Anderes Auto oder Geld in den ZC33s investieren?

  • Hallo liebe Community,

    ich bin seit Dezember letzten Jahres im Besitz eines 2018er Swift Sport. Es ist mein erstes Auto und ich habe noch keine Erfahrung mit Tuning/Modifikationen. Auch sonst bin ich nicht sehr viele verschiedene Autos gefahren. Das "höchst motorisierteste" was ich bis jetzt gefahren bin war ein BMW i3. Habe 6 Jahre Fahrerfahrung

    Ich überlege ob ich mein Geld in den Swift stecken soll oder den Swift verkaufen und auf ein anderes Auto wechseln soll.

    Den Swift benutze ich aktuell im Alltag für die Arbeit/Uni (10-20km) und richtig ausgefahren wird er mehrmals im Monat auf Bergstraßen (100km+). Sowohl im Sommer als auch Winter.

    Nun zur ersten Frage:

    Gibt es zuverlässige Autos unter 25.000€ die auf kurvigen Bergstraßen mehr Fahrspaß bieten als ein Swift mit Modifikationen (LSD, Leistungssteierun, fahrwerk etc.)? Gt86, mx-5 oder doch was ganz anderes?


    Wenn nicht, zu welchen Modifikationen würdet ihr mir raten?

    Im Sinn hatte ich bis jetzt:

    -LSD

    -Leitsungssteigerung

    -Fahrwerk aber nicht viel tiefer

    -vlt Bremsen

    -Ladeluft und Ölkühler, da die Öltemperatur beim Bergauf fahrenschon sehr schnell bei 110°+ ist und die Angesaugte Luft sicher auch nicht allzu kühl ist

    Ich bedanke mich, dass ihr euch das durchgelesen habt, wünsche euch noch einen schönen Tag und hoffe, dass ich auch mal was zur Community beitragen kann :)

  • Jeder einzelne von denen hier

    https://www.autoscout24.de/lst/subaru/imp…_id=290pfuypisr

    Macht bis zur Kotzgrenze auf kurvigen Strecken Spaß.

    Dafür bist dann aber der beste Freund vom Tankwart.

    Meiner wollte im Spaß Modus 25 l/100km was dann ca alle 250 km tanken bedeutet.

    Für den 2022 hybrid gibt es offiziell keinen Sportkatalysator, zumindest noch keinen gefunden, aber der Rest vom Auspuff ist getauscht.

    Gibt wenigstens ein bisschen was für die Ohren.

    Fahrwerk war ich auch am überlegen aber für mich ist das gut genug.

    Investiere lieber in einen guten Gummi.

    • Offizieller Beitrag

    Egal was du tust, das Geld siehst du hinterher nicht wieder. Was fertiges teureres kaufen (wo man sowieso dran rumbastelt und noch mehr Geld versenkt) oder einen vorhandenen Swift ein wenig tauglicher machen ist am Ende egal.

    Wie erwähnt, Tuning fängt (wenn man nach Sinnhaftigkeit geht) beim Reifen an. Semislick wäre natürlich im legalen das beste, machen aber ordentlich Geräusche im inneren, das muss man wollen.

    Leistung sollte immer das letzte bleiben, die versaut einem eigentlich das Auto, wenn der Rest dafür nicht ausgelegt ist. Und auf Bergpässen oder engen Landstraßen braucht man auch eher nicht so viel davon.

  • Egal was du tust, das Geld siehst du hinterher nicht wieder. Was fertiges teureres kaufen (wo man sowieso dran rumbastelt und noch mehr Geld versenkt) oder einen vorhandenen Swift ein wenig tauglicher machen ist am Ende egal.

    Wie erwähnt, Tuning fängt (wenn man nach Sinnhaftigkeit geht) beim Reifen an. Semislick wäre natürlich im legalen das beste, machen aber ordentlich Geräusche im inneren, das muss man wollen.

    Leistung sollte immer das letzte bleiben, die versaut einem eigentlich das Auto, wenn der Rest dafür nicht ausgelegt ist. Und auf Bergpässen oder engen Landstraßen braucht man auch eher nicht so viel davon.

    Es geht mir nicht so sehr um den Wertverlust, sondern was ich mit einem bestimmten Budget machen kann. Dass das Auto durch tuning/Modifikationen an Wert verliert ist mir bewusst.


    Leistung auf Bergpässen braucht man sehr wohl, weil es oft kaum Überholmöglichkeiten gibt und man daher die wenigen Möglichkeiten nutzen will, dabei würde etwas mehr power schon helfen :)


    Ich möchte, wenn ich was am Fahrzeug veränderen werde, es so machen, dass es die Alltastauglichkeit nicht einschränkt. Semi-Slicks würden Aufgrund von Nässe schon mal ausfallen. Zu welcher Reifen/Felgengröße würdest du für normale Sommerreifen raten?

    Gibt es bei einem wartungsfreien LSD überhaupt Nachteile? (abgesehen von den kosten)

    Beim Fahrwerk bin ich mir nicht so sicher ob ein anderes was bringt. Viel tiefer will ich nicht, da ich mich nicht darum kümmern will irgendwo aufzuditschen und ic weiß nicht ob ich härter gehen kann ohne, dass ich jeden kleine Unebenhet merke.

    Danke für deine Zeit und Ratschläge :)

  • Mit Federn kommt er nicht so tief, absolut alltagstauglich, auch mit einem Gewindefahrwerk musst du nicht viel tiefer gehen, lässt sich ja mit dem Gewinde einstellen... Das moderate tieferlegen

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke du musst dir erst einmal klar werden wofür du das Auto nutzen willst.

    Soll es ein Alltagsauto sein welches sportlich genug ist und Spaß macht beim fahren?

    Mal davon abgesehen, dass man auch Autos mit wenig Leistung sportlich fahren kann und sehr viel Spaß machen können. Aber dir geht es da primär wohl um die Leistung.

    Der MX-5 den du nanntest macht sicher viel Spaß. Aber ist der auch wirklich für deinen Alltag geeignet oder gar für den Winter?

    Das ist eher der typische Zweitwagen (oder Dritte).

  • amiga-4-ever hat damit nicht unrecht.

    Invidia GT-01001 ca. 1.179 €

    HKS Sportkatalysator + Vorrohr 1.949 €

    CUSCO LSD Limited Slip Differential 1.389 €

    Monster Sport "Light-weight Flywheel" 649 €

    ST suspensions Sportfedern 169 €

    ECU anpassen ca 600 €

    was unter dem Strich ca 5.935 € macht + §21 für den Sportkat.

    Das wäre mir der Spaß, ohne Lottogewinn, nicht wert.

    Dann lieber ein Fahrzeug mit der nötigen Leistung kaufen und dem Mehrverbrauch leben........

    • Offizieller Beitrag

    Vielleicht ist die erste Tuningmaßnahme ein Fahrsicherheitstraining an einer Rennstrecke, wo man den zwerg am Ende es Tages auch mal frei fahren kann. Erstens macht das einen Heidenspaß und am Ende lernt man viel mehr über sich und das Auto. Und was an Leistung fehlt wird eben durch Wahn ersetzt.

    Wenn man mit 140-150ps in einem 1000kg Auto irgendwo ein Problem mit dem Überholen hat, dann liegt das nicht am Auto. Mit 100ps (und dafür auch wenigstens 300-500kg Gewicht) mehr in einem anderen Auto performt es sich auf engen Straßen nicht zwangsläufig besser.

    215er UHP-Reifen ist das größte, was auch Sinn macht. Ein guter UHP-Reifen und einen Satz Federn hilft schon einiges und spart ggf auch ein LSD, weil die Räder einfach weniger durchdrehen. In richtigen Spitzkehren lässt sich ein LSD kaum vermeiden.

    Ein Semi mit entsprechend Negativanteil ist im Regen kaum schlechter als ein normaler Straßenreifen. Ist halt auch nur ein Semislick und kein glatter Slickreifen. Ist die Piste richtig nass fährt man egal mit welchem Reifen nicht mehr letzte Rille. Dafür ist es im Trockenen um so geil er, wenn man mit der Geräuschkulisse leben kann.

    Auf der Landstraße habe ich selbst mit dem 1.6er Sauger und seinen 125PS schon so manches Motorrad verfolgt, ohne Distanzverlust, bis mir der Vogel gezeigt wurde. Und der hatte effektiv auch nur 195er Nankang NS-2R auf 17"-Felgen und ein D2-Gewindefahrwerk. Am Ende kam noch eine neue Software mit 500 Umdrehungen mehr zum Begrenzer, die Vorderradbremse vom EP3 Civic/S2000 und eine angefertigte Abgasanlage ab Kat mit rein. Über den Metallkat am Krümmer und den fehlenden zweiten Kat sage ich mal nichts...Das war schon eine nette kleine Maschine. Ach ich schwelgen in Erinnerungen. :/:love:

  • Mit 100ps [mehr] (und dafür auch wenigstens 300-500kg Gewicht [mehr]) in einem anderen Auto performt es sich auf engen Straßen nicht zwangsläufig besser.

    DANKE! :) Das gilt auch meiner Meinung nach generell für jede Landstraße.

    Den Gokart Fahrspaß im Swift verliert man komplett wenn man ihn durch Mehrleistung UND Mehrgewicht austauscht.

    Das Mehrgewicht kommt ja unter anderem durch Dämmung zustande. Das heißt weniger Vibrationen weniger Motorgeräusche etc. und somit eben auch weniger Emotionen.

    Was viele bis heute nicht verstehen ist das die PS im Schein rein gar nichts mit dem Fahrspaß zu tun haben. Nur am Stammtisch und auf der (noch) unbegrenzten Autobahn sind sie relevant aber wenn man sich dort nicht aufhält und es wie dem Threadersteller um den echten Fahrspaß geht dann kommt es eben auf andere Dinge an.

    Suzuki Swift Sport

    • Offizieller Beitrag

    Welche Reifengröße und welche Reifen könnt ihr eigentlich empfehlen?

    So ziemlich jeder Reifen, der für sportliches Fahren ausgelegt ist bis Breite 215 auf 17 Zoll (besser noch 16 Zoll) reicht für den Swift in den meisten Situationen. Am Ende ist es eine persönliche Preferenz, was Einlenkverhalten, Kurvenstabilität und Bremsverhalten angeht. Da muss man selber probieren.

    Conti Sport Contact, Michelin Pilot und wie sie alle heißen... Mein Favorit bleibt der Nankang NS-2R (Semi), dafür muss man eben auch schmerzfrei sein. ^^

    Hätte ich ein sportliches Zweitauto, wäre der da drauf. Nur kein Platz mehr, bei 2 Autos und 3 Motorräder. ?(

    Die größte Rotze, die ich am Auto hatte waren die originalen Goodyear Eagle F1 auf dem MZ (ok waren auch schon 7 Jahre alt). Mit dem ging weder bei Regen noch auf trockener Piste irgendwas stabil. Bremsen war richtig Katastrophe, viel zu nervös. Der Eagle Asymetric soll besser sein, den probiere ich dann mal auf meinem Dickschiff ohne Leistung (Kia Ceed, 1.6er 136PS).^^

  • Hi,

    generell gilt bei sowas, wo fängt man an, wo hört man auf.

    Habe meinen Swiffer nun 2,5 Jahre und die ganze Zeit hab ich überlegt, was ich machen kann...War bislang aber die richtige Entscheidung den so zu lassen. Berg rauf auf Malle,... da wäre ein tieferes Fahrwerk schon problematisch gewesen. Habe lediglich den ESD gewechselt, klang ist vom Werk aus eben net so dolle ;)

    Wieso ein gutes, solides und spaßiges Auto verändern, wenn es doch so wie es der "Erfinder" gebaut hat, seine Aufgaben 1a erfüllt. Wie oben erwähnt, würde ich wenn überhaupt auch erst die Reifen, dann das Fahrwerk anpassen. Komme mit dem Conti in 195 klar. Den bekommste recht günstig da viele den tauschen. Mein Satz hat keine 200€ gekostet und da fehlte 1mm.

    Die weiteren Tips oben (Fahrsicherheitstraining, gern auch auf der Rennstrecke wie dem Bilster Berg) werden dir zeigen, dass dein KfZ für die Straße optimal ist. In der Preisklasse gibt es kaum was vergleichbares.

    Ich spare mir das Geld für "Tuning" und investiere es in andere Dinge z.B. in ein anders Fahrzeug (wenn bestellbar X/)

    Bis auf 1x Reifen, ESD, Stoßdämpfer hinten und komplette Bremsen musste ich nichts machen in der Zeit. Na gut, Tanken ...

    Mehr Spaß für weniger € ist wohl nur schwer zu bekommen.

    Fazit:

    Bist du dir sicher, dass du den laaange behalten möchtest, dann hau rein, bzw. raus mit Dämmung, Rücksitzen etc. und bau dir einen fiesen Landstraßenräuber, ansonsten fahren, sparen und deinen Ansprüchen entsprechend das "passende" Auto zulegen.

    SSS '15

  • So ziemlich jeder Reifen, der für sportliches Fahren ausgelegt ist bis Breite 215 auf 17 Zoll (besser noch 16 Zoll) reicht für den Swift in den meisten Situationen. Am Ende ist es eine persönliche Preferenz, was Einlenkverhalten, Kurvenstabilität und Bremsverhalten angeht. Da muss man selber probieren.

    Conti Sport Contact, Michelin Pilot und wie sie alle heißen... Mein Favorit bleibt der Nankang NS-2R (Semi), dafür muss man eben auch schmerzfrei sein. ^^

    Hätte ich ein sportliches Zweitauto, wäre der da drauf. Nur kein Platz mehr, bei 2 Autos und 3 Motorräder. ?(

    Die größte Rotze, die ich am Auto hatte waren die originalen Goodyear Eagle F1 auf dem MZ (ok waren auch schon 7 Jahre alt). Mit dem ging weder bei Regen noch auf trockener Piste irgendwas stabil. Bremsen war richtig Katastrophe, viel zu nervös. Der Eagle Asymetric soll besser sein, den probiere ich dann mal auf meinem Dickschiff ohne Leistung (Kia Ceed, 1.6er 136PS).^^

    Habe gerade mal geschaut, die Goodyear Eagle F1 Asymmetric werden überall in den Himmel gelobt, aber wenn du sagst, dass die nicht so dolle waren… Taugen die Pirelli Pzero was?

  • Habe gerade mal geschaut, die Goodyear Eagle F1 Asymmetric werden überall in den Himmel gelobt, aber wenn du sagst, dass die nicht so dolle waren… Taugen die Pirelli Pzero was?

    Die Pirellis sind knüppelhart. Wenn es ein kleines bisschen kühler ist und auch noch regnet, kannst du die Dinger vergessen.

    • Offizieller Beitrag

    Habe gerade mal geschaut, die Goodyear Eagle F1 Asymmetric werden überall in den Himmel gelobt, aber wenn du sagst, dass die nicht so dolle waren… Taugen die Pirelli Pzero was?

    Hast doch da verlesen. derJoker schrieb über die vorigen Eagle F1 und nicht den aktuellen Asymmetric.

    Hatten den auf dem Kizashi, ist natürlich nicht mit dem Swift vergleichbar. Aber Fahrverhalten bei Trockenheit und bei Nässe waren wirklich sehr gut. Aber die Reifen hatten leider ein ziemlich lautes Abrollgeräusch.


    Aber vielleicht erfahren wir vom Themenersteller bei Gelegenheit was er sich nach den vielen Ratschlägen und Meinungen selber überlegt hat.

  • Vielen Dank für all die Antworten. Ich habe mich entschieden noch ein wenig zu warten. Wenn ich das Geld für ein anderes Auto habe werde ich zuerst ein paar Probefahrten machen und wenn mir nichts gefällt kann ich immer noch in den Swift investieren.

    Wünsche allen noch eine schöne Zeit :)