- Offizieller Beitrag
Dass der Swift etwas stärker über die Vorderräder schiebt in engen Kurven ist an sich normal, also zumindest am MZ. Aber das Problem haben die meisten Fahrzeuge, da sie ab Werk auf Fahrsicherheit ausgelegt sind. Und ein untersteuernder Wagen ist für den Ottonormalverbraucher einfacher zu händeln, als wenn der Arsch quer kommt. Man geht vom Gas oder tritt leicht auf die Bremse und der Wagen fängt sich. Man kann auch die Lenkung etwas auf machen, aber darauf kommt kaum ein ungeschulter Fahrer.
Heute hat sich der Chef schon Mittags verdrückt...Und wenn der Chef nicht da ist, dann heißt es "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" Arbeiten. Die letzte Inspektion durch geschoben, Werkstatt aufgeräumt und dann war noch eine Stunde Zeit. Da hab ich dann ganz gemütlich meine neuen Reifen aufgezogen, die Alten entsorgt, noch mal drunter durch geschaut und war zum Feierabend fertig.
Beim Wuchten hab ich bei dem 2. Rad einen kleinen Schreck bekommen. 10g innen und 75g außen, das wollte ich so nicht. Also den Reifen nochmal auf der Felge gedreht und es kamen 15g/55g dabei raus. Nicht die Welt, aber besser. Das erste Rad lag bei 5g/60g (60g sind meine Schmerzgrenze beim Wuchten). Ähnlich musste ich die Eagle damals mit den neuen Felgen auch wuchten, also vermute ich mal, dass es zum Großteil an den Felgen liegt, obwohl die rund laufen und ohne Reifen kein Gramm extra brauchen. Die beiden Räder sind dann nach hinten gewandert. Die vorderen haben 15g/35g und 10g/25g gehabt. Ganz vertretbar, war bei den beiden Felgen mit den Eagle vorher auch ähnlich. Alle 4 hatten keinen Ausschlag in der Höhe oder zur Seite auf der Wuchtmaschine, laufen also auch schön rund soweit. Und man Wuchtet die Räder schließlich auch, damit man beim Fahren nichts von solchen Ungleichgewichten mitbekommt.