Vitara Bj 2024 Wagenheber und Bordwerkzeug

  • Hallo, habe mir einen (fast) neuen Vitara gekauft. Leider (wie mittlerweile üblich) ohne Wagenheber. Suzuki ist für mich Neuland. Die Art der Wagenheberaufnahmepunkte unten an der Karosserie ist für mich neu.

    Haben andere Suzuki-Modelle gleiche Aufnahmepunkte; sprich passen gebrauchte Wagenheber anderer Suzuki-Modelle für den Vitara; und dann welche?

    Oder gibt es gute, neue Wagenheber?

  • Hat der Vitara auch die u-förmig gebogenen Rundstähle wie mein S-Cross? Da passen theoretisch auch die Zubehör-Scherenwagenheber für rd. 15€ aus dem www. Allerdings haben die meist einen zentralen Niet, mit dem die Aufnahme an der Schere befestigt ist. Ich habe aus einer bruchfesten Kunststoffschiene (die war mal im "ersten Leben" eine Schubladenschiene;)) ein Zwischenstück "gebastelt" mit Aussparung/Loch für diesen Niet, so daß der Heber besser unter dem Rundstahl fixiert ist und da den Lack schont. Allerdings sind diese Spindelheber zwar leicht und gut mitnehmbar, erfordern aber ziemlich viel Kraft an der Kurbel zum Anheben des Autos. Für den "Werkstatteinsatz" gibt es auch Scherenwagenheber mit hydraulischen Hubstempel und dieser umgreifenden Aufnahme oben (haben mal ca 50€ gekostet). Einfache Stempelheber und auch Rangierheber haben ja da nur eine flache Platte mit Gummiauflage, das war mir zu lavede, ein Rangierheber ist bei einem anderen Fahrzeug mal, statt der schwenkenden Karosserie rollend zu folgen, beim Heben abgerutscht und zum Glück auf einen verstärkten Bereich dabei gekommen, ohne den Unterboden zu beschädigen. Da bräuchte man also zumindest einen geschlitzte (Gummi)-Puffer, der den Rundstahl sicher aufnimmt. Ansonsten darauf achten, das die Hubhöhe ausreicht oder eine entsprechend stabile, große und dicke Bohle unter den Wagenheber platzieren, erhöht auch gleich dessen Standfestigkeit auf ungünstigem Untergrund.

    PS: Zum Räderwechsel Sommer/Winter habe ich den S-Cross vorn mit dem hydraulischen Scherenheber angehoben und dann mit dem Spindelheber unter dem hinteren Anschlagpunkt auch das Hinterrad "frei gehoben", so daß ich mit einem Hubvorgang gleich die komplette Seite wechseln konnte. Das zusätzliche Anheben hinten hat nur wenig Kurbelkraft bedurft, da die Hauptlast vorn liegt. Dort (vorn) zur eigenen Sicherheit noch einen Bock unter dem Rahmen platzieren, so daß bei einem Ventildefekt am Hydraulikheber kein unkontrolliertes Absenken möglich ist und man kann bequem die Räder tauschen.

  • ja es handelt sich um "u-förmig gebogene Rundstähle". War mir als Suzuki-Neuling "fremd". Die Antworten helfen mir. Passen scheinbar auch gebrauchte Wagenheber vom Swift oder S-Cross !

  • Vom Swift könnte knapp werden mit der Hubhöhe. Aber ggf. Bohle unter den Wagenheberfuß. Die "Rundstähle" haben m. M.n. den Vorteil ggü. den Schwellerfalzen weder zu verbiegen, noch besteht Rostgefahr, selbst wenn die Farbe ab sein sollte. Und ggf. kann man sie schnell nachkonservieren an der Auflagestelle.

  • Du bekommst übrigens bei autonotrad.de Noträder und auf Wunsch auch Bordwerkzeug. Die Sachen sind dort billiger als bei Suzuki. Ein Tipp von mir, falls relevant für Dich, nimm ein sog. "überholtes" Notrad; habe ich neulich für ein anderes Auto gekauft. Keine Spur von Überholung, Felge und Reifen absolut makellos und neuwertig.