Dachzelt auf Ignis MF

  • Ja Autocamp ist echt nicht der Hit im Vergleich zu den modernen Zelten, aber die Haltbarkeit vom Family hat uns schon beeindruckt.

    Bei Nakatanenga Zelten gefallen mir die Grundplatten: Das Exo ist ein Lattenrost aus Alu und beim Evolution kommt eine laminierte Hartschaumplatte mit Wabenstruktur zum Einsatz. Vorzelte gibt es für beide: https://www.nakatanenga.de/detail/index/s…LEXO-VZ-140-GRY

    Das Himmelfenster klingt zumindest nett, war in einem Youtubevideo allerdings beschlagen und ist vermutlich eher was für den Sommer.

    Von aufblasbaren Zelten halte ich eher nichts, da muss man relativ viel beachten wenn man es länger nutzen möchte und gerne entstehen Probleme, sobald Wasser in die Röhren kommt (Schimmel).


    Das Treeline sieht nicht schelcht aus und kommt dem Nakatanenga ziemlich nahe.

    In der Preisregion um die 2000€ tummeln sich allerdings so viele Hersteller, das ich mir als Kriterium die Regionalität heranziehe um mir zu helfen. GordiGear, Darche, Treeline, AluCab... alle stellen vermutlich exzellente Zelte her. Ich wohne in BW, da sind Autocamp und Nakatanenga nicht weit weg.

    Suzuki Ignis Comfort+ mit Allgrip.

    Suzuki Vitara S (LY) Allgrip AT

  • ... ich brüte gerade die Idee aus, ein Dachzelt auf einen Hänger zu bauen.

    Wegen der geringen Breite des Ignis sieht so ein zusammengeklapptes Dachzelt, durch den Überstand auf beiden Seiten, doch ein bisschen doof aus.

    So würde ein Hänger etwas mehr genutzt werden, als nur für Baumarkteinkäufe. Da mein Urlaub meist was mit Wassersport zu tun hat und ich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kanu oder Kayak mitnehmen werde - wäre das ne sinnvolle Kombination und Nutzung des Hängers.

  • @Frank0307 Spricht man von einer Ganzjahres-Nutzung sehe ich den Ignis damit nah am Limit egal ob nu das Zelt auf den Hänger kommt oder die Kajaks und vermute einen hohen Verschleiß am Fahrzeug deshalb denke ich das bei deiner Beschreibung am Ignis eher die Kombination von:

    Dachzelt auf Hänger und Kajaks/E-Bike auf Dachzelt zu empfehlen ist. Möglich über die Zelte von Alutech die leider sehr teuer sind: https://alu.cab/de/alu-cab-dachzelt-expedition-3

    Bei einer gelegentlichen Nutzung hauptsächlich im Sommer und nur zu Zweit/Alleine würde ich eher auf eine leichte 20kg Konstruktion mit kleinerem Packmaß (Thema Optik der Überhänge) auf dem Auto setzen und dafür Kanu und Ausrüstung auf den Hänger verlagern.

    Packst du das Zelt auf den Hänger sehe ich generell keine Probleme. Das machen viele wenn sie mit Kindern unterwegs sind - das Elternzelt aufm Zugfahrzeug und das Kinderzelt auf den Anhänger. Das tolle daran ist der Stauraum unter dem Dachzelt.

    Ob dein Anhänger dafür geeignet ist muss dein handwerkliches Geschick entscheiden... wenn du es durch Flügelschrauben festmachst und/oder zusätzlich Spanngurte nutzt gilt das Dachzelt meines Wissens nach als Ladung und die Befestigung muss keine Abnahme bekommen. Darüber solltest du dich aber in einem Spezialforum informieren.

    Hoffe das hat ein bisschen geholfen.

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  • Alles was „schnell“ entfernt werden kann (Flügelschraube, Kniehebel, Spannriemen) gilt als Ladung. Ebenso alles das was du AUF oder IN deinen Anhänger baust. Es muss nur so gesichert sein, dass nix verutschen oder sich lösen kann.

    Falls du dir aber Bastelarbeit sparen möchtest und Platz für einen (zweiten) Anhänger hast, dann schau dir doch mal nen Zeltangänger an (Klappfix, Camptourist,...)

    Die haben auch einen festen Dexkel auf dem du einen Träger für Kanu, Wasserski, Schlauchboot usw. installieren kannst.

  • Dibona , Supernasenbaer

    ... als Zelt reicht eins aus der 800 bis 900 €-Klasse.

    https://www.ebay.de/sch/i.html?_fr…ItemCondition=3

    Die Halterungen werde ich wohl weitestgehend original lassen, so dass ich auf den Hänger nur zwei Querträger, ähnlich die der Dachgepäckträger, setze.

    Der Hänger https://www.behm-anhaenger.de/anhaengerangeb…14-tpv-tl-eb-ar hat einen stabilen Riffelblechkasten mit Einschubhalterungen für ein Spriegelgestell, in diese kann man vorne und hinten einen Vierkant-U-Bügel, der etwas höher wie das zusammengeklappte Zelt ist, stecken. Darauf kommt das Kanu/Kayak. Das Campingzeugs kommt unters Zelt in den Hänger - so wird das Auto nicht so vollgemölt und bleibt einsatzbereit.

    Auf die Deichsel kann noch ein Kasten für Batterie und Propan rauf. So würde dieser eine Hänger mehr und universell genutzt werden.

    Aber mal sehen, vielleicht sehe ich noch andere Ideen - Klappfixhänger eher nicht, dann würden zwei Hänger, die wenig genutzt werden rumstehen.

    ... oder ne ausklappbare Plattform, wo ein normales Zelt drauf kommt ... ist ja noch ein bisschen hin zum Sommer ... ;)

  • Didi1403 Ich denke ein Dachzelt sollte entsprechend dem Fahrzeug oder das Fahrzeug entsprechend dem Dachzelt gewählt werden. Wenn man nur gelegentlich mit Dachzelt und Gepäck unterwegs ist macht dem Ignis das sicherlich wenig aus, da gebe ich dir Recht. Fährt man allerdings jedes Wochenende damit in die Alpen zum Bergsteigen oder zum Kanufahren an irgendwelche Seen und Flüsse sollte man schon versuchen nicht immer an der Belastungsgrenze zu fahren. Die optimalen Dachzelt Träger für eine Dauerbelastung sind deshalb meiner Meinung nach PickUps und keine Kleinwagen.

    @Frank0307 Das Zelt wäre mir für die schlechte Verarbeitung und die Haltbarkeit des Obermaterials her zu teuer. Prime Tech werden noch unter anderen Namen vertrieben und sind bekannt. Der recht hohe Wiederverkaufswert eines höherwertigen Dachzelt entspricht vermutlich dem Anschaffungspreis eines Primetech mit dem Unterschied das ein PrimeTechzelt nicht mehr wirklich weitergegeben werden kann. Ich bin Bergsteiger/Kletterer und war relativ viel in Europa unterwegs. Wer draussen schläft und Leistung abgeben möchte tut sich leichter mit einem vernünftigen Schlafklima.

    Zum Zelt auf einer Platte: Ein brauchbares Zelt das du dir auf einer Platte aufstellst wird vermutlich auch auf die 500-600 € kommen. In so einem Zelt hast du allerdings eine Gewichtoptimierung um im Rucksack getragen zu werden, dann fehlt ja auch noch eine Matratze mit Isolation ... Der große Vorteil eines Dachzelt ist die Systemlösung mit Matraze und Klimaoptimierung bei hohem Raumangebot.

    Die Lösung mit dem Anhänger finde ich nicht schlecht, von einem günstigen Zelt möchte ich dir für deinen Einsatz allerdings eher abraten.

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  • @Frank0307 Das Zelt wäre mir für die schlechte Verarbeitung und die Haltbarkeit des Obermaterials her zu teuer. Prime Tech werden noch unter anderen Namen vertrieben und sind bekannt. Der recht hohe Wiederverkaufswert eines höherwertigen Dachzelt entspricht vermutlich dem Anschaffungspreis eines Primetech mit dem Unterschied das ein PrimeTechzelt nicht mehr wirklich weitergegeben werden kann. Ich bin Bergsteiger/Kletterer und war relativ viel in Europa unterwegs. Wer draussen schläft und Leistung abgeben möchte tut sich leichter mit einem vernünftigen Schlafklima.

    Zum Zelt auf einer Platte: Ein brauchbares Zelt das du dir auf einer Platte aufstellst wird vermutlich auch auf die 500-600 € kommen. In so einem Zelt hast du allerdings eine Gewichtoptimierung um im Rucksack getragen zu werden, dann fehlt ja auch noch eine Matratze mit Isolation ... Der große Vorteil eines Dachzelt ist die Systemlösung mit Matraze und Klimaoptimierung bei hohem Raumangebot.

    Die Lösung mit dem Anhänger finde ich nicht schlecht, von einem günstigen Zelt möchte ich dir für deinen Einsatz allerdings eher abraten.

    ... na ja , ich bin jetzt nicht der Extremcamper - eher der Schönwettercamper - schlechtes Wetter - dann wird zusammengeklappt und nach Hause oder wo anders hin gefahren.

    :?:Was ich aber fragen wollte - ist es in Deutschland erlaubt, außerhalb eines Campingplatzes das Dach- Zelt aufzuklappen und darin zu nächtigen - z.B. auf einem Autobahnrastplatz? Man baut ja mit dieser Zeltkonstruktion nichts auf dem Boden auf.:?:

  • Dibona , ja stimmt.

    Das ist übrigens ab April unsere Lösung (s.Foto) Dann haben wir noch einen Deichseladapter mit Kugelkopf, auf den unser AHK-Fahrradträger kommt. Für die große Fahrt sind die Räder dann auf dem Träger am Hänger und vor Ort wird umgeklickt. Dann kommen die Räder an die AHK. Stützlast jeweils 75 kg am Crossy.

    Nicht auf dem Bild unser Vorzelt. Gesamt Wohnfläche 25qm. :saint:

    Nicht ganz günstig, aber im Crossy ist nur die Kühlbox.

    2 Mal editiert, zuletzt von Didi1403 (14. Januar 2019 um 20:16)

  • @Frank0307 Ich versteh dich schon: Das ist einfach viel Geld. Die Problematik von günstigen Zelten ist das Kondensproblem bei Schönwetter auf der einen Seite und die schnelle Neigung zum Reissen vom Obermaterial innerhalb von wenigen Einsätzen auf der anderen Seite. Sicherlich wirst du mit einem günstigen Zelt zurecht kommen. Ich bin Jahrelang mit einem 30€ Zelt unterwegs gewesen und es hat irgendwie funktioniert.

    Die wirklich wichtigen Dinge im Dachzelt sind der Mückenschutz und die Durchlüftung, ein Dachzelt ohne funktionierende Lüftung und ohne einen ECHTEN Mückenschutz ist schlechter und teurer als jedes Baumarkt Zelt für 30 Euro. Deswegen rate ich dir von einem 800 € Zelt ab. Spar das Geld lieber und miete dir einfach mal ein Dachzelt zum ausprobieren. Wenn du in Süddeutschland bist kannst du dir jederzeit mein altes Dachzelt abholen und solange testen bis du dir sicher bist was du brauchst.

    Zum Zelten an der Straße: Das Schlafen im Auto oder am Straßenrand ist ausschliesslich zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit gestattet. Je nach Land gibt es gravierende Unterschiede im Umgang mit Dachzelten/Wohnwagen und dem was erlaubt ist. Wildcampen ist als junger Mensch sicherlich eine günstige Reisemöglichkeit ich bin in Deutschland allerdings fast davon abgekommen und stehe nur noch an Orten die ich kenne. Naturschutz und Ökohipster in Kombination mit dem DAV haben aus der Natur leider ein Niemandsland gemacht. Das befahren von Waldwegen sorgt ja schon für böse Blicke, selbst wenn du beruflich dazu gezwungen bist.

    Wer sich ruhig verhält und sauber ist (Thema Müll und Unrat) hat meist keine Probleme und auch keinen Stress zu erwarten. Von Autobahnraststätten möchte ich dir abraten, da passieren ziemlich verrückte Geschichten. Wälder sind absolut tabu mit Dachzelt! Ich kann dir nur raten einen großen Bogen um Wälder zu machen, da handelst du dir nur Ärger ein -> frag mal was unsere Jäger davon halten wenn du in einem unbekannten Revier übernachtest.

    Suzuki Ignis Comfort+ mit Allgrip.

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  • Das mit dem Schwitzwasser kann ich bestätigen! Wir haben seit 30 Jahren ein Baumwollezelt. Ja immer dasselbe ! Im Zuge der Findung zur Neuanschaffung haben wir viele Dachzelte und Anhängerversionen gesehen. Da gibt es einen Hersteller der hat tatsächlich den ganzen Aufbau aus Plastik und bietet , so ein Zufall, einen Innenhimmel aus Baumwolle an zum Auffangen des Schwitzwassers, natürlich aufpreispflichtige. ?

  • ... ja mal schauen - erst mal muss der Hänger da sein - ich rechne die nächsten 14 Tage damit, wenn alles planmäßig läuft, aber der kommt aus Slovenien und da haben sie wohl gerade ein mächtiges Schneeproblem. :|

  • Interessanter Thread, da kommt man auf den Geschmack. 8)

    Hänge noch an : Der Offroad - Campinganhänger aus dem letzten Link ist schon cool. :P

  • Interessanter Thread, da kommt man auf den Geschmack. 8)

    Hänge noch an : Der Offroad - Campinganhänger aus dem letzten Link ist schon cool. :P

    ... ich hab auch gleich an Niva und an Dich gedacht, als ich den gesehen habe.;)

  • Den Hänger aus dem Link hatte ich mir auch angesehen. Allerdings gibt es da , wie eigentlich überall, große Unterschiede in Verarbeitung und Materialqualität. Auch beim Aufbau gibt es deutliche Unterschiede. Wir wollten einen bei dem wir nur noch klappen müssen und zwar flott. Die Basis ist in unter 5 aufgebaut. Man muss nur klappen und 2 Stangen zusammen stecken. Auch die Baumwollqualität war ein Kaufgrund, da es garantiert unser letzter Hänger sein wird. Nachteil war der Preis.

  • Die Firma TPV kommt - wenn ich michrecht erinnere - aus Polen und ist die Low-Budget-Marke von Böckmann.

    Verkauft werden die Anhänger von TPV vorrangig über Baumarkt- und Discounter-ketten.

    Habe mir von TPV auch schon Motorrad-, Boot- und Jetski-Trailer angesehen. Hat mich in Punkto Qualität nicht überzeugen können (ist meine ganz persönliche Einschätzung).

    Bin irgendwie immer wieder bei Stema oder alten DDR-Anhängern gelandet (Motorrad- und Bootstrailer von Stema, Klaufix HP400, Jetski-Trailer ist Eigenbau auf Basis DDR-Klappfix)

    Edit:

    Mir fällt gerade auf, dass wir vom eigentlichen Thema ins Offtopic abschweifen. ;)

  • ... nicht ganz richtig,

    https://www.tpv-anhaenger.de/unternehmen/

    TPV Prikolice d.o.o.

    Rajšpova ulica 16

    SI- 2250 Ptuj

    Slovenija

    Ich hab mir den mit dem Aluaufbau beim Händler angesehen, weil er aus der Menge etwas hervorstach und der sah ganz ordentlich aus - Preis/Leistung stimmte - deswegen hab ich mich ja für den entschieden - ich hab TPV vorher gar nicht gekannt.

  • Uns war eine 100er Zulassung wichtig. Wir haben darum für eine Alko Achse entschieden.

    ... die TPV-Hänger mit Bremse können nach einbau von Stoßdämpfern auch alle auf 100 km/h zugelassen werden.