Beiträge von dav1963

    Na ja, Thema war ja auch der hohe Spritpreis, der jedermanns Geldbeutel belastet, insbesondere natürlich den der "gezwungenen" Vielfahrer, wobei die berufsbedingte Fahrerei wenigstens eine kleine steuerliche Abmilderung bringt. Aber auch hier: je höher das zu versteuernde Einkommen, um so höher die Rückerstattung infolge der Steuerprogression. Minijobber und andere Geringverdiener haben mangels Steuern auch kaum eine Abzugmöglichkeit und geben in Relation zu ihrem Einkommen viel allein an Fahrtkosten aus, so daß sich für einige das Arbeiten finanziell nicht mehr lohnen wird. Ziemlich verkorkst alles, vor allem da die eigentlichen Kosten deutlich weniger als den halben Preis des Kraftstoffs ausmachen, der Rest Abgaben an den Staat sind.

    Und es sind ja nicht nur die Pendler, die finanziell belastet werden, auch Freizeitaktivitäten werden der Kosten wegen von Vielen eingeschränkt, was wiederum die Ausflugs- und Tourismusbranche drückt.

    Zusätzlich sorgt die hohe Inflationsrate für weniger Kaufkraft, da alle Waren durch die hohen Energiepreise sich verteuern. Und regierungsseitig kommt dazu nix, wenn man mal vom lächerlichen, kurzeitigen "Tankrabatt" und der unnützen 12:00Uhr-Regelung absieht. Aber kaum ein Bürger protestiert dagegen, es wird nicht einmal thematisiert ...

    Was solls, bei meinen fast ausschließlich ungezwungenen wenigen Fahrkilometern brauchen auch 3,50€/l mich nicht zu jucken, zur Not gehts "mit Rad nach Stadt" oder in die Landschaft ...

    Und zum Thema Verbrauch:

    Mittlerweile kennt wohl jeder tolle "Spritspartipps". Viele nutzen sie auch schon seit langem, denn der Preis für Treibstoffe ist ja schon seit über 30 Jahren hoch. Da ist also auch keine angepaßtere, vorausschauendere Fahrweise mehr möglich, um noch mehr zu sparen.

    Bei meinem Handy weder quer noch im Desktopmodus so erscheinend wie auf deinem Screenshot, auch nicht bei geänderten Einstellungen im Browser oder Handymenü. Aber ja auch kein wirkliches Problem, auch wenn es eigenwillig ist, daß verschiedene Anzeigevarianten existieren. Wunder der Technik halt ... :D

    Ich habe bemerkt, dass unter Last bzw. beim Beschleunigen mein Swift trotz angedrehter Klimaanlage den Kompressor vermutlich abdreht um Leistungsreserven zur Verfügung zu stellen. Beim Entschleunigen hört man dann ein Zischen aus dem Armaturenbrett also das Kältemittel wandert dann durch die Leitungen also der Kompressor dreht sich vermutlich wieder an. Das Zischen sollte eigentlich bei voller Kältemittelmenge nicht zu hören sein. Es kommt jedoch nur bei Temperaturen von 30 Grad plus vor. Die Klimaanlage habe ich letztes Jahr befüllen lassen. Es kommt aber durch das abrupte abkuppeln des Kompressors zum Druckgefälle, dieses veranlasst vermutlich das Zischen.

    Der Kompressor wird über die Magnetkupplung immer "abrupt" ein oder ausgeschaltet.

    Ein kurzes Zischen hatte ich vor einiger Zeit auch ganz kurz nach nächtlicher Standzeit und hohen Temperaturen. Eventuell waren die Druckleitungen so aufgeheizt, das es einige Sekunden brauchte bis flüssiges Kältemittel das Expansionsventil erreichte und vorher nur gasförmiges hindurch"zischte". Fiel mir aber erst einmal so auf und die Anlage lief danach wie immer ganz normal und gut kühlend. Ich fahre seit 12 Jahren immer mit Klimaanlage im Automatikmodus, Sommer wie Winter und hatte bisher keinerlei Probleme. Auch eine Geruchsbildung durch einen feuchten Verdampfer (Kondenswasser) ist nicht vorhanden, obwohl nicht "trockengelüftet" wird vor dem Abstellen des Autos.

    hmm...bei manuell, soweit ich mich erinnere. bei automatik habe ich das noch nicht gecheckt. egal, ich bekomme einen termin betr. prüfung, innenraumfilter etc.

    Bei der Klimaautomatik wird auch im Nichtautomatikmodus die Temperatur nach den vorgewählten Werten geregelt. Nur die Lüfterstufe und die Ausstromdüsen werden dann nicht automatisch geändert, sondern verbleiben in der manuell bestimmten Einstellung. Wahrscheinlich schaltet die Anlage nur temperaturbezogen Ein und Aus. Bei unseren Suzis sind bei der Wartung nach 4-5 Jahren immer noch gut 75-80% der Kühlmittelmenge vorhanden, also rund 5% "Schwund" pro Jahr. Und das auch nach 22 bzw. 12 Betriebsjahren.

    Im Feld "Letzte Beiträge" ist nicht erkenntlich unter welcher Rubrik/Fahrzeug der Artikel eingestellt wurde. Da die Artikel meist unter der Typ-Rubrik z.B. Ignis, SCross oder Swift/AZ erstellt werden, nennen viele Artikelautoren den Fahrzeugtyp nicht unter "Betreff" (oder so ahnlich, also die "Kopfzeile"), so daß die Zuordnung allein über den Block "Letzte Beiträge" nicht möglich ist und man den Artikel erst in den Unterrubriken suchen müßte. Einfachste Lösung: Als Autor in der Titelzeile kurz den Fahrzeugtyp/Baureihe nennen. Oder (schwieriger, da Programmieraufwand) im Feld "Letzte Beiträge" die Ursprungsrubrik "einblenden". Im Profil des jeweiligen Autors habe ich den Eintrag des von ihm gefahrenen Typs auch nicht gefunden, zumal einige Mitglieder ja mehrere Suzukis besitzen und es wieder ungenau wäre.

    Natürlich geht es auch so wie bisher, aber gibt dann eventuell "blöde" Antworten, da man ein anderes Fahrzeug/Typ "vor Augen" hatte, trotz einiger Gleichteile und ähnlicher Technik unterscheiden sich die Baureihen ja doch ... :/

    Ja man kann die KM absetzen pro Strecke. die ersten 20Km mit 30Cent, danach 38Cent.

    Das kann man aber immer absetzen egal wie hoch der Spritpreis ist.

    Bei 25tkm im Jahr und einem Verbrauch von 6L/100km wären mehr Kosten pro Liter von 35Cent 525€ mehr Belastung.

    Zieht man es vor der Steuer ab, hat man es also netto nur mal Steuersatz, also maximal die Hälfte, oder erst direkt von der zu zahlenden Steuer? Konnte/mußte es nie machen bei 3km Arbeitsweg. Betriebliche Fahrten (selbständig) wurden aber vor Steuer vom Einkommen als Betriebsausgaben abgezogen und senkten "nur" das zu versteuernde Einkommen. Denke mit der Entfernungspauschale läuft es auch so, währenddessen die haushaltnahen Aufwendungen zu 20% (ohne Material) vom zu entrichtenden Steuerbetrag abgezogen werden können (noch, soll ja auf 15% gesenkt werden).

    Der pendelnde AN ist in jedem Falle gekniffen bei den Spritkosten jetzt, denn Abnutzung und Wertverlußt des Autos fallen ja auch mit unter die Pauschale und müssen vom AN bezahlt werden. Dazu der Zeitaufwand für die Fahrstrecken.

    Andererseits ist es nur wenigen vergönnt dauerhaft nahe des Wohnsitzes beschäftigt zu sein und auch Rad oder Füße nutzen zu können. Selbst mit der Tram einmal quer durch die Stadt kosten ja täglich gut eine Stunde Zeit und mehr, auch wenn dank Deutschlandticket der Fahrpreis noch moderat ist.

    Für einige ist es ja kein Hobby sondern ein Daily und bei 20-25Tkm im Jahr merkt man das schon.

    Es ging um die sporliche Fahrweise von "Bloody" und den daraus resultierenden höheren Spritverbrauch.

    Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: ja die Öl- und damit Spritpreise netto sind hoch, waren mal um die 35 Cent, jetzt 95. Aber noch höher ist das, was staatlicherseits drauf geschlagen wird. Sei es nun aus haushalttechnischen oder Klimaschutzgründen. Gegen die international aufgerufen Rohölpreise ist der Wähler machtlos ...

    Aber bei gutem Arbeitseinkommen und Ansetzbarkeit der Entfernungspauschale sind die Nettokosten für das Berufspendeln im Endeffekt gar nicht so hoch, einen entsprechend hohen Steuersatz vorausgesetzt (die Kilometerpauschale wird meines Wissens nach ja vom zu versteuernden Einkommen abgezogen und ist bei hohem Steuersatz somit größer netto).

    Ansonsten noch besser, wenn man erst garnicht auf die Autonutzung angewiesen ist und es nur als "komfortablen Einkaufswagen" und zur Freizeitgestaltung "benötigt". Im Rahmen der fortschreitenden Deindustrialisierung mit den massiven Stellenabbauten kommen ja immer mehr in diesen Genuß und können auch die vormittäglich niedrigeren Tankstellenpreise nutzen.

    (Achtung! Kann Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten!)

    Ein halber oder gar ganzer Liter mehr auf 100km machen 50l oder 100l auf 10.000km. Also 125-250€ Mehrkosten bei 2,50€/l. Gibt definitiv teurere Hobbies, andererseits kann man mit dem Eingesparten sich anderes leisten. Jeder wie er mag. Und das Mehrverbrauchte füllt mit mehr als der Hälfte den Staatshaushalt, gesellschaftlich betrachtet also sehr gut! :D

    Das aufblühende Alu kann natürlich auf die Dichtung drücken, die dann wiederum den Kolben einklemmt, wenn der Platz zu eng ist. Wenn möglich säubern/glätten und schützen, mit Fett (Aufquellen des Dichtungsgummis???) oder Bremsattellack.

    Zeigen denn bei den klemmenden Anlagen die Kolben oder Zylinder Riefen- oder Rillenbildung? Ist die Handbremsmechanik leichtgängig? Gibt es Unterschiede in der Fehlerausbildung Vorn - Hinten? Hat die Führung der Klötze zu viel Spiel (Hin- und Herbewegung mit eventueller Kippung des Kolbens)?

    Klimaautomatik oder manuelle Regelung? Bei letzterer wird wahrscheinlich Kältemittel fehlen oder sie kühlt so intensiv, das der Verdampfer vereist und deshalb die Leistung zum Auftauen zurückgenommen wird. Eine hohe Luftfeuchtigkeit könnte dies begünstigen.

    Diese "Fehler" wären auch bei der Automatik möglich, hier käme noch die Reglung in Bezug auf Treibstoffeinsparung hinzu, bei ausreichend niedriger Innenraumtemperatur schaltet der Kompressor ab, bei Temperaturanstieg wieder ein.

    Bei Start-Stopp läuft die Lüftung bei stehendem Motor weiter, der Kompressor jedoch natürlich nicht.

    Noch mal zum ursprünglichen Thema. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist hauptsachlich die hintere Bremse betroffen? Dann wäre festzuhalten, worin Unterschiede zwischen vordern und hinteren Sätteln bestehen. Am Auffälligsten: vorn gibt es keine Handbremsmechanik. Zudem könnte der Durchmesser vom Kolben/Zylinder hinten kleiner sein, da weniger Andruck-/Bremskraft hinten notwendig ist. Eventuell ist die Schmutz- und Salzwasserbelastung (Winterbetrieb) hinten größer, da zusätzlich zur direkten Radaufwirbelung noch das von den Vorderrädern Aufgewirbelte hinzu kommt und der hintere Radkasten anders geformt ist (schmaler, geschlossener). Unterschiede bei den Materialien und Fertigungstechniken halte ich für unwahrscheinlich. Vielleicht bietet diese Betrachtung einen Ansatz zur Eruierung der Ursache der auffälligen Dysfunktion der hinteren Scheibenbremsen. Vorausgesetzt es besteht ein Häufigkeitsunterschied der Mängel zwischen Vorn und Hinten.

    Was genau soll ein häufiger Wechsel der Bremsflüssigkeit bewirken? Sie altert über Wasseraufnahme und damit verbundener Siedepunkterniedrigung. Das ist sehr gefährlich beim intensiven Bremsen (Dampfblasenbildung), hat doch aber nichts mit klemmenden Sätteln zu tun. Die Führungsbolzen pflegen, leuchtet ein, hier muß es ungehindert gleiten können. Auch der Kolben muß ungehindert im Zylinder beweglich sein, darf aber auch durch zu viel Spiel nicht verkanten. Auch die Auflage des Kolbens auf dem Bremsklotz muß glatt und eben sein, damit der Kolben bei Bewegungen des Klotzes in Drehrichtung der Scheibe nicht verkantet wird. Kippungen und Vibrationen könnten hier zu Mikrorauigkeiten führen, die die Leichtgängigkeit negativ beeinflussen.

    Und was stimmt da jetzt nicht mit den vorausgegangenen Aussagen? Die Rückstellfeder betrifft die Handbremsmechanik, dreht den Hebel, in dem das Seil eingehängt ist, zurück und sorgt für dessen Vorspannung. Der eigentliche Bremskolben wird damit aber nicht zurückgezogen. Das wäre auch sehr ungünstig, denn dann müßte er beim Tritt aufs Pedal erst wieder weit herausgedrückt werden, bevor die Bremse greift. Je weniger Belagstärke, um so mehr. Und das bei dem großen Kolbenquerschnitt im Vergleich zum Hauptbremszylinder und mal 4. Den Kolben drückt einzig und allein der Taumelschlag der Scheibe zurück und zwar nur so viel, das die Beläge unabhängig von ihrer Reststärke gerade so nicht schleifen. Beim Tritt aufs Pedal muß deshalb nur wenig Hydraulikflüssigkeit bewegt werden, um sie wieder an die Scheibe zu drücken.

    Diese weitgehend ungeschützt im Spritz-/Nebelbereich der Räder liegende filigrane Mechanik "schreit" ja fast schon nach Defekten.=O

    Das Innenleben der Trommelbremsen hatte zwar auch mit dem Belagabrieb und Korrosion zu kämpfen, war aber zumindest recht gut geschützt vor Salznebel etc.. Aber damit kriegt man halt keine dauerhaft hohen Bremskräfte (Erwärmung) hin, sollen es nicht riesige Apparate werden. Die Variante mit kleiner Trommel als Feststellbremse war bis auf den Rostansatz bei Nichtnutzung recht tauglich, aber sehr aufwendig.

    Die elektrischen Parkbremsen sind auch der Komfortverbesserung und gegen das Vergessen des Anziehens geschuldet. Gerade schwächere Personen tuen sich manchmal schwer, den manuellen Hebel richtig anzuziehen bzw. haben Probleme beim Lösen. Sicher ein Grund für die Fußbetätigung bei Mercedes. Und gern wird sie mal vergessen, meine Holde wollte so auch schon mal den Zapfschlauch aus der Säule zerren =O, kam zum Glück noch rechtzeitig an den Hebel8o.

    Sie mögen ja sicher sein, diese Elektrobremsen, ich hab es aber lieber selbst in der Hand:D besonders beim Anfahren am Hang.

    Resumee: Bei alleiniger Trommel- oder Scheibenbremse braucht man die Festellbremse nicht "freizubremsen" vor der HU, bei der Lösung Scheibe+Trommel sollte man es unbedingt.

    Und ich hab mit dem Stößel durch den Bremszylinder wieder was dazugelernt ...:)

    PPS: gerade nachgelesen. Es wird wohl wirklich über einen dünnen Stößel via Bremszylinderhinterwand der Kolben ausgedrückt. Macht zwar eine weitere Abdichtung am Bremszylinder notwendig, bringt aber den Druck mittig auf den Klotz. Der Hubweg des Kolbens ist aber der gleiche wie beim hydraulischen Bremsen und somit nur sehr minimal. Ein automatischer Ausgleich der Belagabnutzung kann dann über einen Mechanismus an der Stößelstange und dem Umlenkhebel stattfinden, der beim Belagwechsel rückgestellt werden muß, um den Kolben wieder ausreichend einzudrücken.

    Habe zwar schon diverse Trommelbremsen von Moped bis PKW zerlegt und gewartet, mußte aber noch nie an eine Scheibenbremse ran, habe ich immer machen lassen. :/

    PS: bei Trommelbremsen werden die Kolben der Radbremszylinder aktiv mit Federn zurückdrückt bzw. gezogen, da die Trommel exakt rund laufen muß. Ein Rastmechanismus gleicht die Abnutzung des Belages aus, so daß das Spiel zwischen den Backen und der Trommel nur im Rastenabstand schwankt.

    Drückt der Nocken direkt auf den Kolben? Das hieße ja, es würde auch hinten eine abgedichtete Öffnung des Bremszylinders benötigt. Einfacher und wahrscheinlicher ist der Druck eines Nockens auf die Grundplatte des Bremsklotzes neben dem Kolben. Der Kolben wird also bei Nutzung der Handbremse nicht bewegt, das Spiel der Klötze zur Scheibe in Ruhe ist aber sehr gering. Der Kolben selbst stellt sich nicht von selbst zurück, sondern wird durch den Taumelschlag der Bremsscheibe bei deren Umdrehung via Klötze minimal zurückgedrückt. Baut man neue Klötze ein, muß der Kolben zurückgedrückt werden, da diese ja wieder dicker sind als die abgenutzten. Wie das Nachstellen der Handbremsmechanik gelöst ist? Der notwendige Verstellweg infolge der Abnutzung der Klötze ist wahrscheinlich so gering, daß ein/zwei Rasten an der Handbremse mehr reichen und am Sattel kein extra Nachstellmechanismus verbaut ist. Die aufzubringenden Kräfte zur Parksicherung sind ja um einiges geringer als die zur Abbremsung des rollenden Fahrzeugs nötigen, wodurch kurze Seilwege ausreichende Hebelwirkung entfalten.

    Der Hub des Kolbens beim Bremsen ist bei einer Scheibenbremse also nur sehr minimal, weshalb sich der Kolben durch Schmutz und Oxidation eher festsetzt. Die Kolbenwege in den Radbremszylindern einer Trommelbremse sind demgegenüber deutlich länger, die Kolben haben aber im Vergleich auch einen geringeren Durchmesser, was gleiche Hubvolumina aber geringere Ausdrückkraft bedeutet. Scheibenbremsen erfordern demgegenüber höhere Andruckkräfte zwischen Klötzen und Scheibe als zwischen Bremsbacken und Trommel einer Trommelbremse, erreichen aber auch eine größere Bremswirkung bei besserer Wärmeableitung.

    Das ist mir klar. Also bei meinem Swift AZ sind hinten Scheiben verbaut, eine Trommel gibt es nicht. Beim SSS sind serienmäßig Scheiben verbaut. Ich weiß nicht wie es beim normalen Swift AZ in niedrigeren Ausstattungsvarianten ist.

    Es gibt drei Varianten: reine Trommelbremsen, reine Scheibenbremsen mit Seilzugmechanik zum Anpressen der Klötze als Feststellbremse und die Mischung aus Scheibenbremse und minimierter Trommelbremse mit Seilzugmechanik. Letztere zu erkennen an der in die Scheibe integrierten kleinen Bremstrommel mit dahin führendem Seilzug. Wie es beim Swift gelöst ist, weiß ich nicht, der damalige Vectra und auch der Mitsubishi Galant hatten die "Hybridlösung", beim SCross sitzt die Seilzugmechanik direkt am Sattel, wirkt also auf die Klötze der Scheibenbremse.

    Also die Handbremse ist mechanisch am Sattel integriert und nicht hydraulisch? Macht eigentlich Sinn.

    Kenne den genauen Aufbau nicht, aber normalerweise wird der Zug des Handbremsseiles über eine Hebel- oder Nockenmechanik auf die Klötze übertragen. Die Hydraulik dient einzig der Fuß-/Fahrbremse, deren Kraft ja auch auf alle 4 Räder verteilt wird.