Kabelbaum zu den vorderen Lautsprechern musst auf jeden Fall umbauen/umlöten, alle Türverkleidungen entfernen, diverse mechanische Arbeiten, etc.....
    Also so ganz easy fand ich es jetzt nicht.

    Ich uberlege bei meinem Swift Sport Hybrid auch dieses Upgrade zu machen. Die Alubutyl Teile sollten dann auch etwas mehr Ruhe von Außengeräusche bringen hoffentlich.

    Ja, wird ruhiger.

    Ist der Suzuki Radio Verstärker ausreichend für diese Lausltsprecher dinensioniert? Und einen Subwoofer braucht man nicht unbedingt nehm ich an.
    Das Radio hat "nur" 4 x 13,5 Watt, ist also mit richtigen Lautsprechern etwas überfordert (die originalen sind aus Plastik, wie aus nem HappyMeal von MD)
    Den DSP hab ich erst ca ein Jahr später eingebaut und hab mich geärgert, dass ich es nicht sofort beim Upgrade der Lautsprecher gemacht habe.
    Der DSP bietet auch sonst einige nette Einstellmöglichkeiten. Wie erwähnt habe ich die Höhen auf der Rückbank gekappt und die Lautstärke des Systems erhöht.
    Der DSP ist mit dem richtigen Kabel "Plug n Play" also das kleinste Problem.

  • Ich hab vorne und hinten JBL verbaut und bin zufrieden ohne Verstärker !

    Das Alubutyl klebt gut man sollte das ganze im Sommer machen oder in einer beheizten Garage da kann man auch die originalen Folien wiederverwenden.

    Einfach einen ganzen Tag einplanen und alles in Ruhe machen das ist am besten !

  • Finde das Serienradio ist okay, hab das aber dann doch noch getauscht und fand das Sony um Welten besser.

    Die Adapterringe sind dafür da, dass die Lautsprecher vernünftig eingebaut sind und fest mit der Tür verbunden sind. Als Material solltest du was Wasserfestes nehmen, in der Tür ist weiterhin Feuchtigkeit. Ich hab welche aus Kunststoff (ca 2x2cm, also gut massiv und keine Billig Wabbel Dinger). Die Ringe sind mit va Schrauben mit Senkkopf und selbstsichernder Mutter geschraubt und zusätzlich mit Montagekleber geklebt. Der Overkill wären welche aus Stahl, das hab ich mal im Hifi Forum gesehen, die sind richtig Massiv 😂

    Das Alubutyl sollte ne möglichst dicke Aluschicht haben. Das soll versteifen und nicht nur beschweren. Optimal wären 0,3mm, vorallem da die großen Öffnungen ordentlich verschlossen werden sollen. Das von dir verlinkte hat immerhin 0,2mm, guck dir mal Variotex Evo 1.3 an, die liegen bei 0,3mm.

    Die Frequenzweiche sollte kein Problem darstellen, ich meine beim Original Kabelbaum liegt der Hochtöner parallel auf den Stecker vom Tieftöner. Die müsstest du nur abzwicken und auf die Weiche legen.

  • Danke, hört sich aufwendig an. Schade.

    Ist es nicht. Such dir n schön warmes Plätzlein und fang einfach an. Die Türpappen müssen eben runter. Ggf kannst du auch den original Kabelbaum nutzen, das ist zwar jetzt nicht voll optimal, weil die Querschnitte doch alles, nur nicht ideal sind, aber gehen tut das schon. Somit bleibt dir das ziehen von Kabeln in dir Türen erspart. Da die Türpappen aber eh runter sollten wenn du dämmen willst...

  • Danke euch für die Rückmeldungen!

    Finde das Serienradio ist okay, hab das aber dann doch noch getauscht und fand das Sony um Welten besser.

    Die Adapterringe sind dafür da, dass die Lautsprecher vernünftig eingebaut sind und fest mit der Tür verbunden sind. Als Material solltest du was Wasserfestes nehmen, in der Tür ist weiterhin Feuchtigkeit. Ich hab welche aus Kunststoff (ca 2x2cm, also gut massiv und keine Billig Wabbel Dinger). Die Ringe sind mit va Schrauben mit Senkkopf und selbstsichernder Mutter geschraubt und zusätzlich mit Montagekleber geklebt. Der Overkill wären welche aus Stahl, das hab ich mal im Hifi Forum gesehen, die sind richtig Massiv 😂

    Das Alubutyl sollte ne möglichst dicke Aluschicht haben. Das soll versteifen und nicht nur beschweren. Optimal wären 0,3mm, vorallem da die großen Öffnungen ordentlich verschlossen werden sollen. Das von dir verlinkte hat immerhin 0,2mm, guck dir mal Variotex Evo 1.3 an, die liegen bei 0,3mm.

    Die Frequenzweiche sollte kein Problem darstellen, ich meine beim Original Kabelbaum liegt der Hochtöner parallel auf den Stecker vom Tieftöner. Die müsstest du nur abzwicken und auf die Weiche legen.

    Sind die Adapterringe nicht dafür da das der Lautsprecher genug Platz in die Tür hat? Weil deswegen gehe ich auch davon aus das die Höhe relevant ist und deswegen hänge ich da etwas in der Luft welche die richtigen sind. Fest verbunden wäre doch mit Schrauben direkt ins Blech eher gegeben als über ein (potenziell) schwingenden Kunststoff?

    Die Kunstoffringe scheinen ja nicht ganz so günstig zu sein (zumindest wenn man den Materialpreis und Herstellungsprozess betrachtet), da wollte ich ungern 2x bestellen und vor allem auch 2x die Türpapen zerrupfen müssen - sorry falls ich deswegen so genau nachfrage.

    Was meinst du mit großen Öffnungen verschließen? Also die Dampfsperre weg und durch Alubutyl ersetzen? Ich dachte eher an das dünne Türblech von innen teilweise zu bekleben und die originale Dampfsperre so zu lassen - habe etwas bedenken sonst Feuchtigkeit in den Innenraum zu kriegen.

    Grüße
    Christian

  • Deswegen ja nicht diese Wabbeligen Kunststoff Ringe. Am besten wäre Stahl, Holz ist immer mit Vorsicht zu genießen und Kunststoff wenn der aus Vollmaterial und dick ist sehe ich da auch keine Probleme. Bei mir ist teilweise so viel Bass da, da vibrieren die Fensterheber Schalter. Und die noch ruhig zu bekommen wird schwer.

    Ja, Dampfsperre weg und ein großes Stück Alubutyl drüber. Vorher natürlich die Karosse entfetten (zb mit Bremsenreiniger). Bei anständigem Alubutyl ist das Dicht.

  • Manche schießen hier auch etwas mit Kanonen auf Spatzen... ;)

    Die in aktuellen Autos verbauten Systeme sind normalerweise schon weit über dem Niveau, das vor 20-25 Jahren üblich war (viele kommen an damalige Premium-Werkssysteme ran!), und für den Hausgebrauch reicht's meistens. Wenn aber irgendwas nicht sauber spielt, kann man nun

    a) mit Ahnung raushören, wo das Problem liegt, und das gezielt beheben

    b) zuerst mal die typischen Stellen bearbeiten, was bei späteren Ausbauwünschen eh als Vorarbeit gebraucht wird

    c) richtig viel Aufwand und Kosten in Kauf nehmen und einmal alles neu machen.

    Ich bin zwar selber Fan von Variante A, aber B ist auch kein falscher Ansatz.

    - Mit Türdämmung fängt man beispielsweise nicht falsch an, bekommt dadurch Vibrationen und Scheppergeräusche behoben (auch gleich auf lose wackelnde Kabel achten, wenn man schon mal die Verkleidung ab hat), und manchmal auch ein Mehr an Klang (Lautsprecher mögen ein hartes, definiertes Gehäuse).

    - Die hinteren Türen... dreht man aus. Es gibt nur wenige Gründe, dies nicht zu tun: Kinder sollen mehr beschallt werden als die Fahrer, hintere Lautsprecher sind größ0er und haben mehr Bass, es gibt bereits einen Verstärker für die hinteren Lautsprecher (Audi war da mal ganz schlimm)... meistens greift heute nur noch der erste Grund ;)

    - Wenn's immer noch scheppert, dann meistens bei Basstönen. Da hilft, den Bass für die Türlautsprecher zu begrenzen, und dafür einen separaten Subwoofer einzuspannen. Die gibt's schon als 125€-Untersitz-Variante mit integriertem Verstärker, bis zu kofferraumfüllenden Eigenbau-Laminaten.

    - Sollte es am mickrigen Verstärker im Radio liegen (selten, aber kommt immer noch vor!), dann übersteuert dieser bei höheren Einstellungen, und auch der beste Lautsprecher kann nichts reißen. Separater Verstärker (auch die gibt's in vielen verschiedenen Ausbaustufen) oder anderes Radio (oder beides) bringt Erlösung.

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie das beim 2018er SSS aussieht, aber denke doch dass da separate Hochtöner schon vorhanden sind? Das vereinfacht die Anschlüsse eines neuen Lautsprecherpaares (wenn's Sinn macht); man muss die Weiche dann "nur" an die Stelle packen, wo die Leitungen für Hochtöner und Tür-Tiefmitteltöner zusammengeführt werden. Extra dickere Lautsprecherkabel durch die Türführung quetschen kann man zwar machen, ist aber nicht immer notwendig.


    Hinweis: Der Beitrag bezieht sich auf die Problemstellung von Elero.

  • Ich war schon überrascht, was 2018 von Suzuki verbaut wurde. Da konnte ja nix

    Vernünftiges rauskommen.

    Da hatte mein 18 Jahre älteres Golf Cabrio ja schon bessere Lautsprecher.

    A&O ist eine vernünftige Dämmung. Klar, kann man über das Ziel hinaus schießen,

    aber nach unserem Update ist der Klang - selbst mit dem SLDA - absolut top.

  • Wie machst du das aus ob die Lautsprecher gut sind oder nicht ?
    An der Lautstärke oder gemessen ?

  • Wie machst du das aus ob die Lautsprecher gut sind oder nicht ?
    An der Lautstärke oder gemessen ?

    An der Haptik und dem Material. Billigster Plastik, zu kleine Magneten mit jämmerlicher Verarbeitung, Pappendeckel Membranen die so hauchdünn sind das sie von selbst reisen, billigste Anschlussblöcke die vom anschauen schon auseinender fallen, eine Verlötung am selbigen usw...

  • Neodym Magnete sind auch nicht mehr die größten auf den Lautsprechern.
    Kleine Magnete gibt es aber auch bei "Premium" Hersteller.

    Wie der Kollege zuvor schon schrieb, verbaut Pappe auch u.a. Bose.

    Risse kommen von Überlastung der Lautsprecher.

    Bester Klang spuckt der Radio auch nur bis ca 3/4 der Lautstärke, so ziemlich jeder Verstärker, aus.

    Danach fangen die Transistoren an zu übersteuern und versauen den Klang.

    Ich könnte von meiner Heimanlage und deren Lautsprecher Fotos machen.

    Rein optisch würdest du die nie verbauen, da gehe ich jede Wette ein.

    Klanglich super, preislich okay und Hersteller premium.

    Edit: gemessen sind die originalen mehr als okay, Lautstärke ist okay

  • Neodym Magnete sind auch nicht mehr die größten auf den Lautsprechern.

    Korrekt. Aber der Preisunterschied liegt zwischen 200 und 1500%. Das baut dir kein OEM in seine 0815 Lautsprecher.

    Zitat

    Risse kommen von Überlastung der Lautsprecher.

    Ähh, wie soll eine Überlastung durch ein OEM Radio den passieren? Pappendeckel in der frischen Luft hat nochmals was für Eigenschaften?

    Zitat

    Ich könnte von meiner Heimanlage und deren Lautsprecher Fotos machen.

    Rein optisch würdest du die nie verbauen, da gehe ich jede Wette ein.

    Klanglich super, preislich okay und Hersteller premium.

    Is net bös...aber Home Hifi (und hier die Marke Bose) mit Auto Hifi zu vergleichen...das ist wie ein Modellflugzeug aus Balsaholz mit einem Eurofighter zu vergleichen. Beide fliegen...

    Um bei der Marker Bose zu bleiben: Ob die Pappe nehmen kann ich nicht beurteilen. Was aber auch keinerlei Rolle spielt. Der "Klang" (im allgemeinen für den fachkundigen: Ziemlich überbewertet) wird hier in der Tat durch die Box ansich generiert und eben NICHT durch den Lautsprecher selbst. Von daher ist es nur logisch das man hier das sparen anfängt.

    Car Hifi ist sogar ziemlich einfach:

    Gescheites 2 Wege System vorne, Subwoofer, Amp, dämmen. Das ist eine Klangverbesserung um 95%. Die restlichen 5% sind in der Tat das Vodoo über das man diskutieren kann.

  • Ähh ah okay.....

    Wir lernen das wir im "Serienzustand" die Lautsprecher nicht überlasten können.

    Zudem haben wir gerade gelernt das die Pappe unbehandelt genutzt wird.

    Neodym kosten 200 - 1500 % mehr ?

    Okay, wenn du das sagst

    Räumlich ist ein PKW für Lautsprecher eine Katastrophe, richtig.

    Der Lautsprecher selbst ist also zu vernachlässigen ?

    Die Box generiert den Klang ?

    Ich bin raus aus der Unterhaltung :)

  • Eigentlich mag ich euch beiden zustimmen... aber nicht voll...

    Preisunterschiede bei Neodym kenne ich nicht, ist auch müßig zu diskutieren. Dass heute selbst billige Chinalautsprecherchen eine mitunter erstaunliche Qualität aufweisen können, ist eigentlich keine Überraschung, oder?

    Überlastung durch OEM-Radios ist so ein Thema, wo viel durch Clipping/Übersteuerung passieren kann. Ob das auch Risse in der Membran verursacht, ist mir unklar, aber durchgeglühte Spulen sind immer drin - durch (laienhaft ausgedrückt), man halte sich fest, zu wenig Leistung.

    Pappe als Membran wird (wurde) seitens Bose sogar im PKW eingebaut. Komplett mit Plastik-Chassis und Plastik-Gehäuse...

    Ist vom Material her absolut nicht optimal, bietet aber (Bose ist da seinem Namen "Acoustic Research" treu) relativ viel Volumen aus poplig-wenig Raum. Damals, vor 25 Jahren (als die abgebildeten Teile gebaut wurden), war das eine deutliche Steigerung zu jeder Werksausrüstung. Also ja - bei Bose definiert wirklich die Box (Gehäuse) den Klang - wobei der Lautsprecher selbst natürlich dazu passen muss, also stimmt das zwar, aber nicht uneingeschränkt.

    "Zweiwege - Sub - Amp - Dämmung" ist als grundlegendes Kochrezept schon annehmbar, muss aber nicht komplett sein, weil nicht jede dieser Komponenten im Serienausbau eine gleich große Schwachstelle darstellt. Mir z.B. reichen im Ignis die Werkssachen - inklusive Bosch-Radio - da die Außengeräusche ohnehin laut genug sind, um "HiFi" ad absurdum zu führen; die einzige Maßnahme war Dämmung - gegen Mitscheppern der Türbleche und Vibrieren der Verkleidung, beide recht großflächig und leichtgewichtig. Mehr als Lautstärke 15 ist ein Rennen von Krach gegen Krach und das nervt bald. Bis dahin klappt's aber ganz gut.

    Ich bin zwar noch versucht, einen (vorhandenen) Untersitz-Aktiv-Subwoofer anzuschließen und den Bass aus den Türlautsprechern auszublenden... bin jedoch zu faul, und weil unter dem Fahrersitz schon der Hybridakku steckt, habe ich auch keine optimale Unterbringung (der Beifahrersitz wird öfter mal bewegt). Das wäre zwar bestimmt 'ne merkbare Verbesserung, aber der Leidensdruck ist einfach nicht hoch genug, um den Aufwand zu rechtfertigen...