Hundehalterverordnung? (war: "Off Topic, was haltet ihr denn von....")

  • Hallo, jetzt mal was ganz anderes und zwar mal ein etwas schlimmeres Thema was Deutschland betrifft.

    Es geht um die deutsche \" Kampfhundeverordnung \", wollte mal wissen was ihr so darüber denkt und wie ihr das so findet.

    Ihr fragt euch bestimmt wie ich auf diese Thema gekommen bin und das möchte ich hier kurz erläutern.

    Mich interessiert dieses Thema da ich selbst ein \" sogenannter Kamphundbesitzer \" bin bzw. war und hoffentlich wieder sein werde.
    Ich hatte nämlich eine ganz liebe Pit-Bull Hündin die ich knapp 5 Jahre lang hatte bevor ich sie aufgrund eines Gehirntumors einschläfern lassen musste, das war für meine Familie so ein harter Schlag ( vor allem für meinen kleinen 4 Jährigen Sohn, der imgrunde mit dem Hund groß geworden ist ), das ich mir kurzer Hand einen neuen organisiert habe, das war im Dezember 04, so nun war der Hund also da und alle wieder glücklich, nun möchte ja die deutsche Gesetzgebung das der Hund zu einem Wesenstest angemeldet wird, das habe ich natürlich gemacht ( als guter deutscher Bürger ), nun fehlten mir aber nachweise woher der Hund stammte und kurzer Hand standen die grün-weißen vor meiner Tür mit einem Durchsuchungsbefehl und einer Anordnung zur inbeschlagnahme des Hundes.
    Also jetzt hatte ich für ca 4 Monate einen Hund gehalten und wollte mich korrekt verhalten und wurde ( sprichwörtlich ) in den Arsch getreten.

    Jetzt wollte ich mal ein paar Stimmen von einem Forum hören die sich ja eigentlich mit soetwas garnicht beschäftigen was die Leute hier davon halten das es solch (un)nützige Gesetze gibt und wie damit ( fälschlicherweise ) in den Medien damit umgegangen wird ( siehe Stern TV ).

    Vielen Dank für eure Zeit und ich hoffe auf ein paar posts mit eurer Meinung.

    mfg
    marco

  • salü

    erstmal ich halte nicht wirklich viel von diesen tieren, das kommt vieleicht auch daher, dass ich nie eins hatte und mountainbike fahre...

    aber in deinem fall kann ich schon verstehen, dass du sauer bist, währe ich auch.

    dein sohn tut mir vor allem leid...

    naja ich sags ja immer wieder fuck police!!! :boese:

    nein ist doch wahr die haben einfach nichts besseres zu tun, als den schon ohnehin genug leidendem bürger (egal von wo) sein geld abzuzocken und ihn zu schickanieren...

    was sols dann leben wier halt in einem polizeistaat

    peace mike

  • Unnützes Gesetz ist das eine, Anwendung/Auslegung ist das andere. IMHO drehen die GrünWeißen ganz schön am Rad, andererseits veranlassen die das von sich aus nicht. Das kam eher vom Amtstierarzt oder so....

    Und was das Gesetz angeht: Für mich ist es noch viel zu schlaff. Ich plädiere auf Hundehalterausbildung für alle (eigentlich auch für Kind\"haltung\"sausbildung...). Kann man sich auch ewig drüber auslassen. Fakt ist aber, dass den Falschen, also den Hunden, die Schuld gegeben wird. Es ist wie beim Computer - der größte Fehler hat zwei Beine. (...oder bei Kindern - ist erwachsen).

    Letztenendes ist das Gesetz nur ein Tropfen auf den heissen Stein und für\'n Hintern. Bspw. ein Hovawart ist ein riesen Kalb und vom Wesen ein Dickkopf vor dem Herrn (Rassemerkmal). Wenn da nicht der richtige Mensch am anderen Ende der Leine ist, ist so eine Rasse genauso gefährlich. Und wieso können sich dann ahnungslose Hundegutfinder einen Hovawart als Ersthund zulegen? Ähnliches Thema Westhighlandterrier (Cäsar-Wuffi): Die kleinen weißen Hunde haben so einen schlechten Ruf, für den sie nichts können. Das sind erstklassige, selbstbewusste Hunde, die aber einer vernünftiger Führung bedürfen, sonst benehmen sie sich so, wie es das Klischee aussagt. Westi\'s sind nur begrenzt Knuddelhunde. Das sind einfache intelligente Hunde, die eine Aufgabe brauchen, damit sie nicht verblöden.

    Ich denke mal, Hundehalter wissen, wovon ich rede.....

    Naja, und über Medien müssen wir jetzt nicht reden....

  • Ich bin einer von denen die keinen Hund haben und auch nie einen besitzen werden. Aber wenn du keine Papiere für z.B. deine Felgen hast is doch klar das du die nicht fahren kannst/darfst. Ist doch bei einem Hund nicht anders, keine Papiere - kein Hund. Weiss man doch vorher....

  • Matze hat vollkommen recht.
    Man sollte eher mal auf die Hundehalter nen Auge werfen, als immer nur die schuld bei den Hunden zu suchen. Kenne genug Beispiele. wo man sieht dass ein Hund so groß wie ein Schaf keiner Fliege was zuleide tut, aber auch genügend gegenbeispiele. Zum Besipiel solche mütterchen die hinter ihrem Chappi-Ersatz-Köter mit ner 20m langen leine hinterherrenne und immer \"Kommst du her..ich hab gesagt du sollst herkommen..hörst du denn nicht..komm sofrt her\" sagen..und das si9nd dann meist auch die Hunde, die sich mal schnell bei mir in der Fahrradkette wiederfinden, weil sie meinen dass sie mir ins bein besißen wollten.

    @Fischer:
    Selbst mir als Nicht-Hunde-besitzer ists schon zu Ohren gekommen, dass man von einem \"Kampfhund\" diesen nachweis erbringen muss. Deshalb verstehe ich nicht so ganz warum du dich hier aufregst. Das iss nunmal nen Gesetz (btw: von dem ich auch nicht so sehr viel halte), und muss beachtete werden..völlig egal was man davon hält.

  • also wir besitzen keinen hund sonder einen graupapagei.
    ich habe eigentlich nichts gegen hunde, aber ich bin auch der meinung, das jeder hund so eine art fühererlaubnis haben muss und der halter auch. Denn ich bin auch schon von einem hund angefallen worden. ich laufe gerade mit meiner Freundin durch nen Park und essen gemnütlich ein eis und dann reist sich ein köter los und beist volll in mein bein, die wunde ist jetz noch zu sehen. und das war kein kampfhund sonder ein kleiner sonstwas, ich kenn mich da nicht aus.
    auf jeden fall können kleine hunde schon fast gefährlicher sein als große. mein nachbar hat zwei doggen, aber die sind so lieb, die bellen nicht die tun keiner fliege was zu leide. aber drei straßen weiter, die dumme oma, die hat so nen kleinen dackel, und dat ist ein mistviech, den würde ich am liebsten mal so in den hintern treten, das er nie wieder kommt. die schreiot auch immer nur hjörst du nicht, der hund denkt sich doch auch, mensch olle, du hast doch einen aner klatsche oder?
    auf jeden fall bin ich für eine richtige überprüfung eines hundes und auch der halter sollte dann eine art fühererlaubnis haben.

  • eine \"hundeführerschein\" ist meiner meinung nach bitter notwendig, egal ob groß oder klein. und sofortiger entzug bei auf die straße s*c*h*e*i*s*s*e*n lassen! *g*

    mal abgesehen davon, können die allerwenigsten hundebesitzer mit einem hund umgehen, und sollten daher geschult werden.

    wenn der hund eines solchen besitzer aus dem ruder läuft ist eine attacke auf andere menschen, hunde etc. vorprogrammiert. klar, wenn mich ein chihuaha beisst passiert nicht viel, aber bei nem schäfer schaut das doch ganz anderst aus.

    unterliegen die eigentlich der kampfhund verordnung?

  • Des Deutschen liebster Hund unterliegt nicht der Kampfhundeverordnung, verbucht aber die meisten Angriffe auf Menschen in Dtl.

    Der geneigte Leser möge sich seinen Teil denken.....

  • Nachholer
    Weis wovon du sprichst*g*

    Aber mal was anderes, hätte ich damals gewusst das ich einen Nachweis der Elterntiere meines Hundes gebraucht hätte dann hätte ich ja auch dafür gesorg ihn zu bekommen, aber da ich genau dieses nicht wusste, wurde mir dies zum Verhängnis, aber mal schaun was da noch raus kommt, mein Anwalt kümmert sich ja mittlerweile darum und er sagt wir hätten sehr gute chancen, denn man kann ja auch nicht von einem Tierheimhund irgendwelche Papiere der Elterntiere bekommen, aber die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen eben mal sehr, sehr langsam.

    Muss aber auch denen Recht geben die sagen solche Hunde oder allgemein aller Hunderassen müssten einen sogenannten Hundeführerschein machen, denn genau Oma´s liebling ist der Hund der nie Folgt oder das macht was Herrchen gerne möchte.
    Und noch was, es wurden auch schon Kinder von sogenannten kleinen Kleffern( Dackel, Spitz o.ä ) totgebissen.

    mfg
    marco

  • also genau aus diesem grunde bin ich ja für eine Art Füherschein, so dass man sehen kann, das man fähig ist seinen hund zu führen oder aber mal so gesagt, das sein hund niemals sich losreißen würde und einfach jemanden angreifen würde. auf einem Privatgrundstück ist das was anderes. Ich habe dat mit der omi auch nur als bsp. gesagt. ihr wisst wat ich meine.

  • @bösi,
    sorry aber da bin ich etwas anderer meinung, ich finde jenachdem wie ich einen Hund erziehe, dann denkst der erst gar nicht daran. Man mussden Hund natürlich auch bei bringenb mit solchen Situationen umzugehen.
    Wenn ein Hund aber schon eine schlechte vergangenheit hinter sich hat, dann ist es natürlich schwierig den Hund wieder ans normale Leben zu gewöhnen. aber generell ist es eine Erziehungssache. Genau wie beim Menschen, es liegt dran wie das Baby sach ich ma, erzogen wird. ob mensch ob tier. die Zuneigung ist gleich.
    Ich bleibe bei der meinung, das wenn ich einen hund richtig erziehe, das der nicht ausbricht.

  • @Bösi

    Es geht um die Führungsfähigkeit des Halters. Das er eben einschätzen kann, wann sein Hund dazu neigt Mist zu machen und wann nicht. Der Halter hat einfach kompensieren zu können, was sein Hund mangels Erziehung nicht drauf hat.
    Das ein Hund auch keine Maschine ist, ist klar. btw: kann man einen Hund schon zu 99% erziehen, dazu hat bloß heute kaum noch einer Zeit. Der eine 1% ist Tagesform wie beim Menschen.
    Mein Lieblingsbeispiel sind Hunde von Punkern, die ham ja die viechers 24h um sich und komischerweise sind das auch die entspanntesten Hunde ggü. allem, die ich kenne. Sind eben immernoch am Nahesten dran an der Lebensurform, dem Rudel und damit auch schon mal so recht zufrieden und der Rest ist einfach Sozialisation mit anderen Hunden und sonstigen Tieren.
    Und wenn die mal\'nen Hund bei haben, der nicht so 100pro entspannt ist, dann sorgen meist die Halter deeskalierend.

    Bösi: das mit dem Jagdtrieb ist die übliche Entschuldigung. Damit wärest bei mir schon durch die Prüfung gefallen. Mein Hund hat genug Jagdtrieb (sozusagen doppelte Portion vom Dackel und vom Terrier), trotzdem liegt dem fern, allem Viehzeug hinterherzurennen.
    Das hat nur was damit zutun, wieviel % Aufmerksamkeit/Priorität auf den Halter und auf die anderen Faktoren aufgeteilt wird im Hundekopf (Erziehung! ..und Akzeptanz des Halters durch den Hund). Und wenn Speedy mal der Meinung ist, dass irgendwas seinen Jagdinstikt kitzelt, dann reagiert trotzdem immernoch auf eine Ansage von mir.
    Und das ist genau der Punkt: Wenn man mit dem Hund unterwegs ist, muss man auch, egal wie gut der Hund hört, viel Aufmerksamkeit beim Hund sein und auch möglichst viele Sachen einfach vorm Hund sehen. Und das sind genau diese Halter\"sachen\" bzw. Führungsfragen. Der Mensch sieht viel weiter und könnte viele Gefahren weit vor dem Hund einschätzen, bevor der es riecht oder hört. Was er mit dem macht, was er vorher riecht oder hört, muss eben durch die Erziehung geklärt werden. Er kann es ja ruhig anzeigen, aber er muss locker bleiben und \"fragen\", was der Halter dazu sagt.
    Folgende Situation: Man steigt aus dem Auto aus, muss noch was kramen, der Hund muss neben dem Auto sitzen/stehen bleiben. Er sieht ggü. eine geile Hündin und hat trotzdem sitzen zu bleiben. Sowas muss klappen, finde ich.

    PS: Ich werde nicht behaupten, dass mein Hund perfekt ist. Er ist in vielen Sachen volle Pulle cool, hat aber genauso viele erzieherische Unzulänglichkeiten.

  • Genauso sehe ich das auch, der Hundhalter muss mindestens 10 Schritte vor dem Hund sein und immer die Situation im Auge behalten.

    Wie es Nachholer schon sagt, richtig ist wenn ein Hund sein Herrchen mit blicken fragt und auf Antwort wartet und nichts eigenmächtig unternimmt.

    Beispiel: Meine erste Hündin ( Pitbull ) rannte nichtmal einem Reh hinterher das 10 Meter vor ihr über den weg rannte, genauso war es auch mit Hasen, oder auch mit sonstigem was normalerweise einen Hund interessiert.
    Konnte auch immer entspannt mit meiner Hündin durchs Ort laufen ohne das sie zu anderen Hunden die sie gesehen hatte zog, sie schaute sich nochnichteinmal nach den anderen Hunden um.
    Genau das nenne ich eine Erziehung, da wusste jeder über jeden bescheid und so muss das sein.

    mfg
    marco

  • Wie schön das das mit den Wölfen ja schon angeschnitten wurde...

    Wie ihr es ja schon so schön erläutert habt jagen die Wölfe/Hunde nur dann dem Wild hinterher wenn sie vom Leitwolf/Menschenerst die Erlaubniss erhalten haben... und Wölfe könn ja bekantlich nicht so kommonizieren wei Menschen. Denn im Rudel können die Wölfe einfach nicht überleben wenn sie wie die begasten dem Beutetier hinterher rennen... auch eine Sache der Erzihung im Rudel etc.

    Genauso mit Pitti´s oder auch Fischerst gehorsamen Hunden was den Paarungstrieb angeht... bei den Wölfen dürfen sich auch nur die Leittiere fortpflanzen... und wer is das wohl bei euch?? :biggrin:

    bdd Kati

    die garkeinen Hund hat sondern nur ne Katze die gut hört aber immer das macht was sie will dabei :erschreck: