• Hab mir jetz die Ansaugbrücke zum Luftfilter entfernt - jetz klingt er übelst geil.
    Hatt aber keinen druck mehr, woran kann das liegen?(
    Zieht er warme Motorluft ? Hutze ? Allternativen ?

  • Tach...
    Japp, Luft zu warm. Hutze, wär ne Möglichkeit. Oder offener Filter mit Kaltluftzufuhr.

    arne: Mir sagt der Begriff in diesem Zusammenhang nix. Glaube nicht das der Swift Resonanz- oder Schwingungsgeladen wird. ;) Und wenn hat das nix mit den Teilen vor dem Lufi zu tun.
    --
    Prost.... :drink:

    Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sagen würde: "Wo kämen wir denn da hin?",
    und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge?

  • Mal angenommen , keine Hutze (bin zu Faul), sondern so Lufteinlässe (wie beim Twingo) ginge dies auch oder wäre die Luft da zu gering um zu kühlen ?
    --
    Bück dich Fee , Wunsch iss Wunsch :sex:

  • Tach...

    Naja, nur die kleinen Einlässe und dann Luft aus'm Motorraum saugen wirds auch nicht bringen, dann schon eher mit offenem Lufi und den direkt damit bepusten. Ob das optisch so der Bringer ist mit diesen Twingo-Teilen sei mal dahingestellt und der Aufwand verglichen mit ner hübschen Hutze ist da auch nicht so viel weniger. Die Haube mußte ja so oder so "aufschneiden".
    --
    Prost.... :drink:

    Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sagen würde: "Wo kämen wir denn da hin?",
    und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge?

  • [fun]nimm die hutze vom subaru impreza. kannst damit auf fußgängerjagd gehen. wer nicht auspasst wird eingesaugt.[/fun]

    zur leistung.
    1. kommt viel warem luft rein -> verbrennung im motor hat weniger wirkungsgrad
    2. im unteren drehzahlbereich wird die luft viel zu leicht reingesaugt -> zu viel luft im gemisch -> s.o.

    bei nem 1.0 GL denk ich bringt ein ansaugteil wie twister auch nicht so ganz die erleuchtung. und ob man seine motorhaube aufschneiden will bleibt jeden selbst überlassen.

    zum schwingenden luftsäulenmodell:
    kann durchaus sein dass ohne die fixierung durch die ansaugbrücke dass runde luftgehäuse jetzt zum geigenkörper wird.
    --
    [Blockierte Grafik: http://home.t-online.de/home/HKlofat/swiftklein.jpg]

  • Zitat


    Original von Klofi:
    zum schwingenden luftsäulenmodell:
    kann durchaus sein dass ohne die fixierung durch die ansaugbrücke dass runde luftgehäuse jetzt zum geigenkörper wird.
    --
    [Blockierte Grafik: http://home.t-online.de/home/HKlofat/swiftklein.jpg] 

    Si, Du kannst nicht einfach ´nen Luftfilterkasten "aufsägen", die ham´ sich schon was dabei gedacht den so zu bauen, und das waren nicht nur die Belange der Geräuschminderung! ;) Also Lufteinlaß wieder reduzieren!
    --
    Grußsz, @rne

  • warme luft hat weniger sauerstoffanteil als kalte luft

    mehr kalte luft heisst dann mehr sauerstoff bei der verbrennung, heisst auch bessere verbrennung.
    --
    ...In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders I)

  • ich hör hier was von warmer luft und sauerstoffanteil, meint ihr nich das das vermachlässigbar ist bei dem kleinen standart motor?

    hört mal auf @rne der hat ahnung.

    achso, wie schnell sind eure autos eigendlich letzten sommer gewesen?da warens so ca 35 grad, jetz waren es im winter so ca -15, das macht so pi mal daumen 50° differenz, boooooaaaahhhh müssen eure karren tierisch abgegangen sein diesen winter !!!!! fahren die im sommer eigendlich bei den temperaturen?

    aber ich versteh schon, im winter ist wegen der klimatischen dydroareodynamik und dem ozonloch eh viel weniger sauerstoff in der luft, weshalb sich das relativiert. deshalb is man ja auch immer so müde - sauerstoffmangel, dat da diese blöden wissenschaftler noch nich drauf gekommen sind!

    in sonem motorraum sind so ca 30 bis 50° lufttemperatur (kommt ja auch luft rein beim fahren. dann wirds schon weniger)(da is also auch nur sommer)

    grins
    --
    wenn dir jemand reinfährt warst du zu langsam !!!

  • ich hab die luftverwirbelung bzw die sache mit der luftsäule gar net in frage gestellt ...

    allgemein:

    der wirkungsgrad von wärmekraftmaschienen ist proportional zu der differenz zwischen eingangs und ausgangs temperatur.

    je grösser die differenz desto grösser der wirkungsgrad

    natürlich ist das deutlicher zu merken bei einer industrieturbine mit 20°C eingang und mehrer tausend grad ausgang...

    aber die thermodynamik ist mir zu schwer und die werd ich auch erst in ein paar jahren haben...

    der sauerstoff spielt da doch nicht so die grosse rolle aber thermodynamik ist halt etwas kompliezierter....

    --

    ...In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders I)

  • was meinst du wie schön die thermodynamik im chemischen reakionsberechnungen ist. und das problem was du hast, is das du keine wärmekraftmaschine hast sondern einen ottomotor, ich glaub da gabs winzige funktions und konstruktionsunterschiede
    --
    wenn dir jemand reinfährt warst du zu langsam !!!

  • och ich dachte bis getz ne ottomotor ist ne wärmekraftmaschiene ...

    da wird doch durch die explosion(wärme) druck erzeugt der über die kolben übertragen wird ...

    wärmekraftmaschiene ist ein ziemlich allgemeiner begriff und sagt doch nur aus das aus der energieform(wärme) eine andere (bewegung) wird ...

    und an sich müsste das stimmen da die angesaugte kalte luft beim erwärmen ein höheres volumen einnimmt ..das heisst doch auch der druck auf die kolben müsste sich erhöhen

    oder ?!
    --
    ...In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders I)

  • die wärme ist beim motor beiwerk, was man gerne weglassen würde wenn man könnte (kalte explosionen giebts leider nicht) du nutzt die freisetzung der in den fossilen brennstoffen gespeicherte energie, die setzt sich um zu thermischer und kinetischer energie und licht, wir nutzen die freisetzung der kinetischen energie, die bei der überwindung der reaktionsschwelle als umwandlung von einem stoff in einen anderen frei wird, der eine ist flüssig und der andere gasförmig, gas braucht mehr volumen und baut druck auf.

    is nur ne laienfafte kurtzfassung aber das thema chemisch abzuhandeln hab ich keine lust
    --
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  • hmm okay aber für mich ist da die thermische energie die da die kinetische erzeugt ...(kalte explosion gibts ja nicht wie du ja sagst)

    sprich irgendwie haben wir aneinandervorbeigeredet weil ich die wärme hauptsächlich auf die explosion bezog ....
    und weglassen kann man die wärme da ja auch net

    bei aggregatszustandsänderung wird ja auch energie frei bzw wird verbraucht

    chemisch erklären ...och warum net

    interessiern würds mich schon

    ....okay ist schon spät und ich kann ja selber mal in meinen büchern wühlen.... I)

  • es ist ja auch alles untrennbar miteinander verbunden wie mathematik, physik uns chemie, du kannst ohne eines der teilgebiete die anderen nicht restlos erklähren.


    ich bin da glaub ich zu lange aus dem stoff um dir das hintergrungwissen zu vermitteln, es ist n paar tage her das ich im abi meine haubtfächer mathe und chemie geschrieben hab. da giebts berechnungen für die energieniveaus der stoffe, unter welchen bedingungen welche bindungen entstehen und wie sich der unordnungszustand verhält, wie die reaktionsschwellen sich verhalten und wie man sie thermodynamisch oder katalytisch beeinflussen kann.

    aber nur als beispiel, als ich mir die hand nit selbstgebautem sprengstoff zerlegt hab, war nur die obere hautschicht verbrannt, der rest war bis aufs tiefe fleisch, an den gelenken bis auf die sehnen runter, weggerissen, da war die reaktion nur auf ausdehnungsgeschwindigkeit optimiert. (das zeug erreicht bei unverdämmter explosion eine ausdehnungsgeschwindigkeit von 5400 meter pro sekunde. dabei wird weniger thermische energie freigesetzt als im motor und mehr kinetische, ist aber kaum kontrolierbar. im motor spielt die thermik nur für die betriebstemperatur eine rolle, gemischverhältnisse werden danach berechnet um optimale umsetzung zu erreichen und schmierstoffe werden so gewählt das sie bei den betriebstemperaturen richtige konsistenz und eigenschaften haben, die kühlung muß dimensioniert sein um diese temperatur mehr oder weniger konstant zu halten, da man parameter wie konsistenz nicht dynamisch beeinflussen kann. es muß also für alles am motor der kompromiss gefunden werden. thermik hat aber mit der reinen kraftnutzung hier nichts zu tun.

    den satz den du gebracht hast mit den wärmekraftmaschinen kannst du schon damit widerlegen das du alles am motor auf einer konstanten temperatur hälst, wo ist dein energie gefälle?


    --
    wenn dir jemand reinfährt warst du zu langsam !!!

  • geithain

    alles schön und richtig......abba....wär hält den motor auf konstanter temperatur???.....temperatur is nur konstant weil kühlluft zugeführt wird......der begriff ''wärmekraftmaschine'' is meines wissens (mathe/physik abi......) so definiert das man damit ein technisches gerät bezeichnet welches eine nutzbare energie durch thermodynamische prozesse ''bereitstellt''.....findet im motor auf jeden fall statt: chemische energie --> thermische energie --> kinetische energie + thermische energie (motorabwärme)...geht bestimmt auch detaillierter abba det prinzip ist so....

    ...der für uns wichtige teil is eh nur der zweite (verbrennungsvorgang)....weiß ja jeder wies funzt.....gasgemisch (kleines volumen)...wird verbrannt und dehnt sich explosionsartig aus (großes volumen).....das ganze is nen thermodynamischer vorgang bei dem sich druck und temperatur blitzartig ändern (hat auch ne fachbezeichnung --> fällt mir abba jetzt nich ein)....druck wird durch auslassventil gemindert und der spass beginnt von vorne.....

    im endeffekt is nen ottomoter auf jeden fall eine wärmekraftmaschine.....allgemein kann man sagen das nahzu unsere gesamte heutige ''energieerzeugung'' auf wärmekraftmaschinen basiert (kohlekraftwerk/atomreaktor/gaskraftwerk --> alles det selbe prinzip)....ausnahmen sind hier eben nur sachen wie solarenergie, windenergie und was es da noch alles aus der ecke so gibt......
    --
    ***Swift!! Was sonst??***

  • das energiegefälle liegt bei ich sag mal 20°c eingangstemp und 800°c ausgangstemperatur am abgas ....schrieb ich aber schon

    bei dem sprengstoff ist die frage was du da vermischt hast ....ob banales schwarzpulver welches nur verpufft oder so silberirgendwas (name entfallen ist in Ö feuerwerk drin und hier net zugelassen) welches auch so explodiert

    bei dem 2ten ist nur die geschwindigkeit der ausdehnung grösser als die wärmeentwicklung ...

    ich kann die formel mal suchen....

    ist auch die frage was sich schneller ausdehnt ...der druck oder die wärme...

    thx Papst das wollte ich sagen
    --
    ...In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders I)

  • ok, ich sehs chemisch, physik war mir immer zu langweilig, deshalb hab ich es in der 10ten klasse abgewählt, deshalb ist mir auch der begriff wärmekraftmaschine nicht definiert worden, das wort heißt exotherm, sagt aus das ne reaktion energie abgibt.

    vieleicht kann mal jemand ne definition von der wärmekraftmaschine posten. für mich ist es etwas was us thermischer energie eine andere , speicher oder nutzbare, energie macht, und im motor brauchen wir die thermische energie nicht zwingend, man könnte das motormanagement dann auch aufandere temperaturen berechnen (umbauten nicht ausgeschlossen).

    außerdem ist die ''abwärme'' ja so möglichst klein zu halten da größere abwärme energieverlust (wzw magelnder wirkungsgrad) bedeutet. sie taucht nur im umwandlungsprozess auf, und ist nicht ausgang der energiegewinnung,


    achso, ich werde nie irgendwann oder irgendwo das rezept für den sprengstoff posten, veröffentlichen oder weitergeben. ich hab jahrelang explosive mischungen gebaut und hatte ahnung von sicherheit, chemischer verträglichkeit und dem ganzen scheiß, aber der dreck ist zu reaktiv, selbst mir is bei ner probezündung was schief gegangen (doofheit und routine läßt grüßen), das zeug zu handhaben bedarf einem labor.

    aber soviel sei gesagt, es war kein schwartzpulver, was wiedu gemerkt hast unverdämmt nur stark exotherm verbrennt. da wären wir wider beim motor, änderung der reaktionsbedingungen um das ergebniss zu beeinflussen und weniger thermische und mehr kinetische energie zu erzeugen. mit der gleichen sprittmenge kann man unter anderen reaktionsbedingungen ne flamme erzeugen, mit der man den block schmelzen könnte.
    --
    wenn dir jemand reinfährt warst du zu langsam !!!

  • sooo....habe das ganze mal aufgearbeitet.....anfangen muß man hier mit den hauptsätzen der thermodynamik...ich denke dann klärt sich die ganze sache etwas auf......

    Erster Hauptsatz: ''Die Änderung der inneren Energie U eines thermodynamischen Systems ist gleich der der Summe der über die Systemgrenzen ausgetauschten Wärmeenergie Q und der ausgetauschten mechanischen Arbeit: (delta) U = Q + W''

    darauf basiert dann der CARNOT-Prozess:

    Wärmespeicher 1 gibt Wärmeenergie an Machine --> Machine wandelt um in mechanische Arbeit und *gaaaaanz wichtig* WÄRMEENERGIE --> Wärmeenergie bleibt sozusagen ungenutzt und geht in Wärmespeicher 2 (meistens die Natur - also unsere Motorabwärme)

    hier kommt dann der Zweite Hauptsatz ins Spiel:
    ''a) Es gibt keine periodisch arbeitende Maschine, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandelt, ohne dass ein Teil der zugeführten Wärmeenergie wieder abgegeben wird.
    b) *wichtig* Es gibt keine Pertuum Mobile 2. Art - eine Maschine die Wärme aus einer Wärmequelle entnimmt und vollständig in mechanische Arbeit umwandelt.
    c) schenken wir uns mal - kurzfassung: jede temperaturänderung erfordert energieaufwand''

    ...daraus läßt sich erkennen das die kraft im motor mehr oder weniger doch von der temperatur ausgeht.....eine absenkung der temperatur würde bedeuten das weniger mechanische energie erzeugt werden würde....is dann wohl wieder so ne abstimmungssache temp <--> leistung.....ums noch genauer zu erklären müsste man jetzt noch das umlaufschema im carnot-prozess bearbeiten.....
    ich hoffe mal das hat jetzt a bissl was genützt.....
    --
    ***Swift!! Was sonst??***