Neue Spritsorte E20 - Verträglichkeit und Folgen

  • Es wäre möglich genügend Ethanol zu produzieren ohne Nachteile zu haben.

    Als die Bauern anfingen ihre Ware in Biogasanlagen zu stecken, Mangels finanzielle Gewinn bei anderweitigen verkauf, gab es die selbe Diskussion.

    Edit: das geht wieder am eigentlichen Thema vorbei

    2 Mal editiert, zuletzt von Naff (11. Mai 2026 um 15:00)

  • Was bringt die "Abstimmung"??? Für eine Wette fehlt der Einsatz und ansonsten interessiert es keinen der "Entscheider"! Also einfach abwarten oder halt die "Entscheider" wechseln bei nächster Gelegenheit. Sonst ist es in nicht allzuferner Zukunft vorbei mit bezahlbarer individueller Mobilität außer per pedes und mit dem Fahrrad.

    Wo ist denn bitte jetzt dein Problem damit?

    Es ging mir lediglich darum, dass man auswählen kann welche Spritsorte für das kommende E20 der eigenen Meinung nach wegfallen wird.

    Wer keine Meinung hat oder es einem egal ist oder es nicht kundtun möchte, der lässt es einfach und fertig.

    Dafür gibt in in etlichen großen Umfragen oft ein extra Feld, was ich aber ziemlich unsinnig finde.

    Eine Abstimmung was wir wollen soll es sicher nicht sein, aber vielleicht hast du da einfach etwas zuviel reininterpretiert.


    SkandianMattis

    Genau so hatte ich das Thema hier auch verstanden und versucht damit wieder darauf zurück zu kommen.


    Was nun tatsächlich passiert und wann das E20 weitläufig verfügbar sein wird bleibt ohnehin abzuwarten.

    Einmal editiert, zuletzt von amiga-4-ever (11. Mai 2026 um 15:40)

  • Auch in den USA soll dem Benzin mehr Bioethanol, vorwiegend aus Mais gewonnen, zugefügt werden. Im Netz gibt es dazu mehrere Artikel, die sich auf die Kosten, die Umweltbelastung und den fossilen Rohstoffverbrauch zur Bioethanolgewinnung beziehen.

    Aus Mais gewonnener Bioethanol ist deutlich teurer als direkt aus Öl gewonnenes Benzin. Der Verbrauch fossiler Energierohstoffe ist bei der Herstellung maisbasierten Ethanols höher als bei der direkten Umwandlung von Öl in Kraftstoffe (Dieselverbrauch in der Landwirtschaft, Erdgas für Düngemittel, Energie für die Gärung und Destillation). Zudem kommt es zu einem höheren Schadstoffeintrag in die Atmosphäre und dank der Wasserlöslichkeit von Ethanol können Kraftstoffe mit höherem Ethanolanteil sich mit Grundwasser vermischen, sollten sie ins Erdreich gelangen.

    Einziger Nutznießer höherer Bioethanolgehalte im Kraftstoff wäre die Lobby der Maisanbauer und Bioethanolhersteller dort.

    Stellt sich also die Frage, ob eine höhere Bioethanolquote hier in Europa nicht ähnliche Grundlagen hätte, denn die Menge an land- und forstwirtschaftlichen Abfällen ist begrenzt und für eine massenhafte Ethanolgewinnung nicht ausreichend, es würde also Landwirtschaft zum Anbau von "Energiepflanzen" auch hier betrieben werden.