GFK, spachteln und co

  • Hi nachdem ich schon öfters gelesen habe hier, dass sich einge ihren Schürzen etc. selber machen (vor allem der tino mim blueswift und fibersports), würde mich mal interresieren wie das überhaupt geht. Habe überhaupt keinen Plan davon und kann mir auch nich vorstellen wie GFK verarbeitet wird bzw. wie man das gießt und den ganzen Kram. Kann vielleicht einer mal grob was dazu sagen. In dem Bericht in der Tuning stand ja auch dass Tino sich das irgendwie selbst beigebracht hat....wäre schön wenn einer antwortet, danke :)

  • *ich hoffe mal ich erzähle jetzt hier keinen Blödsinn :sterne: *

    GFK sind mit Glasfasermatten, die mit Epoxydharz bestrichen werden.
    Dazu werden die Matten in eine Form gelegt und dann bestrichen. Durch die Anzahl der Matten wird die Dicke bestimmt. Das dann trocknen lassen und dann geht das große schleifen los. :biggrin:

    Besonders das anschleifen der zu lackierenden Flächen macht Spaß ohne Ende. Dann grundieren und Lackieren und dann paßt das irgendwie. :lach:

  • Also erst einmal wird ein Urmodell geschaffen. zb nimmt man mit Gips oder schon mit GFK , einen Abdruckt von der Stosstange,, dh man klebt die Stosstange ab und steicht dann Trennmittel auf.
    Dann wird mit GFK Matten und Polyesterharz ein Abdruck genommen.
    Dieser abdruck kann man dann weiter verarbeiten, in den man zb aus Styro einen Heck oder Frontansatz modeliert. Man kann auch Lufteinlasse modelieren ect. Einige Firmaen machen das auch mit Gips, da hat jeder seine eigenen Maschen.

    Es wird dann alles schön Angepasst, mit Schleiffen, Spachtel ect... bis das Urmodel glatt und die Form hat.

    Dann Lackieren, wäre von Vorteil.

    Das Urmodell, wird dann mit Trennmittel eingestrichen, dannacht mommt eine Gelcoat schicht, die schlisst dann die Microporen.

    Gerade grössere Teile, werden dann in 2 bis 2 Negativformen hergestellt, aber zuerst, wird ab dem Urmodel, dass jetzt Trennmittel und Gelcoatier ist, ein Abdruck genommen, mittels GFK Maten und Polyester, man kann auch mit Epoxidharzen arbeiten.
    Ist alles trocken, kann man die Form dann wie eine Schale abziehen und das ist dann die Negativform. Innen ist diese dann schön glatt.

    Gerade grössere Teile, da muss dann die Form, in 1 bis 2 Teilen sein, dh beim Negativherstellen muss dann auch ne Trennkante einbezogen werden, was recht viel Geschickt und mm Arbeit bedeutet.

    Jetzt wieder zu der Form.

    Die Form wird dann wieder mit Trennmittel und Gelcoat bearbeitet. Einige machen das durch Streich oder dann mit Spritzverfahren.

    Gelcoat, am besten über Nacht Ruhen lassen, bevor mit Harz ect weiter gearbeitet wird.

    Dann wieder mit GFK Matten und Harz verarbeiten, wie Handauflegverfahren oder zum Teil wir das mit Airless verfahren ge
    macht. Wenn das Teil gut Trocken ist, Teil aus der Form nehmen.

    Weiterverarbeitung, dann Nass mit Seifenwasser anschleiffen, Grundieren, Füllern, schleiffen Lackieren.

    Das ist jetzt nur ein Beispiel, jeder der solch GFK Teile macht, macht es auf seine Art. Ich hab es nun mal ein bisschen Grob geschildert.

  • Hi,

    @zeru
    also man sollte schon etwas Geschick mitbringen, ich war ja aus meiner Jugend vorbelastet was Modellbau angeht aber natürlich im kleineren maßstab als bei Stoßstangen etc. deswegen das Wort aneignen, den bei hinterschneidungen brauch man mehrteilige Formen.
    ich würde hier sagen versuch macht klug, im baumarkt bekommt man ja alles und dann sollte man erstmal nen Abdruck von einem simplen teil machen, als Trennmittel eigent sich auch bonnerwachs am Anfang, den rest in sehr groben schritten hat ja nasche erklärt. Den Modellbau mache ich jedoch anders mit Gips ist mir einfach zu ungenau, gibt da genug Modeliermassen etc.
    Harze, Härter und Trennwachse gibt es unzählige richtet sich immer nach Anwendungsgebiet.

    Ciao Ciao

  • Gips war nur eine Idee, aber gerade für im Fahrzeugberreich eher nicht geeignet, da es doch gerne Bröckelt. Ich mache es auch auf andere Art, aber so als kleiner Anfang reicht auch ne Gipsvorlage.

    Einfach ist es nicht und es gibt am Anfang gerne mal mehr Abfall, als ein Produkt!*gg*

  • Tach schön.

    Leck mich am :b7: . Das artet ja in jeder Menge Arbeit aus. Das muss ich mir nicht antun. Da lass ich unseren Swift lieber so wie er ist. Hatte da mal drüber nachgedacht ( ja das geht noch ) mir einen Frontspoiler zu machen der sich von den anderen abhebt. Da ich aber der Modeliererei mit Harzen und anderen klebrigen Sachen nichts abgewinnen kann, bleibt es bei dem Gedanken. Aus dem Alter, in dem man mit Knetgummi spielt, bin ich entwachsen. Ich :i_drink:
    mir lieber einen.

  • was glaubt ihr eigentlich warum Tino\'s Stoßstangen soviel kosten...
    Weil da eben ne heiden Arbeit drin steckt... okay, wenn die Form einmal gemacht ist... Aber naja... Man verschenkt ja auch nix =)

    GFK isn geiles Spielzeug...

  • Fibersportsteile kosten in meinen Agen nicht viel.
    Hier in der CH gibt es eine Firma, wie Fbersports und da kostet eine Frontstosstange gut Euro 2000.- Schweller auch ca 1800.- Euro.
    Machen aber das gleiche wie Fibersports und Qualitativ sind die sogar schlechter!

  • Hi also danke für die Antworten, aber alles in allem habe ich das net so ganz gecheckt... Gibts nicht irgendwo ne Seite mit Tutorials oder sowas in der art...Die r-g.de ist da nicht wirklich das richtige, um es kompletten Anfängern zu zeigen ...:D...also?