• Hey Leute,

    ich hab mich hier mal angemeldet da ich die experten für suzuki befragen will  :D . Ich will mir vielleicht die tage einen Suzuki swift anschaffen und wollte mal fragen was ihr davon haltet. http://home.mobile.de/AUTOCENTERBAAL#des_188644590 . Ich weiß es gibt bestimmt bessere angebote, aber ich bevorzuge momentan dieses da es sehr nah gelegen ist. Doch wenn ihr Gründe habt ihn nicht zu kaufen werde ich alles nochmal überdenken.
    Danke schonmal für alle Antworten :)

  • Hallo...
    erst mal zum Preis kann ich jetzt nicht´s sagen, habe die Preislage nicht nach verfolgt...aber das ist ein Händler und Handeln ist ERWÜNSCHT :D
    und er hat alles drin, was das Baujahr hergibt.....also auch Sitzheizung(wer lesen kann ist klar im Vorteil) :rolleyes:

    Gruß Andy

  • Dann vergleiche Angebote fuer identisch ausgestattete Modelle gleichen Alters und gleicher Laufleistung, drucke sie dir aus und nimm' sie als Argument zum Handeln mit. Erstmal ansehen, von innen wie aussen. Vorgeschichte und ggf.Winterraeder erfragen, Wartungsheft vorlegen und erklaeren lassen. Dabei auch die naechsten anstehenden Reparaturen ansprechen und ungefaehre Kostenrahmen nennen lassen.

    Erst im letzten Drittel des Verkaufsgespraechs kommt die Preisverhandlung dran. Die eigene finanzielle Situation spielt keine Rolle, wenn nicht auch noch eine Finanzierung ausgehandelt werden muss. Der eigene Hoechstpreis sollte vorab feststehen, er sollte aber auch realistich und damit tatsaechlich erzielbar sein. Jetzt kommen die Vergleichsangebote auf den Tisch und man schiebt die tagesaktuellen oder maximal einen Tag alten Ausdrucke zum Verkaeufer. Auch der hat seinen Schwellenpreis, der abhaengig vom Einkaufspreis und bereits investierten Arbeiten oder ggf. noch faelligen Aufwendungen ist (z. B. HU erneuern). Diesen Spielraum gilt es durch dich zu erforschen und auszunutzen. Jeder Verhandlungspartner muss sich dabei etwas bewegen, sollte anschliessend aber das Gefuehl haben, ein gutes Geschaeft gemacht zu haben. Keine Verhandlung wird erfolgreich sein, bei der sich dieses Gefuehl nicht auf beiden Seiten so einigermassen einstellt. Oftmals ist der Entscheidungsspielraum des Verkaufsleiters, Geschaeftsfuehrers oder Geschaeftsinhabers groesser als der des Verkaeufers. Man darf das auch durchaus erfragen, denn die Freigabe durch den Vorgesetzten ist fuer den Verkaeufer auch eine Bestaetigung seiner Arbeit und das eben zitierte gute Gefuehl stellt sich auch ein. Bewegt sich der Verhandlungspartner dagegen ueberhaupt nicht, so kann man lediglich seine Enttaeuschung aussprechen und sollte wieder gehen.

    Hilfreich war fuer mich bereits einmal die Bitte, "ueber mein Kaufangebot nochmal zum Feierabend mit dem Chef zu sprechen" und meine Visitenkarte dort zu lassen. Zum Feierabendgespraech darueber kam es tatsaechlich und mein Angebot wurde nochmal ueberdacht. Kurz darauf der Anruf: "Der Chef hat entschieden, Sie kriegen das Fahrzeug." Wir waren zuvor in den Verhandlungen recht weit auseinander und ich hatte nicht dran geglaubt, dass das was wird. Meine ausgedruckten Vergleichsangebote waren aus dem Muensterland und die Preisvorstellungen in Berlin seinerzeit 2300 EUR hoeher.

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