Hi,
einer meiner Kumpels hier in Karlsruhe fährt nen Ford Fiesta. So ein alter 1.4er von 91. Lief jahrelang ganz gut, hat aber inzwischen ein paar Macken gehabt und sollte verkauft werden.
Vorher war nur noch ein kleines Problem zu beheben: Wenn man die Kupplung durchgetreten hat, ist er immer ausgegangen und sowas drückt bei einer Probefahrt natürlich den Preis.
Also war die Idee, das noch reparieren zu lassen. Laut Internet ist das normalerweise ein Problem mit dem Leerlaufregler. Also, weil es in der Gegend keinen Ford-Händler gab, das Auto abends zu ATU gefahren. Keine Probleme gehabt, ist auf der Fahrt nichtmal ausgegangen.
Wir mußten ihn über Nacht stehenlassen, weil sie abends nicht mehr Zeit zum reinschauen hatten --> Winterreifenwechselsaison.
Okay, am nächsten Tag telefniert, angeblich Motorschaden. Wir wieder hin, gedacht, naja solange er noch fährt....
Und dann kommen wir da an und der Motor ist tot! :a_augenruppel: Ich dachte die wollen uns verarschen! Selbst probiert und nichts geht mehr. Motor dreht beim Starten, springt aber nicht mehr an.
Nun die tolle Geschichte von ATU dazu: Angeblich haben sie den gestartet und im Leerlauf laufen lassen. Dabei ist er ausgegangen und danach nicht mehr angesprungen. Angeblich haben sie danach noch einen Kompressionstest gemacht (kann man sowas machen, wenn der Motor nicht anspringt?) und er hat auf allen 4 Zylindern keine Kompression mehr.
Nun steht er bei denen auf dem Hof und wir überlegen ob wir das Auto verschrotten oder ihn in ne andere Werkstatt schleppen.
Die Frage ist jetzt: Kann sowas passieren? Plötzlich geht gar nix mehr? Ich weiß das der Wagen noch vor ein paar Tagen auf der Autobahn 170 gelaufen ist. Das hört sich nicht wie keine Kompression auf 4 Zylindern an.