1.6er Getriebe bitte!!! :(

  • Mensch, vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Wo genau befindet sich die Öffnung dafür? Ich hab das alte Getriebe ja auf dem Tisch liegen und könnte das schonmal in Ruhe anschauen.

  • Wenn du noch ein altes Getriebe rumliegen hast, ist das doch super.

    Erstmal schraubst du den schwarzen Deckel ab, dahinter befindet sich nämlich der 5. Gang mit der Anpressplatte.
    Das sollte dann so aussehen.

    Ist das getan, müssen die beiden Sprengringe entfernt werde, dass geht am besten mit dem dafür entsprechenden Werkzeug.
    [Blockierte Grafik: http://abload.de/thumb/cimg0657n4bvg.jpg]

    Außerdem müsste noch eine der beiden Führungsschienen mit einer kleinen Kugel sowie einem Stift gesichert sein. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, müsste die Kugel unter einer falchen Schraube sitzen (davon habe ich leider kein Bild mehr) gut möglich das diese Schraube mit der Kugel drunter in der Schaltgabel sitzt.
    Die Kugel selbst bekommst du am besten mit einem Magnetstab raus, nur so als Tipp. Wenn die ganzen Ringe usw. entfernt sind, müsstest du die Schaltgabel einfach abziehen können, aber sei bitte etwas vorsichtig, nicht das die Synchronringe (Synchronfeder NICHT VERBIEGEN!!!! das ist eine ganz dünne runde Feder) bzw. die Gabel selber auseinander fällt. Ich glaube so sah die Feder aus http://u.jimdo.com/www7/o/sf4bd5e…/orig/image.jpg

    Beim entfernen hällst du die Gabel am besten mit beiden Händen gut fest, dann passiert auch nichts (die Gabel dann flach auf den Tisch legen).

    Um den 5. Gang entfernen zukönnen, brauchst du glaube ich noch einen Lagerzieher, dafür wird erstmal die Schraube entfernen, dass geht am besten in dem du mit einem Schraubendreher diese Kerbe aufschlängst. Damit du die Schrauber runter bekommst könntest du das Zahnrad mit einer Schraubzwinge fixieren und dann mit ner Knarre einfach lösen.

    Im groben war das dann alles, wenn du die Schrauben der Anpressplatte entfernst, musst du sehr viel druck ausüben und langsam rausdrehen. Sollte dann doch der Kopf von den Schrauben abreißen, hast du natürlich ein Problem :)

    6 Mal editiert, zuletzt von doc_parasite (14. Oktober 2013 um 21:01)

  • Ok, doch etwas mehr als nur ein paar Schrauben anziehen^^.
    man sieht also erst ob die betreffenden Schrauben sich gelöst haben wenn alle beschriebenen Teile entfernt sind. Ich werd mich da mal ranmachen sobald die Hinterachse wieder fitt ist. Vielen Dank für die ausfürliche Beschreibung. Das wird mir auf jedenfall weiterhelfen.

  • Ja klar gerne.
    Wenn diesbezüglich noch Frage sind, kannst du dich noch mal melden, ggf. hätte ich noch ein Werkstatthandbuch.
    Achso noch mal wegen dem Zahnrad des 5. Ganges (das auf der Vorgelegewelle, mit der Mutter), solltest du das mit einer Schraubzwinge fixieren, dann leg zwischen den Backen ein Stück holz oder ähnliches- damit das Zahnrad nicht beschädigt wird.

    [Blockierte Grafik: http://picserver1.modix.de/userdata/1/20637/fIw4MFmF/werkstatt_spezialwerkzeug_suzuki_olching_germering_gilching%20%20%281%29.jpg]

    Unter dem Schriftzug Getriebe siehst du das Werkzeug mit dem man die Vorgelegewelle eigentlich fixiert.

    Einmal editiert, zuletzt von doc_parasite (15. Oktober 2013 um 20:04)

  • ... ob die Schrauben von der Anpressplatte lose sind, siehst du schon teilweise wenn du nur den schwarzen Deckel entfernst so weit ich mich erinnere. Vielleicht sind auch schon Schraubenköpfe abgerissen, dass siehst du dann sofort.

  • Obwohl die Schrauben sich von allein lockern reißen die Köpfe ab? Dann müßte doch "Schraubensicher" aufgetragen worden sein, sonst sitzen die doch nich so fest oder? Mal abgesehen davon, wenn die Schrauben derart fest sitzen brauch man sich wohl keine Sorgen wegen der Druckplatte und somit auch nicht wegen des Lagers machen. Vieleicht stell ich mir das falsch vor. Hier ist wohl der Weg das Ziel.

  • Ich glaube, dass ist das Problem an der Sache, die Schrauben wurden ohne Loctit eingesetzt... Die Platte hält ja nur durch die köpfe der Schrauben, und soweit ich weiss, lösen sich die Schrauben mit der Zeit, wodurch die Belastung ungleichmäßig verteilt wird, dadruch werden die Köpfe der anderen schrauben noch stärker beansprucht und irgendwann reißen sie ab.