Beiträge von dav1963

    Es beeinflusst die Werte der Lambda Sonde deswegen war die Fehlermeldung vorhanden.

    Er sollte jetzt auch weniger verbrauchen und besser beschleunigen.

    Die λ-Sonde sitzt ja vor dem Defekt, die Abgaszusammensetzung kann sich demnach an ihr nicht durch "Frischluft" geändert haben. Andererseits ändert sich durch den Shunt der Staudruck und die Schwingung der Abgassäule, was im Auslaßtakt ein anderes Restvolumen im Zylinder und damit im Einlaßtakt auch ein anderes Gemisch im Zylinder bewirken kann. Dies verändert dann natürlich den λ-Wert und könnte die Fehlermeldung hervorgerufen haben.

    Bei geringerem Staudruck abgasseitig wird mehr Abgas ausgelassen und mehr frisches Gemisch (Saugrohreinspritzung) eingesaugt, was sich mit weniger Restabgas im Zylinder mischt und dadurch andere Verbrennungswerte erzeugt. Fraglich jetzt, ob mit weniger Frischgemisch und mehr Restabgas bei intakter Auspuffanlage die Leistung steigt, ich würde eher ein Sinken erwarten. Dabei sinkt natürlich dann auch der Spritverbrauch.

    Rennmotoren haben ja deshalb eher minimalistische Abgasanlagen mit geringen Stauwiderständen, um höhere Motorleistungen bei dementsprechend höheren Verbräuchen zu erzielen.

    Noch komplizierter wird es bei den ventilfreien Zweitaktern, da hier die schwingenden Luftsäulen einlaß- und auslaßseitig im Zusammenspiel mit der Steuerscheibe im Kurbelgehäuse den Gaswechsel mitbestimmen. Ein Zweitakter mit defekter/unpassender Auspuffanlage verliert meist deutlich Leistung, da das im Kurbelgehäuse vorkomprimierte Gemisch zu stark abgasseitig entweicht und die Kompression im Zündmoment geringer ist. Kennen viele Mopedfahrer, wenn der Endtopf durch war: viel Lärm um Nichts!

    Vermute mal mit Kühlerdeckel meinst du den Verschluß auf dem Kühler und nicht die grüne Kappe auf dem Ausgleichbehälter. Bei diesem System (Fotos) ist der Ausgleichbehälter drucklos und der Kühlerverschluß hat ein Druckventil, das normal bei dem aufgedrucktem Überdruck öffnet und Kühlwasser in den Ausgleichsbehälter läßt. Beim Abkühlen saugt sich der Kühlmittelkreislauf dieses Volumen dann wieder zurück.

    Ist der Kühlerverschluß defekt, baut sich bei Erwärmung kein Überdruck im Kühlmittelkreislauf auf. Die Gummischläuche dehnen sich bei Überdruck leicht aus, dieses Volumen steht ohne den Druck nicht zur Verfügung und es strömt mehr Volumen in den Ausgleichsbehälter. Zudem siedet das Kühlwasser ohne Überdruck eher, in den heißen Kanälen im Motor bilden sich Dampfblasen, deren größeres Volumen ebenfalls Kühlwasser in den Ausgleichsbehälter drückt. Gleichzeitig verschlechtert sich der Wärmeübergang in das Kühlwasser, der Motorblock wird heißer, obwohl das Kühlwasser noch im Normalbereich (Anzeige) liegt, da die Dampfblasen an den Innenwänden der Kühlwasserkanälchen schlechte Wärmeleiter sind.

    Mit dem neuen Verschluß funktioniert der Druckaufbau wieder und das Kühlwasser verhält sich "ordnungsgemäß" mit leichtem Anstieg im Ausgleichbehälter. Der Wasserverlußt scheint also nur sehr gering gewesen zu sein. Tipp: mit kälter werdenden Außentemperaturen im Herbst/Winter nachkontrollieren, da sich das Kühlwasser bei Kälte weiter zusammenzieht und dann ggf. unter die Minimalmarke absinkt. In dem Fall passende Mischung bis über "min" in den Ausgleichsbehälter nachfüllen (lassen).

    Wer glaubt, daß es im hochbezahlten Leistungssport fair und regelkonform zugeht, glaubt wahrscheinlich auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten. Doping, Absprachen, gekaufte Entscheidungen, Druck auf die Athleten usw.. Wo viel Geld im Spiel ist, geht das Kapital über alle Regeln hinweg, auch Gesundheit und Leben zählen da nicht. Was in "Hinterzimmern" zum Verlauf eines "Wettkampfes" abgeklüngelt wird, kommt nur selten an die Öffentlichkeit, so wie damals der Wettbetrug in den unteren Ligen oder jetzt die "Intervention" des POTUS. Vielleicht gibt es noch ehrlichen Spitzensport, ich wüßte da jedoch keinen zu benennen ...

    Ob der neueste SCross es anders macht,weiß ich nicht, die erste Baureihe verschließt ca 30 Sekunden nach dem Entriegeln wieder, wenn keine Tür geöffnet wurde. Eine Sicherheitsfunktion bei ungewolltem Entriegeln via FB.

    Befindet sich die FB des Keyless-go im Fahrzeug, läßt es sich von außen nicht verriegeln, weder mit der 2. FB, noch mit dem Notschlüssel. Nur mit dem Knopf an der Fahrertür innen kann verriegelt werden (Überfallschutz). Soll die Funk-FB im Wagen verbleiben und nur mit dem Notschlüssel abgeschlossen werden, muß die FB in einer Metalldose gut abgeschirmt sein, damit die Fahrzeugelektronik sie nicht erkennt. Ein versehentliches Verriegeln ist also unmöglich.

    Im BC kann man zusätzlich einstellen, ob beim ersten Entrieglungsdruck nur die Fahrertür (mit der FB) oder die Tür, an der der Knopf gedrückt wird, öffnet und erst beim 2. Knopfdruck die anderen Türen entriegeln, oder ob alle Türen beim ersten Knopfdruck entriegeln. Auch eine Sicherheitsfunktion gegen Überfall/Diebstahl beim Parken/Einladen.

    Alle Funktionen sind auch im Bedienhandbuch beschrieben, auch die Einstellmöglichkeiten im BC.

    Schöner Nebeneffekt: Die Motorkontrollleuchte bleibt nun nach dem Motorstart aus. Vorher schaffte ich das nur durch Weglassen des Luftfiltereinsatzes.

    Kenne es zwar so stark nur von ventillosen Zweitaktern, aber wenn der auspuffseitige Gegendruck verändert wird, änderte sich da auch die Zylinderbefüllung. Gleiches bei Veränderungen auf der Ansaugseite. Die im Ansaug-/Ausstoßrhythmus schwingende Luftsäule hat großen Einfluß auf den Gasaustausch (Frischgemisch/Abgas) beim Zweitakter. Beim Viertakter regeln das ja die Ventile. Aber es scheint also doch einen nicht unerheblichen Einfluß zumindest auf die Sensoren/Motorsteuergerät zu haben, wenn sich die Drücke oder Schwingungen ein- und auslaßseitig ändern.

    Der Lüfter sitzt hinter dem Filter (unten drunter). Wenn der Blätter zerschnorpselt, hat die Werkstatt beim Entfernen des zugesetzten Filters gepennt oder gepfuscht. 😉

    Stimmt, anders als beim Ignis 2 und dem Mitsubishi Galant, wo der Filter jeweils senkrecht nach dem Lüfter sitzt, befindet er sich auch beim SCross waagerecht vor dem Lüfter. Um so schlimmer mit den Blättern im Lüfter. Die kommen dann "gehäckselt" in den Wärmetauscher der Klimaanlage und modern dank Kondenswasser da dann vor sich hin. Ein Reinigen der Lamellen ist noch komplizierter, da man den Lüfter dazu ausbauen müßte. Also den Filter vorsichtig heraus nehmen, wenn Blattfragmente darauf liegen.

    Ich habe einmal zugeschaut wie die kleine, freie Werkstatt das macht. Der Meister hat mit Gewalt an der Schublade gerissen, bis sie draußen war. Ob das auch anders geht, weiß ich nicht.

    Bei den Ignissen und beim SCross geht der Pollenfilterwechsel absolut gewaltfrei. Beim Ignis 2 ist das Ausklipsen der zur Spritzwand zeigenden Raste etwas friemelig, aber auch unkompliziert. Auch das Handschuhfach läßt sich mit etwas Vorsicht gewaltlos aushängen, sollte man aber nicht unbedingt bei Frost machen (Bruchgefahr des kalten Kunststoffs). Nach dem herbstlichem Laubfall den Filter reinigen, garantiert einen guten Defrosterluftstrom im Winter. Allergiker sollten dann nach der jeweiligen Pollenzeit den Filter tauschen, wer da problemfrei ist, muß nicht jährlich wechseln, wenn Aussaugen reicht und das Vlies noch intakt ist.

    Blätter im Lüfter sind schwer vermeidbar, da müßte man die Einlaßgitter und kleinen Öffnungen an der Wasserkastenabdeckung mit Fliegegaze dicht machen. Nicht unterm Baum parken bzw. die Gitter regelmäßig säubern, bevor die Blattfragmente durchrutschen. Der Lüfter sollte damit klarkommen, wenn sich ein Blattfragment ungünstig verklemmt, kann es jedoch nervige Geräusche erzeugen. Fremdpartikel im Luftstrom hinter dem Filter sind aber problematisch, da sie im Wärmetauscher der Klimaanlage (bei fehlender im Heizungstauscher) hängen bleiben, diesen verstopfen bzw. darin mit dem Kondenswasser und Bakterien müffelnd vergammeln. Ist schwer ranzukommen, um ihn wieder zu säubern. Deshalb auf intakten Pollenfilter achten, insbesondere wenn man ihn absaugt (gegen die Luftstromrichtung!) und ihn wieder richtigherum einsetzen.

    Wichtiger noch als die erreichbare Maximalgeschwindigkeit ist meines Erachtens das Handling bei hohem Tempo. Mein damaliger Vectra lief lt. Tacho auch 200, aber ab 170 hatte man das Gefühl ein Boot zu steuern und bekam feuchte Hände von den Lenkkorrekturen. Der Galant lief echte 220 und lag auch da noch ruhig wie ein Brett. Nur die Bremsen waren bei dem Tempo "leicht" überfordert und taten sich schwer, die kinetische Energie abzubauen. Aber zumindest verzogen sie nicht.

    Das Maximaltempo nahe 200 kann man eh nur noch sehr selten fahren, sinnvoller ist da eine gute Landstraßenperformance, Kraft bergauf und Mitschwimmen bis 150/160 auf der BAB mit ausreichender Beschleunigung zum Fahrspurwechsel bei dichterem Verkehr.

    Und die derzeitigen Spritpreise animieren eh zum gleitenden Cruisen unterhalb der Richtgeschwindigkeit ... Bei weiterer Steigerung gewinnt der Windschatten der LKWs sogar Bedeutung. ;)

    800€ pro Sitz nur für den Bezug ist "sportlich"! Da lohnt garantiert die Nachfrage beim Sattler/Polsterer, ob eine Reparatur nicht deutlich preiswerter kommt. Bei den Lehnen ist auf die Airbagnaht zu achten, sollte aber für einen Autosattler kein Thema sein. Oder Sitzbezüge ("Schonbezüge") aus dem Zubehör. Gibt da ja nette Designs, die Paßform ist allerdings eher mäßig. Habe welche auf dem Ignis2, dessen rein schwarze Originalbezüge registrieren jeden Schweißtropfen mit einem weißen Fleck, im Sommer einfach furchtbar. Zumal sie auch noch schweißtreibend sind. Aber selbst die mittelpreisigen fahrzeugabgestimmten Schonbezüge passen nur befriedigend und bilden gern Falten, sehen aber trotzdem besser aus als das fleckfreudige Original darunter ...:|

    Luftfilter hängt von der Belastung ab und sollte jährlich kontrolliert und bei Bedarf spätestens wohl aller 40Tkm gewechselt werden, bei viel Nutzung auf staubigen Wegen natürlich eher. Ähnliches gilt für den Pollenfilter. Abhängig von Belastung und Allergietoleranz wechseln, jährliche Kontrolle vor dem Winter und Absaugen von der Anströmseite her sind sinnvoll, da sich in den Falten Staub, Samen, Blätterteile u.ä. sammeln und den Luftdurchsatz behindern.

    Tipp noch von mir: Das Blech der schwenkbaren E-Dose zeitnah mit Schutzwachs einsprühen, meines bildete sehr schnell nach winterlichem Salzkontakt an den Rändern Rostansatz. Nicht schlimm, da bei der Blechstärke ein Wegrosten sehr unwahrscheinlich ist, aber hat mich doch gestört.

    Mit angesteckter Kupplung und ausgeklappter Dose ist die Bodenfreiheit eingeschränkt. Vorsicht bei stark gewölbten Fahrbahnen (alte Landstraßen mit Spurrillen im Kopfsteinpflaster) und an Rampen (Fähren). Hatte schon mal leichten Bodenkontakt (gibt hier diverse Flußfähren mit steilen Rampen) und habe mir deshalb eine Art Kunststoffschiene (alte Gleitschiene einer Möbelschublade) mit Kabelbinder und Haftkitt unter das abnehmbare Teil montiert, nun muß ich bei sanftem Aufgleiten nicht gleich nachlacken. Harte Aufsetzer sollte man jedoch vermeiden, wobei die Kupplung da sicher einiges wegstecken kann, ist ja sehr massiv gefertigt.

    Cooler Tipp am Rande:
    Wenn die Reichweite des Schlüssels nicht mehr zum Abschließen reicht, den Schlüssel an den Kopf halten und mit dem Finger aufs Auto zeigen und die Reichweite wird stark erhöht.

    Ob das funktioniert? Aber narürlich kann unser Körper als große Antenne wirken, auch der Radioempfang konnte verbessert werden, berührte man die Teleskop- oder Wurfantenne. Mittels des klassischen Schlüssels, der sich noch an der FB befindet, öffnet die ZV auch bei völlig leerer/fehlender Batterie in der FB. Ansonsten hilft rechtzeitiger Batteriewechsel ...:/

    Walk-Away-Lock gibt es m.W. nach nicht bei Suzuki (kenne da aber die neuesten Modelle nicht). Hilft nur, ans Abschließen denken (geht per Funk auch noch viele Meter entfernt vom Auto) und vor Ausstellen der Zündung Fenster schließen (bei elektr. FH), auch da fehlt die Komfortschließung beim Türverriegeln. Aber zumindest kann man den Schlüssel nicht im Auto vergessen und von außen verriegeln, wie es früher häufig passierte ... ;)

    Hersteller sind mir unbekannt, eine einfache Tauchpumpe aus dem Baumarkt, die irgendwann über die Wellendichtung minimal Wasser einließ und das Kondensat so den FI-Schalter auslöste. Die Dosen aus dem Netz, sicher etwas chinesisches. rechteckig etwa halb so groß wie die üblichen quadratischen.

    Ja, thermisch oder mechanisch scheidet aus, bleibt nur noch eine chemisch bedingte Auflösung des frei liegenden Gummis in der Dose und da fällt mir nur der Weichmacher deren Kunststoffs ein. Zum Glück bemerkt ohne weiteren Schaden. Die drei Anschlüsse waren auch die einzigen mit der Materialkombination. Mit PVC(?)-Leitungen in den Dosen oder der Gummileitung ohne diese Dosen ist alles i.O., keinerlei Auffälligkeiten. Wer weiß was der Dosenhersteller da "gemixt" hat ...:/

    Leitungen habe ich umgehend ersetzt. Das Kabel von der Tauchpumpe war top in Ordnung und auch noch nicht gealtert. Die aufgelöste Isolierung war nur innerhalb der Abzweigdosen an alle drei Adern nur wo sie zwecks Klemmung von der zusätzlichen dicken Gummiummantelung befreit waren, also ca. 1,5-2cm. Der Rest der Isolierungen war völlig intakt, auch auf der Seite des Lampenanschlusses (habe die 3 jeweils ca 30cm langen Kabel komplett zerlegt zur Prüfung). Betrifft 3 Leuchten mit jeweils zum Haus hin identischen Abzweigdosen. Bei einer weiteren Lampe, in einer Abzweigdose eines anderen Herstellers angeschlossen, ist kein Defekt vorhanden (werde ich jetzt laufend kontrollieren, kommt man zum Glück sehr einfach ran). Nehme also an, das es doch mit den Abzweigdosen zusammenhängt, wenn genau in denen an drei Kabeln mit zusammen 9 Adern jeweils gleich und gleichzeitig sich die Gummiisolierung auflöst. Egal ob schwarz, blau oder grüngelb. Gerade letztere war ja nie stromdurchflossen (FI-Schalter). Kommt für mich nur eine chemische Reaktion des frei liegenden Gummis infrage und da nur die Abzweigdose selbst als identisches Bauteil der 3 Anschlüsse. Lt. www greifen die "PVC-Weichmacher" bestimmte Arten synthetischen Kautschuks an und in der kleinen, abgedichteten Dose sammelt sich ja das Ausgedünstete. War für mich aber auch neu und unerwartet. Wollte mit den 100% wasserfesten Gummikabeln für den Außeneinsatz sicher gehen und hätte ggf. damit riesigen Schaden angerichtet. Aber bauartbedingt lassen sich die Strahler nur mit flexiblen Leitungen geringen Durchmessers anschließen (Kabeldurchführung am Strahlergehäuse) und einfache PVC-Umantelungen erschienen mir nicht optimal witterungsfest. Habe jetzt doch solche Kabel verwendet und sie zusätzlich mit einem lichtdichtem Silikonschlauch "wetterfest" gemacht.

    Kenne das Problem mit den Gummiisolierungen nur aus Altbauinstallationen, wo die Isolierung mit den vielen Jahren völlig hart und versprödet ist und von Kleinspannungsleitungen mit "billigen" Isolierkunststoffen unter Ölkontakt.

    Ich habe mal eine Frage an die technisch versierten Mitglieder, die nichts direkt mit dem Auto zu tun hat, eher mit Elektroinstallation und Chemie.

    Zum Anschluß von Außen-LED-Strahlern (30 Watt) mit PIR habe ich gummiisoliertes Kabel von einer defekten Tauchpumpe verwendet. Angeschlossen in einer grauen Kunststoff-Abzweigdose an die Feuchtraumleitungen (starr, grauer Kunststoff) mittels Schraubklemmen und Aderendhülsen auf der Litze vom Pumpenkabel. Lampenseitig ebenfalls mit Aderendhülsen in die vorhandene Lüsterklemme. Nach nunmehr einigen Jahren habe ich zum Glück zufällig nachgeschaut und entdeckt, das in den Abzweigdosen sich die Isolierung der Leiter komplett in Auflösung befand, die Kupferlitze teilweise frei lag und sich dunkel verfärbt hatte. Nur die Abschnitte in den Abzweigdosen, die einzeln ohne die schwarze Kabelisolierung waren und nicht in der Lampe (Metallgehäuse). Klemmen und Feuchtraumkabel sind unverändert intakt, nur die farbigen Gummiisolierungen haben sich "versprödet" und aufgelöst. Die Kontakte waren alle fest angezogen, Hitzeeinwirkung durch Übergangswiderstand fällt aus, zumal der Schutzleiter genau so betroffen war, auch Überstrom fällt bei 30Watt aus.

    Meine Theorie ist eine Einwirkung von den Weichmachern der Kunststoff-Abzweigdose auf den Gummi, die zu dessem Auflösung führte. Das Ganze natürlich brandgefährlich, wäre die freiligende Phase in die Nähe von ebenfalls unisoliertem Null oder Erde gekommen und hätte ohne gleich die Sicherung auszulösend einen Lichtbogen gezogen.

    Habe die Anschlüße nun neu mit kunststoffisolierten Kabeln hergestellt und werde in kurzen Abständen kontrollieren.

    Meine Frage: Ist jemandem diese Fehlermöglichkeit bekannt und auch deren Ursache? Es scheint mit der Abzweigdose in Zusammenhang zu stehen, da in Abzweigdosen anderen Typs, an Steckern und Kupplungen die Gummiisolation fehlerfrei hält. Im Inneren der geschlossenen Dose kann sich ja eine hohe Konzentration von ausgegastem Weichmacher bilden, selbst wenn keine direkte Sonneneinstrahlung auf die Dosen kommt. Kunststoffisolierungen sind auch nicht betroffen, nur die "Gummileitung". :/

    Mit einer Mikrometerschraube misst du die Dicke der Scheibe aber keinen Schlag. Dafür nimmt eine Messuhr mir einem Magnethalter und dreht dann die Scheibe.

    Nun als alter Ossi kann ich da nur sagen, wir nutz(t)en dazu "Kombiinstrumente", die Meßuhr kam je nach Einsatzzweck in entsprechende Halter, für die Dickenmessung, die OT-Bestimmung über die Zündkerzenbohrung oder auch die Messung des Seitenschlags von Speichenrädern z.B.. So brauchte man nur ein Präzisionsmeßzeug für eine Vielzahl von Anwendungen. Aber stimmt, der Begriff Mikrometerschraube ist dann nicht exakt, "Weglängenmeßuhr mit Halter" wäre treffender gewesen.