Suzuki Swift 1.2 Comfort CVT Hybrid vs Hyundai i10 (87 PS Variante)

  • Hallo,

    ich muss mich leider so langsam von meinem treuen Smart fortwo verabschieden.

    Bin das Ding 9 Jahre lang gefahren und war immer super zufrieden damit. :)

    Er ist jetzt 15 Jahre alt und die Reparaturkosten + ihn durch den TÜV zu bringen lohnen sich bei dem Alter nicht mehr, also muss ich mich leider nach einem Nachfolger umsehen und hab dafür auch nicht mehr so viel Zeit, weil abgelaufener TÜV ab Februar.

    Leider gibt es für das, was ich suche nicht wirklich viel Auswahl.

    Am liebsten würde ich mir sofort wieder einen Smart kaufen, aber die gibt es seit 2020 nur noch als Elektroauto.

    Und die 2019er Benziner kosten gut 14.000€, das ist für ein 5 Jahre altes Auto schon sehr viel .....

    Es muss Automatik und Benziner / Hybrid sein und sollte ein möglichst neues Auto sein (Jahreswagen, Tageszulassung usw.), denn wenn es ein älteres Modell ist, dann kann ich auch gleich den 2019er Smart nehmen ....

    Damit fallen eigentlich alle europäischen Kleinwagen raus, denn die werden nur noch als Elektroautos hergestellt....

    Bleiben also nur noch die Asiaten. Um so nah wie möglich an den Smart von der Länge ranzukommen, kam ich dann auf den hyundai i10, der ist fast nochmal 20 cm kürzer als der Suzuki Swift.

    Allerdings hat der hyundai i10 was Insassensicherheit angeht beim NCAP Crashtest extrem schlecht abgeschnitten. Der Swift steht da auch nicht super da, aber immerhin besser als der hyundai.

    Der i10 hat so viele nervige Warntöne, die man auch nicht permanent abstellen kann, z.B. bei der Geschwindigkeit und er erkennt oft die erlaubte Geschwindigkeit nicht richtig und piept dann ewig und laut obwohl man laut Straßenschild korrekt fährt ... ich glaube, das ist mir zu viel.

    Der Suzuki Swift scheint das nicht zu haben, zumindest kann ich mich nicht dran erinnern, dass es mir negativ bei der Probefahrt aufgefallen wäre.....

    Ich habe 2 Angebote vorliegen.

    Im Gesamtpaket wäre der Hyundai ca. 1000€ günstiger und hat die modernere Ausstattung (dreistufige Sitzheizung, Lenkradheizung, Boardcomputer mit Navi, Lederlenkrad, 5 Jahre Garantie) und es wäre ne Tageszulassung. Noch dazu würde der Händler meinen Smart in Zahlung nehmen.

    Der Suzuki ist ein Jahreswagen mit 3 Jahren Garantie (wovon 1 Jahr ja dann bereits verstrichen ist) und die würden den Smart zwar abnehmen aber dann einfach verschrotten, was mir nicht gefällt ...

    Nachdem ich mich jetzt ne Weile eingelesen habe, tendier ich doch eher zum Swift ...

    Wollte mal hier ein bißchen nach Erfahrungen fragen, vielleicht hatte ja jemand schon mal beide Autos.

    Der Suzuki Ignis kommt leider nicht in Frage, der ist zu hoch (hab ne Duplexgarage und das ist mit dem Smart eigentlich schon fast zu knapp von der Höher her).

  • Den Duplexkäse kenne ich, ich kann auch nur rückwärts dort parken. Andersrum hätte ich die Antenne und Reling hinten eingedrückt.


    Was i10 und Swift sehr stark unterscheidet, ist das Getriebe; der Swift verfügt inzwischen über CVT (früher u.a. als DAF Variomatik oder Audi Multitronic bekannt) und der i10 anscheinend inzwischen über ein (beim Swift wieder ausrangiertes) automatisches Schaltgetriebe.

    Das CVT bin ich im Vorführ-Ignis mal gefahren... ich werd nicht warm damit; beim Halten an einer Kreuzung schaltet die Start-Stop-Automatik ab wenn man gerade eine Lücke sieht, und bis dann wieder genug Dampf da ist (ist ja eher gemütlich, zum Reifendurchdrehen reicht es sicher nicht) ist die Lücke weg. Auf der Autobahn beim Spurwechsel ein ähnliches Gefühl. Allerdings ist die Drehzahl dort teils doch deutlich niedriger als mit Schalter im 5. Gang (eben lastabhängig).

    ASG muss man auch mögen; da wärst du aber schon ein weniger gutes gewöhnt :P

    Was die Assistenzmiste beim i10 betrifft, kann ich aber auch nicht viel helfen. Ein Kollege verkauft gerade den i10 Automatik seiner Mutter, das ist aber ein 2018er und sogar noch mit Viergang-Wandlerautomatik (das wäre mein Favorit) - der nervt überhaupt nicht. Und die Lenkradheizung fetzt. (Ich hab halt dünne Leder-Handschuhe mit...)

    Beim Swift müsste immer noch das Bosch SLDA verbaut werden, das kann man auf Geschwindigkeits-Warntöne konfigurieren, muss man aber nicht. Es hätte auch keine Erkennung, sondern bezieht seine Tempolimits von den Navi-Daten. Lästiger sind die (nicht dauerhaft abschaltbaren) Abstands/Auffahrwarner mit Notbremsassi, und Spurwarner. Die piepsen und blinken. Viel zu oft. Aber da wird bei Hyundai dank der EU-Gesetzgebung auch nicht mehr viel zu retten sein.

  • Hallo,

    danke für den Input. :)

    Ich bin heute nochmal den Suzuki Swift Probegefahren.

    Ich mag den eigentlich. Alles sehr intuitiv, da wo es sein soll, nix stört, auch das Getriebe war für mich okay, da hab ich eh keine Ansprüche .. ;)

    Aber, was mir dann doch aufgefallen ist, der hat ja so eine Art Sportsitz verbaut. Die Polsterung geht links und rechts sehr stark nach oben und obwohl ich extrem schlank bin, drückt mir so der Sitz in meine Oberschenkel und ins Gesäß.

    Sehr unbequem .... ich denke, damit ist der Swift für mich raus.

    Der Swift wäre in der Anschaffung eh die teuerste Option.

    Bin dann einen "Jahreswagen" (8/22, 30k km) Hyundai i10 1.0 67 PS gefahren.

    Der kam damit vor dem Facelist im Sommer 2023 raus und hat dadurch noch das alte Dashboard ohne Boardcomputer und ohne Gepiepse.

    Der hat mir gut gefallen. Wäre auch billiger und meinen alten Smart würden die dort auch in Zahlung nehmen.

    Würde zumindest 4000€-ish sparen damit wenn ich nicht die 2023 Variante mit 84 PS und Dashcomputer (inkl. Gepiepse) kaufe.

    Der hat sogar schon 3-stufige Sitzheizung und Lenkradheizung. :)

    Dafür kein Navi und keine Rückkamera, aber das ist ja eher Luxus. Android Auto tut's im Notfall auch.

    Leider hat der Jarheswagen jetzt nicht so wirklich "meine" Farbe, aber irgendeinen Kompromiss werde ich eingehen müssen.

    Oder ich warte noch und hoffe, dass ich nochmal ein ähnlich gutes Angebot für einen Jahreswagen (ohne Faclift) finde in einer Farbe, die mir besser zusagt.

    Dann kann es aber sein, dass die den Smart nicht in Zahlung nehmen, das Risiko bleibt halt immer....

  • Ja, das ist schwierig... ist immer so ein Glücksspiel, weil's halt auch sein kann, dass man keine besseren Angebote bekommt und das aktuelle auch weg ist. Kann aber auch besser werden. Ist wie bei Tankpreisen.


    Wenn das Angebot gut genug ist, würde ich sogar einen Folierer anfahren, wenn das mit der Farbe gar nicht geht :) So kann man quasi unbeschadet die Sau rauslassen bei der Farbwahl, und beim eventuellen Wiederverkauf hat man x Jahre den Originallack geschützt.

    Für Android Auto gibt's, falls das Radio das nicht vollständig (sprich: kabellos) kann, inzwischen auch USB Adapterboxen... ich hab da irgendwo eine c't, aufgrund der ein Kollege so ein Teil schon hochzufrieden bestellt hat. Und die Kamera beim i10... na, wie beim Ignis ist die zwar nett (cm-genaues Rangieren und exaktes Bordsteinanfahren sind viel leichter, wenn man sich drauf eingestellt hat), aber bei der Fahrzeuggröße nicht allzu relevant, würde ich meinen.

  • Hab mich jetzt für einen Hyundai i10 Prime entschieden. Hat ziemlich viel Luxus drin u.a. auch Armlehne, Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer usw.

    Farbe ist leider weiß - und da Tageszulassung auch schweineteuer, da bleibt kein Geld für eine Umlackierung oder Folierung, aber bei weiß kann man notfalls gut mit ein paar schönen Aufklebern was verzieren. ;)

  • Was spricht gegen weiß ? Gibt ja wohl schlimmeres :P

    Lg

    Als Gott mich schuf sagte Er nur: " Hoffentlich geht das gut !!! "
    Als ich geboren wurde sagte der Teufel: " na, schöne Scheiße..... Konkurrenz !!!

    Suzuki Swift Sport 1.4 Hybrid ( 129 Ps ) , orange metallic , EZ. 23.12.2023

    Nissan Townstar 1.3 Dig Tec ( 131 Ps ) , Tekna , white metallic , EZ. 20.03.2024

  • Ja, Grundiergrau und Rentnerschwarz ("Silber")... ;) Bei denen kann man nicht mal mehr mit Decals was retten.


    (Ich bin zuletzt 500km - einfache Strecke - gefahren, um ein Auto in der passenden Farbe zu kaufen... Graustufen kommen mir nicht mehr ins Portfolio, und eine grundlegende Abneigung gegen Weiß kann ich als ehemaliger Telekomiker sehr gut nachvollziehen.)