Beiträge von Kurvenkasper

    Beide verlinkten Batterien sind nur für den Saison-/Rennbetrieb. Im Winter tun sich LiFePo4s schwer, solange sie nicht explizit darauf ausgelegt sind.
    Wichtig ist für den Alltagsbetrieb auch, dass die Batterie ein intelligentes Batteriemanagement hat. Die Ladeelektronik vom Auto ist auf Blei-Batterien ausgelegt.

    Im MX-5 Forum wurde das Thema schon komplett durchgenommen: https://www.mx5-nd-forum.de/forum/thread/5…x-kfz-batterie/


    Ich hab auch ewig hin- und herüberlegt. Die günstigen Lithium-Batterien sind nicht perfekt geeignet und die, die es sind, sind wieder sau teuer und wiegen auch 5kg+. Ich habe mich daher für eine 5,5kg schwerere Motorrad-Batterie (Siga Bike Gel 20ah)
    im Swift entschieden, die 60€ kostet und seit einem Jahr ohne Nachladen funktioniert, ob wohl das Auto nur ca. 2 Mal pro Woche für eher kürzere bis mittlere Strecken bewegt wird. Würde ich wieder so machen.

    Hab einen vollgassprint aus dem Stand gemacht und witzig dabei, erst ab 4000 kam nochmal nachdrücklich richtig Schub. Der ging ganz gut nach vorne bis dahin und hatte nicht den Eindruck, das mir Leistung fehlt. Zumal ich auch vorher auch aus dem Rollen beschleunigt hatte und ansich alles gut schien.

    Aber bei dem Sprint 1....2...3..Gang kam bei 4000 nochmal sowas wie der Nachbrenner in 1. und 2. Gang. Das war vorher nicht. Im Harten Sprint fühlt sich das ganze irgendwie anders an, als ob da ein Profil um schaltet.

    Genau wie bei mir. Da du aber im anderen Thread geschrieben hast, dass bei dir selbst über 4000U/Min oft der Boost fehlt (was bei mir aber bisher - klopf auf Holz - bisher nie war), könnte es sein, dass das zwei verschiedene Probleme sind? Also der komplett fehlende Boost und die unsaubere Drehmomentverteilung übers Drehzahlband?

    Tip: In der Formel von Beschleunigung taucht NIRGENDS die Grösse Leistung auf. Wie "sportlich" das Auto ist hat nur und ausschliesslich mit Gewicht und Drehmoment zu tun.

    Das hört man öfters so, ist aber (in dem Zusammenhang) nicht ganz richtig. Richtig ist, dass die Beschleunigung nur vom Drehmoment und Gewicht abhängt. Dabei geht es aber um das Drehmoment am Rad und nicht ums Drehmoment an der Kurbelwelle.

    Ein Auto mit mehr Leistung, aber weniger Drehmoment, wird trotzdem besser beschleunigen, wenn die Gesamtübersetzung passt, da sich dadurch ein höheres Drehmoment am Rad ergibt. Sonst würden Fahrzeuge mit hochdrehenden, aber drehzahlschwachen Motoren ja grundsätzlich langsamer sein ;)

    Ich habe nicht wirklich eine Idee. Manchmal macht er es, manchmal nicht. Bei so vielen Exemplaren, bei denen das Problem vorkommt, wird es wohl nichts Besorgniserregendes sein. Ich verbuche einfach es als Charakter, dann stört es nicht mehr so. :)

    Du könntest höchstens mal ein Reinigungsadditiv beim Tanken verwenden und schauen, ob sich was ändert. Wie hier bei einem ähnlichen Problem beschrieben: Swift Sport AZ keine Leistung mehr


    (habe ich aber noch keine eigene Erfahrung mit, steht bei mir noch im Regal. Ich wollte auf eine längere Fahrt warten, um es zu nutzen)

    Ich würde den Motor aber nicht bei niedrigen Drehzahlen aufpumpen. Das ist nicht gut für den Motor. Hier ist ein englischer Beitrag der erklärt, warum: Watch on YouTube: Engineering explained: Don't lug your engine!

    Sehe ich auch so. Unter 1500U/Min fahre ich grundsätzlich nicht, dafür gibt es viele Gründe. (niedrigerer Öldruck, Mischreibung an den Kolbenringen in OT/UT, höhere mechanische Belastung pro Umdrehung, Schwingung, Ansprechverhalten).
    Vollgas meist nur ab 2500U/Min, wobei 2000 wahrscheinlich auch kein Problem darstellen würden.

    Deswegen bin ich hier auch der Dumme, der in manchen Situationen das absolut „unnötige“ macht und in den ersten Gang schaltet, während das Auto noch rollt, anstatt das Ding bei 1200U/Min zu quälen. :)

    Ich habe auch den Non-Hybrid.
    Beim Hybrid könnte man argumentieren, dass er noch länger braucht, da der Motor weniger arbeitet und damit wenigerer Wärme produziert, weil ein Teil der Last über den E-Motor bedient wird. Andererseits könnte Suzuki das theoretisch beim Thermomanagement bedacht und entsprechend angepasst haben.

    Klar, auf der Autobahn wie bei dir geht es schneller, da man eine kontinuierlichere und höhere Last hat, was auch mehr Wärme erzeugt.

    Ist normal und sogar bei den meisten Autos so.

    90 Grad sind nach ca. 15km da, meist warte ich dann noch bis ca. 20km, bevor ich den Motor voll belaste, einfach um sicherzugehen, dass wirklich der gesamte Motorblock und auch das Getriebe sich homogen erwärmt haben.


    Edit: Non-Hybrid

    Bei dem ersten verlinkten Video (youtu.be/GoDgSFPB26o?si=SkrI5tPtJ1CE4zUQ&t=227)

    Min 2:50 sieht man den Versuch bei hoher Drehzahl und geringer Last
    Min 3:50 sieht man den Versuch zwischen 3000 und 3500U/Min ohne Ladedruck und geringer Last


    Ab Min 4:10 werden die drei Szenarien verglichen, dabei heißt es: siehe Anhang. Hatte es daher so verstanden, dass möglichst viel Vollgas am besten hilft, evtl. weil die Temperatur im Brennraum dabei am höchsten ist?

    From what I understand, high load scenarios cause more carbon buildup

    In den von dir verlinkten Videos wird doch eigentlich das Fazit gezogen, dass die Fahrt auf der Rennstrecke die Ablagerungen sogar beseitigt hat, am besten von allen drei getesteten Szenarios, nicht?

    Also eigentlich das, was wir hier in Deutschland mit einer längeren Vollgasfahrt auf der Autobahn machen.

    Antwort von Inoxcar:

    „In diesem Fall spielts keine Rolle, weil dieser Vorschalldämpfer (ausnahmsweise) mit einer richtigen ABE ausgestattet ist“ (Es ist der einfache MSD gemeint)

    und

    „man kann beides verbauen, es schließt sich nix gegenseitig aus.“


    Edit: Auf meine Frage, wie es mit der DB-Messung aussieht, konnte ich zwischen den Zeilen rauslesen, dass die Kombination wahrscheinlich / vielleicht / möglicherweise zu laut ist.

    jaja, dass die und nicht das geschrieben hast, weiß ich schon. Deswegen schrieb ich auch „danke für den HINWEIS auf den Text“ ;)


    Und nach dem Bericht von gs155, kommt das eben nicht ganz hin.
    Bei Felgen ist es zum Beispiel so, dass die ABE nur gilt, wenn Fahrwerk und Bremse (also alle Bauteile, die zur Felge passen müssen) Serie sind. Daher habe ich überlegt, ob das beim ESD auch so ist, dass die ABE dafür nur gilt, solange der Rest Serie ist. Außer man hat eine Komplettanlage und für das ganze Teil eine einzige ABE.

    (Aber wenn das Auto mit beiden Teilen das zulässige Standgeräusch überschreitet, ist das eh egal)

    gs155 In den ABEs steht nix weiter dazu, oder?


    Davon ab…wenn es mir hauptsächlich um den Sound im Innenraum geht, wäre vielleicht NUR der MSD die richtige Wahl für mich?!

    Danke für den Hinweis auf den Text.

    So ganz verstehe ich die Sache aber nicht. „Es existieren keine Zulassungspapiere. Jedoch sind diese auch nicht nötig. Die von Inoxcar verwendeten Schalldämpfer entsprechen in der Bauart hier den Originalen, daher dürfen diese verbaut werden.“ Es gibt aber eine Variante mit einem und eine mit zwei Schalldämpfern beim Mittelrohr. Da kann rein logisch ja mindestens einer davon nicht der originalen Bauart entsprechen, oder?

    Bei beiden steht in der Beschreibung dann aber auch „ABE“, was „es existieren keine Zulassungspapiere“ widerspricht.

    Bin verwirrt =O


    born_hard Ich werde ein Video vom ESD aufnehmen

    Hab nochwas dazu gefunden

    Der Liqui Moly hat schon nach einer Tankfüllung das Problem behoben, ich werde aber noch weitere Flaschen durch das System jagen.

    Liqui Moly empfiehlt frühestens aller 5000km eine Flasche und rät von häufigeren Anwendung ab.

    https://oil-club.de/index.php?thre…ction-reiniger/


    https://oil-club.de/index.php?thre…1788#post151788


    Ich würde erstmal abwarten und schauen, wie es sich entwickelt. Wenn das Problem jetzt wirklich nahezu weg sein sollte, würde ich die nächste Flasche erst frühestens in 3000km verwenden.


    Bei mir lag es nun definitiv an Ablagerungen im Motor, wahrscheinlich die Einspritzdüsen die nicht mehr sauber vernebelt haben.

    Wer solchen Wundermittelchen skeptisch gegenüber steht, hat aktuell nicht viel zu verlieren außer halt die 10€, billiger als jeder sinnlos getauschte Sensor, Schlauch oder sonst was.

    Injektoren sind nach 100tkm sicher verunreinigt, ja. Eventuell lag es aber auch an Ablagerungen im Brennraum, die zu glühen anfangen und zu LSPI führen.
    Ich hoffe sehr, es probieren noch ein paar weitere hier aus, damit man mehr Erfahrungen hat.

    Sehr interessant, vor allem dass von den ähnlichen Mitteln nur das eine geholfen hat. Es wundert mich an der Sache allerdings ein wenig, dass das Problem auch Leute haben, die nur Ultimate getankt haben, was die Einspritzdüsen eigentlich laufend sauber hält.

    Ich habe kein Problem, wollte die Einspritzdüsen nächstes Jahr trotzdem evtl. prophylaktisch ausbauen und reinigen lassen.

    Vorher schaue ich mir beim Zündkerzenwechsel mittels Endoskop an, ob die zwei Flaschen Bedi Reiniger zumindest die äußerlich sichtbaren Anlagerungen an den Injektoren gereinigt haben.

    Evtl. probiere ich auch mal das von dir erwähnte Produkt :/ ich hab’s bestellt

    Gibt es bestimmte Anwendungsempfehlungen? Steht auf der Dose etwas davon, dass man nicht Vollgas fahren soll, weil das Zeug heißer verbrennt?

    Bei Bedi stand explizit drauf, dass Vollgasfahrten den Reinigungseffekt begünstigen.


    PS: Der Lösungsansatz ist in der Liste ergänzt - hier die Übersicht aus dem anderen Thread: Swift Sport AZ keine Leistung mehr