• Es fährt vor allem keiner 3l-Autos, weil sie zu teuer sind. Spritsparer werden schon eine Menge gefahren, aber sie sind nicht zu erkennen. Die mit dem Prädikat \"3l\" kann doch keiner bezahlen.

  • Hi,

    ließt hier denn keiner den Spiegel oder den Stern??? Deutschland ist in Europa die größte CO2 SCHLEUDER, natürlich liegen die USA oder China und Japan um das 10-20fache höher. Aber es gibt sehr viel Länder in Europa die weniger austoßen, natürlich haben die auch weniger Einwohner aber nur die Autos sind es doch auch nicht allein, was ist mit Bus und LKW, warum stellen wir eigentlich die besten Atomkraftwerke her um sie dann in China aufzubauen ??? und subventionieren Steinkohle ???
    Ich denke der feine Herr Tiefensee will sich nur profilieren, als 1. Dienstwagen hatte der nen A8 und dann später als BMW in Leipzig war nen 740il und als Leipzig nur noch roten Zahlen geschrieben hat, hat er sich nach Berlin verpisst, bei dem Typ kommt mir der name Wendehals wieder in den Sinn.

    Ciao Ciao

  • Also ich muß fibersports ma recht geben...

    Nur hab ich erfahren das China mit dem besten Beispiel vorrangehen soll... was \"umweltfreundliches\" Autofahren (gibs ja nicht wirklich) angeht.

    Das mit dem co2... ka... ich hatte mal was aufgeschnappt das es nach dem Verbrauch gemessen werden woll... was ich mit am fairsten finden würde. Meiner Meinung nach.

    Wars nicht auch so. Das Politiker die ausländische Autos fahren die umweltfeundlicher sind von den Kollegen verpöhnt werden? Das is schon mal sehr arm... man muß mit nem guten Beispiel vorran gehn bevor man bei andern zu Keren beginnt.

    bdd Kati

  • Nun, als Staatsdiener sehe ich es mal so:

    Ob\'s mir passt oder nicht, zahlen muss ich es so oder so. Im Moment zahlt ja auch niemand gerne die KFZ-Steuer.

    Als Swiftfahrer habe ich ja momentan nicht viel Steuer, weil 1,3 Liter nicht so teuer reinhauen. Ich denke, wir werden mal abwarten müssen, was sich genau tut und was am Ende raus kommt.
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Politiker der Deutschen liebstes Kind einfach so ersatzlos streichen.

    Zum Thema 3L Auto: Wenn ich so\'n überteuerten 3L Lupo sehe (Druchschnittstempo: 60 km/h den Berg runter)... GNADE IHM GOTT, denn ich kenne keine!!!! :t_teufelboese:

  • @ tino

    brauchst dir doch keine sorgen machen, dein 120d liegt doch gut im rahmen mit 130g/km C0² (Werksangabe?) ... :p

    aber seit doch mal realistisch, dass was getan werden muss ist ja wohl längst überfällig, die diskussion kommt um jahre zu spät und die autoindustrie hat bis jetzt wirklich null beigetragen zum klimaschutz. es ist immer unpopulair durch solche maßnahmen, vorallem wenn sie bei der veränderten KFZ Steuer in die breite gehen zustimmung zu finden. Genausogut könnte der Staat besonders innovative Fahrzeuge subventionieren oder die linke fahrspur auf der autobahn nur für Hybridfahrzeuge reservieren, wies arni in Kalifornien macht. Das sind aber nur Einzelmaßnahmen die wenig bringen. Der Markt muss gelenkt werden, da er es nicht allein tut, so ist es eben nun mal. aber es gibt ja noch die autolobby :augenroll: heraus wird ein fader kompromiss kommen...

    grüsse maxi

  • Hi,

    ich denke die neu regelung wird nix bringen denn seien wir doch mal ehrlich, die Leute die sich nen X5 oder cayenne etc. leisten können meint ihr die jucken die paar hundert euro mehr, eher nicht. Und somit wird der Schadstoffausstoß gleich bleiben, ich find die Politik und Medien blenden ohne ende, ich laß mich schon lang nicht mehr von sowas beeindrucken oder beeinflußen. Frag doch mal den Joschka mit was der sich fliegen und fahren läßt, sovie pustest du dein ganzes Leben nicht raus und so einer ist angeblich nen grünen Politiker da lach ich mich doch tot, wer der politik glaubt ist echt blind. Nen franz. Schriftsteller hat mal gesagt: Die Politik ist dazu da um dem MOP zu zeigen das es der MOP ist!

    Ciao Ciao

  • Du meinst MOB ;) Aber ich stimm dir voll und ganz zu! Deswegen wär ich auch dafür eine Obergrenze der CO² Emissionen einzuführen, so wie es die EU plant. Sicherlich schafft kein Cayenne die geforderten 130g, aber wenn man das in Fahrzeugklassen aufteilt, dann sollte sowas schon deutlich mehr bringen als eine reine \"Steuer\". Denkbar wäre auch eine Art Zertifikatehandel innerhalb der Automobilindustrie, wie es in der Kraftwerksindustrie schon seit einiger Zeit gemacht wird.

    Ich finde es sowieso sehr interessant, das diese Diskussion ausgerechnet jetzt in den Medien so hochgebauscht wird. Es gibt gegenwärtig viel gefährlichere Entwicklungen die die Atmosphäre betreffen. z.B. die zunehmenden NOx Emissionen. Ein g N²O verursacht einen 300 mal so hohen Treibhauseffekt wie ein g CO². Ausserdem führt es noch zu Smogbildung und saurem Regen. Und das ist nur eines der Probleme...

  • Was habt ihr eigentlich wegen der besteuerung nach Abgasnorm??? Das ist doch jetzt schon der Fall! Ihr meint wohl nach effektivem CO² Ausstoß.

    Das der CO² Ausstoß ne konstante zum verbrannten Sprit/Diesel ist und sich auch mit ner noch so tollen Eurobnorm nicht verringern lässt ist euch hoffentlich klar.
    Den Ausstoß kann ich nur verringern, wenn mein Verbrauch niedriger ist.
    Wie das aber bei den leistungs- und gewichtsstarken Autos funktionieren soll ist mir ein Rätsel. Ich will mal nen Q7 sehen, der nen Verbrauch von nem Diesel Smart schafft.

    seit 2002 92er Swift GTi-S mit vielen Modifikationen.

  • hi

    werksangaben

    lexus rh400 hybrid antrieb 272 PS - Co² Emission = 192g/km
    porsche cayenne 3,2 V6 250 PS - Co² Emission = 320g/km

    alles ist möglich, man muss bloß wollen, auch heute schon! :)

    grüße maxi

  • Für den Staat ist es doch kein Unterfangen, ob er die Umwelt schützt oder nicht. Meiner Meinung nach kann der Staat durch die Änderung nach CO² Ausstoß mehr Geld vom Bürger abkassieren. Wäre ja paradox wenn der Staat einbußen in der KFz-Steuer hinnehmen würde nur um die Umwelt zu schützen.

    Bisher hat unser geliebter Staat recht wenig für unsere Umwelt getan. Natürlich kann Deutschland Jahr für Jahr weniger CO² Belästungen feststellen, aber aus welchen Gründen? Die unsaubere Industrie wird in Nachbarländern verlagert und der Umweltminister kann sich dann als Held feiern lassen Jahr für Jahr, weil der CO² Ausstoß Jahr für Jahr runter geht. Nur blöd das sich an der Situation nichts geändert hat. Eine Verlagerung ist auch keine Lösung.

    Paradox ist auch, das der Staat den Flugverkehr indirekt fördert. Es ist schon seltsam das ich für einen Liter Super 1.25€ zahle und ein Liter Klerosin ein paar Cent kostet. Es ist keine Augenmalerei mehr, das Flugzeuge den CO² Ausstoß richtig krass fördern. Wieso belangt man die nicht? Ich will gar nicht wissen wieviel Millionen Liter Klerosin der neue Airbus zw. München und NewYork so in die Luft schleudert/verbrennen. Und dann will ich erst gar nicht mit rechnen Anfang wie lange ich mit meinem Auto fahren kann, um diese Menge zu verbrauchen? Bzw. wie lange wir mit solch einer Menge fahren können.

    Ich halte nichts davon und ich kann mir auch nicht vorstellen das alle Verkehrsminister der Länder hier der gleichen Meinung sind. Aber mal abwarten ...

    Ein Kommentar aus der TZ (Münchner Tageszeitung):
    Politiker sollten sich mit ihren Limousinen an ihre eigene Nase fassen. Solange die Politiker weiterhin mit ihren Limousinen cheuffiert werden und auf keinen sparsamen Lupo wechseln werden ich mich auch ändern und meinen Porsche weiterfahren. Erst wenn die Politiker in einem Lupo fahren müssen kauf ich mir auch einen.
    (Kommentar sinngemäß)

  • Wenn es eine Umstellung der Besteuerungsgrundlagen gibt, dann tritt sie in Kraft und gilt für Neuzulassungen wie für Gebrauchtfahrzeuge. Bei der geplanten Besteuerung nach CO²-Ausstoß dürfte der größte Teil der 1.0er-Fahrer weniger zahlen, beim 1.3er sollte es leicht mehr werden. Draufzahlen werden Besitzer hubraum- und leistungsstarke Fahrzeuge. Das Hobby GTi dürfte dann noch etwas teurer werden.

    Grundsätzlich ist diese Art der Besteuerung gerechter und ökologischer weil sie Fahrzeuge begünstigt, die verbrauchs- und damit schadstoffarm unterwegs sind. Allerdings bin ich gegen die Weiterführung einer Besitzbesteuerung.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

  • Nun wollen sie ja die KfZ Steuer abschaffen und das auf die Kraftstoffsteuer aufschlagen. Das schadet dann wieder denen die jeden Tag Kilometer weit fahren müssen.

  • Zitat

    Soweit ich weiß, betrifft die neue CO² Regelung nur Autos ab Baujahr 2000.


    wenn das stimmt (weil so hab ich mich noch nich beschäftigt mit dem thema) brauchen wir uns ja nich so um eine große erhöung fürchten oder doch??

  • Ansich, wenn es nach dem Modell geht welches der ADAC vorgeschalgen hat, brauchen sich wirklich nur die gedanken machen welche große Abgasschleudern fahren. Laut ADAC würde es dann so sein dass alle bis 100g befreit sind von der Steuer. Alles was drüber ist wird mit 1,44€/g aufgeschlagen. Sollten sie dann noch von den Werksangaben ausgehen sparen die mit dem Swift ab \'05 zum Beispiel rund 30€. Bei nem VW Touareg 10V TDI sieht es schon anders aus. Die würden 220€ mehr zahlen.

  • Es wird wohl eher die Besteuerung nach CO²-Ausstoß kommen als der komplette Wegfall der Kfz-Besitzsteuer. Die Zeichen stehen eher darauf.

    Eine massive Erhöhung der Mineralölsteuer würde den Umrüstern auf Erd- oder Autogas in die Hände spielen und die derzeit massiv geächteten Dieselmotoren wegen ihres geringen Verbrauchs wieder attraktiver machen. Zudem fiele eine Regulierung der Abgaseinstufungen weg. Niemand müßte ein modernes Auto fahren, daß Euro 4 oder besser erzielt, wenn die Steuerlast für einen Euro 1-Stinker gleich hoch ist, weil sie mit dem Kraftstoff miterhoben wird. Im Grenzgebiet würde man zusätzlich den Tanktourismus noch attraktiver machen als er es jetzt schon ist.

    Daher gehe ich nicht von einem Wegfall der Kfz-Steuer und starker Anhebung der Mineralölsteuer aus.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|