ohne Esp muss man sich dann nur anders drauf einstellen und reagieren
Fahrverhalten Swift Sport
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einverstanden. aber wenn man nicht vorbereitet ist, dann ist so n esp schon hilfreich, auch wenns n riesen lärm macht

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Ich habe in meiner zeit mit dem Sport jetzt schon 3 mal Gefahrensituationen mit rutschendem heck gehabt, 2 davon letzten Winter und natürlich ohne Absicht. Letztes Jahr habe ich auch ein ADAC Fahrsicherheitstraining gemacht und ich persönlich finde das ESP vom Sport ist der Hammer, es greift nicht unnötig zu viel ein und hat mir bisher immer den Ar*** gerettet. Bleibt bei mir immer angeschaltet!
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Wenn ich nicht in gewissen Industriegebieten ins Rutschen kommen WILL, bleibts bei mir auch immer an.
Auch wenn es beim herausbeschleunigen aus Kurven gelegentlich schon zu viel drosselt, ansonsten hält es sich wirklich angenehm zurück
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ich schliess mich da mal dem dingens an, canyon. esp greift auch für mich zum optimalen zeitpunkt ein. grenzen testen macht mit diesem auto einfach spass.
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Sorry, konnte die letzten tage nicht schreiben.
Also ja ich hab schwein gehabt. War echt nen geiles gefühl quer durch die Kurve zu fahren.
war nur froh dass ich sie geschafft hab.
Find dass ESP echt gut, wie schon gesagt wurde.
Bis dahin habe ich eig. nicht viel vom esp mitbekommen, und ich fahre eig. auch nicht immer gerade langsam durch kurven. -
- Offizieller Beitrag
*Klugscheißermodus an*
Nur weil man schnell fährt reagiert das ESP ja noch lange nicht.Erst wenn irgendwelche Parameter von den Sollzuständen abweichen, greift das System ein. Also zB wenn der Wagen zu viel giert und man dann gegenlenkt, dann passen die Parameter vom Lenkwinkelsensor nicht zu denen vom Giersensor. Auf deutsch, der Wagen übersteuert, du Lenkst gegen und dann greif das System ein, um den Wagen zu stabilisieren.
Genauso beim untersteuern, also dar Lenkwinkelsensor einen höheren Lenkwinkel feststellt, der Giersensor aber sagt, da passiert nicht viel um die Hochachse. Wie groß nun die Toleranzen der Momente zueinander sind, bestimmt ja die Software.So als kurzer Abriss, da spielen noch eine Menge anderer Faktoren und Sensoren eine Rolle.
*Klugscheißermodus aus*
Also Glück gehabt, dass alles funktioniert hat wie es sollte. Gute Fahrt und wenn man Spass will im Winter kann man ja, Suzuki sei dank, das ESP abschalten und auf abgesperrten Flächen noch ein wenig Spass haben, Sommer wie Winter
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Ohne die Taste wäre es auch nur halb so spaßig. Zum Glück heißt "aus" auch wirklich aus und nicht VW oder Mercedes "aus"
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- Offizieller Beitrag
für 100% "Aus" kann man auch notfalls noch einen Raddrehzahlsensor ausstecken, dann ist wirklich alles aus, was irgendwie regelnd eingreifen könnte

Aber wir fahren ja keine VAG-Produkte oder Benz
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Bei Opel haste nichmal ne Taste...Zumindest den Astra den ich als Dienstwagen habe. Ich möchte das ja nicht zum "Driften" ausschalten aber im Winter mit Allwetterreifen auf bisschen Eis stehen und denken na ja dann lass mal die Räder drehen bis der Asphalt kommt kannste vergessen. Der Motor dreht soweit ab dass de denkst der geht gleich aus. Also ASR etc geht nicht einfach mal aus um aus solchen Situationen zukommen.
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Letzten Sonntag hab ich bei unseren Autos schonmal vorsorglich die Winterreifen aufgezogen. Mit jedem Reifenwechsel folgt bei mir eine kleine Probefahrt. So auch beim Swift Sport meiner besseren Hälfte. Ich bin den kleinen noch nicht so sehr oft gefahren weil sie die meiste Zeit damit unterwegs ist. Wenn ich ihn mal hatte dann gings ganz entspannt zur Sache.
Aber nicht an diesem Tag...
Nach dem Winterreifenwechsel war ich ziemlich zügig auf unserer Bundesstraße am Stadtrand unterwegs ( wir haben tatsächlich einen kurzen Streckenabschnitt direkt am Stadtrand der als Kraftstraße beschildert ist,...heißt soviel wie,...keine Beschränkung, obwohl keine Autobahn
).Naja ich war mit ca. 140 unterwegs und wolte dann wieder runter,drehen und die entgegengesetzte Richung zurück.
Hab auf die Ausfahrt draufgehalten und mich dabei erinnert , das ich mal irgendwo gelesen hatte, das der Swift recht schön mit dem Arsch käme.
Ich bin früher Kartrennen gefahren, habe schon unzählige Male unsere damaligen Heckschleudern rausprovoziert ( bmw e30, Mx 5 ) ,..ich kenne das Gefühl sehr gut,quer zu stehen.
Mit ca. 90 bin ich in die Ausfahrt reingefahren und hab beim Einlenken mal so richtig absichtlich abrupt das Gas weggenommen....,..meine Fresse,..der Kleine kann ja wirklich ganz schön ungemütlich werden für ungeübte Fahrer. Ich find es sehr gut das er ein ESP an Bord hat. Gerade für Fahranfänger kann das ohne sehr schnell ins Auge gehen. Ich stand schon ne ganz gute Zeit lang quer bis das ESP eingeregelt hat. Gut ich habs auch wirklich rausprovoziert. Hatte schon ein leichtes Schmunzeln auf den Lippen bei der Rückfahrt. Dabei ist mir aufgefallen das das ESP auch gleichzeitig die Antischlupfreglung ist. Ist das heutzutage normal ? Ich dachte, das wären zwei paar Schuhe. Mit ausgeschaltetem ESP , welches ja nur ein Ausbrechen des Fahrzeughecks verhindern soll, kann man beim Abbiegen fiese schwarze Spuren auf den Asphalt zaubern,..mit ESP blinkt noch ein zweites kleines LED`chen rechts unten im Kombiinstrument,welche ich vorher noch gar nicht gesehen hate, und die Räder drehen nicht durch.Lange Rede, kurzer Sinn. Der Swift Sport ist tatsache eine kleine Heckschwenksau , die zum Glück per ESP gut gezähmt wird. Ohne wäre es in manchen Kurven eine Herausforderung, gerade für Leute,die nicht unbedingt gerne querfahren.
gruß Mario !
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Beim Sport ist mit dem Abschalten des ESP auch die Traktionskontrolle deaktiviert und dies beides vollständig. Alleine das ABS mit der EBV bleibt aktiv. Das schafft klare Verhältnisse. Dabei merkt man dann auch, dass der alte Sport ein kompromissloseres Fahrverhalten hat. Der neue ist mehr auf Komfort abgestimmt. Das finde ich sch...ade.
Bei den anderen Swifts kann man nur die Traktionskontrolle deaktivieren. ESP bleibt da immer an. -
Aha,interessant. Das wußte ich noch nicht.
Also um mal kurz auf den alten,ersten Swift Sport einzugehen....,
Er
hat ein sehr lautes,polterndes Fahrwerk,..ok,....er hat ein extrem
kurzes Getriebe das längere Autobahnfahrten über 140 km/h sehr nervig
gestaltet,wenn man nicht gerade ein Drehzahlfetischist ist,..ok,...ABER
!!..dafür hat er eine super Straßenlage, liegt echt sahne auf der Gasse.
Als Stadtauto ist er ideal und hat auch, bedingt durch die kurze
Übersetzung echt gut Dampf. Verbrauchsmäßig weiß ich auch nicht was
immer alle erzählen. Meine Freundin fährt ihn mit 7,5 Litern umher. Und
sie ist keine typische Sonntagsfahrerin. Sie beherrscht die
Gradwanderung zwischen verbrauchsschonendem Fahren und relativ zügigem
Forwärtskommen perfekt muß ich sagen.Aber,....neulich waren wir
überland unterwegs. Ich auf dem Beifahrersitz, sie ist gefahren. Breite
übersichtliche Landstraße, ein einsamer LKW vor uns mit quälenden 65
km/h. Ich wurde schon etwas nervös und wußte, das ist die einzige Stelle
zum überholen auf den nächsten 10 Kilometern.
Ich habe schon direkt gemerkt das meine bessere Hälfte auch gerne vorbei will, sich aber niemals von alleine trauen würde.Eine
lange Gerade,ein Auto kam uns noch entgegen, danach wäre Platz zum
Vorbeiziehen. Das sah wohl meine Freundin auch so. Aber gerade als sie
sich dachte,jetzt könnte ich mal, tauchte am Horizont weit entfernt ein
weiteres Auto auf. Aber wenn nicht jetz, dann nie , dachte ich, sah sie
an und sagte " Komm tret drauf, das schaffst du locker, du hast einen
Sport " - Meinste ? - "Ja, vertrau mir " . Rein psychologisch gesehen
war es für sie die ultimative Herausforderung,..für sie fast zu
vergleichen mit Walter Röhrl` s Höllenritt in Pikes Peak
http://www.youtube.com/watch?v=ljHZO-bSGZM.
Der Ritt auf der Kanonkugel....Wir
waren im 5. Gang unterwegs ( wie so oft mit dem kurzen Getriebe) , ich
hab noch zur Beruhigung meine Hand auf ihr Knie gelegt und dann konnte
es losgehen.
Sie schaltete tatsache mit Zwischengas !! ( ich war
total baff ) vom 5. in den 4. und dann in den 3. Gang, Blinker links
und Vollgas ! pure Beschleunigung setzte ein und die Nadel bewegte sich
zugegebenerweise ziemlich zügig der 7000 rps Marke, bevor sie weiter
die Gänge durchpflügte wie eine waschechte Rallypilotin. Ich ärgerte
mich schon fast das ich kein Roadbook zur Hand hatte oder sie mit
irgendwelchen " Kuppe Vollgas , vorsicht jetzt kommt Schlamm " -
Sprüchen motivieren konnte.
War
auch gar nicht nötig,denn sie war voll mit dem Überholvorgang
beschäftigt und bemerkte gar nicht , das sie schon lange vorbei war, der
LKW im Rückspiegel immer kleiner wurde und die nächste 70er Zone bevor
stand. Es war vollbracht, unser Swift Sport wurde endlich entjungfert
und bis vor die rote Markierung getrieben. Und wie gings meinem Mädel
dabei ?? Ich schaute nach dem Überholen grinsend zu ihr rüber und
konnte an ihrem konzentriertem Gesichtsausdruck deutlich erkennen, das
sie das ganz schön Überwindung gekostet hat. Sie war etwas angespannt
und ich sprach sie dirket drauf an mit den Worten : " Warst du nervös
? - Ja, wie die Sau - " Warum ?" - Weil ich das nicht einschätzen
kann ob ich da vorbei komm oder nicht - . Und das hat mich gefreut
zu hören. Ganz unter uns,...es war noch reichlich Platz vorhanden und
der Überholvorgang war völlig gefahrlos. Der Gegenverkehr war noch weit
weg. Aber trotzdem bin ich froh das sie es alleine nicht getan hätte.
Wenn man sich unsicher ist sollte man es einfach lassen. Wir hatten
danach freie Bahn bis zu unserem Ziel und nach ca. 500 Metern, nachdem
sich die Anspannung gelegt hatte, hat sie erstemal laut losgelacht. "
Man war das geil " .
Ich wußte das nichts passieren kann , der Swift
genügend Reserven am Start hat und wir da gefahrlos vorbeikommen
würden, ansonsten hätte ich das nie zugelassen.Zwei Erkenntnisse haben wir an diesem Tag mit nach Hause genommen. ...
Meine
Erkenntliss war - Der Sport verhält sich in manchen Drehzahlregionen
wie ein Rottweiler,dem man seinen Lieblingsknochen geklaut hat !
Ihre Erkenntniss war - Aha , so hört der sich also an, wenn der Zeiger über die 4000 kommtAlles
in Allem kann man sagen, das ich froh bin, das wir unseren MX 5 gegen
den Swift eingetauscht haben, obwohl der Hecktriebler im Winter
definitiv cooler war.
Dafür glänzt der Swift mit mehr Power und vor
allem mit mehr Sicherheit,sei es von der Fahrdynamik her, als auch bei
einem Crash. Da ist der Swift um längen vorraus.Und ich bleibe
dabei, ein Glück hat der Sport ESP. Ich denke das so mancher
Fahranfänger mit dem Teil ohne ESP schnell im Graben liegt. Ein
ausbrechender Arsch ist in der heutigen zeit nicht mehr Gang und
gebe,sondern die Ausnahme. Die meisten neuen Autos heute haben nicht mal
mehr eine Handbremse, mit der man mal auf abgelegenen Plätzen im Schnee
die ersten ErFAHRungen sammeln kann. Ich habe damals mit einem Golf 2
die ersten Kilometer gemacht. Dazwischen waren einige andere Autos und
mittlerweile fahre ich Subaru. Ich kann nur allen jungen Fahrern hier
raten,...fahrt sinnig und mit Verstand.
So das wars ! Schönen Abend noch !gruß Mario !
PS:
Das da oben soll keine Heldengeschichte sein. Ich wollte damit nur
sagen,...man sollte ein gewisses Maß Vertrauen in das eigene Auto haben.
Man sollte schon
wissen können, das geht,..oder das geht nicht....ABER man sollte auch in der Lage sein zu sagen,..ich lasse es , das
wird zu knapp. Das is keine Schande, sondern das zeugt von gesundem
Menschverstand. -