• Mal was interessantes zum Thema Daten für Leute, die noch im Takatukaland leben.

    Persönliche Daten - für NSA, Facebook, Google und Regierungen wertvoller als Gold

    Von: Bernhard Schwarz

    62 Millionen Deutsche nützen das Internet täglich und sind durchschnittlich 2,5 Stunden im Internet. Dabei hinterlassen sie jede Menge Datenspuren, die nicht nur für Konzerne, sondern auch für die Geheimdienste und Regierungen interessant sind.

    Um die Jahrtausendwende wurden weltweit 100 GB pro Sekunde produziert, heute sind es bereits 50 000 GB pro Sekunde. Damit wächst die Datennutzung vier Mal schneller als die Wirtschaft. Schon längst sind diese Daten und die damit verbundene gezielte Werbung zu einem Bombengeschäft geworden, mit dem vor allem die US-Giganten Milliarden erzielen.

    Die fünf wertvollsten Unternehmen sind Datenunternehmen

    Aktuell sind Apple, Alphabet (Google), Microsoft, Amazon und Facebook die fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. Diese US-Konzerne verdienen ihr Geld mit dem Sammeln von Daten, und die ursprünglichen Geschäftszweige geraten immer mehr in den Hintergrund. Fünf Euro verdient etwa Facebook pro Nutzerkonto pro Monat. Bei fast 2 Milliarden täglichen Facebook-Nutzern sind das immerhin 10 Milliarden Euro pro Monat. Auch Google generiert 80 Prozent seines Umsatzes mit Werbung und verdient wie Facebook bei jedem Klick auf eine Werbeanzeige. Nicht nur die oben genannten IT-Unternehmen haben längst die Bedeutung von gezielter Werbung erkannt. So kauften etwa die US-Softwarekonzerne Adobe und IBM Firmen, die auf Cloudes (virtueller Speicher im Internet) spezialisiert sind, für insgesamt 40 Milliarden Dollar ein. Auch die IT-Riesen Apple, Microsoft und Amazon sind schon jahrelang im Cloude-Geschäft aktiv und verdienen mit der Auswertung der von den Nutzern gespeicherten Daten Milliarden.

    Wissen ist Macht

    Wissen ist Macht ist eine uralte Erkenntnis, die im Internet-Zeitalter eine neue Brisanz bekommen hat. Wissen im 21. Jahrhundert ist vor allem Wissen über Personen und deren Verhalten, damit der Markt konkret auf deren Bedürfnisse reagieren kann. Während Geheimdienste durch mühsame Arbeit jahrelang Informationen sammeln, geben Internetnutzer diese freiwillig an Google und Co. weiter. Der Werbespezialist Günther Makro meint dazu: „Mit wem wir befreundet sind, wie wir unsere Freizeit gestalten, bei wem wir was einkaufen, wohin wir reisen, wo wir Kaffee trinken. Das sind massenhaft Daten, die bei kluger Verarbeitung ein riesiges ökonomisches Potenzial bergen.“ Google und Facebook schwimmen in einem Datenmeer. Jede Website, die Google Analytics benutzt (und das sind die meisten), leitet das Surfverhalten sofort nach Kalifornien weiter, um die Daten zu verarbeiten. Deshalb bekommen Internetuser auch Angebote zu Hotels in Wien, wenn sie zuvor nach Sehenswürdigkeiten in der österreichischen Hauptstadt gegoogelt haben. Seit 2015 analysiert Facebook das Surfverhalten seiner User nicht nur auf Facebook, sondern auch auf anderen Seiten. Das erlaubt dem Unternehmen, genaue Profile von ihren Kunden zu erstellen, die dann wiederum an Marketing-Firmen verkauft werden. Die Nutzung dieser Internetdienste ist zwar gratis, aber man bezahlt mit den Daten. „Wenn etwas umsonst ist, sind Sie nicht der Kunde. Sie sind das Produkt!“, schreibt der Autor Bruce Schneier.

    Daten auch für Geheimdienste interessant

    Spätestens seit den Enthüllungen durch Edward Snowden weiß die ganze Welt, dass auch die amerikanische NSA Millionen Daten in Europa sammelt, um genaue Profile über die Europäer zu erstellen. Dabei wurden nicht nur die Telefonate von 122 Regierungschefs abgehört, sondern auch zahlreiche Internetanbieter haben freiwillig Daten an die amerikanischen Behörden weitergegeben. Millionen Terabytes an Daten wurden gesammelt, um genau zu verstehen, wie die Bevölkerung tickt. „Man braucht den Heuhaufen, um darin die Nadel zu finden“, hat der ehemalige NSA-Direktor Keith Alexander das Prinzip beschrieben. Neben der europäischen Bevölkerung wurden auch zahlreiche EU-Konzerne ausspioniert, um an deren Daten zu kommen.

    Zusammenhang zwischen Google, Facebook und NSA

    Nach dem Zitat des ehemaligen NSA-Direktors wird klar, dass sich Geheimdienste so ziemlich für alles interessieren. Insofern muss davon ausgegangen werden, dass auch versucht wird, auf die Daten von Facebook und Google zuzugreifen. „Wir sind erstaunt, dass so viele Menschen willens sind zu offenbaren, wo sie wohnen, was ihre religiösen oder politischen Ansichten sind, dass sie alphabetische Listen ihrer Familie und Freunde anlegen, deren E-Mail-Adressen und Telefonnummern auflisten sowie hunderte Fotos von sich selbst dort einstellen, nebst Statusmeldungen darüber, was sie in jedem Moment machen“, sagte CIA-Vizepräsident Christopher Sartinsky einst über das Internetverhalten der Amerikaner. Schon 2013 berichtete „The Guardian“ exklusiv, dass Google, Yahoo und Facebook gegen Geld Daten an die NSA weitergegeben hätten. Auch der Deutsche Bundestag lud die IT-Konzerne Facebook, Microsoft, Google und Apple vor den NSA-Untersuchungsausschuss vor. Trotz Zustimmung zu Beginn erschien schließlich keiner der CEOs vor dem Untersuchungsausschuss. Ein Bundestagssprecher erklärte, ihm fehle „jegliches Verständnis“ für das Fernbleiben der US-Konzerne, aber man könne diese nicht „zum Aussagen zwingen“.

    Daten wertvoller als Gold und Titan

    Daten sind die Währung des 21.Jahrhunderts und wertvoller als Gold oder Titan. Die großen IT-Konzerne wollen möglichst viele Daten sammeln, um daraus Profit zu schlagen. Die Geheimdienste interessieren sich für den Browserverlauf, da sie über diesen leichter an Informationen kommen als über mühsame Spionagearbeit. Zwischen diesen Parteien stehen die Regierungen, die zwar strenge Gesetze zum Datenschutz verabschieden, aber schlussendlich auch an diesen Daten interessiert sind, um Wählerstromanalysen zu erstellen.

  • Verbergen? Du kommst aus Bad D. in MV und hast 888 auf dem Nummernschild und es ist nicht die Kombi deines Geburtstages ;)

    ... diese Daten sind öffentliche Daten, es wäre Unsinn diese zu verbergen. Kennzeichen, Name, Geburtstag und Adresse sind Daten, die man nunmal nicht geheimhalten kann, diese Daten benötigt man ständig. Autohändler, Zulassungstelle, Versicherung, Vermieter Einwohnermeldeamt, Arbeitgeber arbeiten mit diesen Daten.

    Was aber nicht bekannt ist, was ich wann wo wieoft kaufe, wann ich mich wo und wie oft aufhalte, mit wem ich mich wo wie oft treffe und kommuniziere - also mein privates Kommunikations-, Kontakt-, Bewegungs- und Konsumprofil ist nicht bekannt, dies erreicht man durch Datensparsamkeit.

    Ich würde es erschreckend finden, wenn irgendwann die Kassiererin an der Kasse nach durchziehen von einer Karte oder durch die Gesichtserkennung der Ladenkammeras, auf ihrem Bildschirn die Information zu meiner Person erhält, dass meine Filtertüten bald alle sind und sie mich daran erinnern möchte. Die Filtertüten wären da nur ein harmloses Beispiel.

  • aber man kann auch falsche Schlüsse daraus ziehen , die dir zum Nachteil gereichen. Wenn jemand in einem Forum sagt, Deutsche sind Untertanen und die 888 auf dem Schild hat (der nicht im Aug.88 zu Welt kam , kann man falsche Schlüsse ziehen. Ob es falsche oder richtige Schlüsse sind, ist egal. Aber man kann :D.

  • aber man kann auch falsche Schlüsse daraus ziehen , die dir zum Nachteil gereichen. Wenn jemand in einem Forum sagt, Deutsche sind Untertanen und die 888 auf dem Schild hat (der nicht im Aug.88 zu Welt kam , kann man falsche Schlüsse ziehen. Ob es falsche oder richtige Schlüsse sind, ist egal. Aber man kann :D.

    ... schon befremdlich was sich in Deinem Hirn so zusammenbraut. =O

    Das "Wunschkennzeichen" war ein Geschenk des Autohauses und da meine initialien nun mal FS sind und zufällig ne "Schnapszahl" zu vergeben war - wer greift da nicht zu? Denn 307 war leider vergeben.

    https://www.wunschkennzeichen-reservieren.de/

  • Ich habe auch nicht gesagt, dass ich irgendeinen Schluss ziehe . Aber man könnte. Und mit einem Minimum an politischer Bildung .....

    denke mal jeder hat seine eigene Meinung dazu und das ist auch gut so! Und glaube mir: Um mit 888 was anfangen zu können, braucht man "leider" mittlerweile mehr als ein Minimum an politischer Bildung. Bin sicher, wenn du 100 Leute unter 30 fragst, wissen 98 nicht was du meinst.

    Wenn jemand seine Daten hergeben will, dann ok! Wenn er es nicht hergeben will, dann auch ok! Sind wir nicht alle erwachsene Menschen, die selber entscheiden können wie sie den Umgang mit Daten handeln und welche Meinungen sie haben, wie die großen Firmen damit umgehen

  • Zähl mal 8 Buchstaben des Alphabets und dann sage wo du landest!

    ... H - jetzt kapiere ich wo Du hinwillst - das ist ja wirklich albern - was ist dann mit den Hamburgern, die haben HH auf dem Kennzeichen stehen. Es gibt Leute, die sind am 8.8.88 geboren - was machen die - eyh Leute - was für eine Kinderkacke.

    Mein Kennzeichen hat die 888 würde nach dieser kruden Theorie HHH heißen - und? was heißt das dann?

  • Ich beschreibe es mal vorsichtig so: Die wenigsten die sich bewusst für eine 88 entscheiden fahren Fahrzeuge die nicht zumindestens Boschzündkerzen haben8o

    Suzuki Ignis Comfort+ mit Allgrip.

    Suzuki Vitara S (LY) Allgrip AT

  • ... H - jetzt kapiere ich wo Du hinwillst - das ist ja wirklich albern - was ist dann mit den Hamburgern, die haben HH auf dem Kennzeichen stehen. Es gibt Leute, die sind am 8.8.88 geboren - was machen die - eyh Leute - was für eine Kinderkacke.

    Mein Kennzeichen hat die 888 würde nach dieser kruden Theorie HHH heißen - und? was heißt das dann?

    Kann man albern finden, aber schau mal z.B. hier https://www.ohmymag.de/tipp/diese-num…en_art6382.html

    Zitat "Wenn nun aber auch sämtliche Kennzeichen mit 88 (achter Buchstabe des Alphabets = Heil Hitler) verboten sind, dann hat jeder, der im Jahr 1988 geboren wurde, ein Problem. In Baden-Württemberg, Sachen-Anhalt und Brandenburg ist das allerdings schon der Fall! Andere Bundesländer haben ebenfalls vereinzelte Kombinationen mit der Zahl 88 untersagt."

    Finde es mittlerweile auch diskussionswürdig, aber leider ist das immer noch in diesen Kreisen ein Zeichen. Viele in diesen Kreisen haben zum Beispiel Kennwörter wie z.B. Odin88 etc.

    Tut jetzt hier aber nichts zur Sache! Ich verstehe deine Meinung und auch die von Didi. Jeder ist doch wirklich selbst dafür verantwortlich was er denkt und wie er handelt. Genauso wenig wie ich deine Meinung kritisiere, kritisiere ich Didi`s Meinung.

  • ... und wer die 666 im Kennzeichen hat muss dann wohl ein Satanist sein - für Phädofile wird es bestimmt auch ne Zahlenkobi geben - wer sich mit solchen phobisch kranken Zahlenspielereinen ernsthaft beschäftigt, der muss nicht alle latten im Zaun haben.

  • Interessanter Thread hier. Ich hatte Anfang der 80er Jahre an meiner XT 250 das Kennzeichen HF - HJ 79. Das war da einfach dran. Die Maschine war gebraucht. Ich hab noch nen Bild mit dem Kennzeichen drauf. Da hat sich damals keiner Gedanken drüber gemacht. Wie lange behält das Straßenverkehrsamt die Halterdaten auf ? Nicht das ich noch nachträglich verfolgt werde. :P

  • ... interessanter Link - drei mal die 8 ist nicht genannt, da diese Kombi nichts bedeutet, außer im chinesischen Kalender, da ist das Jahr 888 das Jahr des Erde-Affen. 8o



  • Tut jetzt hier aber nichts zur Sache! Ich verstehe deine Meinung und auch die von Didi. Jeder ist doch wirklich selbst dafür verantwortlich was er denkt und wie er handelt. Genauso wenig wie ich deine Meinung kritisiere, kritisiere ich Didi`s Meinung.

    ... ich hab schon mitbekommen, dass man Didi hier nicht kritisieren oder gar widersprechen darf. Das ist mir aber Banane ...

  • Dieser Thread hier ist das lächerlichste was ich je im Internet gelesen habe!!! Teilt eure politischen Meinungen gefälligst woanders, aber nicht hier! Mit dem Thema "Versicherungen" hat das hier alles schon lange nichts mehr zu tun. ???

    • Offizieller Beitrag

    Das Abschweifen mit den Nummernschildern zuletzt hat sicher nichts mehr mit dem Thema Versicherung zu tun.

    Lächerlich ist es aber mit Sicherheit nicht! Es ist schon ein wichtiges und aktuelles Thema, wenngleich es nicht jeden gleichermaßen interessiert bzw. manchen sogar völlig egal ist welche Daten von sich preisgegeben werden und was damit angefangen wird.

    Das ganze ist zwar ein allgemeines Thema, bezieht sich aber auch speziell auf die Boxen die Versicherung einsetzen (wollen) um Fahrerprofile erstellen zu können um danach die Versicherten einstufen zu können. Und das gilt auch für den privaten Bereich...