Original Notrad + Wagenheber - Vorbereitungen für die Urlaubsfahrt

  • Weiß vielleicht jemand wie sich das Dichtungszeug mit dem RDKS Sensor verträgt? Gefühlt würde ich sagen der ist danach hin.

    ... dazu müsste man wissen, wie der Sensor funktioniert.

  • ... hab mir eben mal so einen Sensor angesehen, der hat eine kleine Öffnung, wo wohl der Drucksensor hinter ist - wenn der mit Reifendichtmittel zugekleistert ist, dann ist Schluss mit richtigen Messungen.

    Untern Strich kann man also zusammenfassen, dass die Benutzung solch eines Pannensets wieder mal Umsatzfördernd für die KFZ-Industrie ist - dann kann man auch verstehen, warum ein Notrad mit Zubehör unverhältnismäßig teuer gemacht wird - damit das ja keiner kauft und schon gar nicht benutzt. Denn bei der Reparatur des Rades soll auf jeden Fall der Umsatz für einen neuen Sensor mit dabei sein.

    Die Reifendrucksensoren sollen ca. 10 Jahre oder 225000km halten, was wieder gar nicht gut für den Umsatz ist.

  • In einem Bericht wurde Mal gezeigt wie ein durch einen Nagel o.ä. beschädigter Reifen repariert wurde. Geht aber nur sofern kein Reifendichtmittel benutzt wurde. Bis jetzt nur Nachteile von dem Zeug. Bevor ich das mache hol ich mir ein Notrad oder aber nehme auf längeren Touren ein vollwertiges Rad mit. Das ist fast schneller aufgezogen als der Kompressor den platten Reifen wieder mit Luft befüllt hat und funktioniert garantiert.

  • Auch wenn ich tendentiell eher ein "Prepper" bin, habe ich mich gegen ein Ersatzrad entschieden. (lieber eine Seilwinde zum selber "befreien" im off)

    Hier ist mir der karge Stauraum zu kostbar und die Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne, trotz Einsatz in Wald und Flur, zu gering.

    (in den letzten 20 Jahren war da nie etwas, obwohl ich Luftdruck NIE kontrolliert habe, nur beim Reifenwechsel vom AH)

    Zudem ist es heutzutage durch Handy, GPS-Daten-Meldung an ADAC per App, etc ja leicht zielgenau Hilfe zu bekommen....früher ist man da noch losgestapft, zum nächsten Hof mit Telefon...

    Allerdings würde ich mit dem Kleinwagen auch nicht auf größere Reisen ins unerschlossene Ausland gehen, da macht dann einer Ersatzrad evtl wirklich Sinn....obwohl auch da wahrscheinlich volle Reservekanister wichtiger wären... ;)

    Gruß Ørn

    Ignis III Comfort Allgrip

  • Auch wenn ich tendentiell eher ein "Prepper" bin, habe ich mich gegen ein Ersatzrad entschieden. (lieber eine Seilwinde zum selber "befreien" im off)

    Hier ist mir der karge Stauraum zu kostbar und die Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne, trotz Einsatz in Wald und Flur, zu gering.

    (in den letzten 20 Jahren war da nie etwas, obwohl ich Luftdruck NIE kontrolliert habe, nur beim Reifenwechsel vom AH)

    Zudem ist es heutzutage durch Handy, GPS-Daten-Meldung an ADAC per App, etc ja leicht zielgenau Hilfe zu bekommen....früher ist man da noch losgestapft, zum nächsten Hof mit Telefon...

    Allerdings würde ich mit dem Kleinwagen auch nicht auf größere Reisen ins unerschlossene Ausland gehen, da macht dann einer Ersatzrad evtl wirklich Sinn....obwohl auch da wahrscheinlich volle Reservekanister wichtiger wären... ;)

    ... eine gute Mischung von allen, was Du genannt hast wäre richtig. Was nützt Dir ne Seilwinde, wenn das Fz nicht rollt, da Sprit alle oder was nützt Reservebenzin wenn ein Reifen platt ist.

    Was nützt ein gutes Pannenservicenetz wenn man dann mit seinem Urlaubsgepäck am Straßenrand steht während das Auto abgeschleppt wird - wogegen man mit einem Notrad selber, zwar etwas langsamer aber immerhin am Urlaubsziel angekommen wäre und dort die Radreparatur in aller Ruhe organisieren kann.

  • ... P.S. Prepper ohne Ersatzrad/Notrad gibt es nicht. Denn "preppen" heißt vorbereitet sein - und wer nicht auf die simpelste aller Pannen vorbereitet ist - ist auch kein Prepper.8o 8)

  • :)

    ui...er kann tatsächlich englisch, oder schnell gegoogelt? ... ;)

    Auf alles vorbereitet sein geht nicht. Mit der Mini-Kiste 2x nicht.

    Deine Beispiele kann man alle auch umdrehen.

    ...Was nützt ein Ersatzrad, wenn....

    Also je nach Einsatzort und Wahrscheinlichkeiten eben bestmöglichst....dachte, das hätte ich klar geschrieben.

    Bei mir und meinem Einsatzprofil steht da steckenbleiben eher vorne und der platte Reifen eben weit hinten...

    Wenn einer ständig beim Kurvenschneiden die Randsteine rassiert, mag das anders sein.... :)


    PS: gutes Pannenservicenetz includiert natürlich einen Leihwagen...

    Gruß Ørn

    Ignis III Comfort Allgrip

  • Auch wenn ich tendentiell eher ein "Prepper" bin, habe ich mich gegen ein Ersatzrad entschieden. (lieber eine Seilwinde zum selber "befreien" im off)

    Hier ist mir der karge Stauraum zu kostbar und die Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne, trotz Einsatz in Wald und Flur, zu gering.

    (in den letzten 20 Jahren war da nie etwas, obwohl ich Luftdruck NIE kontrolliert habe, nur beim Reifenwechsel vom AH)

    Zudem ist es heutzutage durch Handy, GPS-Daten-Meldung an ADAC per App, etc ja leicht zielgenau Hilfe zu bekommen....früher ist man da noch losgestapft, zum nächsten Hof mit Telefon...

    Allerdings würde ich mit dem Kleinwagen auch nicht auf größere Reisen ins unerschlossene Ausland gehen, da macht dann einer Ersatzrad evtl wirklich Sinn....obwohl auch da wahrscheinlich volle Reservekanister wichtiger wären... ;)

    Leider haste vergessen das der ADAC keine Allrad Fahrzeuge haben und die im Wald besuchen können ,ich habe in den 30 Jahren auch noch nie ein Problem gehabt ,nur es kommt drauf an wo man ist ,da jetzt sind soviel Tücken den Reifen aufzuschlitzen da hätt ich lieber einen Reifen.

    Warte bis mal was passendes bei E-Bay angeboten wird

  • Wenn Reifen aufgeschlitzt werden, dann selten nur einer....also 4 Ersatzräder in den Ignis? 8o:*

    NIX obendrauf ^^ nee da sind so Wasser Übergänge natürlich ausgepült da machste nur eine Seite ;) auf jedenfall Sche......................

  • ... ich bin staatl. gepr. DDR-Bürger - da ist man von Geburt an Prepper und ein breitgefächertes Allgemeinwissen kann oft die Nachfrage bei diversen Suchmaschinen ersetzen. ;)

    Du hattest dann bis jetzt viel Glück - bis zu meiner ersten Panne hab ich auch kein Ersatzrad gebraucht. 8o

    Das ist wie mit dem Mann, der aus dem 100. Stockwerk sprang - bei jedem Stockwerk, an dem er vorbeirauschte sagte er sich: "Bis jetzt gings noch gut." ^^:D

    Dass im Geländebetrieb die Wahrscheinlichkeit eines Fahrwerkschadens (Räder/Reifen usw.) größer ist, als auf dem Asphalt, weiß Du?

    Dann bist Du also wie ein Bergsteiger ohne Seil unterwegs.:/

    Wie ich weiter oben schon schrieb - ein Radwechsel ist in 15 Minuten abgetan und man kann später das kaputte Rad zur Reparatur wegbringen, wann und wo es am besten passt und bleibt weiter mobil, im Zeitplan und seinem Ziel treu - auf den "Service" angewiesen sein heißt ausgeliefert sein - nicht mehr Herr über die Situation sein - bedeutet Zeitverlust, Ärger, Nerven lassen und mit einem Leihwagen kann man schnell vom Regen in die Traufe stürzen, unbekanntes Fahrzeug - was die einem da in der Werbung vorgaukeln - na wer das glaubt ... bis die in der Gegend, wo die Panne passiert ist, einen Ersatzwagen aufgetrieben und zum Pannenort gebracht haben ist mind ein Halber Tag futsch, wenn überhaupt - am Ende schicken die Dir ein Taxi - dann die ganze Rückabwicklung - wieder an das eigene Fahrzeug kommen - nee so einen Urlaub will ich nicht - da spare ich lieber Beladung im Volumen eines Notrades+Werkzeug ein und kann mich voll auf mein Vorhaben konzentrieren.

    Aber diese ganze Servicegeschichte ist auch wieder nur ein "Umsatzding" - da wird aus ner Lapalie, die in ein paar Minuten erledigt werden kann eine Riesen Sache gemacht, wo zig Leute dran verdienen, an Vorgängen, die eigentlich nicht notwendig sind und am Ende bezahlen das alle Versicherungskunden. Dem einzelnen Versicherungsnehmer wird natürlich eingeredet, wie schön bequem das ist - aber umsonst gibt es das nicht.

    Ich versuche immer mir selber zu helfen - ist mir so von Kindheit an beigebracht worden.

  • ... ich muss mich berichtigen, beim Ignis 2WD braucht man für das Notrad keine Ladefläche/Stauraum wegnehmen, der Platz ist ja schon da aber ungenutzt - ist mit einem riesen Styroporklotz ausgefüllt. Sind eben nur ein paar Kilo mehr, die man dann ständig Spazieren fährt und Nullkommanochwas mehr Sprit verbraucht. Also Platzmäßig haben wir beim 2WD kein Nachteil durch das Notrad. Aber ein Serviceeinsatz ist untern Strich garantiert ein viel größerer Umweltfrevel als das Notrad spazieren fahren. Sollte man ja auch bedenken - wieviel Energie zum aufrecht erhalten der Serviceinfrastruktur verpulvert wird, wieviele Fahrzeuge da zusätzlich bewegt werden müssen als wenn man nur das liegengebliebene mit vorhandenen Mitteln wieder fahrbereit macht.

  • ... so, Notrad und Wagenheber sind da, alles original Suzuki Japan.

    Wagenheber: Suzuki PART NO. 89913-62RV1-000

    Typ: WAKO 62R 950kg/9,3kN

    Mit EG Konformitätserklärung für Ignis MF/PF

    Notrad: Suzuki PART NO. 99270-62R20

    Reifen: Maxxis T135/70R15 99M

    Felge: A7LA im Felgenhorn ist noch ein XT eingestempelt, im Innenring steht 15X4T TOPY 9 24 18 D2.0

    3 Mal editiert, zuletzt von Frank0307 (20. Februar 2019 um 17:12)

  • na dann kann es ja losgehen ….:-)


    Lg

    Als Gott mich schuf sagte Er nur: " Hoffentlich geht das gut !!! "
    Als ich geboren wurde sagte der Teufel: " na, schöne Scheiße..... Konkurrenz !!!

    Suzuki Swift Sport 1.4 Hybrid ( 129 Ps ) , orange metallic , EZ. 23.12.2023

    Nissan Townstar 1.3 Dig Tec ( 131 Ps ) , Tekna , white metallic , EZ. 20.03.2024

  • ... so war eben bei meinem AH, wir haben die Teilelisten durchgesehen und festgestellt, dass es für den Ignis keinen Styroporeinsatz im Notrad gibt. Bei den Ausführungen wo ein Notrad mitgeliefert wird, da ist im Reserveradkasten ein Blechbügel eingeschraubt, wo das Notrad mit der Mulde nach unten raufgesetzt und festgeschraubt wird und das Werkzeug wird in einer Tasche seitlich untergebracht. Das kommt daher, weil die Felge vom Notrad einen weit über die Reifenflanke vorstehenden Wulst hat und wenn man die Mulde nach oben nehmen würde, dann würde dieser Wulst unten auf dem Blechboden aufliegen und müsste wieder zusätzlich abgepolstert werden.

    Wenn ich das also wie im Original vorgesehen befestigen würde, dann würde ich viel Stauraum verschenken. Um den Platz gut auszunutzen werde ich den Radkasten unten abpolstern und das Rad mit der Mulde nach oben, mit einer langen Schraube und einem Querbügel in den im Boden genügend vorhandenen Gewindelöchern festschrauben. Vielleicht kann ich ja Teile vom jetzigen Styroporeinsatz nutzen.

    Wieder anders als ich mir gedacht habe - also doch selber rumschnitzen.:(

  • Bei den Ausführungen wo ein Notrad mitgeliefert wird, da ist im Reserveradkasten ein Blechbügel eingeschraubt, wo das Notrad mit der Mulde nach unten raufgesetzt und festgeschraubt wird

    Nach meinem Kenntnisstand hat JEDER aktuelle Suzuki mit Reserveradmulde diesen Blechbügel inkl. Gewindeloch, weil das Notrad ja IMMER nachgerüstet wird und beim Bau des Autos NIE feststeht, ob jemand (ggf. auch später) mal ein Notrad (nach-)kauft. Festgeschraubtes Rad im Foto anbei.

  • Nach meinem Kenntnisstand hat JEDER aktuelle Suzuki mit Reserveradmulde diesen Blechbügel inkl. Gewindeloch, weil das Notrad ja IMMER nachgerüstet wird und beim Bau des Autos NIE feststeht, ob jemand (ggf. auch später) mal ein Notrad (nach-)kauft. Festgeschraubtes Rad im Foto anbei.

    ... nee, das sieht beim Ignis anders aus. In der Ausführung für Deutschland hat man den Bügel weggelassen, wohl um Gewicht zu sparen - da sind nur ein paar Gewindelöcher im Bodenblech des Radkastens.

    Nach Aussage des AH befestigt der nachrüstbare Blechbügel das Notrad mit der Außenseite nach oben, so dass ein Styroporeinsatz nicht nutzbar wäre. Außerdem wird für den Ignis mit Notrad das Werkzeug nur in einer Tasche angeboten. Es gibt für diese kleinen Noträder kein Styroporeinsatz. Wir haben die internationalen Teilelisten durchgesehen - immer nur den Blechbügel, das Notrad und eine Tasche mit Werkzeug - kein Styroporeinsatz.

    Einen Styroporeinsatz für den Vitara hätte er bestellen können. Beim Ignis aber leider original nicht vorgesehen.

    Ich werde das Rad jetzt mit der Öffnung nach oben reinsetzen und mir eine Halterung selber bauen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank0307 (20. Februar 2019 um 21:30)

  • ... ich habe gerade ausprobiert, der Wagenheber geht mit seiner Länge gar nicht in die Felge rein - daher ist die Idee das Radwerkzeug in einem Styroporeinsatz in die Felge zu setzen von vorn herein nicht möglich. Also alles richtig, was der AH mir gesagt hat.