Abblendlicht Ignis Bj. 2023 verstellen

  • Hallo

    Da ich zu diesem Thema hier keine Info gefunden habe frage ich nun so einmal.

    Unser Abblendlicht ist so eingestellt, daß es ca. 30-35 Meter vor dem Iggy endet.

    Nun sagt bitte nicht das es so ausreicht.

    Dem ist definitiv nicht so.

    Nun meine Frage, wo und wie verstellen ich das Abblendlicht etwas höher.

    Nein, auch im Handbuch steht darüber nichts.

    Ja, ich habe die Scheinwerfer bei all unseren KFZ selber eingestellt.

    Nein, beim TÜV wurde nie, never ever etwas beanstandet.

    Gruß aus xanten

    Kathi und Achim

    Gruß aus Xanten/Wardt

    Kathi+Achim

  • Keine Ahnung, ob man das bei den LED Modellen überhaupt selber justieren kann - glaube aber, das das wenn, nur in der Werkstatt möglich ist.

    Meines Wissens, kann bei den LED Scheinwerfern nix selbst justiert werden.

    Die Automatische Leuchtweiteregulierung wird über einen Geber an der Hinterachse gesteuert, je nach Einfederungszustand.

  • Wenn er H4 hat, müßte am Stellmotor für die lastabhängige Absenkung ein Zahnrad ähnlich einem Kegelrad mit Führungen für einen Kreuzschlitzschraubendreher sein. Die gleichaussehende andere Verstellung am Scheinwerfergehäuse dient der seitlichen Justierung.

  • Eine Grundeinstellung gibt's auch bei LED.

    Auf jedem Scheinwerfer sollte oben ein Prozentwert stehen (z.B. 1,3%), der sagt aus, wie die Neigung des Lichtkegels sein soll.

    1,3 würde bedeuten, dass die obere Hell/Dunkelgrenze in 10m Abstand um 13cm niedriger ist als bei Lichtaustritt am Scheinwerfer. Einfach mal googeln, falls ich mich doch irre.

    Einmal editiert, zuletzt von darius (20. Dezember 2024 um 08:49)

  • Ich war grade mal schauen ob ich an der Rückseite der Scheinwerfer was zum einstellen finde.

    Da gibt es was.

    Am scheinwerfer fahrerseitig von vorn gesehen oben links und unten rechts.

    Hab Abblendlicht eingeschaltet und versucht oben links was zu verstellen.

    Ging nicht, womöglich geht es nur wenn der 4 zylinder vom Iggy läuft.

    Da schau ich heute Abend nochmal ob es dann funzt.

    Gruß aus xanten

    Kathi und Achim

    Gruß aus Xanten/Wardt

    Kathi+Achim

  • Die Grundeinstellung sollte ohne Motorlauf (und auch ohne eingeschaltetes Abblendlicht, dann sieht man aber die Veränderung nicht ;)) möglich sein, da rein mechanisch die Leuchteinheit im Scheinwerfergehäuse verstellt wird. Die obere Einstellung sollte für die seitliche Ausrichtung, die untere für die Höhe/Weite sein. Abhängig von der Mechanik sollte ein drehen im Uhrzeigersinn eine Anhebung der Hell-Dunkelgrenze bewirken. Kenne die LED-Scheinwerfer zwar nicht, das Prinzip der Grundeinstellung sollte aber dem der H4 entsprechen.

    Vor dem Einstellen prüfen, daß die Leuchtweitenregulierung auf dem niedrigsten Wert (unbeladen, nur Fahrer) steht, d.h. die Scheinwerferstellmotore in der größten Leuchtweite sind.

  • Wer entgegenkommende Autofahrer nicht blenden möchte, muss sich mit der geringen Distanz des LED-Lichts zufrieden geben.

    Ich habe mich bei einem autorisierten Servicecenter über dasselbe beschwert. Höher konnte man ihn leider nicht einstellen.

    Das Problem liegt in den Eigenschaften der LED-Welt. Es gibt einen scharfen Übergang zwischen Licht und Schatten. Halogenlicht ist diffuser und hat eine bessere Sichtbarkeit.

  • Also die LED-Scheinwerfer in meinem Ignis 2018 sind auch ohne irgendwelche Einstellungen SO viel heller und weitleuchtender als die H4 funzeln die ich in den Kleinwagen vorher hatte.

    Nicht wie in dem Bild von MilanT wo sich fast nur die Lichtfarbe unterscheidet, sondern wirklich wie in den optimistischen Bildern der Nachrüst-LED-Verkäufer, wo man plötzlich fast doppel so weit sieht.

  • Bei dem ADAC-Artikel werden H7 Leuchtmittel mit LED-Nachrüstlampen im gleichen Scheinwerfer verglichen. Bei identischer Position des Lichtaustritts der LED wie bei der H7-Lampe bringt die LED natürlich viel mehr Licht auf die Straße bei gleicher Hell-Dunkel-Grenze. Anders sieht es bei einem Scheinwerfer speziell für LED aus, da dessen Geometrie eine ganz andere als die der H7- oder H4-Scheinwerfer ist. Die maximale Leuchtstärke wird eh von der STVZO begrenzt und auch von guten H4- oder H7-Lampen erreicht. Die Lichtfarbe ist etwas gelblicher und erscheint deshalb dunkler. Die Lichtstreuung bei den Hyperparabolreflektoren der Halogenscheinwerfer ist technisch bedingt größer als die der speziellen LED-Projektoren. Das senkt die Spitzenhelligkeit vor dem Fahrzeug, läßt aber Bereiche außerhalb des Abblendkegels besser erkennen. Da das Auge zudem mit mehr Pupillenöffnung auf die geringere Helligkeit und wärmere Lichtfarbe adaptiert, erkennt man außerhalb der direkt beleuchteten Abschnitte mehr. Nachteilig ist, das die Blendwirkung Entgegenkommender bei weiten Pupillen auch stärker ist.

    Insgesamt vermittelt das serienmäßige LED-Abblendlicht einen besseren visuellen Eindruck der Ausleuchtung bei allerdings begrenzter Reichweite durch die scharfe Hell-Dunkel-Grenze. Ohne diese Grenze, wie beim Fernlicht, ist die Ausleuchtung mit LED der Halogenlampe aber klar überlegen, wobei die Halogenlampen hier auch ausreichende Ausleuchtung selbst bei höherer Geschwindigkeit bringen, der visuelle Verlußt an Ausleuchtung beim Zurückschalten auf Abblendlicht aber geringer ausfällt und vom Auge besser korrigiert werden kann, da die Pupille schon weiter offen ist. Da sind Matrix-LED mit sektoraler Ausblendung nur im direkten Bereich des Entgegenkommenden das Optimum.

    Zurück zum Thema Einstellung der LED-Scheinwerfer: ein "Höherdrehen" über den zulässigen x-Wert erhöht zwar das eigene Sichtfeld, blendet aber den Entgegenkommenden, der dann schlimmstenfalls zu weit nach links auf frontalen Kollisionskurs gerät und ist deshalb wenig sinnvoll und zudem verboten.

  • Also die LED-Scheinwerfer in meinem Ignis 2018 sind auch ohne irgendwelche Einstellungen SO viel heller und weitleuchtender als die H4 funzeln die ich in den Kleinwagen vorher hatte.

    Nicht wie in dem Bild von MilanT wo sich fast nur die Lichtfarbe unterscheidet, sondern wirklich wie in den optimistischen Bildern der Nachrüst-LED-Verkäufer, wo man plötzlich fast doppel so weit sieht.

    Serienmäßig verbaute Halogenleuchtmittel nutzen die zulässige Leuchtstärke meist nicht aus, da mit zunehmender Helligkeit die Haltbarkeit deutlich sinkt. Wer mit häufigeren Lampenwechseln leben kann, sollte auf spezielle leistungsoptimierte Halogenlampen der Markenhersteller wechseln. Sowohl Lichtfarbe (weißer) als auch Helligkeit sind damit deutlich besser.

    So nutze ich seit vielen Jahren die "Nightbreaker" von Osram und habe damit gute Erfahrungen, auch in Punkto Standzeit gemacht, fahre allerdings vergleichsweise wenig bei Dunkelheit und nutze tagsüber das Tagfahrlicht. Das Mitführen eines Ersatzsets ist aber trotzdem empfehlenswert, einmal mußte ich ungeplant wechseln, was aber sowohl beim SCross als auch beim Ignis leicht ist. Mich "erwischte" es beim Galant, da waren platztechnisch "schlanke Finger" gefragt, da natürlich die Linke direkt vor der Batterie den Geist aufgab und ich den Akku nicht ausbauen wollte ...

  • Danke für die info

    Ich möchte aber nicht über Punkt X höher drehen.

    Nur, glaubs mir, die max. 35 meter sind definitiv zu wenig. Auf der Landstraße stehen die Pöhle 50meter auseinander.

    Unser Licht reicht grad mal 2/3 soweit.

    Gruß aus xanten

    Kathi und Achim

    Gruß aus Xanten/Wardt

    Kathi+Achim

  • Hallo Kathi und Achim, vielleicht gibt es ja jemanden aus eurer Ecke womit man mittels eines Vergleiches der Leuchtreichweite zumindest einen technischen Defekt ausschließen könnte. Sowas könnte man ja auch beim Suzuki Händler auf dem Hof machen. 30-35 m sind definitiv zu wenig. Ich achte mal bei der nächsten Fahrt darauf wie weit meine reichen. Der "LED Ignis" hat eine automatische Leuchtweitenregulierung. Was passiert denn wenn du beim eingeschalteten Licht vor einem Garagentor stehend mal Gewicht in den Kofferraum legst? Anmerkung, ich habe einen 2016 Insignia mit Bixenon-Scheinwerfern, klar die Brenner sind alt, das Licht ist mäßig . Einen Smart EQ mit LED Licht haben wir auch im Fuhrpark Licht OK aber fleckig, aber mein Ignis hat das mit Abstand beste Licht von allen dreien.

  • Das klingt nach zu weit nach unten gedrehter Grenze, läßt sich aber genau sicher nur mit Einstellgerät prüfen, ggf. noch mit optimalen Bedingungen, wie Wand an gerader Stellfläche in mind. 5, besser 10 m Entfernung und bekanntem x-Wert. Die Bedienungsanleitung "schweigt" dazu ja.

  • Hallo Kathi und Achim, vielleicht gibt es ja jemanden aus eurer Ecke womit man mittels eines Vergleiches der Leuchtreichweite zumindest einen technischen Defekt ausschließen könnte. Sowas könnte man ja auch beim Suzuki Händler auf dem Hof machen. 30-35 m sind definitiv zu wenig. Ich achte mal bei der nächsten Fahrt darauf wie weit meine reichen. Der "LED Ignis" hat eine automatische Leuchtweitenregulierung. Was passiert denn wenn du beim eingeschalteten Licht vor einem Garagentor stehend mal Gewicht in den Kofferraum legst? Anmerkung, ich habe einen 2016 Insignia mit Bixenon-Scheinwerfern, klar die Brenner sind alt, das Licht ist mäßig . Einen Smart EQ mit LED Licht haben wir auch im Fuhrpark Licht OK aber fleckig, aber mein Ignis hat das mit Abstand beste Licht von allen dreien.

    Mit dem gewicht im kofferraum ist ne gute Idee.

    Ich setzt mich aufs blech bonne kante, 90kg,ds sollte sich doch was bewegen

    Gruß aus xanten

    Kathi und Achim

    Gruß aus Xanten/Wardt

    Kathi+Achim

  • Das klingt nach zu weit nach unten gedrehter Grenze, läßt sich aber genau sicher nur mit Einstellgerät prüfen, ggf. noch mit optimalen Bedingungen, wie Wand an gerader Stellfläche in mind. 5, besser 10 m Entfernung und bekanntem x-Wert. Die Bedienungsanleitung "schweigt" dazu ja.

    Genau, die Anleitung schweigt, die kennen mich anscheinend noch vom Jimmy 😂😅

    Gruß aus xanten

    Kathi und Achim

    Gruß aus Xanten/Wardt

    Kathi+Achim