Reifen innen komplett abgefahren, außen so gut wie gar nicht - Spur nachstellen? Wo? Preis?

  • ja eigentlich sollte das auch so sein, das es bei der Vermessung geprüft wird. Aber leider bin ich auch schon zum Vermessen gefahren und hatte eine gebrochene Feder, die leider auch beim Achsvermessen übersehen worden ist. Darum kann es nicht schaden auch mal selbst nach zuschauen.

  • Grundsätzlich verstellt sich nicht einfach mal so die Spur. Also ist man entweder mal richtig heftig einen Bordstein hochgefahren oder es ist im Laufe der Zeit was ausgeschlagen. Auf jeden Fall würde ich auch mal die Domlager prüfen. Dafür muss das Fahrzeug aber mal angehoben werden. Hat das ganze Federbein Auf-/Abspiel ist da auch was defekt. Die hinteren Gummilager vom Querlenker lösen sich auch mal gerne aus ihrer Fassung.

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

    Einmal editiert, zuletzt von Jörg L. (15. Mai 2014 um 23:52)

  • Grundsätzlich verstellt sich nicht einfach mal so die Spur. Also ist man entweder mal richtig heftig einen Bordstein hochgefahren oder es ist im Laufe der Zeit was ausgeschlagen. Auf jeden Fall würde ich auch mal die Domlager prüfen. Dafür muss das Fahrzeug aber mal angehoben werden. Hat das ganze Federbein Auf-/Abspiel ist da auch was defekt. Die hinteren Gummilager vom Querlenker lösen sich auch mal gerne aus ihrer Fassung.

    Jupp, grundsätzlich verändert sich die Fahrwerksgeometrie nicht von alleine ...
    Innen abgefahrene Reifen kommen meistens von einer zu großen Negativ-Spur . Die Reifen stehen dabei ungefähr so : /---\
    Domlager sind eher zu vernachlässigen. Ausgeschlagene Domlager würden den Reifen nicht nur in eine Richtung abfahren , dann wäre der Reifen total Schrott und vor allem würde die Kiste wie ein Wüstenschiff Fahren - also Total untypisch !
    Querlenkerbuchsen beim Swift? - vorher kommen die Traggelenke :D

    Was ist es Herr Doktor ? Ein Swift !

  • Ehm, geht's hier nicht um Sturz statt Spur?

    das ist ein Trugschluss ;)
    Man mag zwar denken das es der Sturz ist , aber eher weniger !

    Wenn beide Reifen an der Vorderachse innen abgefahren sind , dann ist es die Spur , die nicht stimmt!
    Der Sturz würde nur eine Seite beeinflussen, die kaputte Seite.
    Bei zu großer Negativspur stehen die Reifen, übertrieben gesagt, in Fahrtrichtung /---\
    Das führt dazu, das sich Reifen an den Innenseiten förmlich abradieren .

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    • Offizieller Beitrag

    Das kann mit der Zeit auch fast von alleine kommen. Die Karosse ist ja immer am Arbeiten und verzieht sich irgendwann auch ein wenig und bleibt dann in einer ungünstigen Form. Der Vorderwagen, sprich die Dome Wandern dann ein wenig. Es ändern sich Nachlauf und Sturz, beides beeinflusst die Spur vom Rad. Wenn eine Seite dann schief ist gleicht der Fahrer das meist unbewusst am Lenkrad aus. Auch wenn es nur eine Drehung von 2-3°am Lenkrad ist. Ergebnis ist, beide Räder stehen nun im falschen Winkel zueinander und radieren sich weg.


    Ich weiß nicht, ob es nur ein Mythos ist...Aber der Nachlauf ist an der Vorderachse an beiden Rädern generell unterschiedlich. Genau aus oben beschrieben Grund. Durch Einflüsse, wie Gullis am Randstein usw. wandern die Dome und die anderen Aufhängunspunkte minimal. Da man sich bei der Fahrwerkseinstellung im 1/10el Millimeter-Bereich bewegt, reicht das aus, um nach 60-80tkm schlechter Straße besch......eidene Spurwerte zu haben. Angeblich soll es auch Unterschiede zwischen LHD und RHD geben. Bei meiner Achsvermssung kamen damals aber VL 7°54' und VR 4°50' als Nachlauf raus und es ist kein RHD, bzw die Gullideckel sind nicht auf der linken Seite. Aber es gibt ja auch mehr Länder in denen Links gefahren wird, als welche wo Rechtsverkehr herrscht.

  • Hallo,

    Bei zu großer Negativspur stehen die Reifen, übertrieben gesagt, in Fahrtrichtung /---\

    Hm, bei negativer Spur (Nachspur) stehen die Räder eher andersrum.

    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/12523207vo.jpg] 
    (geklaut aus dem WWW)

    Typisch ist eine leichte Vorspur an Vorder- und Hinterachse. Hat jemand die Suzuki-Vorgaben für den SSS zur Hand?

    Wurde das Problem des TE mittlerweile eigentlich behoben?

    Grüße
    Matthias

    . . . . . rücksitzlos offen . . . . .

  • Am SSS MZ soll die Spur vorn zwischen min.0°00' und max.0°08' pro Seite liegen. Gesamtspur also zwischen min. 0°00' und max. 0°16'. Bedeutet leichte Vorspur.

    Was wiederum für nen Frontantrieb völlig richtig und normal ist.
    Bei nem HEckantrieb ist es umgekehrt

    Co2 Ausstoß.... Klimawandel.... ALLE reden davon... ICH mach's einfach!

  • Ich weiß nicht, ob es nur ein Mythos ist...Aber der Nachlauf ist an der Vorderachse an beiden Rädern generell unterschiedlich. Genau aus oben beschrieben Grund. Durch Einflüsse, wie Gullis am Randstein usw. wandern die Dome und die anderen Aufhängunspunkte minimal. Da man sich bei der Fahrwerkseinstellung im 1/10el Millimeter-Bereich bewegt, reicht das aus, um nach 60-80tkm schlechter Straße besch......eidene Spurwerte zu haben. Angeblich soll es auch Unterschiede zwischen LHD und RHD geben. Bei meiner Achsvermssung kamen damals aber VL 7°54' und VR 4°50' als Nachlauf raus und es ist kein RHD, bzw die Gullideckel sind nicht auf der linken Seite. Aber es gibt ja auch mehr Länder in denen Links gefahren wird, als welche wo Rechtsverkehr herrscht.

    Ach hätte ich in der Berufschule nur besser aufgepasst :D
    Nein, im Groben und Ganzem ist das kein Mythos !
    Es gibt diesen Versatz um dem Verschleiß ein wenig entgegenzuwirken! Eigentlich ist der Nachlauf auf der Seite des Fahrbahnaussenrandes, immer nen Bissle mehr , weil auf der Seite, die Fahrbahn meist Schlechter ist , der Verschleiß also höher.

    Hm, bei negativer Spur (Nachspur) stehen die Räder eher andersrum.


    (geklaut aus dem WWW)

    Danke für den Hinweiß ;)
    mit der Zeit wird man Betriebsblind ...
    Wenn ich Autos auf der Achsmessbühne habe, dann gugg ich nur das die Werte stimmen , alles andere ist im Alltag unrelevant .

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    • Offizieller Beitrag

    Ach hätte ich in der Berufschule nur besser aufgepasst

    Geht mir genau so, da haben sie uns das selbe erzählt. :D
    Dann wundert es mich nur, dass am Swift VL mehr Nachlauf ist als VR. Aber das kann ja wie gesagt daran liegen, dass es ehr Länder mit Linksverkehr als mit Rechtsverkehr gibt und Suzuki in der Beziehung einfach zu faul war 2 Vorderwagen dafür zu bauen, bzw dem MZ rechts mehr Nachlauf und dem EZ links mehr Nachlauf zu geben.

  • Der Reifenverschleiß erhöht sich auch, wenn man Rad-/Reifenkombinationen mit anderer Einpresstiefe fährt, bzw. Distanzscheiben verwendet. Das gilt zumindest für die Vorderachse. Der Grund ist der Spurdifferenzwinkel, der auf den Radstand abgestimmt ist. Das kurveninnere Rad ist immer mehr eingeschlagen als das äußere. Wieviel, hängt von der Spurweite ab. Durch eine andere ET, verändert man die Spurweite. Der Spurdifferenzwinkel kann aber in der Regel nicht verändert werden. So ergibt sich bei Kurvenfahrt ein höherer Reifenverschleiß. Zusätzlich wirken auch bei Geradeausfahrt andere Hebelkräfte auf die Achsaufhängung. Gummilagerungen werden stärker belastet und geben mehr nach. Bei der Achsvermessung lassen sich diese Faktoren leider nicht mit in die Messung einbeziehen.

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  • Geht mir genau so, da haben sie uns das selbe erzählt.

    Das könnte dann wohl daran liegen das du die selbe "BBS" besucht hast... :thumbup:


    Dann wundert es mich nur, dass am Swift VL mehr Nachlauf ist als VR.

    Theorie und Praxis ;)
    Ich hatte bisher noch nicht so viel lange Weile , das ich mein Wagen auf die Achmessbühne schieben musste , von daher kann ich das nicht bestätigen , noch dementieren . Interessieren tut es mich allerdings mittlerweile !


    Der Reifenverschleiß erhöht sich auch, wenn man Rad-/Reifenkombinationen mit anderer Einpresstiefe fährt, bzw. Distanzscheiben verwendet. Das gilt zumindest für die Vorderachse. Der Grund ist der Spurdifferenzwinkel, der auf den Radstand abgestimmt ist. Das kurveninnere Rad ist immer mehr eingeschlagen als das äußere. Wieviel, hängt von der Spurweite ab. Durch eine andere ET, verändert man die Spurweite. Der Spurdifferenzwinkel kann aber in der Regel nicht verändert werden. So ergibt sich bei Kurvenfahrt ein höherer Reifenverschleiß. Zusätzlich wirken auch bei Geradeausfahrt andere Hebelkräfte auf die Achsaufhängung. Gummilagerungen werden stärker belastet und geben mehr nach. Bei der Achsvermessung lassen sich diese Faktoren leider nicht mit in die Messung einbeziehen.

    jörg: Grundsätzlich hast du Recht! Wenn eine Rad - Reifen Kombi aufgezogen/montiert ist, die für das Auto nicht ausgelegt ist /vorgesehen war , dann kann man nicht erwarten das man mit einem Satz Reifen 100tkm fährt ^^
    Allerdings fällt der Spurdifferenzwinkel in die selbe Kategorie wie der Sturz : Vernachlässigbar !
    So Lange die Spurwerte (und die Gesamtspur) hinhauen , ist alles ok .

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    • Offizieller Beitrag

    Das könnte dann wohl daran liegen das du die selbe "BBS" besucht hast...

    BBS "Conrad Tack" in Burg bei Magdeburg, Jahrgang 2006 ;)
    Klar, in der Theorie wird das bestimmt überall so beschrieben. Uns wurde als Grund die Gullideckel am Straßenrand genannt...Gehört ja mit zum Thema Fahrwerk  ^^


    Ich war halt nur zur Achsvermessung wegen dem neuen Fahrwerk und bei computergestützten Anlagen wird es halt mit erfasst und später ausgedruckt...Steht alles wichtige und unwichtige mit drauf, aber interessiert haben mich eigentlich nur Spur und Sturz.