@Supernasenbär
Bitte entschuldige, wenn ich dir das so direkt sage: Was du da schreibst ist laut ADAC und anderen Fachorganisationen und Fachleuten, siehe auch meine obige Post im gleichen Thread (leider fehlformatiert), falsch. Genau das Gegenteil ist richtig:
Demnach sind seit mindestens 20 Jahren ALLE Motoren technisch so ausgelegt, dass sie derartig niedrige Drehzahlen von 1500-2000 Umdrehungen ohne Probleme klaglos vertragen. Die Rechnung ist ganz einfach: Niedrige Drehzahlen = niedriger Vebrauch und Verschleiß, höhere Drehzahlen = höherer Vebrauch und Verschleiß (Damit das niemand jetzt so versteht: Das bedeutet natürlich nicht, dass irgendjemand behauptet, dass ein bei 3500-4000 Umdrehungen gefahrerner Motor schnell kaputt geht ... etc.). Aber bei niedrigen Drehzahlen (1500-2000) zu fahren schadet dem Motor in KEINSTER Weise (auch wenn das manch einer alten "Autofahrerweisheit" - von wegen versumpfter, müder Motor etc. - widersprechen mag!).
Das Gegenteil ist richtig: Wenn du bei 1500-2000 Umdrehungen fahren würdest, würde dein Verbrauch sinken, NICHT steigen. Noch 'mal: Niedrige Drehzahlen = niedriger Vebrauch, höhere Drehzahlen = höherer Verbrauch.
Ferner: Wer mit geringem Gas (statt bis zu ca. 3/4 Gas) beschleunigt, treibt den Verbrauch hoch! Aber bei bis zu 3/4 Gas gleichzeitig so früh wie möglich beim Beschleunigen hochschalten, wenn man den Verbrauch niedrig halten will. Wenn die Beschleunigung im höheren Gang (geringfügig) länger dauert, bedeutet dies nicht automatisch, dass der Verbrauch höher wird! Auch hier bringt die niedrigere Drehzahl den günstigeren Verbrauch! Wenn man im niedrigen (und hohen) Gang zu wenig Gas gibt und dadurch länger beschleunigt, erhöht das (deutlich) den Verbrauch!
Demnach in etwa: Ab Ortsausgang ab 1500-2000 Umdrehungen im 5.Gang ab ca. 50-60 km mit ca. 3/4 Gas hochbeschleunigen bringt die günstigste Verbrennung und den niedrigsten Verbrauch (jedoch nicht die schnellste Beschleunigung, was bei Autobahnauffahrten und Überholvorgängen zu beachten ist!). Wer das nicht glaubt, weil es seinem bisherigen Wissen und "allgemeiner Autofahrerweisheit" widerspricht, siehe meine obige Post und entsprechenden Link zum ADAC. Es hatte schon seinen Grund, das ich die so ausführlich eingefügt habe.
Im Stadtverkehr bei 50 nicht "nur" in den 4. Gang, sondern schon in den 5. Gang schalten. Faustregel: In der Stadt Drehzahl unter 2000 halten. Wieder: Je niedriger die Drehzahl, desto niedriger der Verbrauch. Untere Grenze ist, wenn der Motor ruckelt. Bereits ab ca. 35-40 km/h aufwärts in den 4.schalten und rollen lassen.
@Hutfahrer
Am günstigsten für den Verbrauch ist, vor der roten Ampel NICHT zurückzuschalten und dabei NICHT die Motorbremse zu benutzen (und nicht in den Leerlauf zu gehen), um durch die Schubabschaltung Benzin zu sparen. Nicht Runterschalten und stattdessen im hohen Gang bleiben und bremsen mit Bremspedal ist am verbrauchsgünstigsten. Beim Runterschalten geht die Drehzahl nämlich hoch! "Niedrige Drehzahlen = niedriger Vebrauch, höhere Drehzahlen = höherer Verbrauch".
UncleJay
Schubabschaltung gibt es schon ziemlich lange, hat wahrscheinlich auch dein Wagen. Es bedeutet, dass bei eingelegtem Gang und Gaswegnehmen die Benzinzufuhr elektronisch abgeschaltet wird. Der Motor geht nicht aus, weil er durch den Kraftschluss mit den Antriebsrädern, die sich beim Zurollen auf eine rote Ampel ja weiter drehen, am Laufen gehalten wird.
Drückt man die Kupplung, wird die Verbindung zu den (rollenden) Antriebsrädern aufgehoben und es muss Benzin eingespritzt werden, damit der Motor nicht ausgeht.
Gruß
doctor-yes