Hybrid-Batterie Anzeige im swift boosterjet 1.0 comfort+ 111ps

  • Mein Auto ist der S cross, mit dem 48V System.

    Ein guter Tipp mit der Balkenanzeige. Jetzt müsst ich nur verstehen wir man Laden kann. Reicht es im Stand den Motor laufen zu lassen oder braucht man Motorbremse durch fahrten?

    Wie ich schon sagte, Dein Händler hat Recht mit dem Motor laufen lassen reicht.

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

  • Bubbel:

    "Wer so wenig fährt das man egal welche Batterie extern lade muss, ist heutzutage mit einem Verbrenner eh falsch bedient."

    Was sollte er denn dann nehmen? Lastenrad? Gerade ein Ottomotor hat ja den Vorteil, auch nach längerer Standzeit problemlos zu laufen. Starterbatteriepflege vorausgesetzt. Da kommt kein anderer Antrieb mit. Diesel hat das Problem jahreszeitabhängige Zusätze zu benötigen, Wasserstoff verdampft langsam aber sicher aus dem Thermodrucktank und eine Batterie unterliegt der Selbstentladung. Nein, gerade für die gelegentliche Nutzung mit längeren Standpausen ist der Benziner ideal. Dank 5-10% Alkohol im Super wird selbst das Kondenswasser im Tank noch gut gebunden und gerade in der kalten Jahreszeit verdampfen auch die "zündfähigen Kohlenwasserstoffe" nicht allzurasch.

    Kurzstreckennutzung und dadurch wenig km-Leistung ist dagegen etwas völlig anderes. Das mag kein Verbrenner gern. Da hätte vom Verschleissverhalten das reine E-Auto den grössten Vorteil. Ökologischer ist es dann aber auch nicht, der CO2 und Energierucksack, den es dank der Akkuherstellung mit sich rumschleppt, ist dann grösser als das Einsparpotential bei 100% Ökostrom (derzeit fahren alle E-Autos mit Kohlestrom, da es nur sehr wenige Tage im Jahr gibt, an denen die Einspeisemenge Ökostrom dem Gesamtstromverbrauch entspricht, die Differenz machen die Kohlekraftwerke, die Spitzenlast die Gaskraftwerke) und die Lebensdauer des Akkus.

  • Der Ignis hat im Kombiinstrument die Möglichkeit anzuzeigen, wieviel "ml" das Eng-Start/Stop eingespart hat.

    Da hab ich bei jemanden, der keine Autobahn fährt umgerechnet ca. 100ml/100km auf der Anzeige gesehen.

    Ob sich das auf ein Autoleben gerechnet lohnt?

    In the beginning I looked around, but couldn't find the car I dreamt of, so I decided to build it myself. (Ferry Porsche)

  • Der Ignis hat im Kombiinstrument die Möglichkeit anzuzeigen, wieviel "ml" das Eng-Start/Stop eingespart hat.

    Da hab ich bei jemanden, der keine Autobahn fährt umgerechnet ca. 100ml/100km auf der Anzeige gesehen.

    Ob sich das auf ein Autoleben gerechnet lohnt?

    Lt. Aussage eines Mechanikers rechnet sich der Motorstopp ab 20 Sekunden Standzeit. Das bedeutet aber, das eine Vielzahl der Motorstopps mehr Energie kosten (Anlasserstrom der wieder vom Generator ausgeglichen werden muss, der dafür dem Motor kinetische Energie entzieht, was durch Mehrverbrennung von Kraftstoff ausgeglichen wird. Hinzu kommen die Kosten für den Verschleiss am Anlasser und die aufwändigere = teurere Batterie. Der Effekt des Start/Stopp-System generiert sich vor allem auf dem Prüfstand zur Schadstoffbewertung des KFZ. Und da spart über die Schiene der KFZ-Steuer-Einstufung das System dem Hersteller CO2-Strafgebühren und dem Besitzer KFZ-Steuern. Der tatsächliche Spareffekt bei der Nutzung des Autos ist da eher vernachlässigbar. Vor der gerade vor einem geschlossenen Bahnschranke hat man früher schon den Motor ausgestellt und bei Ampeln fehlt eine Zeitanzeige bis zum Grünsignal (gibt es anderswo) um effektiv zu arbeiten (z.B. Fuss auf Kupplung lassen oder nicht). Also das Ganze ein ökologisches Feigenblatt für die durch die politischen Vorgaben drangsalierten Hersteller und Käufer. Ähnlich betrifft dies auch die Mildhybridtechnik. Die politisch vorgegebenen Verbrauchswerte/CO2-Grenzen sind nur so in den Testzyklen erreichbar. Der Mehraufwand in der Herstellung spielt da keine Rolle für die "Umweltpolitik".

  • Wir haben das in der Arbeit mehrfach durchgerechnet.

    An ein E-Auto kommt man nicht ran mit einem Verbrenner.

    Kurzstrecke ist das E Auto (noch) im Vorteil was die Kosten betrifft.

    Es ist nicht nur der Wassereintrag im Benzin das Problem, im Motoröl hat man das ja dann auch noch.

  • Wir haben das in der Arbeit mehrfach durchgerechnet.

    An ein E-Auto kommt man nicht ran mit einem Verbrenner.

    Kurzstrecke ist das E Auto (noch) im Vorteil was die Kosten betrifft.

    Es ist nicht nur der Wassereintrag im Benzin das Problem, im Motoröl hat man das ja dann auch noch.

    Das trifft auf Kurzstreckennutzung zu, das Problem ist ja aber die Entladung/Nichtladung des Li-Akkus bei längerer Standzeit des Autos, z.B. jetzt über die Wintersaison, ob nun ein "Sommerauto" wie ein Cabrio oder einfach weil der Halter im Winter es nicht nutzen möchte, mein Vater steigt als Grossstädter im Winter auf den ÖPNV um, das Auto steht bei entsprechender Witterung von Ende November bis in den Februar dann in der Garage. Da wird alle paar Wochen die Starterbatterie nachgeladen (die vielen Helferlein brauchen auch im Ruhezustand "etwas" Strom) und im Frühjahr reicht ein kurzer Dreh am Zündschlüssel. Das geht so einfach bei den Mildhybriden nicht. Entweder man lässt verbotenerweise den Motor lange im Stand tuckern oder muss an einem frostfreien Wintertag auf Sommerschlappen "ums Viereck" gurken, um dem Li-Akku wieder ein paar Ladebalken zu verschaffen. Also sinnlose Technik, denn den Verbrenner mit "all den Nachteilen" hat man ja trotzdem. Eine leicht zu realisierend Ladenmöglichkeit des Li-Akkus über die 220V-Steckdose, hat jedes billige Smart-Phon, wäre da schon eine Abhilfe, wenn die moderne Welt nun unbedingt elektrisch geboostert fahren muss. Ja und der ökonomische und ökologische Vergleich Verbrenner gegen reines Batterieauto oder/und Brennstoffzellentechnik wäre ein grosses Thema und ausserhalb dieses Threads, in dem es um die Aufladung des Mini-Akkus der Mildhybriden ging.

  • Ich denke man darf bei den verschiedenen Antriebskonzepten heute nicht mehr von gut und schlecht sprechen. Man muss individuell von richtig oder falsch sprechen. Wenn man in solche Probleme rein läuft, hat man sich das falsche Auto gekauft, es ist aber deswegen kein schlechtes Auto. Für andere Nutzer, wie mich, ist der Swift Sport Hybrid gut. Es ist für mich das schnellste, sparsamste Auto, was ich testen konnte.

    -Corolla Hybrid hat auch 9l geschafft, ist aber langsam

    -330i über 20l auf der Bahn aber geil schnell, top Fahrwerk, musste halt öfter an die Tanke wie der Swift mit 60l Tank

    -Hyundai i30 ähnlich wie der Swift, aber mit 14l

    .....

    Das sind alles gute Autos, es kommt halt darauf an, was man damit macht.

    Elektroautos scheiden für mich als Elektroniker noch wegen der Akkutechnik aus. Das ist meines Erachtens nur für kleine, leichte Ministadtautos sinnvoll. Aber die Technik geht weiter und in ein paar Jahren wird man vernünftige Akkus haben, die man für die Langstrecke dann mit kleinen Benzinern auf Nenndrehzahl läd ;)