Na ja, Thema war ja auch der hohe Spritpreis, der jedermanns Geldbeutel belastet, insbesondere natürlich den der "gezwungenen" Vielfahrer, wobei die berufsbedingte Fahrerei wenigstens eine kleine steuerliche Abmilderung bringt. Aber auch hier: je höher das zu versteuernde Einkommen, um so höher die Rückerstattung infolge der Steuerprogression. Minijobber und andere Geringverdiener haben mangels Steuern auch kaum eine Abzugmöglichkeit und geben in Relation zu ihrem Einkommen viel allein an Fahrtkosten aus, so daß sich für einige das Arbeiten finanziell nicht mehr lohnen wird. Ziemlich verkorkst alles, vor allem da die eigentlichen Kosten deutlich weniger als den halben Preis des Kraftstoffs ausmachen, der Rest Abgaben an den Staat sind.
Und es sind ja nicht nur die Pendler, die finanziell belastet werden, auch Freizeitaktivitäten werden der Kosten wegen von Vielen eingeschränkt, was wiederum die Ausflugs- und Tourismusbranche drückt.
Zusätzlich sorgt die hohe Inflationsrate für weniger Kaufkraft, da alle Waren durch die hohen Energiepreise sich verteuern. Und regierungsseitig kommt dazu nix, wenn man mal vom lächerlichen, kurzeitigen "Tankrabatt" und der unnützen 12:00Uhr-Regelung absieht. Aber kaum ein Bürger protestiert dagegen, es wird nicht einmal thematisiert ...
Was solls, bei meinen fast ausschließlich ungezwungenen wenigen Fahrkilometern brauchen auch 3,50€/l mich nicht zu jucken, zur Not gehts "mit Rad nach Stadt" oder in die Landschaft ...
Und zum Thema Verbrauch:
Mittlerweile kennt wohl jeder tolle "Spritspartipps". Viele nutzen sie auch schon seit langem, denn der Preis für Treibstoffe ist ja schon seit über 30 Jahren hoch. Da ist also auch keine angepaßtere, vorausschauendere Fahrweise mehr möglich, um noch mehr zu sparen.