Kaufberatung für einen Ignis 1,5 4x4

  • Ein hallo an alle Ignis 4x4 Fahrer,

    meine Tochter geht für ein halbes Jahr nach Norwegen und dafür suche ich ein Allradfahrzeug im unteren Preissegment.

    Mein erster Allrad war ein Suzuki Ignis 1,5 4x4 und so einer sollte es sein. Nun habe ich beim Suchen öfters gelesen, dass es bei dem Allrad öfter Getriebe- bzw. Allradprobleme gab. Wie sind eure Erfahrungen? Es soll wohl auch Rückrufaktionen wegen dem Getriebe gegeben haben, aber nur für die aus japanischer Produktion. Bis zum Verkauf hatte ich keine Probleme. Bin sogar mit 4 Personen und einigem Gepäck ( total Überladen) nach Schweden in den Urlaub gefahren). War ein super Fahrzeug. Ich hatte auch einen Swift 4x4 der 2x Allradschaden hatte. Die Welle für den Allrad war im Getriebe gebrochen. Deshalb möchte ich nicht noch einmal reinfallen.

    Mein Suzukileben:

    1. Ignis 1,5 Comfort 4x4 (3 Jahre 50.000 km) / 2. SX4 1.9 DDiS Club 4x4 (2.Jahre 60.000 km), 3. SX4 1.9 DDiS Comfort 4x4 (1,5 Jahre 45.000 km), 4. Swift 4x4 (90.000 km) aber leider 2x Allrad Getriebeschaden (1x in der Verlängerungsgarantie)

    Aktuell: New Grand Vitara X30 1,9 DDiS und Liana 4x4 als Zweitwagen

  • Norwegen ist nicht EU-Mitglied und ich weiss nicht, welche Bedingungen man dort an den voruebergehenden Gebrauch eines aus deren Sicht auslaendischen Fahrzeugs knuepft. Das sollte vorher erfragt werden, Ansprechpartner ist deren Botschaft.

    Ignis FH und Wagon R+ teilen sich die Bodengruppe. Achsen, Motor und Getrieb sind gleich. Damit auch die Schwachstellen bei beiden. Der MH-Ignis ist nur in der Bodengruppe zugunsten eines groesseren Laderaums verlaengert worden.

    Mir fehlen jedoch als Flachlandbewohner die Allraderfahrungen. In Norwegen war ich noch nicht, jedoch mehrfach zu allen Jahreszeiten in Finnland. Bedingt durch Freunde dort bin ich wenigstens jaehrlich dort. Sie sind im dichter besiedelten Sueden zuhause, etwa 60 km noerdlich von Helsinki. Dort reichen 2WD-Fahrzeuge noch, gute Winterreifen und eine erreichbare Steckdose am Parkplatz vorausgesetzt. Etwas mehr Bodenfreiheit ist aber auch dort nicht von Nachteil.

    Die japanischen Ignis FH gelten als recht haltbar und sind bei guter Pflege offenbar auch korrosionsresistenter als die ungarischen MH. Deren Verarbeitung streut mehr, ebenso ist die Konservierung recht unterschiedlich ausgefallen. Motoren und Getriebe sind, Diesel ausgenommen, aber zumindest verwandt. Waehrend im FH der Allradantrieb nur vom M13A-Motor angeschoben wurde, durfte das im MH der staerkere M15A uebernehmen. Ab diesem Augenblick habe ich auch, jedoch ohne eigene Erfahrungen, die ersten defekten Allradgetriebe wahrgenommen. Es bleibt dabei, dass ich keine ernsthafte Empfehlung aussprechen kann.

    |SUZUKI| |Swift MZ Sport|

  • ... meine Schwiegereltern fahren seit über 4 Jahren einen Suzuki Ignis FH von 2002 mit Allrad und hatten bisher keinerlei Probleme mit dem Fahrzeug. Es gab wohl ganz am Anfang eine Rückrufaktion (laut meinem Bekannten der Suzi-Händler zu der Zeit war), wo irgendwas am Getriebe geändert wurde wenn ich mich recht erinnere. Das galt wohl für alle 4WD Suzuki Ignis.
    Meine Mum fährt jetzt knapp ein Jahr ihren 4WD Suzuki Ignis und bisher auch keine Probleme.
    Was beim Suzuki Ignis recht hoch ist, ist der vordere Bremsenverschleiß obwohl die Fahrzeuge normal gefahren werden. Diese aber zu wechseln ist keine groß Sache.
    Vom Rost her ist der FH Suzuki Ignis aufjedenfall besser, da wie schon geschrieben wurde er aus Japan stammt im Gegensatz zum MH. Rost haben die beiden Suzuki Ignis in unserer Familie nämlich keinen.

    Gruss 92er-GTI

  • Erst ein mal schönen Dank für die Antworten.

    In Norwegen kann man bis zu einem Jahr ein ausländisches zugelassenes Fahrzeug fahren.

    Der FH ist mir etwas zu klein. Es müssen Gepäck für 2 Studenten für ein halbes Jahr mit. Ich hatte den MH und da ist der Innenraum etwas angenehmer.

    Na mal sehen. Ich habe noch den Vitara 2,0 Zweitürer aus dem Jahre 2000 im Auge.

    Gruß Bodo